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About this book

Das vorliegende Werk versucht, mit intensivem Praxisbezug und vielen Beispielen nicht nur theoretische Lösungen von Fragestellungen anzubieten, sondern auch die vielfältigen Eigenheiten der täglichen Berufspraxis zu berücksichtigen und darzustellen. Lösungen für praxisbezogene Wirtschaftlichkeitsberechungen sind ebenfalls aufgenommen worden. Die DIN 276/06 hat mit dem Kostenrahmen, der vor der eigentlichen Planung (gemeint ist hier der zeichnerische Teil der Planung) zu erbringen ist, eine weitere neue Kostenermi- lung eingeführt. Die dafür erforderlichen Leistungen der Architekten und Ingenieure sind aber nicht in den Grundleistungen der Gebührenordnung HOAI enthalten, so dass an dieser Stelle vertragliche Regelungen zu empfehlen sind. Mit diesem Buch wird außerdem ein vorausschauendes Kostensteuerungssystem vor- stellt, das die Anforderungen nach der neuen DIN 276/06 erfüllt und gleichzeitig als B- kostenmanagementsystem geeignet ist, die gesamte Baukostensteuerung als Besondere Leistung durch Architekten zu ermöglichen. Klaus-Dieter Siemon Osterode, Oktober 2006 VII Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen der Baukostenplanung und Steuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1. 1 Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1. 2 Methodik in der Baukostenplanung und Steuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 1. 2. 1 Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 1. 2. 2 Einzelfallbezogene Anforderungen an die Kostenplanung und Steuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 1. 2. 3 Zweistufige Methodik der Kostenplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 1. 2. 4 Prinzipien von vorkalkulatorischen Kostenermittlungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 1. 2. 5 Toleranzen bei Kostenermittlungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1. 2. 6 Kostenkontrolle als Gegenüberstellung von Kostenermittlungen. . . . . . . . . . . . . 16 1. 2. 7 Kostenplanung/Kontrolle nach den Honorartatbeständen der HOAI. . . . . . 19 1. 2. 8 Berücksichtigung der HOAI bei Kostenermittlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 1. 2. 9 Mitwirkung der Planungsbeteiligten bei Kostenermittlungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 1. 3 Werkvertragliche Aspekte der Baukostenplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Table of Contents

Frontmatter

1. Grundlagen der Baukostenplanung und Steuerung

Die Erfahrung zeigt, dass die Weiterentwicklung der Baukostenplanung und des Baukostenmanagements in der Praxis noch erhebliche Synergieeffekte bietet. Insbesondere für die planenden Architekten und Ingenieure bieten sich in diesem Bereich Möglichkeiten zur besseren Positionierung auf dem Markt und zur Verbesserung der Kostentransparenz.
Klaus D. Siemon

2. Regelwerke der DIN 276

Die Struktur der Kostengruppengliederung ist gegenüber der Fassung von 1993 bis zur 2. Ebene im Wesentlichen (bis auf einige Kostengruppen bei 400 und 500) erhalten geblieben. Die DIN 276/06 enthält jedoch redaktionelle Änderungen bei den Kostengruppen der 3. Ebene gegenüber der bisherigen DIN-Fassung. Es sind einige Kostengruppen in der 3. Ebene hinzugekommen und andere Kostengruppen inhaltlich geändert worden. Die genauen Kostengruppen der DIN 276/06 mit Bezeichnung der Inhalte sind in Abschnitt 2.3 angegeben.
Klaus D. Siemon

3. Baukostenplanung in der Praxis

Bei der Baukostenplanung sind in der Praxis die Grundlagen der DIN 276 sozusagen als äußere und innere Begrenzung für die einzelfallbezogene Kostenermittlung und die anschließende Kostensteuerung anzuwenden.
Klaus D. Siemon

4. Baukostenmanagement und Projektabwicklung

Das Thema Baukostenmanagement wird in vielfacher Ausgestaltung und unter Verwendung unterschiedlichster Fachbegriffe behandelt. Begriffe wie Kostenplanung, Kostenmanagement, Baumanagement, Baukostenmanagement-System, Baukostensteuerung, Kostenkontrolle, Kostensteuerung oder Kostenverfolgung finden vielfach Anwendung. Diese Begriffe jeweils zu normieren oder mit geregelten Inhalten zu füllen und voneinander abzugrenzen, wurde bereits mehrfach ohne durchgreifenden Erfolg versucht. Mit diesem Buch wird versucht, die inhaltlichen Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Die in der DIN 276/06 verwendeten Begriffe werden dabei möglichst DIN-konform verwendet. Als Baukostenmanagement bzw. Kostensteuerung (Baukostensteuerung) werden die Leistungen bezeichnet, die über die Grundleistungen im nachfolgend beschriebenen Umfang hinausgehen. Als Grundleistungen werden in diesem Zusammenhang die Grundleistungen (Gebührentatbestände) aus den jeweiligen Planbereichen der HOAI bezeichnet.
Klaus D. Siemon

5. Wirtschaftlichkeitsberechnungen

Wirtschaftlichkeitsberechnungen bzw. detaillierte Wirtschaftlichkeitsnachweise gehören nicht zu den Grundleistungen der Architekten und Ingenieure nach der HOAI. Gleichwohl gehören Wirtschaftlichkeitsberechnungen zum Instrumentarium der Baukostenplanung. Die Fragen nach wirtschaftlich optimierten Planungslösungen sind auch fachlich integraler Planungsbestandteil. So stellt sich regelmäßig bei Planungen die Frage, ob den Investitionskosten oder den Betriebskosten die größere Bedeutung zuzumessen ist, oder ob beide Kostenarten in gleicher Weise wichtig sind.
Klaus D. Siemon

6. Baukosten und Facility-Management

Facility-Management bedeutet das Managen der Facilities (Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Installationen und Anlagen) in ganzheitlicher Betrachtung über den Zeitraum des Lebenszyklus von Bauwerken. Der Lebenszyklus beginnt beim Bau und endet beim Abriss. Das Ziel des Facility-Managements ist die langfristige Ertragssteigerung und gleichzeitig möglichst optimale Werterhaltung mittels optimierter Betriebskosten. Der Anspruch an das Facility-Management ist also sehr hoch.
Klaus D. Siemon

7. Nutzungskosten im Hochbau

Die Nutzungskosten im Hochbau werden in der DIN 18960 in der Fassung von 1999 geregelt, der Anwendungsbereich liegt in der Ermittlung und Gliederung von Nutzungskosten im Hochbau. Diese sind definiert als regelmäßig oder unregelmäßig wiederkehrende Kosten, die vom Beginn der Nutzung bis zur Beseitigung des Gebäudes anfallen. Die Nutzungskosten werden entweder im Voraus berechnet, oder als tatsächlich entstandene Kosten festgestellt. Gegliedert wird die Kostenermittlung in einzelne Nutzungskostengruppen. Die Gliederung versucht sich an der DIN 276/93 zu orientieren.
Klaus D. Siemon

8. Übersicht aus der Rechtsprechung zu Baukosten

Ohne Zusammenfassung
Klaus D. Siemon

9. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Klaus D. Siemon

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