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Baukosten

weitere Buchkapitel

Baufinanzierung

In Abteilung III eines Grundbuchs befindet sich unter dem Datum 17. September 2010 folgende Eintragung: „100.000,00 EUR Grundschuld nebst 15 % Jahreszinsen für die Südbank AG in München. Sofort gegen den Grundstückseigentümer vollstreckbar“. Wie ist diese Eintragung zu interpretieren?

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Kapitel 15. Künstliche Intelligenz in der Kunst

Musik, Malerei und Architektur werden bisher nur vom Menschen praktiziert. Neben einem angeborenen Talent gehören auch umfangreiche Lernprozesse zu diesen Gebieten. Da liegt die Idee, auf diesen Gebieten maschinelle Lernprozesse durchaus nicht fern, genauso wie bei strategischen spielen, Diagnosen usw. Die Ergebnisse der letzten Jahre sind überraschend und überzeugend. Es gelingt durchaus, Computern das Malen von Bildern und das Komponieren beizubringen. Es kommen also zu den klassischen Methoden mit Hand und Kopf hinzu. Dass damit wieder ethische, moralische und juristische Probleme verbunden sind, dürfte nicht mehr sehr überraschen.

Christian Posthoff
5. Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG) sind alle Aufwendungen, bei denen objektiv ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit der Vermietung und Verpachtung besteht und die subjektiv zur Förderung der Nutzungsüberlassung getätigt werden.

Ulrich Stache
Kapitel 6. Ergebnisse und Diskussion

Nachdem in Kap. 5 die theoretischen Grundlagen der Vorgehensweise bei der empirischen Untersuchung vorgestellt wurden, geht es nun darum, ihre Anwendung auf den Untersuchungsgegenstand, die AfD-Bildbeiträge, zu dokumentieren. Genauer gesagt geht es darum, die Codierungen der Bildtypen und der Themenkategorie auszuwerten (Abschnitt 6.1) und die Ergebnisse der Nachcodierung vorzustellen (Abschnitt 6.2).

Yingyi Feng
2. Projektkostenermittlung

Im Kapitel „Projektkostenermittlung“ werden zunächst anhand der „DIN 277 – Grundflächen und Rauminhalte im Bauwesen“ alle notwendigen Kennzahlen erläutert. Hierunter fallen Kennzahlen für Gebäudeflächen, Nutzungsarten, Rauminhalte und der Grundstücksfläche des Grundstückes. Anschließend wird die Methodik der Projektkostenermittlung der DIN 276 dargestellt. Die Projektphasen der HOAI dienen der DIN 276 als Orientierungsrichtung für die Kostenermittlungssystematik und werden im weiteren Verlauf in Verbindung mit den Kostengruppen erläutert. Anhand eines Beispiels wird die Kostenermittlung für ein Bürogebäude erläutert.

Alexander Malkwitz, Markus Kattenbusch, Simon Mock, Merle Grüber
Kapitel 4. Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit von Wärmepumpenheizungen

Die EffizienzEffizienz von Wärmepumpen kann mit verschiedenen Kenngrößen beschrieben werden. Bei herkömmlichen Heizsystemen (z. B. Öl-/Gaskessel) wird zur Beurteilung der Anlageneffizienz der klassische WirkungsgradWirkungsgrad verwendet, welcher sich aus dem Verhältnis aus NutzwärmeNutzwärme zu aufgewendeter Energie ergibt. Da die AntriebsenergieAntriebsenergie bei Gas- und Ölkesseln immer größer als die gewonnene Nutzenergie ist, ist der Wirkungsgrad bei diesen Anlagen stets kleiner Eins bzw. kleiner 100 %.

Nicolas Glaesmann
Kapitel 5. Technik von Wärmepumpenheizungen

In diesem Kapitel wird die Technik von Wärmepumpenheizungen beschrieben. Diese ist komplex. Um das System der Wärmepumpenheizungen besser überblicken zu können, werden die Hauptkomponenten der Wärmepumpenheizung jeweils in separaten Unterkapiteln behandelt und verständlich aufbereitet.

Nicolas Glaesmann
Eine virtuelle Städtetour durch Westeuropa mit Friedrich List

Wir starten unsere Reise mit einer mehrtätigen Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von Berlin. Anschließend fahren wir mit einem Lohnkutscher nach Leipzig, wo wir allerdings nur eine kurze Rast einlegen. Wir lassen uns von Friedrich List die Vorteile der ersten deutschen Ferneisenbahn von Leipzig nach Dresden erklären und werden uns lediglich eine makabre und skurrile Innovation ansehen: einen Weckapparat in der Leichenhalle von Leipzig sowie den ersten Schrebergarten. Dann besuchen wir die sächsische Metropole Dresden, wo wir uns in einem mehrtägigen Aufenthalt die vielen Sehenswürdigkeiten anschauen werden. Dann machen wir einen kurzen Abstecher nach Erfurt. Dort besuchen wir das Augustinerkloster, in dem Martin Luther zur Schule ging und im Kloster mehrere Jahre als Mönch zugebracht hat. Von dort aus geht es in südlicher Richtung bis zum Main, wo uns die schöne Barockstadt Würzburg zum Besuch einladen wird. Ab Würzburg nutzen wir für die Weiterfahrt bis nach Straßburg die Main- und Rheinschifffahrt. Zunächst geht es mainabwärts bis in die Freie Reichs- und Bundesstadt Frankfurt. Anschließend fahren wir stromabwärts bis nach Koblenz, wo wir die unermesslichen Festungswerke besichtigen. Dann geht es stromaufwärts mit der Rheinschifffahrt bis zum Oberrhein, wo lediglich zwei Abstecher nach Heidelberg und Straßburg geplant sind. Die Gesamtstrecke der ersten Etappe beträgt ungefähr 1400 km; hierfür wäre – ohne die Aufenthalte in den einzelnen Städten – eine Reisedauer von ca. 45 Tagen erforderlich gewesen.

Eugen Wendler
5. Langfristige Entscheidungen, Kostenmanagement und Lebenszyklusrechnungen

Die RBS GmbH ist ein Nischenunternehmen in der Unterhaltungsbranche. Es ist spezialisiert auf Mikromusikgeräte. Am 6. April treffen sich der Geschäftsführer Rolf B. Schnellast, Carmen Hohenberg in ihrer Funktion als zuständige Produktmanagerin, Brigitta Barig aus Controlling und Kostenrechnung und der Produktentwickler Vinzenz Urban, als das „Genie“ bekannt, zu einer Strategiesitzung. Diese wurde auf Verlangen von Hohenberg einberufen, weil sie zur Auffassung kam, dass das Genie ein tolles neues Produkt erdacht habe, dessen Markteinführung diskutiert werden sollte.

Ralf Ewert, Alfred Wagenhofer, Anna Rohlfing-Bastian
Kapitel 10. Die Kardinaltugenden – Moderne ethische Hilfen für den digitalen Wandel am Bau?

Wie lassen sich Digitalisierung und KI im Bauwesen werteorientiert leben und entwickeln? Wie setzen wir im digitalen Umbruch verantwortlich Werteakzente? Gibt es so etwas wie eine innere Landkarte, die jeder Mensch in sich trägt und die uns im digitalen Zeitalter mehr denn je hilft, uns zu orientieren? Worauf kommt es wirklich an und was hält uns zusammen?

Bianca Christina Weber-Lewerenz
Kapitel 7. Use Cases – Erfahrungswerte aus der Anwenderpraxis

Nach aktuellem Stand der VGR beliefen sich die Bauinvestitionen 2019 auf rund 373 Mrd. EUR, die Bruttowertschöpfung des Baugewerbes hingegen kommt aber nur auf 171 Mrd. EUR. Hinweis dafür, dass auch andere Wirtschaftsbereiche wesentlich zur Erstellung von Bauleistungen beitragen. Ein vollständiges Bild zum Wertschöpfungspotenzial der digitalen Technologien und KI-Methoden in der Baubranche ist nur auf Basis dieser Fakten und Zahlen verständlich.

Bianca Christina Weber-Lewerenz
1. Digitalisierung als Chance für nachhaltiges Bauen und Wohnen

Nachhaltigkeit nimmt im Bankenbereich in Form der ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) immer mehr Einfluss auf Investitionsentscheidungen und Kreditvergabe. Die Volksbank Mittweida sieht darin eine große Chance, die längst überfällige Bauwende voranzutreiben: Nachhaltiges Bauen und Wohnen – insbesondere mit Blick auf Energieautarkie, neue Technologien und CO2-Neutralität – verspricht lukrative Geschäftsmodelle mit dauerhaft hoher Rendite, von denen Gemeinde, Eigentümer*innen, Mieter*innen und Umwelt gleichermaßen profitieren. Dahinter steht die Überzeugung, dass Nachhaltigkeit im Einklang mit Wirtschaftlichkeit stehen muss und kann. Neben der ökonomischen Förderung von nachhaltigen Bauvorhaben und der Schaffung eines Ökosystems für Nachhaltigkeit hat die Volksbank Mittweida deshalb mit dem TELEWERK und AMSEL Tiny Houses zwei Projekte gestartet, um digitale Technologien im Bereich neues Bauen und Wohnen zu erproben und regional sichtbar zu machen.

Leonhard Zintl
Kapitel 7. Grundzüge der Sicherheitstechnik

Um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, reicht die personelle Bewachung allein nicht aus. Nur im Zusammenspiel mit technischen Schutzmaßnahmen kann eine optimale Sicherheit erreicht werden.Moderne Sicherheitskonzepte bestehen daher aus drei aufeinander abgestimmten Maßnahmepaketen. Technische (mechanische und elektronische), organisatorische und personelle Schutzmaßnahmen (TOP-Prinzip).

Robert Schwarz
1. Grundlagen

Es werden einige Voraussetzungen für die Planung von technischen Anlagen in Gebäuden beschrieben. Dazu zählen die Grundlagen über thermische Behaglichkeit in Räumen, die konzeptionelle Herangehensweise bei der Planung der technischen Infrastruktur und die Abschätzung notwendiger technischer Zentralen. Mit der Beschreibung der möglichen Leitungs- und Trassenführung wird auch auf Schall-, Wärme- und Brandschutzanforderungen eingegangen und die Kriterien für den Einfluss auf das Tragwerk erläutert.

Dirk Bohne
5. Raumlufttechnik

Anhand der Definition von natürlicher Lüftung und maschineller Lüftung werden alle Varianten Raumlufttechnischer Systeme erläutert. Nach Darlegung der Terminologie wird der Aufbau und die Funktion von Wohnungslüftungs-, Einzelentlüftungs- und Raumlufttechnischen Anlagen beschrieben. Die einzelnen Anlagenteile werden differenziert nach Typ (Luft-Luft-Anlage, Luft-Wasser-Anlage) und Einsatz präsentiert. Auf dezentrale Systeme (Fassadenlüftungsgeräte) und Sonderanlagen folgen die Berechnungsgrundlagen. Mit Beispielen für Anwendungen (Bürogebäude, Schulen, Hotels, Krankenhäuser) schließt das Kapitel.

Dirk Bohne
Kapitel 27. Mechanische Sicherheitseinrichtungen

Die erste Gruppe der technischen Schutzmaßnahmen bilden die mechanischen Sicherheitseinrichtungen. Dies sind im Wesentlichen bauliche Maßnahmen, die durch den Einsatz bestimmter Materialen (z. B. Sicherheitsglas), die Verwendung spezieller Bauelemente (Zäune, Schlösser) und die Gebäudegestaltung selbst (Personenschleusen) die Sicherheit eines Objektes (passiv) erhöhen sollen. Typischerweise unterscheidet man solche Elemente nach dem Widerstandswert und dem Widerstandszeitwert und teilt sie in entsprechende Klassen (Widerstandsklassen) ein.

Robert Schwarz
Quo vadis MICE- und Tourismus-Destinationen in Deutschland post Corona: die nächste Herausforderung für die Kommunen und die Eventbranche?

Der Kampf gegen Corona hat in Deutschland mittlerweile zu den höchsten Schulden der letzten 30 Jahre für Städte, Bundesländer und den Bund geführt. Da viele deutsche Städte – zum Teil gemeinsam mit anderen Städten oder Bundesländern – relevante MICE Infrastruktur in Deutschland besitzen und betreiben, ist dies auch für den MICE Sektor ein sehr relevantes Thema. Es betrifft u. a. Messehallen und Messeflächen, Verkehrsflughäfen, Tagungszentren, Stadthallen und andere Event-Großlocations. Der Artikel präsentiert die Folgen, die Corona bereits für die Kommunen und deren MICE Infrastrutur hat und zeigt diese auch konkret an Beispielen wie dem Großraum Köln mit dem Flughafen Köln-Bonn und der Köln Messe auf. Er diskutiert mögliche weitere Entwicklungen sowie Handlungsoptionen, um eine weitere finanzielle Belastung der Städte und deren MICE Infrastruktur so weit wie möglich zu begrenzen. Dabei werden – auch vor den Hintergrund der Veränderungen in der Nachfrage in der Eventwirtschaft – mögliche Ansätze zur Anpassung von MICE Infrastruktur diskutiert, etwa Verkleinerung, Veränderung, Ausweitung oder Umnutzung.

Bernd Schabbing
7. Neue Bürokonzepte in der Zeit nach COVID-19

Der digitale Wandel verändert die Art und Weise, wie wir arbeiten und welche Anforderungen wir an unser Arbeitsumfeld und unseren Standort stellen. Der Fokus liegt nicht mehr nur auf dem Gehalt und extrinsischen Faktoren. New Work konzentriert sich hauptsächlich auf intrinsische Faktoren. Intrinsische Motivation bezieht sich auf die persönlichen Interessen, die Zufriedenheit und das Vergnügen des Einzelnen. Die Faktoren, die sie beeinflussen, sind intern. Daher lernt eine Person um des Lernens willen, ohne dafür eine Gegenleistung wie Noten oder Lob zu erwarten. Stattdessen lässt sie sich von etwas Tieferem leiten (Helmold, 2020). Eine gute Work-Life-Balance und die persönliche Entwicklung auf beruflicher und persönlicher Ebene spielen heute eine immer wichtigere Rolle. Bei virtuell ablaufenden Arbeitsprozessen sind flexible Arbeitsmodelle besonders geeignet, um auf die neuen Bedürfnisse des neuen Arbeitnehmers einzugehen und Berufs- und Privatleben besser zu verbinden. Für die Arbeit der Zukunft wird es immer wichtiger werden, alte Strukturen zu verändern und Raum für neue Arbeitsmodelle zu schaffen. Das Internet macht es möglich, von jedem Ort der Welt aus in virtuellen Teams zu arbeiten. Die Einführung und Nutzung von flexiblen Arbeitsmodellen ist daher nur eine logische Konsequenz. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Vorteile von flexiblen Arbeitsmodellen vor. Viele Unternehmen wissen schon heute, wie wir in Zukunft arbeiten wollen. Den Mitarbeitern mehr Freiheit bei der Wahl ihrer Arbeitszeiten und des Arbeitsortes zu geben, ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Denn in Zukunft wird es immer wichtiger werden, dass Unternehmen auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen und flexible Arbeitsmodelle anbieten. So kann jeder für sich selbst herausfinden, welche Arbeitsform am effektivsten und zufriedenstellendsten ist. Vor allem die Zufriedenheit, das Vertrauen und die Wertschätzung der Mitarbeiter sollen gesteigert werden, um als Arbeitgeber langfristig interessant zu bleiben. Dies ermöglicht die höchste Produktivität und den größten Erfolg für das Unternehmen in der Zukunft (Bergmann, 2019).

Marc Helmold

Free Access

Grüne Baufinanzierung spielt eine zentrale Rolle

Die Bau- und Immobilienbranche muss klimaneutral werden. Das für die Transformation nötige Geld können Unternehmen und Staat nicht alleine stemmen. Die Politik sieht auch die Banken in der Pflicht. Sie forcieren den Umbau mit entsprechenden Finanzierungsangeboten.

Angelika Breinich-Schilly
8. Die Franchisewirtschaft – Was typisch ist in der Franchisepraxis

In der Franchisepraxis geht es um Expansion durch Partnerschaft mit selbstständigen Unternehmern an der Schnittstelle zum Kunden. Hersteller errichten „eigene“ Vertriebskanäle, Großhändler stärken und binden ihre Kunden durch Servicepakete, Filialisten verdichten ihre Netze, Dienstleister entwickeln marktweite Netzwerke und Verbundgruppen profilieren ihre Mitglieder.

Hubertus Boehm
Kapitel 1. Statische Grundlagen

Kern des ersten Kapitels ist die Frage, warum im Umwelt- und Gesundheitsbereich der Marktmechanismus versagt und wie dieses Marktversagen behoben werden kann. Hier kommen Ge- und Verbote oder Verhaltensstandards, aber auch Steuern, Subventionen oder Zertifikate in Betracht. Wenn man sich fragt, warum in der Realität umwelt- und gesundheitspolitische Maßnahmen nicht so umgesetzt werden, wie es die Wohlfahrtstheorie nahelegt, rückt die ökonomische Theorie der Politik ins Blickfeld. Sie analysiert das Zusammenwirken von verschiedenen Akteuren wie Bürokraten, Regierungs- und Oppositionspolitikern und Interessengruppen und erklärt so tatsächlich getroffene Entscheidungen. Alle umwelt- und gesundheitspolitischen Maßnahmen sind mit Vor- und Nachteilen für verschiedene gesellschaftliche Gruppen verbunden. Bewertungsverfahren wie Kosten-Nutzen-Analyse, Nutzwertanalyse und Kosten-Wirksamkeits-Analyse tragen dazu bei, Kosten und Nutzen transparent zu machen und gegeneinander abzuwägen.

Wiebke Störmann
Kapitel 5. Der Architekten- und Ingenieurvertrag

Hier lesen und lernen Sie hoffentlich alles, was in ein Architekten- und Ingenieurvertrag beinhalten und regeln solle. Anhand des typischen Aufbau eines solchen Vertrags – beginnend mit der Überschrift, über die Parteien, die Präambel und letztendlich endend mit der Unterschrift und dem Anlagenverzeichnis wird alles dies erläutert. Sie können sich entweder vom Anfang bis Ende durchlesen, gar alles durcharbeiten oder aber Sie suchen sich nur die für Sie gerade interessante Regelung punktgenau heraus.Außerdem wird das Honorarthema beleuchtet, denn es lohnt sich, über das Honorar, dessen Kalkulation, die zugrundeliegenden Honorarbausteine, sowie darüber hinaus gehende Nachtragsthemen ein bisschen ausführlicher nachzudenken!

Hendrik Hunold, Maximilian Gawlik, Christian Spotka
7. Leistungsangebote bauausführender Unternehmen

In den Kap. 3 , 4 , 5 und 6 wurden zunächst die makroökonomisch zentralen Aspekte des Baumarktes beleuchtet, d. h. einerseits übergeordnete Rahmenbedingungen unterschiedlicher Art als auch die jeweiligen Akteure der Angebots- und Nachfrageseite.

BWI-Bau GmbH
4. Die Nachfrageseite des Baumarktes

Nachdem in Kap. 3 die Struktur der Angebotsseite betrachtet wurde, steht in diesem Kapitel die Struktur der Nachfrageseite des Baumarktes im Fokus. Dabei findet der volkswirtschaftliche Begriff der Bauarten eine branchenspezifische Entsprechung in dem Begriff „Sparte“. Der Spartenbegriff ist jedoch wesentlich weiter gefasst.

BWI-Bau GmbH
Kapitel 6. Geoökologische Ressourcen

Die weltweite Zerstörung von Böden und die Übernutzung von Wasservorkommen haben beide Georessourcen zu zunehmend teuren Handels- und Spekulationsobjekten werden lassen, gleichzeitig bedrohen diese Entwicklungen die Existenz ganzer Ökosysteme. Insbesondere hat die transnationale Vermarktung von Land in weniger entwickelten Ländern der Erde vielfältige und komplexe Zielkonflikte zwischen verschiedenen Akteursgruppen bei mangelnder Kontrollierbarkeit bzw. Steuerbarkeit der inneren Verhältnisse in den Zielländern der Landinvestitionen hervorgerufen. Attraktive Standorte für internationale Finanzinvestitionen und -spekulationen sind auch prosperierende Großstädte mit guten Wachstumsaussichten, auch in Deutschland. In den urbanen Räumen erweist sich dabei der umfassende Schutz des privaten Eigentums and Grund und Boden zunehmend als Hindernis für eine am Gemeinwohl und nicht primär an der Rendite orientierte Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik.

Thomas Feldhoff, Helmut Schneider
Kapitel 18. Rennstrecken Design – Entwicklung, Prozesse und Konzepte

Seitdem im Jahre 1907 die erste permanente Rennstrecke der Welt in Großbritannien „Brooklands“ eröffnet wurde, veränderten sich im Laufe der Jahre die Prämissen des Rennstrecken-Designs aufgrund der permanenten Erhöhung von Sicherheitsstandards sowie der Entwicklung unterschiedlichster Rennstreckenkonzepte. So schreiben die Organisationen der FIA und FIM für internationale Motorsport Veranstaltungen verbindliche Anforderungen für Rennstrecken vor, um einen definierten Sicherheitsstandard angepasst für die jeweilige Veranstaltung zu gewährleisten. Diese Anforderungen müssen bereits bei der Planung einer Rennstrecke berücksichtigt werden. Während in den Anfängen des Rennstreckenbaus noch alleinig der Motorsport im Fokus der Entwicklung lag, spielen heute zusätzliche wirtschaftliche Interessen eine Rolle. Einerseits kann die Rennstrecke durch aufwendige Architektur und entsprechende internationale Veranstaltungen wie Formel 1 oder MotoGP als Prestige-Objekt für ein Land oder eine Region dienen und somit volkswirtschaftlich erfolgreich sein. Andererseits kann die Rennstreckenentwicklung aufgrund kostenoptimierter Planung in Verbindung mit hoher Multi-Funktionalität sowie zusätzlicher Profit-Elemente wie bspw. Motorsport-Clubs, Hotels, Restaurants und Shopping für eine erhöhte Auslastung und den finanziell nachhaltigen Erfolg der Gesamtentwicklung sorgen. Weitere Einflussfaktoren beim Rennstreckendesign sind vorhandene Grundstücksparameter, Genehmigungsaspekte, interne Projektparameter (bspw. Projektbudget) sowie vorhandene und prognostizierte Marktparameter.

Carsten Tilke
3. Quellen radioaktiven Materials

Alle Elemente auf der Erde, die schwerer sind als das Eisen, wurden bei der Entstehung der Erde aus dem Weltall eingefangen. Entstanden sind sie in massereichen Sternen; bei Supernova-Explosionen oder ähnlichen gewaltigen Ereignissen wurden sie ins All geschleudert. Weil die radioaktiven Isotope zum Teil extrem lange Halbwertszeiten besitzen, ist ihre Aktivität bis heute kaum abgeklungen. Manchmal bilden radioaktive Isotope auch Zerfallsreihen, und zwar immer dann, wenn das Tochterisotop wieder radioaktiv ist.

Wolfgang Osterhage, Hartmut Frey
10. Rohstoff Wasser

Als Rohstoffe werden alle unverarbeiteten Stoffe bezeichnet, die in der Natur auftreten und vom Menschen direkt oder nach einer Aufbereitung genutzt werden. Dem Wasser kommt dabei eine ganz besondere Rolle zu, da es für den Menschen von allergrößter Bedeutung ist. Daher wird dem Rohstoff Wasser hier ein eigenes Kapitel gewidmet.

Sylke Hilberg
3. Beispiele nachhaltiger Geschäftsmodelle

In der Unternehmenspraxis finden sich zahlreiche verschiedene nachhaltige Geschäftsmodelle. Dieses Kapitel präsentiert über 1600 Beispiele nachhaltiger Geschäftsmodelle. Für jedes Beispiel ist eine Internet-Adresse für die Vertiefung aufgeführt. Die Geschäftsmodelle sind in der Struktur der neu entwickelten Typologie nachhaltiger Geschäftsmodelle (aus Abschn. 2.7 ) dargestellt.

Klaus-Michael Ahrend
8. Nicht-NVV Nuklearwaffenstaaten (NNWS)

Länder, die Kernwaffen erworben haben, ohne derzeit Mitglieder des NVV zu sein, sind Indien, Pakistan, Nordkorea und möglicherweise Israel. Nordkorea trat dem NVV 1985 bei, kündigte aber 2003, drei Jahre vor seinem ersten Nukleartest, seinen Austritt aus dem NVV an.

Pantelis F. Ikonomou
Baunormen in Deutschland und China – Vergleichende Betrachtung und die Auswirkungen auf den globalen und deutschen Baumarkt

Die Nachhaltigkeit gebauter Infrastruktur spielt eine immer größere Rolle weltweit. Sichergestellt werden soll diese in Regelwerken und Normen. Anhand der Betrachtung eines Ausschnitts der Bauindustrie, nämlich der Betonherstellung, führt der Beitrag einen Vergleich für Deutschland und China durch. Vergleichbar ist die Definition von Klassen der Beanspruchungen, wohingegen sich die Beschreibungen der Bedingungen für Expositionsklassen deutlich unterscheiden. Parallelen finden sich in der Formulierung von Betonrezepturen ausgehend von Expositionsklassen ebenso wie in modernen Regelwerken, die dem Planer größere Spielräume bei der Ausführungsplanung einräumen. Insgesamt ist China durch die Größe und Finanzstärke seiner Baukonzerne strukturell besser aufgestellt als die deutsche Bauwirtschaft, die eher aus vielen kleineren Unternehmen besteht. Letztere müssten ihre Anstrengungen bei der Technologieentwicklung und -transfers deutlich verstärken, um als Innovator eine belastbare Position im nationalen und internationalen Baumarkt einzunehmen, und zugleich müssten Fest- und Auslegung technischer Richtlinien und Normen flexibler gestaltet werden.

Andreas Gerdes, Jessica Le
7. Erfahrungen

In diesem Kapitel werden 12 Beispiele von Fließgewässer- und Auenentwicklungsmaßnahmen aus unterschiedlichen Naturräumen und Ausgangsbedingungen vor Ort vorgestellt. Einige der Beispiele waren bereits in der Erstauflage enthalten, so dass diese fortgeschrieben werden konnten. Sie zeigen die Entwicklung der letzten 10 Jahre und ermöglichen einen direkten Vergleich zwischen den damaligen Zielen und dem nun Erreichten.

Heinz Patt, Bernd Schackers, Dieter Coldewey, Peter Sellheim, Thomas Ols Eggers, Ulrich Detering, Mechthild Semrau, Mario Sommerhäuser, Hubertus Brückner, Anja Kaussow, Eberhard Städtler, Josef Groß, Thomas Paulus, Bernd Walser, Simon Spinner, Walter Binder, Christian Göldi, Helmut Mader, Joachim Drüke, Birgit Beckers, Roland Loerbroks, Peter Meyer
8. Inbetriebnahme, Qualifizierung und notwendige Abnahmen

Laborgebäude sind hochtechnische Bauwerke. Durch die oft bedingte wissenschaftliche Trennung der Gewerke, stellt die gewerkeübergreifende Inbetriebnahme eine besondere Leistung an das Management dar. Deshalb ist die Inbetriebnahme keine Grundleistung nach HOAI vielmehr eine Sonderleistung. Liegt der Technikanteil bei Laboratorien der Schutz- und Sicherheitsstufe 1 und 2, einschließlich der Kostengruppen 470 und 620, bei ca. 40 % der Baukosten, übersteigen die Kosten bei Laboratorien der Schutz- und Sicherstufen 3 und 4 leicht die 50 %- Marke.

Ronny Conrad, Udo Weber, Detlef Reichenbacher, Harald Gehring, Steffen Schmidt, Hans-Jürgen Ulrich
11. Ergänzende Anmerkungen

Unter persönliche Schutzausrüstung (PSA) versteht man eine Ausrüstung, die Beschäftigte als Schutz gegen ihre Gesundheit oder ihre Sicherheit gefährdende Risiken vom Arbeitgeber zu stellen ist und vom Beschäftigten zu benutzen ist. Gerade bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen der unterschiedlichsten Risikogruppen ist die PSA von elementarer Bedeutung

Hans-Jürgen Ulrich, Udo Weber, Detlef Reichenbacher
4. Voraussetzung zur Planung

Laborgebäude, insbesondere mit Schutz- und Sicherheitsbereichen, gehören zu den kostenintensivsten Forschungsgebäuden und weisen auf Grund ihrer Komplexität gegenüber konventionellen Gebäuden zusätzliche Anforderungen auf. Dies spiegelt sich sowohl im Ablauf der Planung, also dem gesamten Planungsprozess mit den einzelnen Stufen der Kostenplanung, als auch in der notwendigen Qualifikation der Planungsbeteiligten wider. Für den Projekterfolg ist die gute Zusammenarbeit innerhalb des Planungsteams, aber auch eine offene und transparente Kommunikation mit Auftraggeber, Nutzer und Behörden unerlässlich. Neben den fachlichen Qualifikationen sollten auch diese Fähigkeiten in dem Auswahlverfahren der Beteiligten mitberücksichtigt werden. Das Honorar sollte dabei ein untergeordneter Aspekt sein, da es sich im einstelligen Prozentbereich an den Gesamtinvestitionen bewegt. Eine gute Planung von einem motivierten Planungsteam kann zu wesentlichen Optimierungen führen, die wirtschaftlich wesentlich stärker zu Buche schlagen.

Rainer Post, Udo Weber
3. Prozessbeschreibung

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine planungssichere Umsetzungen der Planung von Laboratorien der Schutz- und Sicherheitsstufen, ist eine genaue Prozessbeschreibung, erstellt durch den Nutzer. Dabei kann der Nutzer sich schon in dieser Phase durch einen geeigneten Fachplaner unterstützen lassen. Nur wenn dem Fachplaner alle Informationen des Nutzers über Art der Tätigkeiten, Desinfektions- und Dekontaminationsverfahren oder besondere Nutzung z. B. PCR bekannt sind, kann die Planung zielgerichtet ausgeführt werden. Besondere Beachtung findet hierbei die zu erstellende Gefährdungsbeurteilung durch den Nutzer.

Hans-Jürgen Ulrich, Rainer Post
5. Planung

Containment – kaum ein anderes Schlagwort wird im Zusammenhang mit Sicherheitskonzepten so oft benutzt. Der Begriff „Containment“ im Zusammenhang mit biologischer Sicherheit beschreibt die Anwendung spezifische Einschließungsmaßnahmen beim Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen, um ihren Kontakt mit den Beschäftigten, der Bevölkerung und der Umwelt zu begrenzen und ein hohes Maß an Sicherheit für die Beschäftigten, die Bevölkerung und die Umwelt zu gewährleisten (European Commission 2009). Effiziente Einschließungsmaßnahmen, d. h. ein effizientes Containment, bestehen immer aus einer Kombination aus technischen Parametern (Laborgeräte, baulich-technische Infrastruktur) und operativen Arbeitsabläufen (z. B. Zugangskontrollen, Arbeitsanweisungen, Unterweisungen). Mit Blick auf das Labor und die Umgebung wird zwischen primärem und sekundärem Containment unterschieden.

Jürgen Mertsching, Ronny Conrad, Rainer Post, Udo Weber, Steffen Schmidt, Hans-Jürgen Ulrich, Thomas Koch
Kapitel 15. Ausgewählte Kapitel aus dem Stahlbrückenbau

Eine Brücke gliedert sich in den Überbau, bestehend aus Fahrbahn, Querträgern, Hauptträgern und Verbänden, und in den Unterbau, bestehend aus den Widerlagern und Pfeilern. Zwischen Über- und Unterbau liegen die Lager und Übergangskonstruktionen. Abb. 15.1a vermittelt einen schematischen Überblick.

Jörg Frickel
2. Projektmanagement und Arbeitsvorbereitung

In diesem Kapitel wird auf die Ausgangsgrößen (Bauzeit, Fertigungsmenge, Fertigungsgruppen) der Arbeitsvorbereitung, die Maßstäbe der Arbeitsleistung (Aufwand- und Leistungswerte) und den kalkulatorischen Verfahrensvergleich im Zusammenhang mit der Auswahl von Bauverfahren eingegangen. Vorgestellt werden die verschiedenen Darstellungsformen (Balkendiagramm, Liniendiagramm, Netzplan und Bauphasenplan) und Detaillierungsgrade von Bauabläufen. Darüber hinaus werden interne und externe Einflussfaktoren, Einarbeitungseffekte, die Takt- und Fließfertigung sowie die Ressourcenplanung (Arbeitskräfte, Geräte, Baumaterialien) behandelt..

Dirk Noosten
6. Die Kalkulation

Die Kalkulation ist das Herzstück der Arbeit der Herstellungsleitung. Nach einer Erläuterung der grundlegenden Herangehensweise an die Kalkulation eines Filmprojekts erhalten Sie in diesem Kapitel ein Verständnis für den Aufbau einer Filmkalkulation sowie einen Überblick über die verschiedenen, existierenden Kalkulationsschemata. Darüber hinaus findet eine detaillierte Erläuterung der Inhalte der einzelnen Kostenblöcke im Kalkulationsgerüst anhand von Praxisbeispielen statt. Des Weiteren werden Ihnen einige spezifische Kalkulationspositionen, die ausschließlich bei Auftragsproduktionen für öffentlich-rechtliche TV-Sender zum Tragen kommen, aufgezeigt.

Fabian Post
2. Finanzierungsvorhaben begleiten

Das Ehepaar Frank und Tina Neubauer möchte ein Grundstück erwerben und darauf ein Einzelhaus mit Einliegerwohnung errichten. Die Einliegerwohnung im Untergeschoss soll vermietet werden. Das Ehepaar Neubauer unterhält ein Gemeinschaftskonto bei der Nordbank AG. Bevor ein Beratungsgespräch zur Finanzierung des Bauvorhabens vereinbart wird, bitten Sie das Ehepaar, Ihnen vorab eine Selbstauskunft und Daten zum Bauvorhaben zuzusenden. In der Selbstauskunft teilt das Ehepaar Neubauer die nachstehenden Daten mit:

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth, Rudolf Rathner
24. Innovative Materialien, Verfahren und Technologien des Brandschutzes zur nachhaltigen Gebäudeeffizienzsteigerung

Wenn man über Brandschutz spricht, dann muss man den Unterschied zwischen Feuer und Brand verstehen. Das Feuer ist das Ergebnis eines brennenden Mediums, welches sich durch Lichterscheinungen und Wärmeerzeugungen bemerkbar macht. Erfolgt das Feuer gewollt und kontrolliert, dann spricht man von Nutzfeuer und positiven Assoziationen wie Lagerfeuerromantik. Mit Brand hingegen wird oft das unkontrollierte Brennen von Materialien verstanden, welches einen Brandschaden als Folge herbeiführt. Deshalb werden unter Brandschutz von Gebäuden das Brennen und deren Folgeerscheinungen in Verbindung gebracht. Jährlich sterben in Deutschland durchschnittlich ca. 400–600 Menschen an den Folgen eines Brandes und ca. 6000 Brandverletzen mit Langzeitschäden leiden unter den Folgen einer Brandes. Fast 70 % der Opfer werden nachts im Schlaf überrascht und der Schaden durch Brand beläuft sich bis auf mehrere Milliarden Euro. Die meisten Brandopfer sterben nicht an den Folgen von Verbrennungen sondern durch die Vergiftung an toxischen Rauchgasen. Deshalb ist der Brandschutz von Gebäuden sowohl in der Planung als auch in der Lebenszyklusphase des Gebäudes enorm wichtig.

Seref Diler
10. Innovatives Projektmanagement – 10 Erfolgsfaktoren zur Erreichung der Projektziele

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Grundgedanke der Systemtechnik, den die Luft- und Raumfahrtindustrie sehr früh aufgenommen hat. In viel extremerem Maße wie in anderen Industriezweigen waren Produkte der Luft- und Raumfahrt auf systemtechnische Analysen angewiesen, da man an Durchführbarkeitsgrenzen stieß. Alles was am Boden ohne allzu große Probleme funktioniert, muss im Weltall unter extremen Gewichts- und Volumenbegrenzungen zuverlässig arbeiten. Die an der Entwicklung eines solchen Systems Beteiligten müssen sich im Interesse der gemeinsamen Zielsetzung zu einem gut funktionierenden interdisziplinären Team zusammenschließen. Die Leitung interdisziplinärer Arbeits- oder Projektgruppen wird schon sehr lange und in zunehmendem Maße auch im Bauwesen, Projektmanagern übertragen, die mit ihren Teams für die Systemoptimierung und Projektrealisierung verantwortlich sind. Als technische Unterstützung bei der Erbringung dieser Leistungen stehen zahlreiche verschiedene softwarebasierte Tools zu Verfügung. So können bspw. Asana, Trello und ähnliche Programme die interdisziplinäre Koordination wesentlich vereinfachen.

Markus G. Viering, Georg Friedrich Bremer
8. Das Potenzial eines innovativen Entscheidungstreffprozesses in der Projektentwicklung

Unsere Hochbauten haben einen langfristigen Einfluss auf die soziale und ökologische Umgebung. Daher ist es besonders wichtig, in der Projektentwicklung und in den frühen Planungsphasen – im folgendem Early Stage Design (ESD) genannt – anhand ökologischer und ökonomischer Kriterien ein bestmögliches Gebäudekonzept zu entwickeln. Die Ausgangssituation einer Projektentwicklung ist mit der eines neuen Unternehmens vergleichbar – sie ist nämlich durch Individualität der Immobilienprojekte, facettenreiche Märkte und Geschäftsmodelle gekennzeichnet sowie durch unterschiedliche Exitstrategien der Projektentwickler. Bevor man größere Projektteams zusammenstellt, muss man sich bereits in der frühen Projektphase mit diversen Optimierungs-Herausforderungen auseinandersetzen. Oft müssen in dieser Phase teils widersprüchliche Leistungskriterien berücksichtigt werden, darunter vor allem Qualität und Preis, besonders was die technische Umsetzung betrifft. Zur frühzeitigen Beseitigung solcher Herausforderungen ist es wichtig, die verschiedenen Ziele zu berücksichtigen und entsprechende praktische Strategien zu entwickeln, um den bestmöglichen Kompromiss zwischen qualitativen und quantitativen Kriterien zu finden.

Natasha Catunda, Sara Kukovec
15. Zukunftsweisende Anwendungen digital optimierter Arbeitsvorbereitung zur Kosten und Bauzeitreduzierung im Bauablauf

Im Systembau mit Holz – in diesem Kapitel an den Beispielen von CREE und WoodRocks beschrieben – erfolgt die Arbeitsvorbereitung nicht wie gewöhnlich nach der Planung und Entwicklung des Gebäudes, sondern währenddessen. CREE (kurz für „Creative Ressource and Energy Efficiency“) steht deshalb nicht nur für eine digital optimierte Arbeitsvorbereitung, sondern für einen digital optimierten Bauprozess. Er ist das Ergebnis eines radikalen Umdenkens und basiert auf der Abschaffung des baubegleitenden Planens. In der Systembauweise von CREE planen alle am Bau beteiligten Planer und Gestalter – vom Architekten, Bauphysiker, Statiker, Haustechniker und Elektriker bis zum Innenarchitekten – gleich zu Beginn des Projektes an einem gemeinsamen Tisch. Diese kollaborative Herangehensweise ist nicht nur innovativ, sondern disruptiv, weil sie Wertschöpfungsketten von Grund auf verändert. In der Entwicklung des CREE-Systems wurden Ansätze aus der Kybernetik adaptiert und in den Kontext von Megatrends wie Urbanisierung, Konnektivität oder auch Silver Society gestellt. Ziel ist neben der Einsparung von Bauzeit und Baukosten vor allem die Schonung von Ressourcen und die Reduktion von CO2-Emissionen. Einen Überblick über die wichtigsten Denkschritte in der Entstehung des CREE-Systems bietet die 2015 erschienene, einfach geschriebene und bildstarke Publikation mit dem Titel „Bauen 4.0: Vom Ego zum Lego-Prinzip“

Hubert Rhomberg
33. Zukunftsperspektiven der Wertschöpfung in der Bau- und Immobilienwirtschaft

Der nachhaltigen, digitalen und innovativen Erneuerung der Wertschöpfung von Gebäuden wird eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Viele Teilnehmer der Ökosysteme in der Immobilien- und Bauwirtschaft sind aktiv damit beschäftigt, ihre Prozesse, Systeme und Mitarbeiter auf eine digitalisiertere Zukunft vorzubereiten. Geschäftsmodelle und Strategien werden neu gedacht und die damit zusammenhängenden Möglichkeiten und Anforderungen ausgelotet. In kleinen, aber beständigen Schritten werden mutige Entscheidungen getroffen. Nachhaltige Lösungen werden immer entscheidender, da Energie, Flächen, Roh- und Baustoffe knappe Ressourcen darstellen. Neben den Nachhaltigkeitszielen stehen die Optimierung von Prozessen, die Reduzierung der Herstellungs- und Betriebskosten, die Erhöhung der Gebäudequalität sowie die Einhaltung von Zeitplänen im Vordergrund. Eine große Verantwortung liegt bei allen politischen Akteuren, die aufgefordert sind, ihre, Planungs-, Bau- und Ausführungsanforderungen lokal und global deutlich zu vereinfachen, zu standardisieren und sogar überall da, wo es möglich ist, eine Egalisierung anzustreben.

Sara Kukovec, Christoph Jacob
11. Projektfinanzen neu gedacht: Durchgängiges Controlling durch die Verknüpfung von Prozessen, Menschen und Daten

Zu Beginn eine kurze Frage: Erinnern Sie sich an mehr Projekte, die im Kostenrahmen geblieben sind? Oder eher an Projekte, die das geplante Budget überstiegen haben? Falls Letzteres zutrifft, sind Ihre Projekte in der Bau- und Immobilienbranche keine Seltenheit. Denn: 60 bis 80 Prozent aller Projekte übersteigen die geplanten Baukosten. Und das laut einer Studie der Hertie School of Governance im Schnitt um 73 Prozent (2015). Aber was sind die Gründe für die übermäßig explodierenden Kosten? Zum einen sind es die unvorhergesehenen Risiken und externen Faktoren, die man nicht beeinflussen kann. Zum anderen liegen die Budgetüberschreitungen in der Art der Zusammenarbeit begründet.

Benjamin Günther
30. Echte Materialkreisläufe schaffen – Möglichkeiten und Herausforderungen der Wiederverwendung von Baustoffen

Die Baubranche hat mit dem anhaltenden Wachstums des Hoch- und Tiefbaus neue Dimensionen des Ressourcenverbrauchs erreicht. Nach dem konventionellen take-make-waste-Prinzip wird seit dem Beginn der Industrialisierung Primärenergie ineffizient und emissionsreich verbraucht. Die industrielle Förderung natürlicher Ressourcen und Herstellung von Baumaterialien hat einen weltweiten Bauboom ermöglicht. Ohne eine langfristige und holistische Nutzungsstrategie von Baustoffen und Gebäuden hat sich der Sektor zum größten Umweltverschmutzer der Welt entwickelt (UNEP-GlobalABC 2019 nach IEA 2019). In Zeiten knapp werdender Ressourcen und spürbarer Auswirkungen des globalen Klimawandels sind 40 % des CO2-Ausstoßes sowie 60 % des Abfallaufkommens und auch 60 % der Ressourcenextraktion der Bau- und Immobilienbranche zuzuschreiben (UNEP 2021; Statistisches Bundesamt 2020). Allein in Deutschland werden täglich 60 Hektar – eine Fläche so große wie 100 Fussballfelder – an Boden versiegelt. Die gesellschaftliche Verantwortung für eine enkeltaugliche Zukunft mit intakten Öko- und Klimasystemen schiebt sich immer mehr in den Vordergrund.

Dominik Campanella, Julius Schäufele, Celina Schall, Julian Kuntzsch
Kapitel 3. Erneuerbare Energien – Modellierung und Optimierung eines Solarkraftwerks

Der Einsatz effizienter erneuerbarer Energieformen wird mit Blick auf den fortschreitenden Klimawandel immer bedeutender. In diesem Workshop werden Solarkraftwerke betrachtet, bei denen flache Spiegel Sonnenstrahlen auf ein Rohr fokussieren in dem sich ein Wärmeträgerfluid, z. B. Wasser, befindet. Dieses wird erhitzt und im Falle von Wasser verdampft. Mithilfe einer Dampfturbine wird elektrische Energie erzeugt. Im Workshop entwickeln die Lernenden ein Modell für die Ausrichtung der Spiegel und die Leistung eines Solarkraftwerks. Anschließend werden verschiedene Kraftwerksparameter optimiert und Modellverbesserungen eingebaut. In diesem Kapitel werden Materialien für die Mittelstufe (ab Klasse 9) und die Oberstufe vorgestellt. Im Mittelstufenworkshop kommen zahlreiche geometrische Überlegungen zum Einsatz. Der Schwerpunkt im Oberstufenworkshop liegt auf der Optimierung. Die Materialien der beiden Workshop-Versionen können beliebig kombiniert und erweitert werden.

Sarah Schönbrodt
Kapitel 1. Einführung

Die Statik ist ursprünglich ein Teilgebiet der Mechanik. Mit dem Entwurf von immer komplexeren Tragsystemen hat sie sich jedoch unabhängig von der Mechanik weiterentwickelt. Heute ist die Baustatik als Folge der auch in Grenzbereichen der Tragfähigkeit geplanten modernen Konstruktionsweisen und mit den hierfür notwendigen weitentwickelten Berechnungsverfahren als eigenständiges Fachgebiet für das Bauwesen unentbehrlich.

Dieter Dinkler
Kapitel 1. Europa und der global turn: Ohnmachtserfahrungen und Inspirationsquelle der Welt (2000–2009)

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wird die Europäische Union immer wieder in aller Welt als Inspirationsquelle für Prozesse des region-building erwähnt. erwähnt. Zugleich erfährt sie Widerspruch und Ablehnung unter ihren Bürgern für eine gemeinsame Verfassung. Sie bleibt trotz weitreichender Erweiterung unklar über ihre eigenen Grenzen

Ludger Kühnhardt
6. Wohneigentum im Alter

Der Traum vieler Schweizerinnen und Schweizer ist es, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Für die Mehrzahl von ihnen bleibt Wohneigentum jedoch ein Traum. Mit einem Anteil von knapp 40 % der Haushalte sind in keinem anderen Land in Westeuropa prozentual im Durchschnitt so wenige Personen Haus- und Wohnungseigentümer wie in der Schweiz (BFS, 2019). Betrachtet man jedoch die Wohneigentumsquote je Alterskategorien, zeigt sich ein anderes Bild. Die tiefe Wohneigentumsquote besteht insbesondere bei den jüngeren Menschen und nimmt mit zunehmendem Alter der Haushaltsmitglieder zu. Wohneigentum auf Zeit ist eine neue Wohneigentumsform, welche das Eigentum auf eine zeitliche Periode, welche im Einklang mit den Lebensphasen steht, beschränkt und deswegen insbesondere auch für ältere Personen eine sinnvolle Lösung darstellt.

Yvonne Seiler Zimmermann, Gabrielle Wanzenried
Kapitel 5. Technoökonomie der Windenergie

Auch bei großen Windkraftanlagen (WKA), sowohl onshore als auch offshore, treten Skalenefekte auf.

Thomas Göllinger
Kapitel 6. Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit

Ziel dieses Kapitels ist es, Risiko bei den Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen. Bisher haben wir sowohl bei der Anwendung der statischen und der dynamischen Investitionsrechnungsverfahren in den Kap. 2 und 3 als auch bei den Investitionsprogrammentscheidungen in Kap. 4 sowie bei den Investitionsdauerentscheidungen in Kap. 5 angenommen, dass alle Rechenelemente mit Sicherheit bekannt sind. Dies ist natürlich nur in den seltensten Fällen wahr. Wenn wir z. B. einen Sparbrief mit festem Zinssatz als Finanzanlageform betrachten und diesen über die gesamte Laufzeit halten, dann sind wohl alle Rechenelemente über die gesamte Laufzeit aus praktischer Sicht mit Sicherheit bekannt.

Kay Poggensee
4. Concept Design

Considering the client’s brief and any additional information obtained, the planning team will start preparing drawings illustrating possible solutions. The first drawings, of which there may be many, may not be very detailed, but will show what the planner has in mind. They should illustrate and make it possible to appreciate the general massing, the external appearance of the building and its position on the plot. The arrangement of the interior, at least a rough outline, should also be included in a first presentation of the planner’s thoughts. The planning team may show the client several variants using a variety of presentation forms.

Sharon Heidenreich
25. KlärschlammKlärschlamm

Mit dem Koalitionsvertrag zur 18. Legislaturperiode wurde beschlossen, „die Klärschlammausbringung zu Düngezwecken zu beenden und Phosphor sowie andere Nährstoffe aus dem Klärschlamm zurückzugewinnen“. Das hatte zur Folge, dass sich die rechtlichen Grundlagen, aber auch die Mengen der jeweiligen Entsorgungswege grundlegend ändern. Im Folgenden werden diese Auswirkungen auf Grundlage der Novellierung des Abfall- und Düngerechtes dargestellt, die neben dem Wandel der Klärschlammentsorgung auch praktische Änderungen der Schlammbehandlung bewirkten.

Matthias Staub, Christel Pfefferkorn
Kapitel 6. Schiffsbetriebsanlagen/Hilfssysteme

Das Bild eines Maschinenraums im Schiff wird außer dem/den Antriebsmotor(en), der/den Antriebswelle(n) und ggf. den Getrieben auch von Rohrleitungen, Ventilen, Pumpen und anderen Aggregaten bestimmt. Als wesentliche Manövriereinrichtung ist die Ruderanlage zu nennen. Ferner gehören weitere zum Teil spezielle auf den Schiffstyp und auf sein Aufgabenspektrum bezogene Einrichtungen und Anlagen zum Betrieb des Schiffes.

Manfred Pfaff
Kapitel 5. Ausschreibung von IPA-Projekten

Private Bauherren sind nicht an das Vergaberecht gebunden. Öffentliche Auftraggeber haben dahingehend strikte Vorgaben im nationalen und europäischen Vergaberecht. Aufgrund der innovativen Vertragsform des Mehrparteienvertrags, der frühzeitigen Einbindung der wesentlichen am Bau Beteiligten und dem Wunsch einer neuen Projektkultur muss die Ausschreibung und Vergabe von IPA-Projekten entsprechend reagieren. Daher werden geeignete Ausschreibungsverfahren vorgestellt, die rechtliche Zulässigkeit untersucht und die einzelnen Phasen der Ausschreibung detailliert beschrieben. Besonderer Fokus liegt auf der Teamfähigkeit als neuem Wertungskriterium. Auch haushaltsrechtlich liegen für die Verwendung des vorgeschlagenen Vergabemodells unter den nachfolgend beschriebenen Umständen keine Einwände vor.

Simon Christian Becker, Horst Roman-Müller
Kapitel 4. Dilemma der Preisbildung und Zeitermittlung im Spiegelbild des Chancen-Risikoverhältnisses

Ermittlungen zu Baukosten und Bauzeiten resultieren immer in der finalen Entscheidung, welche Werte letztgültig beispielsweise für den Terminrahmen, den Kostenanschlag oder die Angebotskalkulation (= SOLL-Werte) angesetzt werden.

Christian Hofstadler
Kapitel 5. Grundlagen zur Projektvorlaufzeit und Bauzeit

Im Folgenden steht die grundlegende Bedeutung der Projektvorlaufzeit und Bauzeit verschiedener Projektphasen und Aufgabenbereiche im Fokus der Betrachtung. Die Projektvorlaufzeit sowie die Bauzeit stellen die wesentlichsten Einflussfaktoren für die Erfüllung der gesteckten bzw. vereinbarten Projektziele dar. Dies gilt für alle am Bauprojekt beteiligten Personen und Instanzen.

Christian Hofstadler
Kapitel 3. Vom Erfolg und Misserfolg von Projekten

Die Relevanz der Planung für den Projekterfolg ist unumstritten, weshalb der Planungsphase sowie ihren integrativen Bestandteilen ausreichend Aufmerksamkeit – im Idealfall in Form von genügend projektbezogenen Ressourcen – zukommen sollte. Auch in der Realisierung des Geplanten spielt ein auskömmliches Ressourcenmanagement eine zentrale Rolle, um den Herausforderungen des Baualltags so effektiv und effizient wie möglich begegnen zu können und um die Resilienz des gesamten Projektes zu stärken.

Christian Hofstadler
Kapitel 6. Projektphasen eines Bauwerks

Jedes zu planende Bauwerk entspringt einem bestimmten Bedürfnis (z.B. zu arbeiten, zu wohnen, zu produzieren, zu lagern, zu betreiben, zu vermieten) nach Bedarfsbefriedigung und ist dem Zeitgeist entsprechend mit dem Anspruch verknüpft, ein lebenszyklusorientiertes Planen und Bauen, eine nachhaltige (Nach-)Nutzung sowie einen ressourcenschonenden Rückbau am Ende der Nutzungsphase zu gewährleisten. Bauwerke werden entweder von einem öffentlichen oder einem nicht öffentlichen Auftraggeber (AG) geordert. Öffentliche bzw. andere, darunter subsumierte Auftraggeber (wie z.B. Sektorenauftraggeber) unterliegen dem Vergabegesetz sowie der Vergabeordnung. Bei nicht öffentlichen Auftraggebern handelt es sich um Unternehmergeschäfte oder um Auftraggeber, die dem Konsumentenschutzgesetz unterliegen.

Christian Hofstadler
Kapitel 14. Einfluss der Projektvorlaufzeit und Bauzeit auf den Projekterfolg

Es ist allgemein bekannt, dass kurze Vorbereitungs- sowie Bearbeitungszeiten nicht die besten Voraussetzungen für den Projekterfolg darstellen. Insbesondere im Bauwesen ist dieser Sachverhalt von hoher Relevanz. Wie viel Projektvorlaufzeit – bezogen auf die Bauzeit – braucht ein Bauwerk und welche Determinanten sind dafür maßgebend? Diese und weitere Fragen werden nachfolgend anhand der Ergebnisse einer standardisierten Expert*innenbefragung behandelt.

Christian Hofstadler
Kapitel 13. Relevante Faktoren für den Projekterfolg und deren Bedeutung

Der Projekterfolg ist erreicht, wenn eindeutige sowie vorab festgelegte und definierte Zielvorgaben speziell in den Bereichen Zeit, Qualität sowie Ressourcen effizient in die Realität umgesetzt oder sogar übertroffen wurden. Bei den Projektbeteiligten – sowohl in der Sphäre des Auftraggebers (AG) als auch in jener des Auftragnehmers (AN) – können dabei natürlich unterschiedliche Anforderungen an und Auffassungen über den Projekterfolg vorliegen. In diesem Kapitel wird anhand der Ergebnisse einer Expert*innenbefragung aus einer gesamtheitlichen, beide Sphären berücksichtigenden Perspektive ergründet, welchen Projekterfolgsfaktoren die höchste Relevanz zugesprochen wird.

Christian Hofstadler
Kapitel 15. Einfluss der Bauzeit auf die Produktivität

Im vorliegenden abschließenden Kapitel werden Daten zu Produktivitätsverlusten, die im Rahmen von Expert*innenbefragungen erhobenen wurden, tabellarisch und in Form von Diagrammen dargestellt. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich die Länge der vorgegebenen Bauzeit auf die Produktivität innerhalb eines Bauprojektes auswirkt. Anhand der präsentierten Diagramme kann nachvollzogen werden, wie sich die Produktivität bzw. Die Aufwandswerte verändern, wenn die geplante bzw. vorgegebene Bauzeit zu kurz oder zu lang ist.

Christian Hofstadler
Kapitel 1. Einleitung

Ein erfolgreiches Projekt bedarf einer guten Vorbereitung. Klingt einfach, ist es aber nicht. Vor diesem Hintergrund werden in der Einleitung im Rahmen einer Situationsanalyse die herrschenden Projektverhältnisse beschrieben und es wird aufgezeigt, in welche Richtung wir uns bewegen sollten. In welche Richtung sind die Weichen für einen Projekterfolg zu stellen? Was sind die relevanten Parameter dafür? In welcher Projektphase sind sie zu verorten? Was ist dabei besonders zu beachten? Diesen und weiteren Fragen wird im vorliegenden Buch auf den Grund gegangen. Darüber hinaus erfolgt eine Präzision der erörterten Parameter anhand von Studien.

Christian Hofstadler
Kapitel 11. Produktionsplanung und Bauzeit

Als wesentlicher Bestandteil eines jeden Bauvertrags beeinflusst die Bauzeit sowohl die Baukosten als auch die Bauausführung. Je kürzer die Bauzeit, desto größer werden die Anforderungen an die Produktionsplanung, welche die zeitliche, räumliche, quantitative und qualitative Kombination der Produktionsfaktoren umfasst. Wird im Rahmen der Produktionsplanung eine ausreichende Qualität erreicht, sind die Voraussetzungen für die wirtschaftliche Ausführung der Bauarbeiten gegeben.

Christian Hofstadler
Kapitel 9. Kennzahlen zur Ermittlung der Bauzeit

Kennzahlen und Datenmuster (z.B. Ähnlichkeiten, Übereinstimmungen, Gesetzmäßigkeiten) werden für Ermittlungen im Zuge von Diagnosen, Prognosen, Planungen, Kontrollen und Steuerungen sowie ganz allgemein für das Wissensmanagement benötigt. Nicht nur bei der Ermittlung von Baukosten und Bauzeiten bedarf es verlässlicher und kontextbezogener Daten und Informationen, die zu Kennzahlen veredelt werden, sondern auch für die Kontrolle (z.B. SOLL-IST-Vergleiche) und die Steuerung im Zuge der Bauausführung. Es gilt, die Kennzahlen an die jeweilige Komplexität des Bauwerks anzupassen, um aus den Resultaten der ermittelten baubetrieblichen und bauwirtschaftlichen Kenngrößen (auf Basis unterschiedlich gewählter Eingangsparameter) ein glaubhaftes Ergebnis zu erzielen.

Christian Hofstadler
7. Wasserspeicherung

Die Speicherung von Wasser ist nach der Wasseraufbereitung der nächste Prozessschritt in der Wasserversorgung. Im Rahmen dieses Kapitels werden die unterschiedlichen Arten von Wasserspeichern deren Baugrundsätze und Ausrüstung ausführlich erläutert. Die Speicherbemessung wird anhand von Beispielen nachvollziehbar dargestellt. Abschließend wird in diesem Kapitel indie Thematik der speziellen Wasserspeicher wie Druckbehälter, Löschwasserspeicher und Talsperren eingeführt.

Frank Hoffmann, Stefan Grube
6. Wasserförderung und Mengenmessung

Antike Wasserversorgungen kamen meist noch ohne Förderanlagen aus, da sie das natürliche Gefälle für den Wassertransport nutzten. Heutige Wasserversorgungssysteme benötigen an den verschiedensten Stellen und für unterschiedliche Einsatzgebiete Pumpen als Förderanlagen. Dies Kapitel gibt einen Überblick über die verschiedenen Bauformen und Anwendungen von Pumpen zur Wasserförderung. Die Wassermengenmessung ist für die Betriebsüberwachung von Speichern, Aufbereitungs- und Förderanlagen unverzichtbar. Ebenso zur betriebswirtschaftlichen Abrechnung der Kosten ist die Verbrauchserfassung elementare Grundlage. Die unterschiedlichen Bauformen und Anwendungsbereiche verschiedener Wasserzähler werden in diesem Kapitel erläutert.

Frank Hoffmann, Stefan Grube
8. Wasserverteilung

In diesem Kapitel werden zuerst die hydraulischen Grundlagen für die Verteilung von Wasser ausführlich erläutert. Anschließend erfolgt die Erläuterung der Rohrnetzarten und der Berechung von Rohrnetzen. Beispiele zeigen hierzu die Anwendung der Berechungsformeln und- wege auf. Im weiteren Verlauf werden detailliert und anhand von Beispielbildern die gängigen Rohrwerkstoffe, die Verbindungstechniken, die im Wassernetz vorhandenen Armaturen sowie Hinweise zum Verlegen und zur Inbetriebnahme von Wasserrohren dargelegt.

Frank Hoffmann, Stefan Grube

Open Access

Kapitel 5. Diskussion

Die Diskussion der Ergebnisse erfolgt in zwei Schritten. Der Erste Schritt diskutiert die vorgestellten Ergebnisse und bewertet die Innovationen, die durch die Szenarien und Szenariovariationen dargestellt werden. Den Ergebnissen dieser Arbeit werden zudem Kenntnisse aus Beiträgen über Kosten der Luftrettung gegenüber gestellt, die in den Recherchen des 2. Kapitels aufgeführt wurden.

Dr. Johann W. A. Röper

Open Access

Kapitel 2. Grundlagen

Das Ziel dieses Grundlagenkapitels ist es, bereits verfügbare Informationen über Kosten, Innovationen und Gestaltungsansätze in Luftrettungssystemen zusammen zu führen. Somit soll ein grundlegendes Verständnis geschaffen werden, aus dem sich die Methodik zur Modellierung von Kosten und Handlungsempfehlungen entwickeln lassen. Dafür wird das System der deutschen Luftrettung anhand von medizinischen, sozio-politischen und betriebswirtschaftlichen Dimensionen beschrieben und erfasst.

Dr. Johann W. A. Röper
4. Risikomanagement bei Bauprojekten

Bauprojekte durchlaufen einen mehrstufigen Prozess, der über mehrere Jahre dauern kann. Je nach Betrachtungsperspektive ergeben sich unterschiedliche Prozessdefinitionen. Aus der Perspektive des Objekt-Managements beginnt ein Projekt mit der Idee und nachfolgender Bedarfsprogrammierung und endet mit der Nutzung. Aus Sicht der Projektsteuerung startet es mit der Projektvorbereitung und endet mit dem Projektabschluss. Aus Sicht der Planer beginnt es mit der Grundlagenplanung hört mit der Objektbetreuung und Dokumentation auf. Zur Umsetzung eines Risikomanagements sind sind Kenntnisse über das Gesamtsystem „Bauprojekt“ in allen Phasen erforderlich, um mit den vorhandenen Risiken erfolgreich umgehen zu können.

Wilfried Hoffmann
46. Vision

Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.Wahr gesprochen, Sir William Shakespeare.Gerade im Unternehmertum geht es darum, klassische Erkenntnisse nicht zu dogmatisieren, sondern eine Vision zu entwerfen, die sich mit Begeisterungsfähigkeit auf Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten überträgt. Es geht somit um etwas, was den meisten Bossen fehlt, die mit ihrem Angebot am Markt herumkrebsen. Notabene ist ein Ideal etwas, das eine Gesellschaft, Firma oder Person beruflich und/oder privat vorwärtsbringt, wobei dieses realistisch und somit erreichbar sein sollte. Sozusagen das zukunftsbezogene Maß aller Dinge.

Alfred-Joachim Hermanni
2. Vorräte

Leser*innen

Ronny Gebhardt
6. Stetigförderer

Stetigförderer arbeiten während eines längeren Zeitraumes kontinuierlich und werden für Schütt- und Stückguttransport (auch für Personentransport) eingesetzt. Auch die getaktet bewegten Fördermittel (z.B. Montagebänder) werden allgemein der Gruppe der Stetigförderer zugeordnet. Je nach Art des Förderers ist eine waagerechte, geneigte oder senkrechte Förderung über gerade oder gekrümmte Strecken möglich. Die Stetigförderer sind von großer Bedeutung vor allem deshalb, weil sie neben der Bewältigung üblicher Förderaufgaben häufig auch als Verkettungsmittel zwischen die technologischen Prozesse der Serien- und Massenproduktion in den verschiedensten Industriezweigen eingeschaltet werden oder sogar technologische Prozesse selbst übernehmen können, z. B. als Kühlbänder. Mechanische Stetigförderer mit Zugmittel (Bandförderer) haben ein endloses, auf Tragrollen, Gleitbahnen oder einem Luftfilm abgestütztes, umlaufendes Band als Trag- und Zugmittel. Mechanische Stetigförderer mit Zugmittel (Gliederförderer) besitzen gleichartige Tragelemente (Platten, Tröge, …), die an einem endlosen Zugmittel in gleichen Abständen befestigt sind. Mechanische Stetigförderer ohne Zugmittel sind mechanisch angetriebene Transportmittel (z.B. Rollen-, Schnecken- und Schwingförderer). Bei Schwerkraftförderern wirkt als antreibende Kraft auf das Fördergut ausschließlich die Schwerkraft. Es gleitet oder rollt entweder auf einer geneigten Förderstrecke abwärts (Rutschen und Rollenbahnen) oder es fällt senkrecht im freien Fall (Fallrohre). Strömungsförderer transportieren Schüttgüter mit Hilfe von strömenden Gasen oder Flüssigkeiten in geschlossenen Rohrleitungen. Bei Flüssigkeiten kommen auch offene Rinnen zur Anwendung.

Rudolf Griemert
2. Bauteile der Fördermittel

Ein Triebwerk in der Fördertechnik ist immer eine Kette einzelner Triebwerkselemente (Mechanismen). So sind auch die Seiltriebe, die im Kranbau in Hub- und Ausleger-Einziehwerken eingesetzt werden, als Mechanismenketten zu verstehen. Jeder Einzelmechanismus liefert in der Energiebilanz einer solchen Mechanismenkette seinen Wirkungsgrad als den Quotienten aus effektiver und indizierter Arbeit. Aber auch Kettentriebe finden sich in Förderanlagen. Eine Kette setzt sich aus gelenkig aneinander gereihten Gliedern zusammen und überträgt in der Regel nur Zugkräfte.Fahrwerkselemente, hier zum Beispiel Laufräder, Schienen und Bremsen, übertragen Stützkräfte über die Schiene in das Fundament und sind für Antrieb und das Verzögern des Fördermittels sowie das Halten von Lasten verantwortlich. Bremsen erfüllen also Sicherheitsfunktionen. Jede Förderanlage hat mindestens ein Bauteil, welches der Lastaufnahme dient, das Lastaufnahmemittel (LAM). Dies sind z.B. Lasthaken in Hebezeugen, Becher in Becherförderern und Greifer in Schüttgutkranen. Nach DIN 15002 werden LAM in solche für Stückgüter, für Schüttgüter und in Anschlagmittel unterteilt. Als Bauteile für Stetigförderer finden sich Tragrollen und andere Tragmittel, die die Bänder, die als Trag- und Zugmittel zum Einsatz kommen, aufnehmen. Antriebs- und Umlenktrommeln dienen dem Antrieb und der Umlenkung des Bandes.

Rudolf Griemert
Kapitel 3. Mechanisch-elektrische Energiewandlung durch Generatoren

Für Untersuchungen zur Wirkungsweise und zum Verhalten von Windenergieanlagen kommt dem Generator als widerstandsmomentbildendem Teil entsprechend seiner Lage und Verknüpfungen (s. Abb. 1.31) zentrale Bedeutung zu.

Siegfried Heier
Kapitel 3. Kommunikation mit dem Umfeld

„Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau“ ist eines der viel zitierten Zitate und gehört wohl in den Antiquitäten-Schrank noch zu verwendender Sprüche. Heute geht es nicht mehr um Mann oder Frau in der Position zur Führung eines Unternehmens, sondern um das Team.

Quirin Graf Adelmann v. A., Florian Löhlein
11. Integrale – vom Sammeln und Bilanzieren

Die Rekonstruktion der Größe einer Population aus der Geburten- und Sterberate, der Flächeninhalt krumm begrenzter Flächen, das Volumen von beliebig geformten Körpern, die Länge von Kurven, die bei Bewegung in einem Kraftfeld geleistete Arbeit, der Fluss einer Strömung durch ein Flächenstück – all diese Dinge lassen sich mit einem Konzept beschreiben und berechnen: dem Integral.Neben der Differenzialrechnung ist die Integralrechnung die zweite tragende Säule der Analysis. Während sich die Differenzialrechnung in erster Linie mit dem lokalen Änderungsverhalten von Funktionen, also dem Verhalten im Kleinen befasst, macht die Integralrechnung globale Aussagen, behandelt also Aspekte im Großen. Es ist das Werkzeug, um zu bilanzieren, also aus Veränderungen, die im Lauf der Zeit passieren, einen Gesamtstand zu ermitteln. Entscheidend ist der enge Zusammenhang zwischen beiden Konzepten. Das Integrieren lässt sich als Umkehrung des Differenzierens auffassen.Der Ansatzpunkt für den Integralbegriff ist das Problem der Fläche unter einem Graphen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, sinnvoll zu einem Integralbegriff zu gelangen, wobei verschiedene Definitionen durchaus subtile Unterschiede aufweisen können. Diese Unterschiede sollen uns aber weniger kümmern. Deshalb wird ein Integralbegriff vorgestellt, der nach dem französischen Mathematiker Henri Leon Lebesgue (1875–1941) benannt ist. Dieser liefert relativ anschaulich die passende theoretische Grundlage für die vielfältigen Anwendungen der Integralrechnung.

Tilo Arens, Frank Hettlich, Christian Karpfinger, Ulrich Kockelkorn, Klaus Lichtenegger, Hellmuth Stachel
Form follows Energy in der Solararchitektur – Welche Optimierungspotenziale bieten interaktive evolutionäre Algorithmen?

Da die Festlegung einer Gebäudeform direkte Konsequenzen auf die Ausrichtung aller Teiloberflächen einer Gebäudehülle hat, wird im vorliegenden Beitrag am Beispiel interaktiver evolutionärer Algorithmen die Fragestellung behandelt, wie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die Morphologie von Gebäuden – also ihre äußere Gestalt- und Formgebung – für die Gewinnung von Solarenergie optimiert werden kann. Aus der Rolle des Gebäudesektors bei der großflächigen Bereitstellung geeigneter solarer Empfangsflächen für die Energiewende wird das Erfordernis der Entwicklung einer neuen, solaren Formensprache in der Architektur abgeleitet und die hieraus folgenden zahlreichen und zum Teil konträren Anforderungen an einen solaradaptierten Gebäudeentwurf aufgeführt. Als Lösungsansatz für eine optimierte Morphogenese wird die Verwendung effizienter metaheuristischer Suchfunktionen aus dem Bereich der KI – hier am Beispiel interaktiver, evolutionärer Algorithmen – vorgestellt und der Einfluss solcher digitaler, algorithmischer Entwurfsräume sowohl auf energetische als auch ästhetische Aspekte bei der Solarisierung architektonischer Gebäudeformen bewertet.

Christina Rullán Lemke
17. Energieverteilung

Dem Verbraucher muss die Energie in Form von Primär- und Sekundärenergieträgern geliefert werden. Die Energieverteilung kann leitungsgeführt (Stromleitungen, Gas-, Öl- und Fernwärme-Pipelines) und nicht leitungsgebunden (Transport von Festbrennstoffen und Treibstoffen per Schiff, Bahn, LKW) erfolgen. Leitungsgebundene Energietransportsysteme sind an die geografische Lage der Energievorkommen und der Verbraucherschwerpunkte angepasst.

Harald Schwarz
Die Olympischen Spiele der Neuzeit

In ihrer nun über 100-jährigen Geschichte haben sich die Olympischen Spiele zu einem wesentlichen und einflussreichen Bestandteil der Sportwelt entwickelt. Die Bedeutung der Olympischen Spiele und der Olympischen Bewegung geht allerdings weit über den Kontext des 16-tägigen Sportfests hinaus; sie werden geprägt durch eine enorme ideologische, strukturelle, gesellschaftliche, wirtschaftliche, ethische und politische Komplexität. Einige Kernelemente und Entwicklungsprozesse des Kulturphänomens der modernen Olympischen Spiele werden hier einführend dargestellt. Dabei werden historische und gegenwartsbezogene Zusammenhänge thematisiert und mit Handlungsleitlinien des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) verwoben. Dieser Beitrag ist Teil der Sektion Geschichte des Sports, herausgegeben vom Teilherausgeber Michael Krüger, innerhalb des Handbuchs Sport und Sportwissenschaft, herausgegeben von Arne Güllich und Michael Krüger.

Stephan Wassong
Kapitel 1. Management Summary

Im Zuge eines wachsenden nachhaltigkeitsorientierten Handelns steigt die Bedeutung des ökologischen Bauens, nicht nur im Wohnungsbau, sondern vor allem auch bei Gewerbeimmobilien, um die es in dieser Studie geht. Vermehrt rücken CO2-neutrale Bauweisen und die Verwendung natürlicher Rohstoffe wie Holz zur Reduktion der Grauen Energie im Gebäudeerstellungsprozess auch für Immobilienprojektentwickler in den Vordergrund. Aktuell gilt insbesondere Holzhybridgebäuden eine sehr hohe Aufmerksamkeit.

Benjamin Wagner, Michael Heckmann, Andreas Pfnür, Christian Glock
Kapitel 6. Wirtschaftlichkeitsanalyse der Holzhybridbauweise

Einer der wichtigsten Parameter zur Beurteilung des Projekterfolgs ist die Wirtschaftlichkeit. Daher erfolgt als dritter Analysebaustein des Forschungsprojekts eine Wirtschaftlichkeitsanalyse der Holzhybridbauweise. Im Zentrum der Wirtschaftlichkeitsanalyse steht die Perspektive des Projektentwicklers.

Benjamin Wagner, Michael Heckmann, Andreas Pfnür, Christian Glock
Kapitel 7. Zusammenfassung und Implikationen für die Immobilienprojektentwicklung

Mit dem EU-weiten Ziel einer Klimaneutralität bis ins Jahr 2050 sowie dem Bestreben zur Ressourcenschonung und damit zum nachhaltigen Bauen entsteht ein sehr hoher Druck auf die Bauwirtschaft und ihre Akteure. Neben der Optimierung der Nutzungsphase, die in bisherigen Analysen häufig im Fokus stand, rückt nun auch die Bedeutung von Grauer Energie und von CO2-Emissionen aus der Herstellung und Entsorgung eines Gebäudes in den Vordergrund. Als Konsequenz entsteht der verstärkte Bedarf des Bauens mit ökobilanziell günstigeren Werkstoffen. Vor diesem Hintergrund erfährt Holz als nachwachsender, kohlenstoffspeichernder Rohstoff in den vergangenen Jahren eine stark ansteigende Nachfrage. Reine Holzbauten, insbesondere aber auch Holzhybridgebäude werden immer häufiger geplant oder zumindest bei der Planung ernsthaft in Erwägung gezogen.

Benjamin Wagner, Michael Heckmann, Andreas Pfnür, Christian Glock
Kapitel 3. Literaturüberblick über die Potenziale und Herausforderungen der Holzhybridbauweise

Vor dem Hintergrund des nachhaltigen Bauens und des klimaneutralen Gebäudebestands erlangt zurzeit die Holzhybridbauweise eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Die Förderung des Holzeinsatzes in der Bau- und Immobilienwirtschaft und die Ausweitung der Holzbauquote sind klare politische Zielsetzungen (BMEL 2018). Gleichzeitig befinden sich in Deutschland erste mehrgeschossige Büro- und Verwaltungsgebäude in Holzhybridbauweise in Fertigstellung bzw. in fortgeschrittenen Planungsprozessen, die aufgrund der Landesbauordnungen bis vor wenigen Jahren nur nach aufwendigem Genehmigungsverfahren denkbar gewesen wären.

Benjamin Wagner, Michael Heckmann, Andreas Pfnür, Christian Glock
Kapitel 8. Anhang

Im Zuge eines wachsenden nachhaltigkeitsorientierten Handelns steigt die Bedeutung des ökologischen Bauens. So rücken CO2-neutrale Bauweisen und die Verwendung natürlicher Rohstoffe wie bspw. Holz auch im Hinblick auf die Rückbaufähigkeit und den Stoffkreislauf in den Fokus. Vor diesem Hintergrund gilt vermehrt die Holzhybridbauweise als vielversprechende innovative Bauweise, die verschiedenste Materialeigenschaften bestmöglich miteinander kombiniert.

Benjamin Wagner, Michael Heckmann, Andreas Pfnür, Christian Glock
Kapitel 4. Qualitative Befragung zu den Potenzialen und Herausforderungen der Holzhybridbauweise

Um die Potenziale und Herausforderungen der Holzhybridbauweise für die Immobilienprojektentwickler zu analysieren, wurde eine qualitative Expertenbefragung durchgeführt. Hierbei wurden ausgewählte Experten durch die Autoren dieses Ergebnisberichts persönlich bzw. mithilfe von Videokonferenztools interviewt. In den nachfolgenden Abschnitten wird kurz das methodische Vorgehen und der Ablauf der qualitativen Experteninterviews erläutert. Die Ergebnisse der Interviews und damit die wesentlichen Potenziale und Herausforderungen der Holzhybridbauweise werden in Abschn. 4.2 dargestellt.

Benjamin Wagner, Michael Heckmann, Andreas Pfnür, Christian Glock
9. BIM im Immobilienbetrieb – Fallstudien

Immer noch ist es nicht einfach erfolgreiche Fallbeispiele für den Einsatz von BIM im Immobilienbetrieb zu finden. Der GEFMA-Arbeitskreis Digitalisierung hat innerhalb der letzten Jahre praktische Beispiele gesammelt und aufgearbeitet, so dass in diesem Kapitel mittlerweile 11 nationale und internationale BIM-FM-Projekte vorgestellt werden können. Dabei werden so unterschiedliche Anwendungsbereiche herausgegriffen wie: Medien, Pharma, Bank, Museum, Technologiepark, Energieversorger, Flughafen, Verwaltung und Kommune. Aus diesen Beispielen lassen sich Erfahrungen und Erkenntnisse sowie Anregungen für eigene BIM/FM-Projekte gewinnen. Auch lassen sich realistische Anforderungen an eine erfolgreiche technische Umsetzung ableiten.

Maik Schlundt, Simon Ashworth, Thomas Bender, Asbjörn Gärtner, Michael Härtig, Reiko Hinke, Markus Krämer, Michael May, Matthias Mosig
Kapitel 2. Charakteristika von Gesellschaften und Wirtschaftssystemen auf der Basis fossiler Energieträger

Das Anthropozän ist wohl die prägendste Geschichtsperiode unseres Planeten. Nie zuvor hat sich die Wirtschaft so stark entwickelt, aber auch nie zuvor hat sich das Klima in so kurzer Zeit so prägnant verändert. Grundlage dieser Entwicklung waren die fossilen Brennstoffe, zuerst die Kohle und später das Erdöl. Entscheidend war die Energiedichte vor allem des Erdöls. Auch Erdgas und die Kernenergie liefern bis heute einen wichtigen Teil der Strom- und Wärmeenergie. Doch alle diese Energieträger schädigen Klima und Umwelt – und die externen Kosten wurden jahrzehntelang durch die Allgemeinheit und die Umwelt getragen.

Christian J. Jäggi
3. Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft

Um Nachhaltigkeit zu erreichen gibt es mehrere mögliche Strategien. Um Nachhaltigkeit nachzuweisen, gibt es mittlerweile auch mehrere Zertifizierungen. Die wichtigsten auf dem europäischen und internationalen Markt werden darum hier vorgestellt und analysiert. Daneben spielen sogenannte Ökobilanzen eine immer größere Rolle bei der Beurteilung und Bewertung der Nachhaltigkeit von Immobilien. Praktisch alle Zertifizierungen und Bilanzierungen beziehen sich auf den Bau von Immobilien und unterstellen, dass der folgende Betrieb sich an die formulierten und extrapolierten Szenarien auch hält. Das ist fast immer aber eben nicht der Fall. Im Betrieb von Bestandsimmobilien liegt also der größte Hebel für Nachhaltigkeit. Messung, Controlling und Steuerung des Betriebs funktioniert über Daten und mit digitalen Instrumenten und Systemen. Und das ist keine Zukunftsmusik, sondern es gibt bereits viele Beispiele, die zum einen zeigen, was möglich ist und die zum anderen auch schon einen Blick darauf erlauben, was alles möglich sein wird.

Andreas Moring, Christin Inholte
Kapitel 2. Die Immobilie „Arbeitsplatz“

Im Zentrum der Diskussion um den Bedarf oder die Nutzung von Raum steht immer die Immobilie. In der Bundesrepublik sind Büroflächen die beliebteste Asset-Klasse (48 %). Die rund 14,8 Mio. Büroarbeitsplätze – also jeder dritte Arbeitsplatz in Deutschland – bedeuten umgerechnet 382 Mio. Quadratmeter Bürofläche.

Quirin Graf Adelmann v. A., Stefan König
Bank- und Wirtschaftsrechnen

Herr Jürgen Wellmann kommt zu Ihnen an den Schalter und möchte für 800,00 EUR USD kaufen. Er erhält dafür 956,72 USD. Wie viel würde er für 1.300,00 EUR erhalten?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Unternehmensleistung erfassen und dokumentieren

Die Inventur ist die Tätigkeit der mengen- und wertmäßigen Erfassung aller Bestände, das heißt aller Vermögensgegenstände und Schulden.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
5. Projektmanagement

Die Geburtsstunde des Projektmanagements liegt in den 70er-Jahren, in denen einige Großprojekte spektakulär scheiterten. Die Ursachenanalyse mündete seinerzeit in der Erkenntnis, dass der Bauherr ab einer bestimmten Projektgröße und Komplexität eine ganze Reihe an vitalen Aufgaben hat, die fachlich nicht den Planern zuzuordnen sind, sondern die er selber fachlich und kapazitiv bewältigen muss. Des Weiteren ergab sich die Erkenntnis, dass neben den klassischen Themen der Terminplanung mittels Netzplan und Kostenplanung eine ganze Reihe an ergänzenden Aufgaben für den Bauherrn entstehen, die sehr anspruchsvoll sind und auch einer nachhaltigen Erfahrung bedürfen. Aus den in diesem Zusammenhang entstandenen Diskussionen entwickelte sich an der Seite des Bauherrn die Dienstleistungsfunktion Projektmanagement. Sie ist als Stabsstelle des Bauherrn in jedem Projekt in unterschiedlicher Art und Weise einzubinden. Die im Kapitel aufgezeigten Projektbeispiele, u. a. zum Entscheidungs-, Termin- oder Kostenmanagement, zeigen die Kernleistungen des Projektmanagements auf. Darüber hinaus werden Leistungen beschrieben, die die Themenkomplexe Kommunikationssysteme, Nutzungskosten und Nachhaltigkeit aufgreifen.

Norbert Preuß, Lars Bernhard Schöne, Mariana Bleifuß, Rainer Stiller
6. Transaktionsmanagement

Der An- und Verkauf von Immobilien oder ganzer Immobilienportfolios ist als komplexer Vorgang zu verstehen, dessen Erfolg von einer sorgfältigen Planung und strukturierten Durchführung abhängt. Das Leistungsbild des Transaktionsmanagements ist im Kontext der unterschiedlichen Sichtweisen und an die Leistungserbringung für entweder den Käufer oder den Verkäufer einer Immobilie abzuleiten. Je nach Konstellation sind die Interessenlage, der Bedarf und damit auch die Aufgabenstellung unterschiedlich. In der inhaltlichen Auseinandersetzung des Transaktionsprozesses verlaufen die Interessenlagen zwischen Käufer und Verkäufer oftmals divergierend bis konträr. Das Transaktionsmanagement umfasst im Schwerpunkt die Durchführung von An- und Verkaufsprozessen als verbindendes Element zwischen diesen beiden Parteien. In der Beschreibung der notwendigen Leistungen werden in diesem Kapitel die Details des Immobilientransaktionsprozesses aufgezeigt. Weiterhin werden die Phasen Strategie, Vorbereitung und Integration sowie die Durchführung mit Beispielen unterlegt.

Norbert Preuß, Lars Bernhard Schöne, Wolfgang Högerle
4. Projektentwicklung

Die Ausgangssituation eines Projektentwicklers für ein neues Projekt ist gleichbedeutend mit dem Startup eines neuen Unternehmens – einem Unternehmen auf Zeit bzw. seiner Geschäftsfeldentwicklung. Die eigentliche Leistung des Projektentwicklers besteht folglich darin, die drei wesentlichen Faktoren – Standort, Projektidee und Kapital – so miteinander zu kombinieren, dass einzelwirtschaftlich wettbewerbsfähige und zugleich gesamtwirtschaftlich, sozial- und umweltverträgliche Immobilien-Projekte geschaffen und gesichert werden. Immobilien-Investitionsentscheidungen ziehen insofern hohe und langfristige Kapitalbindungen für den Investor nach sich. Die finanziellen Konsequenzen aus dem eingegangenen Engagement sind i. d. R. außerordentlich hoch. In diesem Kapitel werden die Kernleistungen des Projektentwicklers, von der Geschäftsfeldentwicklung, über die notwendigen Analysen und Bewertungen sowie die Projektierungsergebnisse, beispielsweise eines Nutzerbedarfsprogramms oder eines Kostenrahmens, detailliert aufgezeigt. Zur späteren optimalen Bewirtschaftung und einer entsprechenden Gebäudeeffizienz sind bereits die Ansprüche des zukünftigen Nutzers und Betreibers konzeptionell in die ProjektentwicklungProjektentwicklung einbezogen.

Norbert Preuß, Lars Bernhard Schöne, Rainer Stiller, Mariana Bleifuß
11. Facility Management

Um die Ziele des Facility Managements bei Neubauprojekten zu erreichen ist es unabdingbar, dieses konzeptionell bereits in die Projektentwicklung und Planung der Immobilie einzubeziehen. Dabei sind die ggf. entstehenden Mehrkosten bei den Erstinvestitionen den Einsparungen bei den Nutzungskosten während der Betriebsphase der Immobilie gegenüberzustellen und gegeneinander abzuwägen. Das planungs- und baubegleitende Facility Management übernimmt die Funktion der Klammer zwischen Entwicklung, Realisierung und Nutzung. Es gewährleistet die spätere effiziente Nutzung der Immobilie, die gezielte Steuerung der „zweiten Miete“ und die flexible Nutzbarkeit und Flächenbereitstellung des Gebäudes, bei ausreichender Nutzerqualität und einem bedarfsgerechten Angebot von Dienstleistungen. Über das strategische Facility Management hinaus, wird in diesem Kapitel ausführlich auf das operative Facility Management eingegangen. Diese auch als Gebäudemanagement bezeichnete Leistung unterscheidet weiterhin zwischen infrastrukturellem, kaufmännischem und technischem Gebäudemanagement. Gebäudemanagement umfasst als Bestandteil des Facility Managements die Planung, Arbeitsvorbereitung und Organisation sämtlicher operativer Maßnahmen, die in der Bewirtschaftung von Gebäuden durchgeführt werden.

Norbert Preuß, Lars Bernhard Schöne, Edgar Schropp, Rainer Stiller
10. Property Management

Property Management entspricht dem ganzheitlichen Ansatz einer aktiven, ergebnis- und renditeorientierten Bewirtschaftung von Immobilienportfolien bzw. -teilportfolien. Das im Wesentlichen kaufmännisch ausgerichtete Property Management übernimmt dabei die treuhändische Wahrnehmung der Eigentümerfunktion und ist Ansprechpartner für Mieter und Nutzer der betreuten Immobilien vor Ort. Es setzt Objektstrategien konsequent um und entwickelt sie weiter. Ziel ist die dauerhafte Realisierung und Maximierung von Renditechancen. Durch die Schaffung von Transparenz zeigt das Property Management auf der Objektebene die Potenziale, aber auch die Risiken frühzeitig auf. Im vorliegenden Kapitel werden Prozesse, Maßnahmen und Beispiele zur Schaffung von Transparenz und Hebung von Potenzialen über die wichtigsten rendite- bzw. werttreibenden Parameter der Immobilie aufgezeigt. Diese dargestellten Handlungsoptionen ermöglichen es, die relevanten Kennzahlen zu bilden und die Immobilie ganzheitlich zu betrachten. Darüber hinaus kann die Objektperformance im Vergleich zum Portfolio oder zum Markt kritisch überprüft und darauf aufbauend auch entsprechende Entscheidungshilfen abgeleitet werden.

Norbert Preuß, Lars Bernhard Schöne, Edgar Schropp
Kapitel 8. Aufbau- und Betrieb von Kältesystemen

Fernkälteversorgung von Großobjekten wie Universitäten, Regierungsvierteln, Flughäfen etc. ist in Hochtemperatur-Regionen unverzichtbar. Der Autor hat im Rahmen seiner Tätigkeit als Consultant bei mehreren Projekten zum Aufbau und Betrieb von Kältezentralen mitgewirkt.

Panos Konstantin, Margarete Konstantin
Kapitel 6. Die BRI als politisches Projekt in Ostafrika

In der vorliegenden Arbeit wird argumentiert, dass die weichenstellenden Infrastrukturvorhaben die zentrale Dimension des politischen Projekts des von der KPCH gelenkten Staats-Zivilgesellschafts-Komplexes darstellen. Aufgrund der vagen Bestimmung, was die BRI ausmacht, wird davon ausgegangen, dass Fallstudien unerlässlich sind, um die chinesischen Akteure und Aktivitäten im Rahmen der BRI zu verstehen. Der Analyse vorangestellt sind jeweils kompakte Darstellungen zu den politökonomischen Rahmenbedingungen in den ostafrikanischen BRI-Partnerländern.

Simon Züfle
Kapitel 4. Duschen

Dusche – mit DuschabtrennungDuschabtrennung: W1, oder

Joachim Schulz
Kapitel 1. Einführung

Spiralen, Schrauben und Schnecken entstehen durch die Überlagerung einer Drehbewegung mit einer gleichmäßigen Veränderung der Position gegenüber dem Drehzentrum oder der Drehachse.

Hans Walser
3. Ladepunkt und Stromnetzanschluss

Ein wesentliches Element für den Erfolg und die schnelle Einführung der Elektromobilität ist das Vorhandensein von ausreichenden Stromlademöglichkeiten, also Ladepunkten, an die ein Elektrofahrzeug angeschlossen und Strom in die Fahrzeugbatterien geladen werden kann. Die noch lockere Dichte von Ladepunkten in Deutschland wird als das Haupthemmnis der Elektromobilität gesehen. Weltweit gibt es immerhin schon mehr als eine Million Ladepunkte.

Olaf Schulze
Bau und Betrieb nachhaltiger Veranstaltungsstätten

Um Veranstaltungen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit durchführen zu können, bedarf es vieler Faktoren, die dies erst ermöglichen. Die Zertifizierung nach einem Green-Building-Standard schafft beim Bau einer Veranstaltungsstätte die Grundlagen für einen ökologischen und ökonomischen Betrieb. Dabei spielen Nachhaltigkeit vs. Baukosten ebenso wie der Lebenszyklus, ein gesamtheitliches Facility Management sowie die Einführung der EEG-Umlage und einer CO2-Steuer eine maßgebliche Rolle.

Carsten Rennecke
Kapitel 6. Aktiv und kreativ

Menschen verharren nicht nur in Kontemplation, sondern sie machen etwas mit ihrer Umwelt, sie verändern und nutzen sie. Eine „Vita contemplativa“ würde nicht ausreichen, um die existentiellen, die sozialen und die Ich-Bedürfnisse zu befriedigen. Dazu bedarf es einer „Vita activa“. Dass man trotz eines hohes Einsatzes nicht immer erreicht, was man möchte, verkörpert die mythische Gestalt des Sisyphos, der sich abmühte, den großen Steinbrocken den Berg hinauf zu schaffen, der dann aber immer wieder herunter rollte. Sisyphos ist unermüdlich tätig. Wäre er auch noch kreativ gewesen, hätte er einen Seilzug erfunden oder einen Roboter geschaffen, der ihm die mühselige Arbeit abgenommen hätte. Auch der Einfall einer Rampe wäre nützlich gewesen, auf der sich Steinbrocken leicht in die Höhe rollen lassen.

Antje Flade
7. Bestandsanalyse und Mauerwerksdiagnostik

Auf eine Bauwerk wirkt in unterschiedlicher Intensität Wasser ein. Je besser ein Bauwerk vor dieser Schadquelle geschützt wird, umso länger bleibt es ohne Schaden und kann ohne Einschränkung genutzt werden.Der Erfolg oder Misserfolg der Bausanierung ist im Wesentlichen von einer ausreichend sensiblen und durch Fachkenntnis gekennzeichneten Planung abhängig. Der Spagat zwischen einer vom Bauherren gewünschten kostengünstigen Planung und der Ausarbeitung eines fachlich fundierten Sanierungskonzeptes wird immer wieder in Folge des Kostendruckes „ausgereizt“. Durch falsch verstandene Kosteneinsparungen werden Fehler in der Planung von Abdichtungsarbeiten an Bestandsbauten vorgenommen, die sich in der Ausführung selbst, aber auch im Nutzungszeitraum nur noch durch erhebliche Kosten- und Zeitaufwendungen wieder revidieren lassen. Die Ergebnisse im letzten Bauschadensbericht der Bundesregierung weisen eindeutig auf diesen Umstand hin.

Jürgen Weber
27. Flankierende Maßnahmen in der Bauwerksabdichtung

Als flankierende Maßnahmen sind Handlungen definiert, die die Wirkung einer Bauwerksabdichtung unterstützen. Flankierende Maßnahmen stellen somit ergänzende Möglichkeiten dar, Planungsziele zu erreichen. Sie sind nicht mit einer Bauwerksabdichtung gleichzusetzen bzw. zu verwechseln.

Jürgen Weber, Ulrich Steinert, Clemens Hecht
11. Nachträgliche mechanische Horizontalsperre

Eine Möglichkeit zur Unterbrechung des kapillaren Wassertransports im Mauerwerk ist die aus verschiedenen Verfahren bestehende mechanische Horizontalsperre. Bei den mechanischen Verfahren wird das Mauerwerk in der vom Fachplaner festgelegten Dichtungsebene mechanisch getrennt und im Anschluss über den gesamten Wandquerschnitt eine wasserundurchlässige Sperrschicht eingebaut. Der kapillare Feuchtetransport ist im Wandbildner nach Einbau einer vollflächigen Sperrschicht vollständig unterbrochen. Die einzelnen Verfahren untergliedern sich einerseits nach der Art und Weise der mechanischen Trennung sowie andererseits nach der Materialart der einzubauenden Sperrschicht. In diesem Kapitel werden die einzelnen mechanischen Verfahren ausführlich erklärt.

Uwe Wild
13. Nachträgliche Vertikalabdichtung

Mauerwerk im erdberührten Bereich benötigt einen Schutz gegen seitlich eindringende Feuchtigkeit. Diese Aufgabe wird von einer Vertikalabdichtung übernommen. In diesem Kapitel werden Hinweise zur Auswahl eines geeigneten Abdichtungsstoffes gegeben. Des Weiteren werden die zur Verfügung stehenden Abdichtungsstoffe sowie deren mögliche Einsatzbereiche detailliert beschrieben und Verarbeitungshinweise erklärt.

Uwe Wild
10. Bauteiltrocknung in der Altbausanierung

In Bestandsgebäuden werden in der Sanierungsphase Bauteiltrocknungen infolge jahrelanger, teilweise intensiver Feuchtebelastung notwendig. Hinzu kommen notwendige Trocknungsmaßnahmen bei unplanmäßiger Feuchtebelastung der Bauteile im Sanierungszeitraum durch Wasserleitungsschäden oder durch Regenbeaufschlagungen.Die Trocknungsverfahren müssen nach den Ursachen der Wasserbeaufschlagung, der Schadensart sowie den konstruktiven Gegebenheiten des betreffenden Bauteils ausgewählt werden. Grundsätzlich ist die Beseitigung der unplanmäßigen Feuchteanreicherung in Bauteilen oder Wasserschäden wie folgt abzugrenzen (WTA-Merkblatt 6-16): Raum- und Gebäudetrocknung (z. B. Baufeuchte, Wasserschäden) Trocknung des Bauteilquerschnittes von massiver Bauteile ohne Hohlräume oder Dämmung Trocknung des Bauteilquerschnittes von massiver Bauteile und Hohlräumen mit oder ohne Dämmung

Jürgen Weber
Kapitel 19. Einfluss von ESG-Kriterien auf Immobilieninvestments

In diesem Beitrag wird die Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten auf die Immobilienanlage institutioneller Investoren dargelegt. Zunächst werden die aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen erläutert; zugleich wird darauf eingegangen, welchen Einfluss diese auf die Immobilieninvestments und damit verbunden auch auf Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen haben. In einem zweiten Schritt werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Immobilienanlage dargelegt und anschließend soziale Aspekte und solche der Unternehmensführung beleuchtet. Abschließend wird ein Überblick über die eigenentwickelte Bewertungsanalyse des Immobilienbestandes der Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG gegeben.

Johannes Kinzinger, Irina Ouvarova
Evolutorische Makroökonomik
Eine erneuerte Sicht der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Aggregatgrößen mit dynamischen Modellen empfiehlt innovative Modifikationen und Korrekturen. Kurzfristig latente Innovationen erfordern eine Berücksichtigung a) bei der Ex-post-Wissensbasierung dynamischer Makromodelle und b) bei der Voraussicht eines jeweils nächsten Schrittes von „Step-Cycles“ in die Zukunft. Ausgangspunkt ist das Bruttoinlandsprodukt (vgl. Abschn. 2). Dazu werden zwei Vorgehensweisen der Makroökonomik untersucht: phänomenologisch (vgl. Abschn. 3) und kybernetisch (vgl. Abschn. 4). Beide Wege sind problematisch, weshalb die Analyse auf eine „einperiodige Stützel-Raabe-Konzeption“ hinausläuft. Von einigen Einzelaspekten (vgl. Abschn. 6 bis Abschn. 8) sind zwei vorab hervorzuheben: (a) Makroökonomik sollte nur Variablen und Rechenverfahren verwenden, die einer Quantifizierung und rechentechnischen Handhabung zugänglich sind. (b) Die inkonsistente Kapitaldefinition zwingt zu einigen nur partiellen Umschreibungen von Wachstumsimpulsen (vgl. Abschn. 9). Ausführliche Bemerkungen (vgl. Abschn. 10) folgen zum Schluss.

Adolf Wagner
Bankwirtschaft Fälle

Herr Leon Brandt (32 Jahre alt, ledig, kaufmännischer Angestellter) hat zum 01.04.20.. eine 2-Zimmer- Wohnung von der Wohnungsgesellschaft Schaum mbH gemietet. Die bei Einzug fällige Mietkaution beträgt 1.900,00 EUR. Herr Brandt unterhält bei der Nordbank AG ein Girokonto. Herr Brandt hat sich bei der Nordbank AG zu einem Beratungsgespräch angemeldet. Kundenberater ist Herr Georg Lange. Herr Brandt möchte wissen, wie er am besten die geforderte Kaution aufbringen soll. Herr Lange bietet Herrn Brandt drei geeignete Produkte an:

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Dr. Peter Laumen und Dr. Ben Hagen eröffnen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft. Die Partnerschaftsgesellschaft ist als „Dr. Ben Hagen und Partner – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
5. Sponsoring: Aufgaben und Macht der Vermarkter

1995/96 hatte Hertha BSC über 10 Mio. DM Schulden und Probleme, die Lizenz zu bekommen. Die Verantwortlichen der UFA, damals noch eine Bertelsmann-Tochter, – Rolf Schmidt-Holtz, Bernd Schiphorst (späterer Präsident von Hertha BSC und noch heute im Aufsichtsrat) und der Fußballbereichsleiter Bernd Hoffmann (später CEO und Präsident beim HSV) – hatten damals den Mut, aber auch die richtige Vision, und retteten die Hertha mit 4,5 Mio. DM, zunächst in Form eines Darlehens, vor dem finanziellen Kollaps [1].

Klaus Brüggemann
Kapitel 5. Praxisbeispiele 3D-Druck-Immobilien

Dieses Kapitel stellt zwei Praxisbeispiele 3D gedruckter Wohnimmobilien vor. Die möglichen Potentiale beider Projekte könnten Aufschluss über die Zukunftsfähigkeit der innovativen Bauweise geben.

Lisa Niederhaus
Kapitel 4. 3D-Druck Wohnimmobilien

Das Prinzip der 3D-Drucktechnologie wurde bereits in den Grundlagen erklärt. Kapitel vier geht nun auf die neuartige Bautechnologie, Immobilien mittels Betons und 3D-Drucker zu fertigen, ein.

Lisa Niederhaus
Kapitel 2. Definitionen und Grundlagen

Die folgenden Abschnitte des zweiten Kapitels erklären die Grundlagen der Technologie, Bauplanung und Immobilien.

Lisa Niederhaus
12. Termin- und Kostenplanung (ohne Controlling)

Die Leistungen der Termin- und Kostenplanung sind Kernaufgaben des Projektmanagements und eine unerlässliche Grundlage für alle durch den Auftraggeber zu treffenden Entscheidungen. Ziel der Termin- und Kostenplanung ist es, wirtschaftliche Planungs- und Bauabläufe zu entwickeln und möglichst genaue Prognosen über Gesamtkosten und Projektlaufzeiten aufzustellen und über die Projektlaufzeit fortzuschreiben. Dazu können verschiedene Darstellungen des Terminplans, z. B. Gantt-Diagramme genutzt werden. Die Aufgaben der Terminplanung nehmen dabei sowohl Auftraggeber, als auch Projektsteuerer, Planer und ausführende Firmen war, für Infrastrukturprojekte sind dabei einige Besonderheiten wie das Planfeststellungsverfahren zu beachten. Wichtige Grundlage für Termin- und Kostenplanung bildet der Projektstrukturplan. Neben der Projektstruktur sind für die Kostenplanung auch der Projektauftrag und die Ressourcenplanung wichtige Eingangsgrößen. Werden Kostenpläne über einen Zeitverlauf dargestellt, ergibt dies die Mittelabflussplanung, welche eine Schnittstelle zur Terminplanung darstellt. Die systemische Verknüpfung von Termin- und Kostenplanung ist jedoch kritisch zu betrachten.

Albert Scheller
18. Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Große Bauprojekte sind überall in der Welt eine Herausforderung für alle Beteiligten. Ist schon jedes Projekt per se ein Unikat oder ein Prototyp, so kommen bei Bauprojekten und insbesondere bei Infrastrukturprojekten noch weitere Besonderheiten dazu (s. a. Abschn. 1.2 ), die eine hochwertige Planung und die Formulierung eines vollständigen Vertragssolls erheblich erschweren bzw. unmöglich machen. Kosten- und Zeitüberschreitungen sind deshalb fast der Regelfall und führen zusammen mit den Folgen eines harten Preiswettbewerbs häufig zu erheblichen Spannungen zwischen dem Bauherrn (AG) und seinen Bau- und Ausrüstungsunternehmen (AN). Das Verhältnis zwischen AG und AN ist daher oft wenig kooperativ, bisweilen sogar eher zerrüttet. Bauherren und Bauunternehmer beschweren sich immer öfter über die vielen Streitigkeiten in ihren Projekten. Obwohl überall von Vertragspartner und Geschäftspartner gesprochen und geschrieben wird, ist das Verhältnis zwischen ihnen oft weit entfernt von einer echten Partnerschaft. Oft ist es eher ein Kampf um einseitige Vorteile und Suboptimierungen. Chan et al. (2006) bezeichnen das Verhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer bei traditionellen Bauprojekten systembedingt als gegnerisch. In Grundlagenwerken zu diesem Thema schildern Autoren wie Egan (1998) oder Girmscheid (2005) die Situation auf dem internationalen Baumarkt in diesem Sinne.

Konrad Spang, Heinz Ehrbar, Ahmed El-Baz
6. Planung

Im Projektmanagement von Infrastrukturprojekten nimmt die Planung eine zentrale Rolle ein, da dort alle wesentlichen Festlegungen für das Gesamtprojekt und damit für die spätere Bauausführung getroffen werden. Für Schienenprojekte stellt die Organisation der DB AG, insbesondere das Rollenverständnis von Besteller und Ersteller, eine wichtige Randbedingung dar. Bei Straßenprojekten spielt die Verteilung der Aufgaben auf die Beteiligten (z. B. Bund, Länder und Autobahn GmbH) eine besondere Rolle. Die Komplexität der Planung von Verkehrsprojekten spiegelt sich dabei in den Aufgaben des Projektmanagements wieder. Dazu gehören neben der technischen Planung und der Erlangung des Baurechts auch die Baubetriebsplanung, Kreuzungsmaßnahmen und die kaufmännischen Aufgaben. Der Planungsprozess gliedert sich in mehrere Phasen mit den Schwerpunkten technische Planung, Vorbereitung des Planrechts und Ausschreibung, einschließlich zugehöriger Freigabeprozesse. Entscheidend für den Erfolg des Planungsprozesses sind auch die Organisation der Projektleitung und die entsprechende Aufgabenverteilung. Zur Erfolgssicherung können Instrumente wie „Quality Gates“ eingesetzt werden. Dieses Kap. 6 beschreibt alle für die Planung von Schienen- und Straßenprojekten relevanten Prozessschritte und Projektmanagementelemente am Beispiel von Schienen- (Abschn. 6.2) und von Straßenprojekten (Abschn. 6.3).

Konrad Spang, Hans-Jörg Niemeck, Jochen Eid
15. Ausschreibung und Vergabe

Vergaben von Planungs-, Ausrüstungs- und Bauleistungen in Höhe von vielen Milliarden Euro pro Jahr durch die Aufgabenträger der Verkehrsinfrastruktur sind ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland und in Europa. Daher sind die Verfahren und Inhalte der Vergaben von Leistungen zur Errichtung der Infrastruktur vielfältig rechtlich (Kap. 17) und formal geregelt.Darüber hinaus wird z. B. bei der DB AG hierzu in einer Konzernrichtline ein ausführlicher Rahmen gelegt und für Straßen haben Bund und Länder umfangreiche Regelwerke, die dabei zu berücksichtigen sind. Im Folgenden wird daher an dieser Stelle der Schwerpunkt auf die sich aus der Projektabwicklung – vor allem in der Planung, aber auch in der Realisierung – ergebenden Aspekte von Vergaben gelegt und nicht tiefer auf die juristischen Inhalte eingegangen – die in Kap. 17 ausführlich besprochen werden.Die Prozesse und Elemente für Ausschreibung und Vergabe der Planungs- und –Bau- bzw. Ausrüstungsleistungen bei Schienenprojekten werden dazu in Abschn. 15.2 und bei Straßenprojekten in Abschn. 15.3 beschrieben.

Konrad Spang, Olaf Drescher, Christoph Wolf
3. Verkehrsinfrastruktur, Bundesverkehrswegeplan

Ein leistungsfähiges Verkehrsinfrastrukturnetz bildet die Voraussetzung für wirtschaftlichen Austausch zwischen Unternehmen, die Versorgung der Bevölkerung mit Produkten und die Mobilität von Menschen. Für die Erhaltung und den Ausbau dieser VerkehrsnetzVerkehrsnetze in Deutschland werden umfangreiche Investitionen getätigt. Allein der Bund investiert jährlich über 17 Mrd. € in die Verkehrswege des Bundes. Je nach Art und Eigentum der Verkehrsinfrastruktur sind Bund, Länder und Kommunen für den Bau und den Erhalt verantwortlich. Entsprechend obliegt den jeweiligen Gebietskörperschaften vor jedem Verkehrsinfrastrukturprojekt zunächst die Aufgabe der Bedarfsplanung. Dabei wird festgestellt, ob und welcher Bedarf für Projekte besteht, bevor diese weiter vorangetrieben und finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Wichtigstes Bedarfsplanungsinstrument auf Ebene des Bundes ist der BundesverkehrswegeplanBundesverkehrswegeplan. Er behandelt Erhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Bundesfernstraßen, Bundesschienenwege und Bundeswasserstraßen. Bei seiner Aufstellung wird untersucht, ob erwogene Neu- und Ausbauprojekte unter Berücksichtigung der prognostizierten Verkehrsmengen und anderer Rahmenbedingungen gesamtwirtschaftlich sinnvoll und notwendig sind. Kern dieser Untersuchung bildet eine Nutzen-Kosten-Analyse, die durch nutzwertanalytische Elemente ergänzt wird. In der Gesamtschau aller Vor- und Nachteile werden die bauwürdigen Projekte bestimmt und hinsichtlich ihrer DringlichkeitDringlichkeit gereiht. Diese Dringlichkeitsreihung erfordert eine Priorisierung von Investitionen und stellt angesichts begrenzter finanzieller Mittel in der Regel die größte Herausforderung der Bedarfsplanung dar.

Gerhard Schulz, Dirk Brandenburger
11. Finanzierung

Die Sicherstellung der FinanzierungFinanzierung aus öffentlichen Mitteln ist eine elementare Voraussetzung für die Realisierung von Infrastrukturprojekten und gehört zu den zentralen Aufgaben bei deren Planung und Bau. Öffentliche Haushalte haben strenge Finanzierungsrichtlinien und bedürfen einer lang- und mittelfristigen Planung von Bauvorhaben.Um die Leistungsfähigkeit des deutschen Schienennetzes zu erhalten und zu steigern, sind umfangreiche Investitionen in das Bestandsnetz sowie in Neu- und Ausbauten erforderlich. Die Finanzierung dieser Maßnahmen an den Schienenwegen des Bundes steht im Fokus des Abschnittes 11.2.Bei der Aufstellung der Bauhaushalte der Straßenverwaltungen stellt sich ebenso wie bei der Finanzplanung der DB AG nicht nur die Frage, wie viel Geld der Baulastträger in seine Verkehrswege investieren möchte, sondern auch welche der wichtigen Projekte höchste Priorität besitzen. Alle Baulastträger haben daher mittlerweile PriorisierungFinanzierungPriorisierungsinstrumente entwickelt, um Finanzierungstransparenz zu schaffen und um die Auswahl der zu finanzierenden Projekte begründen zu können. In Abschn. 11.3 werden die Instrumente des Bundes vorgestellt um den Haushaltsmittelansatz effizient zu gestalten und die notwendigen Bauvorhaben im deutschen Autobahnnetz finanziell vorzubereiten. In Abschn. 11.2 werden die wesentlichen Instrumente der DB AG und ihre diesbezüglichen Vereinbarungen mit dem Bund beschrieben.In Kap. 3 sind grundsätzliche Ausführungen zum Bundesverkehrswegeplan und zur Finanzierung durch den Bundeshaushalt beschrieben.

Konrad Spang, Carsten Schlenczek, Fabian Walf, Dirk Brandenburger
Kapitel 2. Sanierungskonzeptionen und Planungsabläufe

Wichtig für ein reibungsloses Zusammenwirken der Sanierungskonzeptionen und Planungsabläufe ist ein intensiver und fachlich kompetenter Kontakt zwischen allen am Sanierungsprozess Beteiligten.

Michael Stahr
Kapitel 1. Analysieren und Erfassen

Seit der Industrialisierung in der Gründerzeit (Abb. 1.1) hat sich die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung beschleunigt. Bevölkerungswachstum und Kriegszerstörungen forderten einen raschen und unaufwendigen Baustil. Im Baugeschehen wurden handwerkliche Arbeitsabläufe durch rationellere Verfahren abgelöst, die Bauindustrie hat mit neuen Bauweisen und Baustoffen große Teile der Umwelt geprägt.

Michael Stahr
Kapitel 6. Prototypen

Die große Mehrheit aller krummen Flächen lässt sich nicht ohne Dehnung oder Stauchung in die Ebene ausbreiten. Die doppelte Krümmung in einem Flächenpunkt kann wie bei der Kugel in eine Richtung rechtwinklig zur zugehörigen Tangentialebene („nach unten“) erfolgen, oder – wie bei einer Sattelfläche – in beide entgegengesetzte Richtungen (im Bild links „nach oben und unten“). Wenn man die einfachsten Fälle dieser Art – nämlich die Flächen vom Grad zwei – hinsichtlich ihres Verhaltens bezüglich der Tangentialebene untersucht, hat man schon weitreichende Aussagen über das lokale Krümmungsverhalten für alle Flächen gefunden.

Georg Glaeser
Kapitel 7. Sanierungsbeispiele an ausgewählten Bauwerken

Das historische Rathaus in Wesel am Niederrhein gilt als eines der schönsten Profanbauten der Spätgotik. Das 1455 bis 1500 errichtete und 1698 erweiterte gotische Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg weitestgehend zerstört.

Michael Stahr, Klaus-Michael Rohrwacher
Kapitel 5. Verkaufsinstanzencontrolling

Die VerkaufsinstanzenerfolgsrechnungVerkaufsinstanzenerfolgsrechnung ermittelt, wie effektiv und wie effizient diejenige Wertschöpfungsstufe ist, die unmittelbar mit Interessenten bzw. Kunden in Kontakt steht, um die Produkte des Unternehmens zu verkaufen.

Jörg B. Kühnapfel
2. Theoretische Grundlagen

In diesem Kapitel wird das Ziel verfolgt, die theoretischen Grundlagen für die vorliegende Studie darzulegen. Bei der Grundlagenausarbeitung wird mit den begrifflichen und inhaltlichen Elementen der Immobilienökonomie begonnen.

Danièle Kira Sterchi, Michael Trübestein, Matthias Daniel Aepli
Kapitel 5. Kostenkalkulation der Baustelleneinrichtung

Die Kosten, die durch die Baustelleneinrichtung entstehen, können in der Regel nicht pauschal als Fixbetrag oder als ein bestimmter Prozentsatz der Baukosten ermittelt werden, da sie sich bei verschiedenen einzelnen Baustellen teilweise sehr stark unterscheiden. Sie werden maßgeblich durch folgende Faktoren beeinflusst.

Rainer Schach, Jens Otto
Kapitel 1. Die Grundlagen

Wie kam es zu den „Wohnparks“ des Wiener Wohnen und Arbeiten? Was verstehen wir unter „Nutzungs-Mischung“? Was ist eigentlich eine einheitliche „Siedlung“ oder „Anlage“ und was sind bloß „Gebäude neben einander“? Welche Siedlungen sind zur Dokumentation und Auswertung ausgewählt und warum? In welchem Umfeld ähnlich gearteter Developments befinden sich die als beispielgebend dokumentierten Anlagen? Welche Instrumente stehen einer Gebietskörperschaft zur Verfügung, um ohne eigenes Investment Siedlungen mit Nutzungs-Mischung zu erzielen? Was sollte über die Stadt Wien bekannt sein, um die dokumentierten Beispiele zu verstehen? Die Antworten auf diese grundlegenden Fragen finden sich im ersten Kapitel.

Manfred Wasner
Kapitel 2. Die Fallstudien

Gefragt nach den bedeutenden Beispielen aus Wien zur aktuellen Stadt- und Immobilen- Entwicklung auf der Welt mögen Viele die „Gemeindebauten“ für ein Viertel der Wiener Bevölkerung nennen, – besonders die vorbildlich sanierten aus der Zwischenkriegszeit. Manche kennen die in stattlichen Mengen erfolgte geförderte „Sockelsanierung“ bewohnter Gründerzeithäuser. Einige kennen den Grüngürtel auf mehr als der Hälfte der Stadtfläche mit den 120 Quadratkilometern „Schutzgebiet Wald-und-Wiesengürtel“. Gar nicht so Wenigen gilt die gelungene soziale Durchmischung der Stadtgebiete als kaum erreichbare Zielvorstellung. Doch die „Wohnparks“ des „Wohnen und Arbeiten“? Diese Initiative der Stadt, im Rahmen derer von 1987 bis 2001 Siedlungen mit Nutzungs-Mischung zwar mit Wohnbauförderung aber ohne eigenes Investment der Stadtgemeinde auf rund 700.000 Quadratmeter Nutzfläche für mehr als 10.000 Bewohnende und rund 4000 Arbeitende geschaffen wurden, ist drauf und dran, von der Fachwelt vergessen zu werden!

Manfred Wasner
Kapitel 6. Erinnerungen des Verfassers

Fakten sind das Eine. Wie Fakten zustande kommen, ist das Andere. Ohne den Aspekt des sozialen Lebens rund um jene „unbeweglichen Sachen“, die der Volksmund „Immobilien“ nennt, wären die dokumentierten Siedlungen nicht zustande gekommen.

Manfred Wasner
Einheitspreisneuberechnung

Untersucht wurde bereits, dass einseitige Änderungsanordnungen gem. § 1 Abs. 3, Abs. 4 VOB/B die geschuldeten Einzelleistungen laut Bauvertrag verbindlich ändern können. Infolgedessen besteht für die Vergütung ein korrespondierendes Anpassungsbedürfnis. Andernfalls verbliebe das vertragliche Äquivalenzprinzip gestört.

Bernhard Hartl
Kapitel 3. Methodologie

Dieses Kapitel stellt die methodologischen Grundlagen im Zuge der Erkenntnisgenerierung der vorliegenden Arbeit dar. Diesbezüglich werden in einem ersten grundlegenden Schritt in Abschnitt 3.1 die zentralen Elemente und Charakteristika für die Entwicklung eines qualitativen Forschungsansatzes herausgearbeitet. Daran anschließend wird in Abschnitt 3.2 das entsprechende multiple Fallstudiendesign spezifiziert.

Christian Eckert
Kapitel 20. HORIZONTALE RAUMABTRENNUNGEN

Als horizontale Raumabtrennungen sollen Decken in verschiedenen konstruktiven Ausführungen verstanden werden. Innenliegende, grundsätzlich nicht begehbare horizontale Raumabschlüsse wie beispielsweise gläserne Klima- oder Brandabschottungen in Atrien, sind vergleichbar mit einfachen Außenhüllen und sollen an dieser Stelle nicht behandelt werden. Ansonsten sind Decken immer Bestandteil des Primärtragwerks, weshalb neben den Hauptfunktionen des Schall- und ggf. des Brandschutzes – anders als bei Wänden – immer auch die Abtragung von lotrechten Lasten des Primärtragwerks, manchmal auch von waagrechten, anfällt.

José Luis Moro
Kapitel 11. ERDBERÜHRTE HÜLLEN

Erdberührte Hüllen sind, anders als Hüllen über Bodenniveau, Erddrücken und ggf. auch hydrostatischen Drücken sowie einer besonderen Feuchtebelastung ausgesetzt. Die sich daraus ableitenden Anforderungen haben spezifische konstruktive Lösungen hervorgebracht, die im Folgenden näher beleuchtet werden.

José Luis Moro
1. A. Abschlüsse nach Handels- und Steuerrecht

Mit dem Begriff „Abschluss“ wird üblicherweise der Abschluss der Bücher und Konten des Rechnungswesens bezeichnet. In der Praxis wird häufig auch der Begriff „Bilanz“ gleichbedeutend mit dem Begriff „Abschluss“ verwendet. Zu unterscheiden ist zwischen internen und externen Abschlüssen.

Manfred Bornhofen, Martin C. Bornhofen
1. A. Einkommensteuer

Die deutsche Einkommensteuer (ESt) wurde erstmals 1811 in Ostpreußen als Kopfsteuer erhoben.

Manfred Bornhofen, Martin C. Bornhofen
3. Finanzierung und Kreditprodukte

In diesem Kapitel geht es darum, welche Anforderungen und Moglichkeiten die alltagliche Finanzierungspraxis stellt bzw. bietet: • Welche Finanzierungsanlasse gibt es? • Welche Kreditprodukte konnen Sie Ihren Kunden anbieten? • Wie ermitteln Sie den Finanzierungsbedarf Ihres Darlehenskunden? • Worauf gilt es beim Konditionenvergleich zu achten? • Was umfasst ein Finanzierungsangebot? • Worauf ist bei der Kreditwurdigkeitsprufung in der Praxis zu achten? • Welche Moglichkeiten der Kreditsicherung gibt es? • Wie werden Kreditsicherheiten bewertet? • Welche Risiken bestehen bei einer Immobilienfinanzierung? • Wie kann ein Darlehensvertrag beendet werden? Einige der im Kapitel 2 behandelten rechtlichen Grundlagen

Ulrike Götz
2. Grundkenntnisse für die Immobiliardarlehensvermittlung und -beratung

Die rechtlichen Grundlagen der Immobiliardarlehensvermittlung umfassen neben alten Bekannten (Rechts- und Geschäftsfähigkeit, Datenschutz u.a.) auch die neuen Regelungen (Wohnimmobilienkreditrichtlinie, Immobiliardarlehensvermittlungsverordnung u.a.).

Ulrike Götz
2. Die Bauleistungsversicherung

Die Bauleistungsversicherung hat den Zweck, den Versicherungsnehmer das Risiko während einer Bauleistung für unvorhersehbare Ereignisse abzudecken. Es kann für den Bauunternehmer oder einen Auftraggeber Versicherungsschutz geboten werden. Die Bauleistungsversicherung stellt für den Bauherrn eine Art Vollkaskoversicherung dar und sichert somit sein Investitionskapital.

Andreas Knittel, Stephan Schmitz
2. Sachversicherungen
Thomas Perk
1. A. Einkommensteuer

Die deutsche Einkommensteuer (ESt) wurde erstmals 1811 in Ostpreußen als Kopfsteuer erhoben.

Manfred Bornhofen, Martin C. Bornhofen
1. A. Abschlüsse nach Handels- und Steuerrecht

Mit dem Begriff „Abschluss“ wird ublicherweise der Abschluss der Bucher und Konten des Rechnungswesens bezeichnet. In der Praxis wird haufig auch der Begriff „Bilanz“ gleichbedeutend mit dem Begriff „Abschluss“ verwendet. Zu unterscheiden ist zwischen internen und externen Abschlussen.

Manfred Bornhofen, Martin C. Bornhofen
10. Der Antrag auf eine Dread-Disease-Versicherung

Bei der Beantragung einer Dread-Disease-Versicherung prüft der Versicherer v.a. das gesundheitliche Risiko der zu versichernden Person, aber z.B. auch die Angemessenheit des beantragten Versicherungsschutzes. Auch bereits bestehende Versicherungsverträge, mit denen das Risiko von schweren Erkrankungen, das Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrisiko der versicherten Person bei anderen Gesellschaften abgesichert wurde, geplante Auslandsaufenthalte mit längerer Dauer, der Konsum von Nikotin sowie berufliche und Freizeitrisiken werden von den Versicherern abgefragt und geprüft.

Alexander Schrehardt, Harald Rosenberger
Kapitel 3. Modellbasierte Renditebetrachtung

Als Grundlage für das seitens des Autors neu entwickelte Kalkulationsmodell zur Ermittlung der Lebenszyklusrendite (LZR) werden in diesem Abschnitt Informationen zur Kalkulation von Aufwänden und Erträgen erläutert und Systeme zur Massenermittlung und Kostenberechnung auf Basis von BIM beschrieben. Als spezielle Art der Kostenermittlung werden energieeffiziente Kostenbetrachtungen vorgestellt, welche die Auswirkungen verschiedener Kombinationen von Bauteilen der thermischen Hülle und Komponenten der Haustechnik sowohl auf den energetischen Standard als auch auf die damit verbundenen Kosten einbeziehen. Die quantitative Auswertung von Parametern in Bauwerksmodellen ist dem Bereich 5D-BIM zugeordnet. Damit verbunden werden Informationen im Bauwerksmodell mit Angaben zu Kosten und Ressourcen erweitert. Die wesentlichen Grundlagen im Zusammenhang mit 5D BIM werden in diesem Abschnitt vorgestellt.

Martin Mösl
Kapitel 6. Verifikation

In diesem Abschnitt erfolgt die Verifikation der in diesem Buch vorgestellten Methodik. Dafür wird die Ermittlung der Lebenszyklusrendite anhand eines Beispielprojekts beschrieben. Das Projekt umfasst den Vergleich von zwei Bebauungsvarianten bestehend aus Sanierung und Neubau für ein bestehendes Hochschulgebäude. Die auf Basis dieses Beispielprojekts ermittelten Teilergebnisse werden in diesem Abschnitt ausführlich dargestellt und beschrieben.

Martin Mösl
Kapitel 4. LZR Kalkulationsmodell

Das seitens des Autors neu entwickelte Modell zur Ermittlung der Lebenszyklusrendite (LZR) besteht aus zwei grundlegenden Komponenten: Raum- und Berechnungsmodell. Die Erstellung eines Raummodells bildet die Grundlage aller nachfolgenden Prozesse im Rahmen der Ermittlung der LZR. Der bauteilorientierte Export von Informationen eines Raummodells ist derzeit keine standardmäßig softwareunterstützte Funktionalität. In diesem Abschnitt wird eine seitens des Autors neu entwickelte Schnittstelle zur Übernahme aller zur Aufwands- und Ertragsermittlung benötigten Informationen aus Raummodellen vorgestellt. Nachfolgend werden die einzelnen Prozesse zur Ermittlung der LZR auf Basis eines Raummodells erläutert. Zudem werden verschiedene Varianten zur Aufwands- und Ertragsermittlung innerhalb des Berechnungsmodells vorgestellt. Abschließend werden in diesem Abschnitt die Ergebnisse der ermittelten Zielwerte beschrieben und Möglichkeiten für eine korrekte Interpretation dieser Ergebnisse zur Ableitung von Maßnahmen und Entscheidungen angegeben.

Martin Mösl
Kapitel 2. Grundlagen digitaler Bauwerksmodellierung

Aufgrund der Vielfältigkeit der BIM Methode werden in diesem Abschnitt grundlegende Informationen zur digitalen Bauwerksmodellierung angeführt. Zuerst werden Merkmale von BIM anhand der damit verbundenen Komponenten Menschen, Prozesse, Richtlinien und Technologien vorgestellt. Anschließend erfolgt die Beschreibung der für die Anwendung von BIM erforderlichen technologischen Komponenten. In diesem Zusammenhang werden unter anderem Softwareprodukte für die Modellierung und Schnittstellen für den Datenexport erläutert. Ein weiterer wesentlicher Themenbereich im Zusammenhang mit BIM ist die Möglichkeit zur Ablage der im Zusammenhang mit der digitalen Bauwerksmodellierung entstehenden Daten. Zudem werden zur einheitlichen Bezeichnung der Modellinhalte entsprechende Ordnungssysteme benötigt. Am Ende dieses Abschnitts erfolgt eine Einführung in diese beiden Bereiche.

Martin Mösl
HOLZBAU

Herstellung hydraulischer Bindemittel, wofür große Mengen Holz verbraucht wurden. Auch der Schiffbau beanspruchte beträchtliche Holzressourcen. In Nordeuropa gingen ausgedehnte Waldflächen durch Roden zum Zweck der Gewinnung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen verloren.

José Luis Moro
Kapitel 7. Systematische Quartiersbetrachtung

Durch die vorherrschende Normierung ist eine Einzelbetrachtung von Gebäuden je Hausnummer oder eines Baukörpers vorgesehen, was zum Teil Interpretationsspielraum liefert, aber hauptsächlich Möglichkeiten energetischer Konzeptvarianz sehr stark einschränkt. Bei einer Gesamtkonzepts-Betrachtung nach EnEV / GEG wird sowohl durch den zu erreichenden Primärenergiebedarf (-faktor) die Anlagentechnik stark vorgegeben, aber auch die Bauteilqualität durch den einzuhaltenden spezifischen Transmissionswärmeverlust oder noch direkter die reine U-Wertvorgaben bei einem Bauteilaustausch.

David Bewersdorff
6. Durchbruch KHZG? – Das Krankenhauszukunftsgesetz vor dem Hintergrund strategischer Ansätze zur Digitalisierung der (klinischen) Versorgung in Schweden und Dänemark

Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Digitalisierung der Gesundheitsversorgung ist eine schlüssige Strategie. Dies gilt insbesondere für den klinischen Sektor. Deutschland steht mit Blick auf die Entwicklung einer solchen Strategie noch relativ am Anfang. Das im Herbst 2020 vom Deutschen Bundestag beschlossene Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) lässt erstmals eine strategische Vision für die Digitalisierung der stationären Versorgung erkennen. Andere Länder in Europa sind uns auf diesem Feld teilweise mehrere Schritte voraus. Dieser Beitrag liefert einen Einblick in die einschlägigen Aktivitäten von zwei als Vorreiter geltenden europäischen Staaten: Schweden und Dänemark. Daran anknüpfend werden der Hintergrund und die wesentlichen Inhalte des Krankenhauszukunftsgesetzes beleuchtet. Abschließend geht es um die Frage, welche Bedeutung strategische Ansätze für die Digitalisierung der medizinischen und pflegerischen Versorgung haben und was Deutschland von Schweden und Dänemark lernen kann.

Thomas Möller
3. Quellen radioaktiven Materials

Alle Elemente auf der Erde, die schwerer sind als das Eisen, wurden bei der Entstehung der Erde aus dem Weltall eingefangen. Entstanden sind sie in massereichen Sternen; bei Supernova-Explosionen (Abb. 3.1) oder ähnlichen gewaltigen Ereignissen wurden sie ins All geschleudert. Weil die radioaktiven Isotope zum Teil extrem lange Halbwertszeiten besitzen, ist ihre Aktivität bis heute kaum abgeklungen. Beispiele für Isotope, die immer noch aktiv sind: Vanadium 23V50, Germanium 32Ge76, Cadmium 48Cd113 und 48Cd116, verschiedene Tellur-Isotope (Te) und vor allem Uran 92U238 und 92U235 sowie Thorium 90Th232. Manchmal bilden radioaktive Isotope auch Zerfallsreihen, und zwar immer dann, wenn das Tochterisotop wieder radioaktiv ist.

Wolfgang Osterhage, Hartmut Frey
Kapitel 16. Wohnmodelle für alle: immer und überall

Jenseits räumlicher Proportionen besitzt der Wohnraum viele programmatisch geprägte Eigenschaften. Seine gelungene Genese und sein Betrieb sind abhängig von den Ansprüchen und Bedarfen seiner Nutzer, ihrem Engagement und ihren finanziellen Möglichkeiten. Der zukunftsfähige Wohnungsbau ist flexibel nutzbar und umgestaltbar, er erfüllt aber auch genau das, was die Menschen, die dort wohnen sollen, benötigen. Er macht Aneignung möglich, lässt Raum zur Gestaltung, bietet Rückzug und Gemeinschaft und eine Vielfalt an Wohnungstypen und Nutzungsarten. In seine Genese werden Bewohner miteinbezogen und erhalten die Möglichkeit der Mitbestimmung im Betrieb.

Christa Reicher, Anne Söfker-Rieniets
Kapitel 13. Living at the Countryside

Nicht nur die Stadt, sondern auch der ländliche Raum verändert sich rasant. Hinzu kommen Phänomene wie die Corona-Krise, die als Beschleuniger von Trends wirken und die Wechselbeziehung von Stadt und Land neu definieren. Im Zuge der Corona-Krise sind jedoch die Städte stärker als die ländlichen Räume von den Veränderungen durch die Pandemie betroffen.

Christa Reicher, Anne Söfker-Rieniets
Kapitel 5. Wohnen und Stadtraum revisited

Mit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 änderte sich die Haltung gegenüber dem Bestand. Die Abrisswelle in den Innenstädten und die Welle der Stadterweiterungen an den Stadträndern verlangsamte sich und wurde durch Strategien der erhaltenden und behutsamen Stadterneuerung abgelöst. Das Gründerzeithaus mit seinen gleichgroßen Räumen und hohen Decken hatte eine neue Wertschätzung gefunden.

Christa Reicher, Anne Söfker-Rieniets
Kapitel 1. Einführung

Im kommenden Jahr geht das „Atomzeitalter“ in Deutschland zu Ende. Der erste deutsche Leistungsreaktor ging 1962 im Kernkraftwerk Kahl am Main ans Netz. Im Lauf der Jahre entstanden bei uns dann 37 solcher Anlagen.

Klaus Stierstadt
Kapitel 5. Das Endlager

Vollständig entsorgt ist der Atommüll erst dann, wenn er so untergebracht ist, dass er nicht stört, und dass man sich nicht mehr um ihn kümmern muss. Man sollte ihn am besten so tief in der Erde vergraben, dass man nichts mehr von ihm merkt, und zwar für Millionen Jahre (s. Abb. 2.3). Denn von der Erde los werden kann man ihn nicht.

Klaus Stierstadt
28. Auswirkungen immobilienwirtschaftlicher Transformation auf die Projektentwicklung

Projektentwicklern stehen im Zuge des Strukturwandels der deutschen Immobilienwirtschaft umfassende Herausforderungen bevor. Dies liegt insbesondere an der starken Abhängigkeit von den gewerblichen Immobiliennutzern, aber auch an den vielfältigen Verflechtungen ihrer Kernprozesse mit den immobilienwirtschaftlichen Dienstleistern und Investoren. Deren Anpassungsstrategien an die Treiber des Strukturwandels könnten die Projektentwickler zwingen, insbesondere ihr Geschäftsmodell und ihre Strukturen zu überdenken und an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Hierbei werden insbesondere diejenigen Projektentwickler erfolgreich sein, die es verstehen, auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen und dabei in kooperativen Modellen die unterschiedlichen Zielsetzungen miteinander zu vereinen.

Kevin Meyer, Klaus Kirchberger
26. Auswirkungen immobilienwirtschaftlicher Transformation auf die Bauwirtschaft
Welche zukunftsweisenden Eigenschaften die Bauwirtschaft in den nächsten Dekaden mitbringen sollte

Welche Erfolgsfaktoren garantieren der Bauwirtschaft eine handlungsfähige und zielsichere Navigation durch die hohen Wellen der immobilienwirtschaftlichen Transformation? Welche Antworten müssen bauwirtschaftliche Akteure auf die sich schnell und fundamental wandelnden Kundenwünsche geben? Nicht nur die Gebäude der Zukunft werden anders aussehen und funktionieren – auch die zum Teil archaischen Planungs-, Vergabe- und Abwicklungsprozesse müssen durch die exponentiell wachsenden technologischen Möglichkeiten abgelöst werden – Stichpunkt Pioniergeist. Immer im Fokus: Ein nachhaltiges, nutzenstiftendes und zukunftsorientiertes Produkt am Markt. Es muss die Aufgabe der Bauwirtschaft sein, die Kundenbedürfnisse durch exzellente Leistungen vorwegzunehmen.

Jan-Hendrik Goldbeck
12. Das Management von Logistikimmobilien in der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft

Diverse Megatrends und Treiber wirken auf Gesellschaft, Industrie und Wirtschaft ein. Diese wirken nicht immer disruptiv, sondern bilden sich teilweise erst über eine längere Zeit aus. Doch die Anzahl und die Parallelität der stattfindenden Veränderungen haben den Handlungsdruck in den letzten Jahren enorm erhöht. Einsetzende externe Schockeffekte wie die globale Finanzkrise 2007/2008 oder die Pandemie 2020/2021 wirken als zusätzlicher Stresstest, die jederzeit zusätzlich zu den Megatrends und Treibern auftreten können. Welche Aspekte und Entwicklungen haben dabei besondere Auswirkungen auf Logistikimmobilien? Und mit welchen Strategien passen sich die verschiedenen Managementebenen an? Das vorliegende Kapitel greift diese Aspekte auf und skizziert Auswirkungen sowie Lösungswege.

Tobias Kassner
16. Das Management von öffentlichen Wohnungsbeständen in der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aus Sicht der Berliner GESOBAU AG

Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich rasant. Inmitten dieser Entwicklungen agieren die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften zwischen wirtschaftlicher Vernunft, sozialer Verantwortung, öffentlichem Legitimationsdruck, politischen Interessen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Als „Anker einer auf sozialen Ausgleich ausgerichteten Mieten- und Wohnungspolitik“ (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2016) übernehmen die landeseigenen Berliner Wohnungsbauunternehmen nachhaltig Verantwortung für die Gestaltung sozialverträglicher Mietpreise sowie für die Verwirklichung ambitionierter Neubau- und Klimaziele. Regulierend beeinflussen sie die Entwicklungen am Wohnungsmarkt und sind wichtigste Akteure der Daseinsvorsorge. Als Wirtschaftszweig sind sie ein bedeutender Standortfaktor. In der Stadtentwicklung spielen sie eine tragende Rolle. Mit ihrem Zugang zu Mietern (aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet und das generische Maskulinum verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter) haben sie Kenntnisse über Problemlagen und Potenziale im Quartier, durch ihre langjährige Präsenz vor Ort fördern sie die soziale Stabilisierung und tragen entscheidend dazu bei, dass Menschen sich zuhause fühlen.

Jörg Franzen
18. Immobilienwirtschaftliche Transformation. Die Sicht des institutionellen Endinvestors

Die Veränderungsprozesse in den globalen Volkswirtschaften sind zurzeit sehr ausgeprägt. Davon beleibt weder die Immobilienwirtschaft als Ganzes noch der institutionelle Endinvestor in Deutschland unberührt. Ausgehend vom Niedrigzinsumfeld beschreibt der Artikel den Einfluss der drei wichtigsten Herausforderungen: weiter steigende regulatorische Anforderungen, ESG-konformes Verhalten und Digitalisierung auf den Alltag eines Endinvestors. Schnell wird klar, dass die Kosten dieser Megatrends im existierenden Niedrigzinsumfeld zu weiteren Kosten und damit Renditebelastungen führen, die das Geschäftsmodell institutioneller Investoren in Frage stellen. Nur durch deutlich höhere Professionalisierung werden diese Herausforderungen zu meistern sein.

Marian Berneburg
10. Public Real Estate Management in der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft

Der vorliegende Artikel setzt sich damit auseinander, welche Voraussetzungen in der Unternehmensorganisation gegeben sein müssen, um dem Ansatz des Public Real Estate Managements (PREM) zu entsprechen. Durch den Praxisbezug am Beispiel der Sprinkenhof GmbH, Hamburg, als städtische Immobiliengesellschaft, wird aufgezeigt, wie sich der gesellschaftliche Wandel und der damit verbundene Transformationsprozess auf die betriebliche Organisation auswirken. Ausgangslage der Betrachtung ist die Immobilienstrategie der Freien und Hansestadt Hamburg, die u. a. mit der Drucksache OptIma die Professionalisierung des städtischen Immobilienmanagements anstrebt. Es werden die bestehenden Modelle skizziert, mit denen ein professionelles Immobilienmanagement im öffentlichen Sektor möglich ist. Neben der grundsätzlichen Darstellung wird der Schwerpunkt der Betrachtung exemplarisch auf die Themen New Work, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gelegt. Da der Transformationsprozess noch nicht vollständig erfolgt ist, wird auf den derzeitigen Entwicklungsstand Bezug genommen und die Herausforderungen für die nächsten Schritte aufgezeigt.

Martin Görge
31. Einzelhandelsimmobilien der Zukunft: Wo findet künftig (noch) Handel statt?
Neue Bühnen für den aufgeklärten Konsumenten

Hinwendung auf der einen, Abwendung auf der anderen Seite: Wir erleben, wie in der gesamten westlichen Konsumwelt große Bestandteile des Umsatzkuchens im Einzelhandel und in den angrenzenden Sektoren des privaten Konsums umverteilt werden. Die Pandemie hat diesen zuvor schleichenden Trend beschleunigt und sichtbar gemacht. Während traditionelle Nonfood-Warenkörbe vor allem in den Online-Handel umgeschichtet werden, legen Essen und Trinken deutlich zu. Die materiell gut versorgte, aber gleichzeitig gut informierte Konsumgesellschaft verschiebt ihren Fokus zunehmend auf eine nicht-materielle Bedürfnisbefriedigung. Die Einzelhandelsimmobilie wird vor diesem Hintergrund zur Bühne von Gefühlen und Einstellungen, Lifestyle und Gruppenzugehörigkeiten – will sie eine Zukunft haben.

Manuel Jahn
Virtual Reality – Einsatzmöglichkeiten und Beispiele aus der Praxis

Virtual Reality ist ein allgegenwärtiges Thema und wird aktuell in zahlreichen Medien als sehr erfolgversprechende zukunftsorientierte Technologie mit großem Potenzial diskutiert. In diesem Beitrag werden, nach einer Definition und einem Überblick der zentralen Einsatzfelder, Use Cases aus der betriebswirtschaftlichen Praxis vorgestellt. Diese Anwendungsbeispiele sollen dem Leser das Potenzial und die Vielfältigkeit von Virtual Reality für Organisationen verdeutlichen.

Rolf Illenberger, Kai Israel, Christopher Zerres
Kapitel 66. Neue Märkte – neue Produkte: MoorFutures® eine Investition in Klimaschutz

Internationale Klimaschutzübereinkommen erfordern zunehmend neben technischen Lösungen auch die Berücksichtigung der Landnutzung. Das sogenannte „2-Grad-Ziel“, d. h. die Zielstellung, den anthropogen verursachten Temperaturanstieg in der Atmosphäre auf maximal 2°C zu beschränken, lässt sich kaum ­ohne Einbeziehung natürlicher Kohlenstoff­senken erreichen. Tut man dies nicht, so sind die Einsparvorgaben an anderen ­Stellen erheblich zu verschärfen. Für Industriestaaten wie Deutschland wurden notwendige Emissionsminderungen in Höhe von 90 % berechnet. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es beispielsweise bei weitem nicht ausreichend, die gesamte Energieproduktion auf erneuerbare Energien umzustellen.

Thorsten Permien, Franziska Tanneberger
Kapitel 2. Souveränität: Europäische Transformation und außereuropäische Pyrrhussiege (1960–1979)

In den 1960er- und 1970er-Jahren beginnt die europäische Integration. Ihren Abschluss findet diese erste Phase der Transformation des Souveränitätsbegriffs mit der ersten Direktwahl zum Europäischen Parlament.

Ludger Kühnhardt
7. Datenfitting als nutzbringendes Werkzeug des Chancen- und Risikomanagements

Daten, Informationen und Wissen bilden das Grundgerüst für ein optimales Erreichen der Zielgrößen des Auftraggebers (AG) sowie des Auftragnehmers (AN). Darüber hinaus bildet das aus Daten und Informationen generierte Wissen die Basis dafür, die einzelnen Elemente und Beziehungen des gesamten Produktionssystems einem ständigen Verbesserungsprozess unterziehen zu können, sodass die identifizierten und gestalterischen Optimierungspotenziale in zukünftigen Projekten erfolgreich und anwendungsorientiert integriert werden können.

Dipl.-Ing. Dr.techn. Markus Kummer, Assoc.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Christian Hofstadler
28. Ökonomische Potenziale von Building Information Modeling (BIM) im Spannungsfeld von Branchenstruktur und Beschaffungspraxis

Wohl kaum ein Thema hat die Bauwirtschaft in den vergangenen Jahren so dominiert wie die Diskussion um die Anwendung digitaler Technologien für das Planen, Realisieren und Bewirtschaften von Gebäuden und baulicher Infrastruktur. Vielfach ist die Klage zu hören, Deutschland komme auf diesem Weg nur äußerst schleppend voran und drohe deshalb, auf einem zentralen Zukunftsfeld den Anschluss zu verlieren.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Matthias Sundermeier, Philipp Beidersandwisch, Felix Theuring
1. Multisystemische Hybridpyramide für den agilen Baubetrieb

Effektive und effiziente Handlungen brauchen verlässliche, glaubhafte und nachvollziehbare Modelle. Ohne Modelle können im Projektmanagement sowie im Baubetrieb und in der Bauwirtschaft auf systemischem Weg keine zuverlässigen Prognosen erstellt werden.

Assoc.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Christian Hofstadler
1. Folgen und Grenzwerte: Was verrät mir die verzwickte Grenzwertdefinition?

Fast jede Mathematikvorlesung behandelt die Definition des Grenzwerts einer Folge, und diese Grenzwertdefinition sieht furchterregend mathematisch aus. Dieses Kapitel erklärt die Definition und ihre einzelnen Bestandteile langsam und mit Beispielen und anschaulichen Interpretationen. Vorher werden Folgen eingeführt, unterschiedliche Bildungsgesetze vorgestellt und Begriffe wie Monotonie und Beschränktheit erläutert. Dann benutzen wir die Definitionen und üben den Umgang mit den Begriffen, indem wir typische Grenzwerte bestimmen und nützliche Zusammenhänge beweisen. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf die Landau’schen Ordnungssymbole und das Konzept der Häufungspunkte. Am Ende des Kapitels werden Sie sich von mathematisch formulierten Definitionen und Zusammenhängen keine Angst mehr einjagen lassen, und die verzwickte Grenzwertdefinition verliert ihren Schrecken.

Dirk Langemann
Kapitel 13. Eigentumsrechte und Ressourcennutzung

Unterschiedliche Eigentumsformen und Güter unterschiedlicher Art werden vorgestellt. Anschließend an die „Tragödie der Allmende“ wird gezeigt, dass das Kollektiveigentum von Dorfgemeinschaften eine nachhaltige Nutzung von Kollektivressourcen durchaus ermöglicht. Jedoch werden selbst ohne Eigentumsrechte Kollektivressourcen nicht immer übernutzt, und umgekehrt vermag selbst Kollektiveigentum von Dorfgemeinschaften eine Übernutzung dieser Ressourcen nicht immer zu verhindern.

Jürg Helbling
12. Landau-Symbole: Warum sollte man ungenau rechnen?

Dieses letzte Kapitel beschäftigt sich mit dem Einsatz und den Anwendungen des Landau’schen Ordnungssymbols. Anhand von Alltagsbeispielen sehen wir, dass Ungenauigkeiten nichts Negatives sein müssen, sondern dass ungefähre Rechnungen von großer praktischer Bedeutung sind. Wir verdeutlichen diese Überlegungen am Zeitbedarf von Algorithmen, an der Abschätzung von Baukosten und innermathematisch an Herleitung von Differenzenquotienten zur numerischen Approximation von Ableitungen. Sie werden die wunderbar schlichte Notation mit dem Landau-Symbol, das die Peanuts verschlucken kann, mindestens mögen, wenn nicht lieben.

Dirk Langemann
23. Der agile Bauvertrag

Der massive Anstieg der Digitalisierung in Bauprojekten und die damit verbundene Möglichkeit, den Wissenszuwachs effizient (rasch, zielgerichtet und konfliktfrei) in Lösungen umzusetzen, ist untrennbar verbunden mit der Forderung nach innovativen Vertragsmodellen.

Prof. Dr. Rudolf Lessiak, Dipl.-Ing. Mag. Ursula Gallistel
26. Silos aufbrechen – Vernetzt, flexibel und produktiv

Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren in sämtlichen Bereichen unserer Gesellschaft Einzug gehalten. Durch die flächendeckende Verfügbarmachung von digitalen Anwendungen, Daten und endnutzergerechten Lösungen, haben sich neue Formen der Kommunikation und Organisation fest in unserem Alltag verankert. Dies betrifft neben der Privatanwendung insbesondere auch Wirtschaftszweige wie Maschinenbau, Transport und Logistik und den medizinischen Bereich, wo datengestützte Echtzeitanwendungen die Arbeitsprozesse unterstützen.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Katharina Klemt-Albert, Dr.-Ing. Robert Hartung, Martin Köhncke
6. Innovative Informations- und Kommunikationstechniken im digitalen Gebäude- und Baumanagement

In den letzten fünf Jahren wurden die verfügbaren, digitalen Werkzeuge, die die digitale Erfassung von 3D-Daten direkt in die Arbeitsabläufe der Baustelle integrieren, nachhaltig weiterentwickelt.

Assoc.Prof. Ursula Augsdörfer, Dipl.-Ing. Dr.techn. Torsten Ullrich
Kapitel 5. BIM-Anwendungsfälle im nachhaltigen Bauen

Dieses Kapitel widmet sich der zusammenhängenden Betrachtung von BIM und den vorab eingegrenzten Methoden und Berechnungswerkzeugen zur Operationalisierung von Nachhaltigkeit im Bauwesen. Abschließend wird eine Übersicht über die dazugehörigen Datenaustauschanforderungen und ausgewählter Datenbanken bereitgestellt, die wichtige Datengrundlagen für die Umsetzung der fokussierten BIM Anwendungsfälle im nachhaltigen Bauen bereitstellen.

Niels Bartels, Jannick Höper, Sebastian Theißen, Reinhard Wimmer
6. Bilanzielle Ansätze und Bewertungsgrundlagen

Ob ein wirtschaftlicher Sachverhalt überhaupt in der Bilanz aufgenommen wird, ist im HGB nur rudimentär geregelt. So sehen die §§ 243 ff. HGB zwar Vorschriften über die Erstellung der Bilanz vor, verweisen dabei aber hauptsächlich auf die GoB, ohne konkrete Vorschriften darüber zu machen, was in die Bilanz aufgenommen werden muss.In der wissenschaftlichen Literatur wird die Bilanzierungsfähigkeit eines Sachverhaltes daher daran festgemacht, ob er sich eignet als Aktivposten in der Bilanz berücksichtigt zu werden (Aktivierungsfähigkeit) oder als Passivposten in der Bilanz berücksichtigt zu werden (Passivierungsfähigkeit).

Alexander Burger, Sabine Burger-Stieber
Kapitel 10. Nachhaltigkeit in der Bauwirtschaft – Konzeption, Potenziale und Umsetzung bei Großimmobilien

Etwa 30 % des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland werden durch den Bau und die Nutzung von Gebäuden verursacht. Immobilien weisen mithin ein hohes, bislang nur teilweise ausgeschöpftes Nachhaltigkeitspotenzial auf. Gleichzeitig beeinflussen Environment-Social-Government(ESG)-Aspekte verstärkt die Wertigkeit und Konkurrenzfähigkeit von Immobilienprojekten. Dieser Beitrag untersucht, wie insbesondere bei der baulichen Erstellung und Nutzung von Großimmobilien ökologische und sozio-ökonomische Nachhaltigkeitsaspekte im Rahmen eines integrativen Ansatzes geplant und umgesetzt werden können. Insbesondere beim Energiemanagement geht es hierbei um ein zirkuläres Gesamtsystem. Zunächst werden die diversen Gestaltungsfelder für ein Nachhaltigkeitsmanagement im Bauwesen aufgezeigt. Ein hierauf gründendes Nachhaltigkeitskonzept für Großimmobilien wird anschließend anhand der Struktur der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 wertemäßig verortet. Schließlich gilt es, diesen Nutzen anhand möglichst objektiver Key Performance Indicators (KPIs) messbar zu machen, als Grundlage für Zielsetzung, Bewertung und Steuerung. Die diversen Umsetzungsaspekte werden abschließend anhand eines Praxisbeispiels illustriert.

Barnim G. Jeschke, Marcus Todt
9. Projektmanagement

Dieses Kapitel vermittelt, bei welchen Problemstellungen die Anwendung eines Projektmanagements sinnvoll ist, wie sich das Verständnis und die Durchführung des Projektmanagements im Lauf der Zeit entwickelt hat, wie Projekte in die Aufbauorganisation eines Unternehmens integriert werden können und wie die Aufbauorganisation innerhalb eines Projekts strukturiert sein kann, die Bedeutung der Projektkultur für den Projekterfolg, die Rollen, Rituale und Artefakte von Scrum, worin sich agiles von klassischem Projektmanagement unterscheidet, welche Faktoren zum Erfolg von Projekten beitragen.

Rainer Bergmann, Martin Garrecht
Von der Reformflaute in den Coronasturm: Die Sozial- und Gesundheitspolitik der grün-schwarzen Landesregierung

Mit den Grünen und der CDU waren zwei Parteien in der Regierung vereint, die in der Sozialpolitik unterschiedliche Profile aufweisen. Vor diesem Hintergrund geht der Beitrag der Frage nach, welche Sozialpolitik aus dieser Konstellation resultierte. Der Fokus liegt auf drei Themenbereichen: Mieten und Wohnen, Familien sowie Gesundheit und Pflege. Die Untersuchung zeigt, dass die grün-schwarze Regierung von größeren sozialpolitischen Innovationen absah. Die Amtszeit war vielmehr vom pragmatischen Umgang mit bestehenden Problemen und von der Bewältigung der Corona-Pandemie geprägt.

Frank Bandau
Kapitel 1. Business Angels – Eine Investorensicht
Finanzierung und Entwicklung von Start-ups durch aktive Privatinvestoren

Das Kapitel „Business Angels“ definiert und beschreit zunächst die Rolle privater Kapitalgeber und Unterstützer im Vor-/Gründungsprozess (Pre-Seed-, Seed-Stage) sowie in der typischen ersten Entwicklungsphase von Start-ups (Early-stage), die i. d. R. die ersten ein bis drei Jahre umfasst. Anschließend werden die Business Angels im Kontext vor- und nachgelagerter Finanzierungsstufen entlang der gesamten Finanzierungskette dargestellt, insbesondere im Hinblick auf ihre förderliche Wirkung der Start-up Professionalisierung, Skalierung und Unternehmensentwicklung. Mögliche Konfliktpunkte, Interessensungleichheiten, aber auch standortbedingte Nachteile werden erwähnt. Wir gehen auf die unterschiedlichen Marktteilnehmer in Deutschland, DACH, Mitteleuropa, aber auch in den führenden globalen Start-up Ökosystemen ein. Auch wird ein historischer Bezug hergestellt, der Perspektiven für Deutschland aufzeigt. Mit den unterschiedlichen Marktteilnehmern verbunden sind verschiedene Finanzierungsprodukte, die entlang üblicher Kriterien, Ausgestaltungen, Konditionen national wie international eingeordnet und ein gewertet werden und auch in Verbindung mit weiteren (Co-) Finanzierungspartnern beschrieben werden. Es schließen sich die relevanten Beteiligungs- und Finanzierungsprozesse an mitsamt investorenseitiger Entscheidungskriterien. Abschließend soll auf die Marktstruktur, d. h. die Entwicklung bezogen auf diese Teile des Start-up Ökosystems eingegangen werden. Insbesondere in Deutschland holen wir seit Ende der 90er international auf und das Kapitel soll Kapitalgebern, Gründern sowie öffentlichen, politische Entscheidungsträgern und daneben Family Offices, Unternehmern und Firmenlenker als Orientierung und Motivation dienen.

Andreas Lukic
19. BIM im architektonischen Entwurf

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen unaufhaltsam voran. Auch die Bau- und Immobilienbranche bleibt davon nicht unberührt und erfährt seit einigen Jahren einen tiefgreifenden Wandel durch die Einführung von digitalen Prozessen in Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken aller Art. Wie zu allen Zeiten aber, in denen sich die Grundlagen unseres Handelns ändern, so birgt auch dieser Paradigmenwechsel Chancen und Risiken, die es sorgsam abzuwägen gilt. Da es aber zukünftig sicherlich nicht weniger Digitalisierung geben wird, sollte vor allem auf die Chancen dieses Wandels geachtet und erkannt werden, wo die Digitalisierung den Architektinnen und Architekten Vorteile bringt und wo sich dadurch auch neue Geschäftsfelder eröffnen lassen. Wird sich dadurch auch das Architekturbüro selbst verändern? Wie wird künftig im Architekturbüro gearbeitet werden, wie wird man arbeiten wollen? Studien sagen markante Veränderungen der Berufe durch die Digitalisierung voraus (Frey und Osborne 2013), die auch die Architekturbüros und die dortigen Tätigkeiten betreffen werden (Jamison 2011).

Daniel Mondino
31. BIM und Sensorik an den Beispielen Brandschutz und Bauwerksmonitoring

Mit der wachsenden Verfügbarkeit von BIM und innovativer SensorikSensorik ergeben sich neue Möglichkeiten insbesondere für den Brandschutz und das BauwerksmonitoringBauwerksmonitoring. Im BrandschutzBrandschutz ist die schnellstmögliche Rettung von Menschen durch die Einsatzkräfte ein primäres Ziel. In komplexen Gebäuden – besonders bei beeinträchtigten Sichtverhältnissen durch Rauch – sind die Positionsbestimmung von Einsatzkräften und die Wegfindung zu den zu rettenden Personen sowie das schnelle Verlassen des Gebäudes zeitkritisch. Für den Aufbau einer Indoor-Funk-Infrastruktur zur Ortung und Wegberechnung bietet die Radio-Frequency-Identification (RFID)-Sensortechnologie in Kombination mit BIM als auch in Verbindung mit Serious Games für Entfluchtungssimulationen vielversprechende Möglichkeiten. Das Bauwerksmonitoring umfasst die automatisierte, sensorbasierte Erfassung und Analyse von Bauwerkszuständen, um Schädigungen zu detektieren, Lebensdauervorhersagen zu machen oder die Betriebs- und Instandhaltungskosten zu reduzieren. Bei so genannten „Smart Structures“ oder „Intelligenten Bauwerken“ werden Sensorik und Bauwerk als eine Einheit betrachtet. Während Bauwerke mit BIM relativ umfänglich digital beschrieben werden können, war die BIM-basierte Beschreibung von Bauwerksmonitoringsystemen – zum Beispiel zur Dokumentation oder Optimierung – bislang kaum oder nur unzureichend möglich. Neue Methoden für den BIM-basierten Brandschutz und für das BIM-basierte Bauwerksmonitoring werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Uwe Rüppel, Kay Smarsly
Unterirdischer Warentransport in urbanen Ballungsräumen

Eine Möglichkeit, die Verkehrsinfrastruktur in Ballungsräumen zu entlasten, ist der unterirdische Transport von Gütern und Waren in autonom durch Röhrensysteme fahrenden Caps. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über derzeit existierende Systeme zum unterirdischen Warentransport und wagt eine logistische Bewertung der Systeme anhand der Komponenten der Logistikleistung. Die Daten, die zur Bewertung der Transportsysteme genutzt werden, wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie „Prüfung zur ökologischen und ökonomischen Umsetzung des CargoCap-Systems am Standort Bergisch Gladbach“ erhoben, die durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Stadt Bergisch Gladbach gefördert wurde. Die auf Basis dieser Bewertung herausgearbeiteten logistischen Herausforderungen der unterirdischen Transportsysteme umfassen die Lieferzeit und -treue, die Lieferqualität und -flexibilität sowie die Liefer- und Informationsbereitschaft.

Carsten Deckert, Tanja Chandra, Ahmed Mohya, Gerrit Schmidt, Matthias Schönheit
Ökonomie des Wohnens

Die Ökonomie des Wohnens hat viele Dimensionen. Dazu gehört nicht nur die unterschiedliche Lage, Qualität und Verfügbarkeit von Wohnraum, sondern auch Fragen der Wohnungspolitik, der Bautätigkeit und Bodenfragen, die die Entwicklung der Miet- und Kaufpreise maßgeblich gestalten. So hat die Wohnungspolitik großen Einfluss auf die Nachfrage, da damit Preise und Verfügbarkeit gelenkt werden. Weiterhin sind für die Ökonomie des Wohnens auch Arbeitsbedingungen am Bau und Bodenfragen entscheidend. Seit 2010 sind städtisch Bodenmärkte in Deutschland durch stark steigende Preise und spekulative Entwicklungen geprägt, die dazu beitragen, dass Wohnen immer teurer wird. In vielen Städten bedeutet dies, dass insbesondere Geringverdiener*innen, prekär Beschäftigte, Alleinerziehende und andere Gruppen, die über keine große Zahlungsfähigkeit verfügen, Probleme haben, sich mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Die Ökonomie des Wohnens stellt sich damit als ein komplexes Feld dar, das durch wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklungen durchkreuzt wird. Sie ergibt sich nicht aus einem Blick auf Indices der Marktentwicklung. Vielmehr muss gefragt werden, wie Wohnen ökonomisch konstituiert wird. Dazu gehört das historisch spezifische Zusammenspiel von Wohnungspolitik, der Ökonomie von Projektentwicklungen (inklusive Bodenfragen und Arbeitsverhältnissen) und der Kosten des Wohnens in den Blick zu nehmen.

Susanne Heeg
Gemeinschaftliches Wohnen

Gemeinschaftliches Wohnen verbreitet sich in Städten und in ländlichen Räumen in Folge des demografischen Wandels und mangelnder Wohnangebote. Der Beitrag fokussiert auf selbstorganisierte gemeinschaftliche Wohnprojekte, die as Ziel guter Nachbarschaft, gemeinsamer Freizeitgestaltung und Unterstützung verfolgen. Vor allem Menschen (Frauen) nach der Familienphase gründen Initiativen, um – nach einem langwierigen Prozess und finanziellem Engagement – mit „Wahlverwandten“ zusammenzuwohnen. Die statistisch kaum erfassten Projekte differieren stark, top-down-Lösungen können als Ergänzung erwartet werden.

Annette Spellerberg
27. Mechanische Sicherheitseinrichtungen

Die erste Gruppe der technischen Schutzmaßnahmen bilden die mechanischen Sicherheitseinrichtungen. Dies sind im Wesentlichen bauliche Maßnahmen, die durch den Einsatz bestimmter Materialen (z. B. Sicherheitsglas), die Verwendung spezieller Bauelemente (Zäune, Schlösser) und die Gebäudegestaltung selbst (Personenschleusen) die Sicherheit eines Objektes (passiv) erhöhen sollen. Typischerweise unterscheidet man solche Elemente nach dem Widerstandswert und dem Widerstandszeitwert und teilt sie in entsprechende Klassen (Widerstandsklassen) ein.

Robert Schwarz
19. Verkehrswesen
Prof. Dr.-Ing. Dieter Maurmaier
22. Netzmanagement

Gegenstand des Abschnittes „Netzmanagement“ sind Grundlagen der Planung, der statischen Berechnung offen wie geschlossen verlegter Leitungen, der Prüfung und der Inbetriebnahme von öffentlichen und nichtöffentlichen Rohrleitungsnetzen und Anschlussleitungen, Anschlüssen bzw. Grundstücksentwässerungsanlagen außerhalb von Gebäuden.Ebenfalls werden Verfahren und Einsatzbereiche der Instandsetzung bzw. der Schadensbehebung und Sanierung aufgeführt.Die Ausführungen fokussieren sich auf Wasserverteilungssysteme, Gasverteilsysteme, Fernwärmeversorgungssysteme und Entwässerungssysteme. Für andere Mediennetze gelten die Ausführungen entsprechend, wobei fachspezifische Normen (bspw. Produktnormen) sowie entsprechendes Planungs- und Genehmigungsrecht zu berücksichtigen sind.Nicht Gegenstand sind Planung, Bau und Betrieb maschinentechnischer oder elektrotechnischer Anlagen, wie Pumpen oder MSR-Technik. Ergänzende Informationen sind Kap. 14 Geotechnik und Kap. 21 Siedlungswasserwirtschaft zu entnehmen.

Prof. Dr.-Ing. Karsten Kerres
Kapitel 5. Größen

Das übergeordnete Ziel vom fünften Kapitel ist, ein Projekt anhand der richtigen Größen- und Formbezeichnungen genau zu beschreiben. Dabei geht es um die richtige Leseweise von Zahlen und Einheiten, der korrekten Anwendung von geometrischen Formen und der Verwendung von Vergleichen. Anhand von zwei Hochausprojekten in Frankfurt werden diese grammatikalischen Regeln und Fachbegriffe geübt und vertieft. Eine Erläuterung der Grundflächen und Rauminhalte gemäß der DIN 277 ist ein weiterer Bestandteil dieses Kapitels.

Felix Friedrich, Sharon Heidenreich
Kapitel 14. Genehmigungsplanung (Leistungsphase 4)

In diesem Kapitel lerne ich: was Bauordnungen regeln. Nomen-Verb-Kombinationen zum Thema Bauantrag. den Ablauf und die Verantwortlichkeiten bei Bauanträgen. wozu Aktenvermerke genutzt werden. Redemittel für Telefonate.

Felix Friedrich, Sharon Heidenreich
Kapitel 11. Einführung HOAI und Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1)

In diesem Kapitel lerne ich: die Funktion und den Aufbau der HOAI kennen. verschiedene Dachformen kennen. Grundstücke und Lagepläne zu beschreiben. die wichtigsten Kostenbegriffe zu unterscheiden.

Felix Friedrich, Sharon Heidenreich
Kapitel 1. Stand der immobilienwirtschaftlichen Forschung

Die Immobilienwirtschaft und ihre Gebäude verursachen laut IEA (2019) rund die Hälfte des weltweiten Verbrauchs natürlicher Ressourcen, 40 % der CO2-Emissionen und ca. ein Drittel des Endenergieverbrauchs (CS, 2020). Damit spielt die Immobilienbranche eine Schlüsselrolle in Bezug auf eine nachhaltige und ressourcenschonende globale Wirtschaftsentwicklung. Dieses Kapitel zeichnet einleitend eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit und zeigt inwiefern der Immobilienwirtschaft und deren Nachhaltigkeitsstandards hierbei eine wichtige Rolle zukommt. Anschliessend skizziert dieses Kapitel die Forschungslandschaft zu immobilienwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsthemen und unterteilt diese grob in die Felder Rendite, Risiko, Nutzer, Raum und Produktivität. Hierbei wird eine Auswahl an nationalen und internationalen Forschungsbeiträgen zusammengefasst und systematisiert dargestellt. Das Kapitel schliesst mit einem Ausblick in zukünftige Forschungsthemen.

Christian Kraft, Constantin Kempf