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About this book

Betriebswirtschaftslehre ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft. Betriebswirtschaftliche Konzepte gehören jedoch seit mehreren tausend Jahren zur Entwicklung von Kulturen. Sie spiegeln die aus den jeweiligen wirtschaftlichen Tätigkeiten erwachsenden Anforderungen, sei es im Rechnungswesen, in der Produktion, der Organisation, der Finanzierung oder der Bedienung von Märkten. Die Kenntnis dieser Entwicklungen hilft bei der Beurteilung immer wieder neu entstehender Konzepte.

Die 6. Auflage zeichnet diese Entwicklungen nach, integriert neue Forschungsergebnisse und wurde unter Beibehaltung der generellen Grundstruktur vollständig überarbeitet.

Table of Contents

Frontmatter

Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft

Frontmatter

Kapitel 1. Betriebswirtschaftslehre – eine Wissenschaft?

Zusammenfassung
Betriebswirtschaftlich relevante Ideen gibt es seit Jahrtausenden. Das wird im 6. Kapitel deutlich werden. Die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft ist dagegen im Vergleich zu anderen Feldern geistiger Erkenntnissuche erst spät entstanden. Auch das ist im Folgenden noch genauer zu beleuchten.
Klaus Brockhoff

Kapitel 2. Elemente einer Wissenschaft

Zusammenfassung
Im Abschnitt 1.2 wurden Kriterien angegeben, die gemeinsam als Indizien für die Existenz einer Wissenschaft herangezogen werden können. Ob diese Kriterien für die Betriebswirtschafslehre aus heutiger Sicht zutreffen, wird in den folgenden Abschnitten untersucht.
Klaus Brockhoff

Kapitel 3. Wissenschaftlicher Fortschritt

Zusammenfassung
Die Frage, wie sich Wissenschaften verändern, ist Gegenstand einer Vielzahl von Untersuchungen. Ein erstes Thema ist dabei, ob Wissen ausschließlich in einem akademischen Umfeld gewonnen wird oder auch in unmittelbarer Zusammenarbeit mit seiner Anwendung. Ein zweites Thema betrifft das Ausmaß an Autonomie in der Auswahl von Themen und Methoden bzw. die Verantwortung für beides gegenüber Dritten, auch den finanziellen Trägern der jeweiligen Forschungseinrichtungen. Beides sind Charakteristika von Systemen der Wissenserzeugung.
Klaus Brockhoff

Kapitel 4. Unternehmenstheorien als Beispiele verschiedener Sichtweisen

Zusammenfassung
Objektspezialisierung (2.4.3) und Unterschiede in Paradigmen (3.2.2) werden hier an Beispielen verdeutlicht. Studierende und Praktiker fragen immer wieder nach der Theorie des Unternehmens. Sie sind manchmal verzweifelt, manchmal enttäuscht, wenn ihnen diese Frage nicht mit einem Hinweis beantwortet werden kann. Möglicherweise würde auch eine alle „Rätsel“, Sichtweisen und Foci integrierende Theorie entweder für die Technologie der Betriebswirtschaftslehre aussagenleer bleiben oder einen Komplexitätsgrad erreichen, der einer Handhabung entgegensteht. Ähnliches ist schon einmal festgestellt worden, als in die Simulationsmodelle vom „industrial dynamics“-Typ immer mehr integriert wurde, um das gesamte Unternehmen, seine Führung und sein Marktumfeld zu erfassen.
Klaus Brockhoff

Ideengeschichte der Betriebswirtschaftslehre

Frontmatter

Kapitel 5. Potenziale und Grenzen einer Geschichte der Betriebswirtschaftslehre

Zusammenfassung
In den vorhergehenden Kapiteln sind bereits historisch wichtige Beiträge zur Methode und zu Inhalten der Betriebswirtschaftslehre vorgestellt worden. Dies erfolgte aber nicht consequent im Zeitablauf. Nach einer kurzen Betrachtung zu Potenzialen und Grenzen einer zeitablaufbezogenen Betrachtung in diesem Kapitel soll diese dann im 6. Kapitel erfolgen.
Klaus Brockhoff

Kapitel 6. Betriebswirtschaftslehre in der Geschichte

Zusammenfassung
Führt man sich die 1184 Seiten der unvollendeten „History of Economic Analysis“ von Joseph Schumpeter vor Augen, so müsste ein etwa gleicher Umfang von einer Geschichte der Betriebswirtschaftslehre erwartet werden, die spätestens im klassischen Griechenland beginnt und bis zur Neuzeit reicht sowie eine Vielzahl von Kulturen umfasst. Auch das Werk von Dieter Schneider kommt auf 1036 Seiten. Vergleichbares soll hier nicht geleistet werden. Angestrebt wird eine Skizze, ein Überblick, der wesentlich erscheinende Entwicklungsschritte bis etwa 1970 dokumentiert. So können Herkommen und Einordnung gegenwärtiger Wissensstände etwas besser beurteilt werden. Freilich muss man sich mit der Feststellung abfinden: „Periodizing, as we know, is a necessary evil“244, wenn man, wie hier, eine Darstellung nach historischen Epochen wählt.
Klaus Brockhoff

Kapitel 7. Blick zurück und Einordnung der Ideengeschichte in die Betriebswirtschaftslehre

Zusammenfassung
Zwei Auffassungen werden hier miteinander verknüpft.
Klaus Brockhoff

Kapitel 8. Biographischer Anhang

Zusammenfassung
Ein vollständiges Verzeichnis der etwa seit Gründung der Handelshochschulen 1898 an deutschsprachigen Universitäten lehrenden Betriebswirte existiert nicht. In diesem Anhang wird eine Grundlage für ein solches Verzeichnis geschaffen. Es reicht bis zum Geburtsjahrgang 1945. Dieser Jahrgang tritt frühestens Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts als Hochschullehrer in die Verantwortung, also etwa dem Zeitpunkt, an dem die voranstehende Darstellung endet. Angestrebt ist, neben dem Namen das Geburts- und ggf. Todesjahr, das Jahr der Promotion und den Hauptbetreuer sowie entsprechend das Jahr der Habilitation und deren Hauptbetreuer zu ermitteln. Damit könnten die Lehrer-Schüler-Beziehungen leicht nachgeschlagen werden, auf die gelegentlich im Text verwiesen wird. Das kann zum Verständnis der Werke beitragen, insbesondere dann, wenn auf die Bildung von „Schulen“ einheitlicher Auffassungen Wert gelegt wird.
Klaus Brockhoff

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