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15-07-2022 | Bilanz | Nachricht | Article

Taunus Sparkasse sieht Nachhaltigkeit als Wachstumsfeld

Author: Angelika Breinich-Schilly

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Die Taunus Sparkasse hat für 2021 eine positive Bilanz vorgelegt. Wachstum im zweistelligen Prozentbereich gab es bei Immobilienkrediten und im Wertpapiergeschäft. Der Ukraine-Krieg und der Klimawandel bringen laut Vorstandschef Klink zwar weitere Verunsicherung, aber auch neue Chancen.

Die Taunus Sparkasse hat 2021 ihr operatives Ergebnis von 46,5 auf 57,5 Millionen Euro gesteigert. Bei der Vorstellung der Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr wies das Institut, das laut Rangliste des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands Ende 2021 Platz 37 in der Bankengruppe belegt, in allen Produktgruppen positive Zahlen aus. Die Bilanzsumme betrug zum Ultimo 8,198 Milliarden Euro und damit 611 Millionen Euro mehr als im ersten Corona-Jahr 2020. 

Die Einlagen der Kunden kletterten im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Beim Kreditgeschäft steigerte die Bank das Volumen um 11,5 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro (2020: 5,2 Milliarden Euro). Das Depotvolumen im Wertpapiergeschäft schoss sogar um 22,2 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro (2020: 1,8 Milliarden Euro) in die Höhe.

Kapitalmarktkompetenzen ausgebaut

Für das starke Wachstum im Kreditgeschäft macht Vorstandsvorsitzender Oliver Klink vor allem die Darlehensvergaben im Immobilienbereich verantwortlich. Die Höhe der Baufinanzierungen betrug im vergangenen Jahr 522,2 Millionen Euro. "Zudem zahlt sich der Ausbau des Private-Banking-Segments als weiteres Standbein in unserer einkommensstarken Metropolregion Frankfurt aus. Wir haben in unsere Kapitalmarktkompetenz investiert und das wird von den Kunden angenommen", betont Klink.

Angesichts der aktuellen Krise müsse die Bank allerdings die Herausforderungen des vergangenen Jahres neu bewerten: "Damals dachten wir, Niedrigzinsen und Homeoffice seien ein schwieriges Marktumfeld. Das Jahr 2022 hat uns eines Besseren belehrt", sagte Klink mit Blick auf den Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf die Energiepreise und das Preisniveau insgesamt. "Eine Ausweitung des Krieges ist nach wie vor nicht auszuschließen, was weitere politische aber auch wirtschaftliche, in jedem Fall aber dramatische Folgen nach sich ziehen wird."

Alle Lebensbereiche müssen auf den Prüfstand

Zudem zwinge der Klimawandel Menschen und Unternehmen zum Umdenken. Nahezu alle Lebensbereiche müssten auf den Prüfstand gestellt werden. Das führe zu einer weiteren erheblichen Verunsicherung – sowohl bei Privat- wie auch Firmenkunden. Doch könne das Thema Nachhaltigkeit zu einem neuen Wachstumsfeld werden. 

"Wir Banken sind ge- und aufgefordert, den Transformationsprozess zu begleiten und zu finanzieren - von der energieeffizienten Sanierung des Eigenheims über das Thema grüne Investments bis hin zur Überprüfung der Geschäftsmodelle bei Firmenkunden. Da kommen viele komplexe Themen auf unsere Kunden zu. Wir stehen ihnen dabei wie gewohnt zur Seite", so Bankchef Klink.
 

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