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About this book

Ziel dieses Essentials ist es, Basiswissen zu Building Information Modeling (BIM) für den Fachbereich der Geodäsie und deren Nachbardisziplinen aus nationaler sowie internationaler Literatur zusammenzufassen und praktische Empfehlungen daraus abzuleiten. Der zunehmende Digitalisierungsgrad bei Bauvorhaben durch die Anwendung von BIM und das steigende Automatisierungspotential klassischer geodätischer Tätigkeiten begründen die Notwendigkeit, betroffene Aufgaben- und Tätigkeitsfelder in der Vermessung weiter zu entwickeln.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Ziel dieses Essentials ist es, relevantes und aktuelles BIM-Basiswissen für den Fachbereich der Geodäsie und deren Nachbardisziplinen zusammenzufassen und praktische Empfehlungen abzuleiten. Der zunehmende Digitalisierungsgrad bei Bauvorhaben durch BIM und das steigende Automatisierungspotenzial klassischer geodätischer Tätigkeiten begründen die Notwendigkeit, die Tätigkeitsfelder der Vermessung weiter zu entwickeln. Die Kompetenzen, die in der digitalen Erfassung und Verarbeitung von Daten seit Jahren aufgebaut werden konnten, können nun im BIM-Umfeld verstärkt eingebracht werden. Es werden in diesem Buch die heutigen geodätischen Aufgaben den Lebenszyklusphasen eines Gebäudes zugeteilt, mit BIM-Anwendungen verzahnt und um neue Aufgabenfelder erweitert. BIM erfordert einen Kulturwandel. Auf Grundlage von bereits erzeugten BIM-Leitfäden wird eine speziell für Ingenieurbüros angepasste Handlungsempfehlung erarbeitet.
Beatrice Messmer, Gerrit Austen

Kapitel 2. BIM-Grundlagen

Zusammenfassung
Das BIM-Grundlagen Kapitel verfolgt das Ziel, den Begriff Building Information Modeling einzuführen und zu definieren. Darauf aufbauend werden die BIM-Bausteine und mögliche BIM-Anwendungen erläutert. Viele Institutionen, Initiativen, Normen und Richtlinien werden im Zusammenhang mit BIM immer wieder genannt. Deshalb werden die aktuellen relevanten internationalen und nationalen Initiativen vorgestellt, um einen ersten Überblick darüber zu bekommen. Für BIM gibt es bereits definierte Dokumenten Standards, die die neuen Spielregeln beschreiben. Welche es gibt und was diese beinhalten, wird in einem weiteren Unterkapitel behandelt. Diese Spielregeln mit Leben zu füllen, erfordert eine neue Art der Zusammenarbeit. BIM wird zukünftig die gemeinsame Arbeitsweise verändern, was dies bedeutet, wird in einem weiteren Abschnitt behandelt.
Beatrice Messmer, Gerrit Austen

Kapitel 3. BIM im Kontext geodätischer Praxis

Zusammenfassung
Die vielfältigen Potenziale und neue Chancen, die sich durch BIM ergeben, werden zunehmend auch das Vermessungswesen und die Arbeitsweise des Geodäten beeinflussen. Zur besseren Einordnung, welche Chancen sich entwickeln können, wird zunächst beleuchtet, welche Tätigkeiten bereits heute durch einen Vermessungsingenieur ausgeführt werden. Diese werden aber in den Lebenszyklus eines Gebäudes eingebettet und mit den neuen BIM-Anwendungen verzahnt. Insbesondere wird dabei ein Hauptaugenmerk auf die tatsächlichen durch den Geodäten erzeugten Mehrwerte für ein BIM-Projekt gelegt. Eine zentrale Herausforderung in der täglichen Praxis, ist der Umgang mit Datenschnittstellen bzw. die Minimierung dieser. Deshalb wird ein weiteres Unterkapitel sich dieser Fragestellung widmen.
Beatrice Messmer, Gerrit Austen

Kapitel 4. Einführung BIM-Strategie im Ingenieurbüro

Zusammenfassung
Für die Zukunftsfähigkeit eines Ingenieurbüros im Bauumfeld ist es unerlässlich, sich mit den Auswirkungen durch BIM auf das eigene Unternehmen auseinanderzusetzen. Dieses Kapitel zur BIM-Strategie Implementierung zeigt eine Möglichkeit auf, wie BIM für die eigene Organisation erarbeitet werden kann, welche Schritte konkret gegangen und wie Mitarbeiter dabei von Beginn an mitgenommen werden können.
Beatrice Messmer, Gerrit Austen

Kapitel 5. Chancen durch BIM in Zukunft besser nutzen

Zusammenfassung
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer“ so ein Zitat des römischen Dichters und Philosophen Seneca. Wie schwer es tatsächlich nicht nur für den Bereich der Geodäsie sein wird, sich stärker in den BIM-Bereich zu wagen, wird sich zeigen. Viele europäische Nachbarstaaten, wie Großbritannien, sind bereits auf dem Weg zu BIM-Level drei. In Deutschland befindet man sich derzeit noch in den Anfängen. Es ist nun von der Bereitschaft der Entscheidungsträger und eines jeden Einzelnen abhängig, neue Wege einzuschlagen und sich aktiver einzubringen, damit BIM sich in Deutschland weiter entwickeln kann.
Beatrice Messmer, Gerrit Austen

Backmatter

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