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About this book

Obwohl Albert Einstein die spezielle Relativitätstheorie vor mehr als hundert Jahren verfasst hat, ist ihre Vermittlung bis heute eine Herausforderung geblieben. Die dabei auftretenden Schwierigkeiten sind nicht mathematischer Art, sie sind vielmehr darin begründet, dass vertraute Vorstellungen über Raum und Zeit aufzugeben sind. So etwa gilt es zu akzeptieren, dass die zeitliche Reihenfolge von Ereignissen nicht absolut, sondern gemäss Einstein beobachterabhängig ist. Es darf deshalb als Glücksfall betrachtet werden, dass Hermann Bondi in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen Zugang zur SRT beschrieben hat, der auf einer ausgesprochen intuitiv geprägten Begriffsbildung basiert. In der vorliegenden Schrift wird dieser Zugang dargestellt und erweitert.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Wie die Welt in den Kopf gelangt

Zusammenfassung
Oft vergessen wir, dass jeder Mensch, jede Gesellschaft und jede Zeitepoche ein eigenes Bild der Realität entwirft. Andauernd werden Diskrepanzen zwischen den Gedankenmodellen und den Erscheinungen der Aussenwelt sichtbar, und wir sehen uns gezwungen, bis anhin bewährte Modelle zu hinterfragen und zu revidieren. Ein ungemein spannender Prozess, der niemals enden wird.
Herbert Hunziker

Kapitel 2. Hallo Welt: Beobachten – Denken – Sprechen

Zusammenfassung
Wie können Perzeptronen entfernte permanente Objekte (Reflexonen oder Perzeptronen) wahrnehmen? Mit dem Wahrnehmen eines Objektes meinen wir, diesem in konsistenter Weise eine momentane Zeit und einen entsprechenden Ort zuzuordnen. Wir statten Perzeptronen, die einem einfachen Lebewesen nachempfunden sind, mit einem Sehvermögen aus, das sich an der Sehvorstellung der alten Griechen orientiert: Das Perzeptron sendet Photonen (Lichtteilchen) aus und vermag reflektierte Photonen wahrzunehmen.
Herbert Hunziker

Kapitel 3. Hallo Welt: Ist da jemand?

Zusammenfassung
Nebst dem Postulat der konstanten Einweg-Vakuumlichtgeschwindigkeit - Photonen bewegen sich bezüglich jedes Perzeptrons mit konstanter Geschwindigkeit \(c = 1\) - basiert die SRT auf dem Relativitätsprinzip: Die sich aus der Wahrnehmung des Naturgeschehens ergebenden allgemeinen Naturgesetze sind für alle Perzeptronen gleich.
Herbert Hunziker

Kapitel 4. Einstein gegen Bond(i)

Zusammenfassung
Wir zeigen, dass die Zeit- und Ortszuweisungen des Einsteinbeobachters mit jenen des Perzeptrons identisch sind und die beiden Beobachtungssysteme deshalb grundsätzlich als gleichwertig zu betrachten sind. Allerdings hat das Konzept des Perzeptrons zumindest in didaktischer Hinsicht Vorteile. Der Wahrnehmungsmechanismus des Perzeptrons ist dem menschlichen Sehen verwandt, er ist deshalb natürlich und in hohem Masse intuitiv.
Herbert Hunziker

Kapitel 5. Relativistische Dynamik

Zusammenfassung
Die beiden Grundannahmen der Relativitätstheorie – das Relativitätsprinzip und die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit – erzwingen, dass der klassische Impulsbegriff \(p = m\cdot U\) durch \(p = \frac{m \cdot U}{\sqrt{1-U^{2}}}\) ersetzt wird. Ob dieser neue, theoriebedingte Impulsbegriff jedoch auch einer physikalischen Realität entspricht, ist eine Frage, die nur durch das Experiment zu beantworten ist. Tatsache ist, dass sich der neue Impulsbegriff, etwa in der Teilchenphysik, täglich uneingeschränkt bewährt.
Herbert Hunziker

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