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03-05-2021 | Brennstoffzelle | Nachricht | Article

Daimler und Volvo fordern Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur

Author:
Patrick Schäfer
1 min reading time

Daimler und Volvo wollen wasserstoffbasierte Brennstoffzellen in Fernverkehrs-Lkw einsetzen. Für den Erfolg des nun gestarteten Joint Ventures Cellcentric sehen die Unternehmen auch die Politik in der Pflicht.

Das Joint Venture Cellcentric wurde am 1. März 2021 von der Daimler Truck AG und der Volvo Group gegründet. Die Unternehmen planen, in etwa drei Jahren mit der Kundenerprobung von Brennstoffzellen-Lkw zu starten und in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts die Serienproduktion aufzunehmen. "Elektrische Lkw mit wasserstoffbasiertem Brennstoffzellenantrieb werden eine Schlüsseltechnologie für den CO2-neutralen Transport der Zukunft sein", so Martin Daum, Vorsitzender des Vorstands der Daimler Truck AG und Mitglied des Vorstands der Daimler AG. Eine Standortentscheidung zur Großserienproduktion soll 2022 bekannt gegeben werden. 

Im Zuge der Transformation von Mobilität und Transport fordern die großen Lkw-Hersteller Europas den Aufbau von rund 300 Hochleistungs-Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge bis 2025. Dazu gehören auch die Daimler Truck AG und die Volvo Group. Zudem sollten demnach rund 1.000 Wasserstoff-Tankstellen bis spätestens 2030 in Europa entstehen. "Es bedarf einer breiteren Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, um die notwendige Technologie und Infrastruktur zu entwickeln. Deshalb fordern wir ein gemeinsames Vorgehen von politischen Entscheidungsträgern und Regierungen auf der ganzen Welt, um die wasserstoffbasierte Brennstoffzellentechnologie zum Erfolg zu führen", sagt Martin Lundstedt, CEO der Volvo Group.

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