Skip to main content
main-content
Top

About this book

Das Lehrbuch Buchhaltung und Abschluß berücksichtigt alle Änderungen, die in der Finanzbuchhaltung im Zusammenhang mit dem Bilanzrichtlinien-Gesetz erforderlich werden. Bestimmt für Anfänger, beginnt es mit den elementaren Zusammenhängen und endet mit Ausführungen zur Bilanzpolitik. Zu jedem Lernschritt gibt es Übungsaufgaben und Tests. Von Anfang an wird mit einem Kontenplan gearbeitet, der alle Konten für den Abschluß einer großen Kapitalgesellschaft enthält. Die 2. Auflage wurde 1987 aktualisiert. Die Erfahrungen aus drei Jahren Lehre mit der 1. Auflage wurden berücksichtigt.

Table of Contents

Frontmatter

Einführung und Überblick

1. Grundlagen

Zusammenfassung
„Welche Vorteile gewährt die doppelte Buchhaltung dem Kaufmann! Es ist eine der schönsten Erfindungen des menschlichen Geistes...“ läßt Goethe eine seiner Romanfiguren sagen (Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1. Buch, 10. Kap.).
Paul Möllers

2. Die doppelte Buchhaltung als Rechen- und Gliederungsverfahren

Zusammenfassung
Wer Kaufmann im Sinne des HGB ist, „hat zu Beginn seines Handelsgewerbes ... einen sein Vermögen und das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluß (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen.“ (§ 242 HGB)
Paul Möllers

3. Der Abschluß als Verfahren der Periodenabgrenzung

Zusammenfassung
Fleißig möge nun, angeregt durch den Erfolg des Monats Februar, überlegen, wie er seinen Buchvertrieb weiter ausbauen kann. Die Überlegung „man muß auch in abgelegenen Wohngebieten Literatur-Beratungsgespräche führen können“, vereint mit dem verständlichen Wunsch, ein eigenes Auto zu haben, führen zu dem Entschluß, einen „Firmenwagen“ zu kaufen. Ein 15 Jahre alter VW-Käfer wird deshalb für 270,— DM erworben und gleich bar bezahlt. Die Umschreibung auf Fleißigs Namen beim Straßenverkehrsamt erfordert 30,— DM bar. Die Kfz-Steuer für das erste Vierteljahr beträgt 45,— DM, die Haftpflichtversicherung schickt die Prämienrechnung für dieses Vierteljahr in Höhe von 240,— DM. Beide Posten werden durch Banküberweisung bezahlt. Fleißig tankt für 30,— DM Benzin (Barzahlung) und erwirbt eine reiche Kollektion weiterer 50 Prachtbände aus Restbeständen für zusammen 500,— DM, zahlbar 30 Tage nach Lieferung. Da jetzt, im März, alle geeigneten Kommilitonen unerreichbar sind, verkauft Fleißig allein. An zehn Spätnachmittagen „kämmt“ er drei Wohngebiete durch und verkauft 40 Bücher für insgesamt 1000,— DM gegen Barzahlung. Von diesen 1000,— DM zahlt er 800,— DM auf sein Bankgirokonto ein.
Paul Möllers

Vertiefung

4. Weitere Bestandsbuchungen

Zusammenfassung
Der Buchklub lieferte Max Fleißig Ware „auf Rechnung“ oder „auf Ziel“, d.h. zur späteren Bezahlung. Bei Fleißig wurde die Warenschuld auf dem Konto „160-Verbindlichkeiten (L+L)“ verbucht. Für den Buchklub war die Warenschuld Max Fleißigs an den Klub ein Guthaben bei Fleißig, oder eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen (L+L). Dem Konto 160 bei Fleißig würde beim Klub ein Konto „Forderungen (L+L)“ entsprechen. Es hat in unserem Kontenplan die Nummer 140. Die Lieferung lt. Buchungsnummer 3 (Januar) bei Fleißig, die dort den Buchungssatz
Paul Möllers

5. Weitere Erfolgsbuchungen

Zusammenfassung
Skonti sind Nachlässe auf den zu zahlenden Betrag, wenn er früher als am letzten Fälligkeitstag gezahlt wird. Üblich ist z.B. die folgende Zahlungsbedingung:
„Zahlbar in 30 Tagen netto oder innerhalb von 14 Tagen mit 2% Skonto.“
Paul Möllers

6. Weitere Abschlußbuchungen

Zusammenfassung
Die Bewertung von Beständen bei relativ einfachem Sachverhalt wurde bereits besprochen:
  • lineare, direkte Abschreibung auf das Anlagevermögen (Fleißigs Auto),
  • Bewertung von Beständen des Umlaufvermögens (Fleißigs Bücher als Handelsware),
  • Abgrenzung von schon bezahlten, noch weiter geltenden Rechten (aktive Rechnungsabgrenzung bei Kfz-Steuer und -Versicherung).
Um den Erfolg einer Rechnungsperiode ermitteln zu können, reichen diese Verfahren nicht immer aus. Die etwas schwierigeren sollen nun dargestellt werden.
Paul Möllers

Ergänzung und Ausblick

7. Organisation und Technik der Buchhaltung

Zusammenfassung
Für jeden Arbeitnehmer muß der Betrieb am Ende des Jahres oder beim Ausscheiden des Arbeitnehmers vor Jahresende auf der Lohnsteuerkarte
  • die Summe des abgerechneten Lohns/Gehalts mit Nebenbezügen
  • die Summe der einbehaltenen Lohnsteuer, und
  • die Summe der einbehaltenen Kirchensteuer, mit Angabe der Religionsgemeinschaft.
bescheinigen.
Paul Möllers

8. Bilanztheorien und Bilanzpolitik

Zusammenfassung
Unter der anspruchsvollen Bezeichnung „Bilanztheorie“ werden häufig diejenigen Aussagen beschrieben, die sich
  • mit Zwecken, Zielen, Gründen oder dem Informationsgehalt
  • mit den Regeln für den Ansatz und die Bewertung von Vermögens-, Schuld-, Aufwands oder Ertragsposten
der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung befassen.
Paul Möllers

Backmatter

Additional information