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About this book

Durch das Business-Impact-Management – die geschäftsprozessorientierte Planung, Steuerung und Kontrolle der IT – soll für die Unternehmensleitung die Möglichkeit geschaffen werden, auf einen Blick Probleme in der IT zu erkennen und insbesondere deren monetäre Auswirkungen zu bewerten.

Oliver Häusler stellt unterschiedliche Inhalte, Funktionen und Ziele sowie den aktu­ellen Stand des Business-Impact-Managements vor. Dabei ist das primäre Ziel die idealtypische Konstruktion eines Business-Impact-Management-Systems, das die Abbildung der Geschäftsprozesse auf ein Systems-Management sowie die Zuordnung von IT-Ressourcen, IT-Services und IT-Kosten zu den übergeordneten Geschäftsprozessen erlaubt.

Table of Contents

Frontmatter

1. Grundlagen der Untersuchung

Zusammenfassung
Nach der rasanten Entwicklung der Informationstechnologie (IT) in den 80er Jahren, dem Internet-„Hype“ der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts und dem Zusammenbruch der New Economy im Jahre 2001 hat sich das Umfeld der IT stark verändert: Den IT-Verantwortlichen wird im Gegensatz zu Verantwortlichen in Querschnittsfunktionen, wie Personal oder Controlling, immer häufiger die Frage gestellt, ob und warum Investitionen in IT-Infrastruktur und IT-Personal notwendig sind und was diese zum Geschäftserfolg beitragen. Die IT soll ihre Ziele darstellen und ihre Wertschöpfung explizit begründen. Eine vollständige Ausrichtung beispielsweise von Personalabteilungen auf die Beantwortung der Frage nach deren Wertbeitrag wird im Gegensatz dazu allerdings oftmals nicht als sinnvoll erachtet. Von der IT wird vielmehr eine Argumentation auf Grundlage von IT-Zielen, Wettbewerbsvorteilen gegenüber Konkurrenten und in Bezug auf die Geschäftsprozessunterstützung der IT verlangt.
Oliver Häusler

2. Business-Impact-Management

Zusammenfassung
Das Business-Impact-Management of IT ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, die zunehmende Komplexität moderner IT-Infrastrukturen zu bewältigen und eine Verbindung der eher funktionsorientierten IT mit übergeordneten Geschäftsprozessen herzustellen. Diese Aufgabe lässt sich sinnvoll und effizient nur mittels technischer Systems- Management-Systeme bewältigen, die wiederum auf standardisierten Systems- Management-Architekturen wie „Simple Network Management Protocol“ (SNMP) und „Open System Interconnection“ (OSI) aus dem Bereich der Netzwerk-Management- Technik aufbauen. Die steigende Komplexität der IT-Infrastrukturen lässt sich zum einen durch den verstärkten Einsatz und die Vielfalt von IT-Ressourcen erklären, zum anderen aber auch durch die zunehmende Dezentralisierung der Unternehmen mit einhergehenden neuen Netzinfrastrukturen und wachsenden lokalen Netzen.
Oliver Häusler

3. Vom Geschäftsprozess zum Service-Level-Management

Zusammenfassung
Das Business-Impact-Management baut auf dem Service-Level-Management (SLM) auf, d. h. dass SLM in einem Unternehmen realisiert sein muss um BIM umzusetzen. SLM stellt eine Teildisziplin des IT-Service-Managements (ITSM) dar, wie es z. B. in der IT-Infrastructure-Library (ITIL) beschrieben wird. Neben der ITIL gibt es noch andere Frameworks, die die Umsetzung eines ITSM beschreiben. Zu nennen sind hier z. B. die Control Objectives for Information and Related Technology (CobiT), das Microsoft Operations Framework (MOF) oder die Enhanced Telecom Operations Map (eTOM). Im Gegensatz zu den anderen Frameworks hat sich die ITIL in der Praxis aber als De-facto-Standard zur Implementierung eines ITSM durchgesetzt.
Oliver Häusler

4. Vom Service-Level-Management zum Systems-Management

Zusammenfassung
BIM sowie SLM bauen auf dem Systems-Management auf. Die Überwachung von Kennzahlen und Indikatoren für BIM und SLM ist ohne Unterstützung durch Systems- Management auf sinnvolle Art und Weise nicht möglich. Im Folgenden wird ein Überblick über die Grundlagen des Systems-Managements gegeben. Dies erfolgt zunächst auf einer theoretischen Ebene, bevor auf die technischen Grundlagen eingegangen wird.
Oliver Häusler

5. Implementierungsprozess

Zusammenfassung
Das vorliegende Kapitel der Arbeit baut auf den in den vorangegangenen Kapiteln beschriebenen Methoden und Techniken des Business-Impact-Managements, des Service- Level-Managements und des Systems-Managements auf und entwickelt daraus eine Einführungsbeschreibung für Business-Impact-Management in einem Unternehmen. Dazu wird zunächst ein Überblick über die Systematik des Vorgehens gegeben.
Oliver Häusler

6. Schlussfolgerungen und Ausblick

Zusammenfassung
Das Untersuchungsobjekt der Arbeit, die Messung und Identifikation des Beitrages der IT zum Geschäftserfolg beziehungsweise der Auswirkungen der IT auf den Geschäftserfolg – das „Business-Impact-Management of IT“ – kann, wie gezeigt wurde, einen signifikanten Anteil zur Wertbeitragsermittlung der IT liefern, indem es für das Management eine verständliche Abbildung der fachlichen Geschäftsprozesse auf die den Geschäftsprozessen zugrunde liegende technische Infrastruktur wiedergibt.
Oliver Häusler

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