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BWK Intern

  • 01-06-2024
  • BWK intern
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Am 21. März 2024 führte die Bezirksgruppe Berlin nunmehr die Baustellenbesichtigung des Neubaus des Bonhoefferufers in Berlin-Charlottenburg durch. Der Termin musste aufgrund der Bahnstreiks im Dezember 2023 und Januar 2024 zweimal verschoben werden, da 80 % der BWK-Mitglieder mit dem ÖPNV zur Besichtigung angereist sind. Aller guten Dinge sind drei. Die Baustelle liegt direkt gegenüber dem Schlosspark des Schlosses Charlottenburg, am rechten Ufer der Spree. Zu Beginn der Baustellenbesichtigung wurde die Baumaßnahme durch Herrn Rayanov von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Abteilung V Tiefbau / Fachbereich Gewässer im Baubüro, vorgestellt. Die Erneuerung des Ufers an der SOW (Spree-Oder-Wasserstraße) ist Bestandteil einer ganzen Reihe von Baumaßnahmen an der SOW. Statische Berechnungen und vertiefende Untersuchungen haben ergeben, dass die um 1905 erbaute 500 m lange Uferwand beidseitig der Schlossbrücke nicht mehr heutigen Sicherheitsanforderungen genügt. Immerhin weist die Uferwand eine Standzeit von 120 Jahren auf. Die Uferwand wurde als Schwergewichtsmauer auf Holzpfählen erbaut. Wasserseitig wurde eine Natursteinverblendung ausgeführt. Von der Spreesohle bis zur Oberkante der Wand weist das Bauwerk Höhen zwischen 5 m und 8 m auf. Im Zuge der im Jahr 2020 begonnenen Erneuerung wurde oberhalb der Schlossbrücke die Bestandskonstruktion angebrochen. Dafür wurde zunächst eine Abschirmung zum Wasser mittels Bigbags und einer Vorschüttung hergestellt. Nach Abbruch wurde eine Bohrpfahlwand hergestellt und oberhalb dieser eine Stahlbetonkonstruktion ausgeführt. Zum Östereichpark hin wird derzeit eine barrierefreie Plattform errichtet. Stromabwärts der Schossbrücke wurden Kleinverpresspfähle als Verankerung der bestehenden Uferwand eingebaut. Landseitig wurde eine Baugrube ausgehoben, um die Uferwand zu sanieren. In der Baugrube wurde dann ein Stahlbetonbalken als Ankerbalken für die eingebauten Pfähle hergestellt und die Wand landseitig mittels Anstrich gegen drückendes Wasser abgedichtet. Wasserseitig wurde die Natursteinfassade demontiert und das geeignete Material wieder aufbereitet. Fehlendes Verblendmaterial wird neu geliefert. Bei der Montage wird zunächst das Bestandsmaterial entsprechend Musterung verbaut. Anschließend wird das Neubaumaterial in einem eigenen Abschnitt verbaut. Damit wird eine Vermischung der Bausubstanz entsprechend der Optik der Dresdner Frauenkirche vermieden. Aufgrund von PCB-Belastungen, welche beim Abbruch der Bestandswand festgestellt wurden, haben sich die Bauarbeiten verzögert. Die Promenade oberhalb des Ufers soll Zeitraum Ende 2024/Anfang 2025 fertig gestellt werden. Wir danken Herr Rayanov für die Vorstellung des Projektes sowie die umfangreiche Beantwortung der vielen Fragen zum Bauprojekt. Im Anschluss zur Baustellenbesichtigung wurde die Jahreshauptversammlung der BG Berlin im Brauhaus Lemke durchgeführt.
Bonhoefferufer oberhalb Schloßbrücke - Plattform zum Östereichpark
© Christoph Kampe
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Teilnehmer Baustellenbesichtigung
© Christoph Kampe
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Spree, Erneuerung Bonhoefferufer unterhalb der Schlossbrücke
© Christoph Kampe
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Title
BWK Intern
Publication date
01-06-2024
Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Published in
Wasser und Abfall / Issue 6/2024
Print ISSN: 1436-9095
Electronic ISSN: 2192-8754
DOI
https://doi.org/10.1007/s35152-024-1871-x

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