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Table of Contents

Frontmatter

Einleitung

Einleitung

Zusammenfassung
Das allgemeine Problem der Softwareproduktion ist augenfällig: Es mangelt häufig an der Qualität der erstellten Produkte.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

Bedeutung der Informationstechnik für das Unternehmen

Frontmatter

1. Gegenstand und Kennzeichen des Informationsmanagements

Zusammenfassung
Zweck des Informationsmanagements im Unternehmen ist neben der Unterstützung der operativen Prozesse die optimale Unterstützung des Unternehmens hinsichtlich seiner marktwirtschaftlichen oder institutionellen Ziele. Wissenswert und damit für das Informationsmanagement relevant sind somit alle Daten, die im Zuge des unternehmerischen Wertschöpfungsprozesses für Planungs-, Steuerungs- und Kontrollaktivitäten benötigt werden.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

2. Einflußfaktoren und Aspekte der Anwendungsentwicklung

Zusammenfassung
Technologische Entwicklungen, die als Basis für neue Anwendungs-, Verarbeitungsund integrative Nutzungsformen dienen, sorgen für einen rasanten Wandel im Bereich der Informationstechnik. Durch die evolutionäre Entwicklung in der Mikroelektronik wurde es möglich, hohe Prozessorleistungen und Speicherkapazitäten zu günstigen Kosten zu produzieren. Damit konnte nicht nur die Leistungsfähigkeit von Großrechnern (Host) um ein Vielfaches gesteigert werden, sondern es wurde auch möglich, Rechnerleistung auf Abteilungsebene und am Arbeitsplatz kostengünstig zur Verfügung zu stellen. Inzwischen reifen Lösungen heran, die außer Daten auch andere Informationstypen, wie Bild und Sprache mediengerecht auf Rechnern lauffähig machen (Multi-Media-Anwendungen).
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

3. Softwaretechnologie als Lösungsweg

Zusammenfassung
Die fundamentale Bedeutung der Informationsverarbeitung als Produktions- und Wirtschaftsfaktor wurde längst erkannt Ihr integrierter Einsatz in allen Betriebsbereichen ist leider noch nicht Realität. Es fehlt in zunehmendem Maße die Software, die es erlaubt, im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, auf Änderungen am Markt sofort reagieren zu können. Informationen müssen in immer kürzerer Zeit und mit immer höherer Qualität bereitgestellt werden. Dies kann aber nur geschehen, wenn sich die Softwareproduktion grundlegend ändert. Als ein Lösungsbaustein kann hier der Einsatz von Softwareentwicklungsumgebungen gesehen werden. Die in diesem Zusammenhang heute existierenden Werkzeuge werden unter dem Begriff CASE (Computer Aided Software-engineering) zusammengefaßt.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

4. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

Zusammenfassung
Die Einführung einer SEU in einer Organisation ist mit hohen Investitionen verbunden. Dabei sind nicht nur die direkten Kosten für die Hardware und Software zu berücksichtigen, sondern auch die Investitionen in Ausbildung, Einführungsunterstützung und Implementierung der Werkzeuge.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

Softwareentwicklungsstrategie der Bundeswehr

Frontmatter

1. Standardisierung als zentrale Aufgabe

Zusammenfassung
Die Bundeswehr benötigt aufgrund ihrer Aufgabe umfangreiche DV-Unterstützung auf den verschiedensten Gebieten. Dabei sind die Entwicklung, Pflege und Änderung von Software sowohl im Bereich der Informationssysteme als auch bei den sogenannten “Embedded Computer Systems” zu wesentlichen strategischen Faktoren geworden.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

2. Der Vorgehensstandard (V-Modell)

Zusammenfassung
Das V-Modell regelt als technischer Standard die Gesamtheit aller Aktivitäten und Produkte sowie deren Produktzustände und die logischen Abhängigkeiten zwischen Aktivitäten und Produkten während des Softwareentwicklungsprozesses und der Softwarepflege/-änderung.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

3. Der Methodenstandard

Zusammenfassung
Der Methodenstandard regelt im Zusammenwirken mit dem V-Modell den Einsatz von Methoden bei der Softwareerstellung (SWE) und den begleitenden Tätigkeiten für Qualitätssicherung (QS), Konfigurationsmanagement (KM) und Projektmanagement (PM).
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

4. Der Werkzeugstandard

Zusammenfassung
Der Werkzeugstandard regelt im Zusammenwirken mit dem V-Modell und dem Methodenstandard den möglichen Einsatz von Werkzeugen bei der Softwareerstellung (SWE) und den begleitenden Tätigkeiten für Qualitätssicherung (QS), Konfigurationsmanagement (KM) und Projektmanagement (PM).
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

5. Operationalisierung des Standards

Zusammenfassung
Der Abstraktionsgrad und die Allgemeingültigkeit des Standards machen es notwendig, die Standardisierungsinhalte an die konkrete Situation anzupassen. Dieser Prozeß wird als “Operationalisierung” bezeichnet.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

Softwareentwicklungsumgebungen bei der Bundeswehr

Frontmatter

1. Auswahl und Einführung

Zusammenfassung
Bei der Auswahl einer SEU sind im wesentlichen folgende Einflußfaktoren zu berücksichtigen:
Eine entscheidende Rolle spielen die Methoden und Techniken, die durch ein Werkzeug (Tool) unterstützt werden sollen. Orientiert man sich dann an den Anforderungen der SEU-Architektur der funktionalen Leistungseinheiten (vgl. Teil II, Kapitel 4), so werden vor allem die CASE-Werkzeuge im Bereich der Softwareentwicklung, der Qualitätssicherung und des Projektmanagements von den methodischen Festlegungen betroffen. Daher sollte die Methodenfestlegung immer vor der Auswahl der Tools erfolgen.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

2. Softwareerstellung

Zusammenfassung
Im BAWV wurde — wie bereits erwähnt — als größtes Problem das Fehlen von Methoden und Tools zur Beschreibung des Fachkonzeptes an der Schnittstelle Fachabteilung/DV-Abteilung angesehen. Es wurden daher zunächst Methoden und Tools gesucht, welche die Analyse-/Designaktivitäten möglichst optimal unterstützen sollten.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

3. Projektmanagement

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wild beschrieben, wie das Thema “Projektmanagement (PM)” im BAWV mit einer entsprechenden maschinellen Unterstützung angegangen wurde. Dabei gehen die Anforderungen an ein unterstützendes Werkzeug über die im Standard (vgl. Teil II) beschriebenen Anforderungen insofern hinaus, als daß nicht nur das Projektmanagement, sondern auch übergreifende Steuerungsaktivitäten im Sinne eines Ressourcenmanagements unterstützt werden sollen.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

4. Prozeßmanagement

Zusammenfassung
Im BAWV liegen mittlerweile erste Erfahrungen mit dem praktischen Einsatz des V-Modells in DV-Projekten vor. Das V-Modell wurde zunächst ohne eine maschinelle Unterstützung angewendet. Parallel dazu wurde die Auswahl eines geeigneten Prozeßmanagementwerkzeugs vorgenommen und das ausgewählte Werkzeug an die Spezifika des V-Modells und die eingesetzten Methoden und Werkzeuge angepaßt.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

Ausblick und Trends

Frontmatter

1. Softwaresanierung und Reengineering

Zusammenfassung
In den USA existieren ca. 77–80 Mrd. Zeilen Programmcode. Über 30 Mrd. US-Dollar (ca. 70–80% des IT-Budgets) werden jährlich für die Wartung dieser Software ausgegeben /Ovum, 90/. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und machen die mißliche Situation im Softwarebereich deutlich. In der Regel sind ca. 50–90% der DV-Kapazitäten eines Unternehmens oder einer Behörde für Wartungsaufgaben gebunden.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

2. Wissensbasierte Systeme

Zusammenfassung
Wie die Darstellung der Softwareentwicklungsumgebungen in den vorangegangenen Kapiteln gezeigt hat, erfordert der Einsatz von CASE ein fundiertes methodisches Wissen. Für den effektiven Einsatz ist zudem Erfahrungswissen aus der praktischen Anwendung unverzichtbar.
Horst Bertram, Adolf-Peter Bröhl, Peter Blönnigen

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