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2020 | Book

Citymanagement

Innenstadt-Belebung mit System - starke Zentren mit Erlebnisqualität gestalten

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About this book

Dieses Buch ist Leitfaden, Ideenquelle und Nachschlagewerk für alle, die für die Gestaltung zukunftsfähiger Innenstädte und Ortszentren verantwortlich sind.
Der Autor liefert praxisnahe Ideen und Handlungsoptionen für die Stärkung und Belebung von Innenstädten und Ortsmitten. Ziel ist es, die umfassenden Ursachen des Innenstadtsterbens zu erkennen, die Problemfelder zu identifizieren sowie Lösungsansätze und konkrete Maßnahmen abzuleiten. Checklisten für verschiedenste Citymanagement-Aufgaben und -Projekte machen das Buch zu einem wertvollen Alltagsbegleiter.
Frank Manfrahs hat aus seiner langjährigen Praxis das 9K-Citymanagement-Modellentwickelt, welches das Management komplexer Innenstadtprozesse deutlich vereinfacht.Er ist der festen Überzeugung, dass ein Niedergang unserer oftmals wunderbaren Stadt- und Ortszentren nicht nur ein immenser wirtschaftlicher, sondern auch gesellschaftlicher Verlust wäre. Dem gilt es entgegenzuwirken. Das Buch bietet dafürkompetentes Fachwissen, zahlreiche Anregungen und praktische Anleitungen für diekonkrete Umsetzung.
Aus dem Inhalt
16 Checklisten für die tägliche ArbeitWas Innenstädten den Todesstoß versetztCitymanagement aufbauen und umsetzenSuchen und Finden eines erfolgreichen CitymanagersProfil- und Markenbildung für Innenstädte und OrtszentrenProjektmanagement für Citymanagement-StarterStandortkommunikationFörderung von Einzelhandel und GastronomieLeerstandsmanagement und BranchenmixsteuerungVeranstaltungsmanagementAufenthaltsqualität und StadtgestaltungErreichbarkeit, Parken und VerkehrBaustellenmarketingInnenstadt-TourismusBonusteil: Praxisbericht Hohenlimburg, Erfolgsmusternutzung jenseits von Innenstädten sowie Expertengespräch „Lernen von Shopping Centern“

Table of Contents

Frontmatter

Schreckensszenario

Frontmatter
1. „Schöne Grüße aus Bad Ödesleben!“ oder „Was Innenstädten den Todesstoß versetzt“
Zusammenfassung
In vielen Innenstädten kriselt’s, und zwar gewaltig. Verödungstendenzen greifen spürbar um sich und die City ist oftmals nicht mehr DER Standort der gesamten Stadt, die Ortsmitte nicht mehr DER Treffpunkt im Dorf, in der Gemeinde oder im Stadtteil. Vieles wird weniger: die Menschen auf der Straße, der Umsatz in den Läden, die Anzahl und die Qualität der Geschäfte am Standort. Ursachen dafür gibt es eine Menge. Zum Teil kommen diese von außen und sind nicht änderbar, viele hingegen sind hausgemacht und könnten somit strukturiert angegangen werden. Einleitend erfolgt ein kurzer Überblick über die wichtigsten Zentrenprobleme. Anhand der fiktiven Stadt Bad Ödesleben werden beispielhafte Ursachen für diese Probleme aufgeführt. Ziel ist es, zum einen nachdrücklich das Bewusstsein für die Gefahr eines umfassenden Innenstadt-Sterbens zu schärfen, und zum anderen, die Problemfelder zu identifizieren, für welche in den einzelnen Kapiteln des Buches Lösungsansätze und Maßnahmenideen vorgestellt werden. Eine „Erkenntnis-Checkliste“ soll dem Leser bei der Einschätzung helfen, ob und in welchem Ausmaß an seinem Standort eine konkrete Kümmerung um das eigene Orts- bzw. Stadtzentrum nötig scheint.
Frank Manfrahs

Lösungen finden, Strategien entwickeln, Strukturen schaffen

Frontmatter
2. Es muss was passieren: Citymanagement als Antwort auf die Krise der Innenstädte und Ortszentren
Zusammenfassung
Die Erkenntnis, dass Innenstädte aktive Unterstützung in Form einer Citymanagement-Initiative benötigen, ist vielerorts vorhanden. In diesem Kapitel wird vorgestellt, wie ein solches aufgebaut und umgesetzt werden kann und welche Themen im Rahmen eines ganzheitlich ausgerichteten Citymanagement-Prozesses grundsätzlich eine Rolle spielen. Neben der Schaffung von Organisationsstrukturen kommt es insbesondere auf die Auswahl eines erfolgreich agierenden Citymanagers an, weshalb intensiv auf die fachlichen und persönlichen Anforderungen an diesen eingegangen wird. Das neue 9K-Citymanagement-Modell hilft, einen guten Überblick über die kompletten örtlichen Citymanagement-Bemühungen zu wahren. Eine abschließende Checkliste bietet Unterstützung bei den ersten Schritten auf dem Weg zur Einrichtung einer örtlichen Innenstadt-Initiative, welche sich um die Bewältigung der vorhandenen Citymanagement-Aufgaben kümmert.
Frank Manfrahs
3. Vom austauschbaren Produkt zum einzigartigen Markenerlebnis: Profilbildung für Innenstädte und Ortszentren
Zusammenfassung
Innenstädte stehen im Wettbewerb sowohl untereinander als auch mit anderen Angebotsformen wie z. B. dem Online-Handel. Vor dieser Herausforderung müssen sie sich z. T. neu positionieren und ihre zukünftige Rolle finden. Hauptansatzpunkte sind hierbei Erlebnisorientierung, Profilbildung und Markenaufbau. Ziel muss sein, in für Kunden und Besucher relevanter Weise Einzigartigkeit im Wettbewerb zu erlangen, sich also in positiver Weise von der Konkurrenz zu unterscheiden und dieser gegenüber in in Bezug auf die Kundengunst in Vorteil zu gelangen. Genannt werden in diesem Kapitel reale Beispiele für verschiedenste Standortprofile in ganz Deutschland. Umfangreiche praxisorientierte Ausführungen helfen, dem Wesen „Innenstadt-Marke“ und dessen wichtiger Bedeutung für den eigenen Standorterfolg auf die Spur zu kommen. Abrundend werden einige konkrete Marketingmethoden vorgestellt, welche der City-Marke und mit ihr dem Standort Innenstadt in positiver Weise Aufmerksamkeit und damit die nötige Wahrnehmung im Einzugsgebiet verschaffen können. Die Checkliste „Marken- und Profilbildung Innenstadt“ dient dazu, den damit zusammenhängenden Entwicklungsprozess vor Ort strukturiert zu begleiten bzw. zu bearbeiten.
Frank Manfrahs
4. Ergebnisorientiert und strukturiert arbeiten: Vorstellung eines einfachen Projektmanagement-Modells für Citymanagement-Starter
Zusammenfassung
Wo anfangen, wie weitermachen, was zwischendrin erledigen, wo aufhören? Bei vielen Projekten helfen einfachste Strukturen, um diese zielgerichtet und erfolgreich auch ohne große Vorkenntnisse in Bezug auf typische Arbeitsabläufe zu bewältigen. Das hier vorgestellte Modell nimmt Rücksicht auf die besondere Ausgangssituation, unter denen an vielen Standorten Citymanagement-Projekte zu bearbeiten sind. Genannt seien vor allem eine geringe Personal- und Kapitalausstattung sowie eine parallel zu bearbeitende Aufgabenfülle. Eingegangen wird auch auf die heutzutage herrschende Schnelllebigkeit in Informationsabläufen etc. (Stichwort „Echtzeit-Gesellschaft“), welche vielmals flexiblere Projektabläufe erfordert, als sie die klassische Projektmanagement-Lehre vermittelt. Die angefügte Checkliste ermöglicht den direkten Einsatz des hier vorgestellten Projektmanagement-Modells für die eigene Tätigkeit vor Ort.
Frank Manfrahs

Citymanagement-Arbeitsfelder

Frontmatter
5. Werben, informieren, im Gespräch sein: Innenstadt-Belebung durch gezielte Standortkommunikation
Zusammenfassung
Wer nicht informiert und wirbt, der stirbt! Das, was eine Innenstadt zu bieten hat und was dort geschieht, muss bekanntgemacht werden, damit diejenigen, die es interessiert (oder aus Sicht der Citymanagement-Verantwortlichen interessieren soll) erfahren und im besten Falle positiv darauf reagieren. Die dafür vorhandenen Kanäle werden in diesem Kapitel vorgestellt, angefangen von der klassischen Werbung, über Direktmarketing und digitale Kommunikationswege bis hin zu Pressearbeit. Die Checkliste „Standortkommunikation“ rundet als praktische Arbeitshilfe das Kapitel ab.
Frank Manfrahs
6. Shoppen zum Erlebnis machen: Innenstadt-Belebung durch Förderung von Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie
Zusammenfassung
Den Kern des Geschehens bildet in den meisten Innenstädten und Ortszentren nach wie vor das Thema Einkaufen bzw. Shoppen, wozu als wichtige Ergänzungen bestimmte Dienstleistungen und abwechslungsreiche Gastronomieangebote gehören. Der Trend geht vom Erledigungskauf zum Erlebnisshopping. Die betroffenen Betriebe müssen sich daher zunehmend mit Erlebniskomponenten rund um Service, Beratung und die Inszenierung des eigenen Angebotes z. B. in Form von Warenpräsentation und Ladengestaltung befassen. Das Citymanagement leistet dem lokalen Handel, den vorhandenen Dienstleistungsbetrieben und der Gastronomie wertvolle Unterstützung durch die Organisation von Maßnahmen, welche insbesondere auf das Gesamteinkaufserlebnis am Standort ausgerichtet sind. Es ist darüber hinaus aber auch in der Lage, Verbesserungspotenziale bei einzelnen Geschäften zu erkennen. Dieses Kapitel beschäftigt sich aufgrund der immensen Bedeutung von Shopping für zentrale Standorte ausführlich mit diesem Thema. Es werden die Geschichte des Einkaufens erzählt, die lokal-gesellschaftliche Bedeutung des örtlichen Einzelhandels aufgezeigt, ein Gefühl für Einkaufen als Erlebnis vermittelt, das Wesen „Kunde“ etwas genauer betrachtet und aufgezeigt, wie Einzelhandelsförderung im Rahmen von Citymanagement erfolgen kann, wo aber auch dessen Grenzen sind, weil Citymanagement nicht die unternehmerische Eigenverantwortung für einzelne Geschäfte ersetzen kann. Ergänzend werden ein Bad Practice- sowie drei Best Practice-Beispiele aus der Welt des inhabergeführten Einzelhandels vorgestellt und einige Initiativen und Projekte präsentiert, welche die Zukunft des Shoppens fest im Blick haben. Somit wird das Themenfeld „Einkaufen und Innenstadt“ in sehr praxisorientierter Weise umfangreich ausgeleuchtet, angereichert durch Checklisten zur Unterstützung der täglichen Citymanagement-Arbeit vor Ort.
Frank Manfrahs
7. Frischer Wind für leere Läden: Innenstadt-Belebung durch branchenorientiertes Leerstandsmanagement
Zusammenfassung
Eines der größten Probleme von Innenstädten und Ortskernen ist die Verwaisung von Geschäftsflächen. In der Kundenwahrnehmung entsteht bei zunehmendem Leerstand von Ladenlokalen schnell das Image, dass der dazugehörige Standort „am Ende“, „tot“ oder zumindest „auf dem absteigenden Ast“ sei. Vielerorts wurde bereits erfolgreich bewiesen, dass mithilfe gezielter Kümmerung und spezieller Maßnahmen das Ladensterben gebremst, interessante Neueröffnungen gefeiert und eine nachhaltige Belebung von Flächen und damit des gesamten Standortes verzeichnet werden können. Das vorliegende Kapitel erläutert verschiedenste Vorgehensweisen und Instrumente, die darauf ausgerichtet sind, im Zusammenspiel mit Immobilieneigentümern, Mietinteressenten und oftmals einem Schuss Kreativität leer stehende Ladenlokale nachhaltig zu neuem Leben zu erwecken. Erfahrungsberichte, Praxisideen und verschiedene Arbeitshilfen leisten wertvolle Unterstützung, um schnell mit einer wirkungsvollen Leerstandsbekämpfung vor Ort beginnen zu können.
Frank Manfrahs
8. Immer was los: Innenstadt-Belebung durch den Aufbau zugkräftiger Veranstaltungen
Zusammenfassung
Innenstädte sind in aller Regel bedeutende Treffpunkte für Veranstaltungen verschiedenster Art. Dazu zählen neben Stadtfesten auch Rahmenprogramme im Zusammenhang mit verkaufsoffenen Sonntagen, unterschiedliche Marktformen und vieles mehr. In diesem Kapitel werden grundsätzliche Erfolgsbausteine für Events vorgestellt und gezeigt, was bei deren Vorbereitung zu berücksichtigen ist. Konkret eingegangen wird zudem auf diverse Marktkonzepte, da Märkte häufig auch „unter der Woche“ für eine zusätzliche Innenstadt-Belebung sorgen, von welcher der umliegende stationäre Einzelhandel häufig profitiert. Zur gezielten Planung, Organisation und Durchführung von Events findet sich am Ende des Kapitels die „Checkliste Veranstaltungsmanagement“.
Frank Manfrahs
9. Ankommen, wohlfühlen, verweilen: Innenstadt-Belebung durch Schaffung von Aufenthaltsqualität
Zusammenfassung
Das Gesamterlebnis Innenstadt bezieht einen Teil seiner Attraktivität in nicht zu unterschätzender Weise aus der Qualität des öffentlichen Raums. Flair und Ambiente, Sauberkeit und Sicherheit, so lauten vielverwendete Begriffspaare, wenn es um die Beschreibung geht, was eine gute Aufenthalts- und Verweilqualität ausmacht. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten, wie sich aktiv eine Wohlfühlatmosphäre in Innenstädten schaffen lässt und sich stadtgestalterisches Geschick positiv auf eine Belebung von Straßen und Plätzen in der City auswirken kann. Eine wichtige Rolle spielen hierbei breit gestreute Anregungen in Form musterhafter Beispiele, verständlich erläutert und umfangreich bebildert. Die abschließende Checkliste zum Thema soll dabei helfen, den Besuchs- und Aufenthaltswert von Stadt- und Ortszentren nach und nach in spürbarer Weise zu erhöhen.
Frank Manfrahs
10. „Endlich am Ziel!“ – Innenstadt-Belebung durch Schaffung einer optimalen Erreichbarkeit
Zusammenfassung
Standorte, die grundsätzlich schlecht zu erreichen sind und an denen eine unzufriedenstellende Park- und Verkehrssituation herrscht, weisen einen Nachteil gegenüber in dieser Hinsicht besser aufgestellten Konkurrenzstandorten auf. Dieses Kapitel beschäftigt sich damit, wie die verschiedenen Verkehrsteilnehmer bestmöglich und in abgestimmter Weise zur Innenstadt hinkommen und in dieser unterwegs sein können. Dabei lassen sich im Zweifelsfalle Kompromisslösungen und Prioritätensetzungen nicht vermeiden. Daneben werden die an vielen Standorten bestehenden Debatten rund um eine Öffnung von Fußgängerzonen und umgekehrt, also die „Stilllegung“ befahrener Straßen zugunsten von Fußgängerzonen, gedanklich aufgegriffen, ebenso wie das Thema „Zukunft des Autoverkehrs in Innenstädten“. Den Schluss des Kapitels bildet die Checkliste „Innenstadt-Erreichbarkeit“, mit deren Hilfe eine ortsindividuelle Bewertung zur dortigen verkehrlichen Situation ermöglicht werden soll.
Frank Manfrahs
11. Zentrenumbau erfolgreich meistern: Innenstadt-Belebung mit Hilfe von Baustellenmarketing
Zusammenfassung
Spätestens mit dem ersten Bagger rollt die Angst vor der kommenden Krise in die Innenstadt. Händler bangen um ihre Existenz wegen des im großen Stil befürchteten Ausbleibens der Kundschaft. Wer will sich für seine Einkäufe schon durch Schmutz und Schotter quälen und dabei noch kleine Umwege in Kauf nehmen? Zumindest in akzeptabler Weise „abfedern“ können die mit einer Baustelle im Stadtkern verbundenen Unannehmlichkeiten gezielte Projekte im Rahmen eines sog. Baustellenmarketings. Mithilfe von Maßnahmen aus den Bereichen Information, Aktion und Kommunikation lassen sich manche Bürger und Kunden dazu bewegen, ihrer City während der für alle Seiten erschwerten äußeren Situation weitestgehend die Treue zu halten. Das vorliegende Kapitel zeigt anhand des Praxisbeispiels Radevormwald, Nordrhein-Westfalen, wie eine längere Umbauphase mit Hilfe von Baustellenmarketing erfolgreich bewältigt werden kann. Die Checkliste „Baustellenmarketing“ gibt ergänzend hierzu strukturierte Hilfestellung für Standorte, an denen länger andauernde Umbauvorhaben bevorstehen.
Frank Manfrahs
12. „Wir laden gern’ uns Gäste ein!“ – Innenstadt-Belebung durch touristische Potenzialentwicklung
Zusammenfassung
Einige Innenstädte besitzen von Grund auf touristisches Potenzial, für andere ist es denkbar, ein solches mit etwas Geschick zu entwickeln. Der hohe Grad an Mobilität und ein wachsendes gesellschaftliches Bedürfnis nach neuen Eindrücken und Erlebnissen ermöglichen die Chance, dass in Zukunft auch Standorte, welche dieses bisher nicht in Erwägung gezogen haben, einen Besuchsanreiz aufbauen und somit Menschen anlocken. Dieses kann auf der Grundlage bereits bestehender, bis dato jedoch noch nicht in Wert gesetzter Potenziale, wie z. B. eine überdurchschnittlich schöne Stadtarchitektur an einigen Stellen der City, geschehen, oder auch durch die gänzliche Neukonzipierung von innenstädtischen Erlebnisbausteinen. Hiermit beschäftigt sich dieses Kapitel, ergänzt durch eine Ideen-Checkliste zum Thema Innenstadt-Tourismus.
Frank Manfrahs

Mehrwert-Input für die Citymanagement-Praxis

Frontmatter
13. Einblick in ein aktuelles Citymanagement-Projekt: Hohenlimburg-Report, Teil 1
Zusammenfassung
Insbesondere die Zentren kleiner und mittlerer Standorte geraten zunehmend unter Druck und leiden unter sich ausweitendem Ladenleerstand und sinkenden Passanten- und Kundenzahlen. Der vorliegende Bericht beschreibt die Aufgabenstellung und die darauf aufbauende praktische Herangehensweise des Buchautors in der Startphase seiner Tätigkeit als Teilzeit-Innenstadtmanager an einem solchen Standort. Die dort zuständigen Akteure haben sich entschlossen, mit der Kombination aus externer Hilfe und großer lokaler Eigeninitiative die Zukunft ihres Zentrums motiviert in die Hand zu nehmen.
Frank Manfrahs
14. Blick über den Tellerrand: Erfolgsmuster und Mutmacher jenseits von Innenstädten
Zusammenfassung
Nicht nur Innenstädte und Ortszentren kennen die Situation, sich beweisen zu müssen. Etliche Beispiele aus unterschiedlichsten Bereichen zeugen davon, mit welcher Denke und welcher Art von Handeln sich selbst aus Krisensituationen heraus Großes erreichen lässt. Das Schöne daran: viele dieser Beispiele tragen ein inneres Erfolgsmuster und eine lehrreiche Moral in sich, welche sich für die Arbeit im Bereich Citymanagement zunutze machen lassen. Zwei davon werden kurz vorgestellt, und zwar aus der Welt der Wirtschaft. Es geht um die Marken Apple und Puma.
Frank Manfrahs
15. Was Innenstädte von Einkaufszentren lernen können! – Ein Interview mit Michael Grundmann
Zusammenfassung
Michael Grundmann war von 1996 bis 2008 Geschäftsführer des CentrO in Oberhausen, welches mit Shopping Mall, Gastro-Promenade, Event-Arena, Musicalhalle und Multiplex-Kino das größte Einkaufs-, Freizeit- und Entertainment-Center Europas darstellt. 20 Mio. Menschen besuchen das CentrO pro Jahr. Von 2008 bis 2017 arbeitete Michael Grundmann als selbstständiger Berater europaweit für große Einkaufszentren. Seit Juni 2018 ist er als Handelsberater mit dem Schwerpunkt Innenstadt für die Stadt Oberhausen tätig. Somit kennt Michael Grundmann die unterschiedlichen Voraussetzungen, unter denen Einkaufszentren und gewachsene Innenstädte agieren. Für dieses Buchprojekt war er bereit, als „Experte für beide Welten“ einige Fragen zu beantworten.
Frank Manfrahs
16. Schlusswort oder einfach „Herzliche Grüße aus Bad Schönesleben!“
Zusammenfassung
Welches Fazit lässt sich aus den Ausführungen dieses Buches ziehen? Sicher keines in dem Sinne, dass Citymanagement eine in sich geschlossene noch eine zeitlich vorübergehende Disziplin wäre. Im Gegenteil: Viele Dinge auf dem Weg zum Erfolg hängen in interdisziplinärer Weise miteinander zusammen und alles das, was mit Innenstädten und Ortsmitten zu tun hat, wird sich weiterentwickeln und immer wieder verändern.
Frank Manfrahs
Backmatter
Metadata
Title
Citymanagement
Author
Frank Manfrahs
Copyright Year
2020
Electronic ISBN
978-3-658-26645-5
Print ISBN
978-3-658-26644-8
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-26645-5

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