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About this book

Nina Isabelle Schröder fasst die Entwicklung der gesetzlich verpflichtenden, nichtfinanziellen Berichterstattung bis zum CSR-RL-UmsG zusammen und stellt die Beurteilung des aktuellen Standes durch Experten für Arbeitnehmerbelange dar. Durch teilstrukturierte Interviews und eine qualitative Inhaltsanalyse zeigt die Autorin, welche Anpassungen der formalen und inhaltlichen gesetzlichen Vorgaben der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu einer Steigerung der Relevanz für Arbeitnehmer beitragen können.

Die Autorin:

Nina Isabelle Schröder arbeitet an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum als Leiterin des Prüfungsamtes, als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dekanat und im Zentrum für ökonomische Bildung. Sie war externe Doktorandin am Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung bei Prof. Dr. Pellens. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Nachhaltigkeitsberichterstattung, Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Ereignisse wie die Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008 haben zu einem massiven Vertrauensverlust der Gesellschaft in die Rechnungslegung von Unternehmen geführt. Zur gleichen Zeit hat sich ein gesamtgesellschaftlicher Wertewandel in Form einer Weiterentwicklung des kollektiven Bewusstseins der Gesellschaft vollzogen. Dieser äußert sich in der Forderung nach bewusstem Wirtschaften und einer größeren Übernahme von Verantwortung durch Unternehmen.
Nina Isabelle Schröder

Kapitel 2. Pflichten, Aufgaben und Adressaten der nichtfinanziellen Unternehmensberichterstattung in Deutschland

Zusammenfassung
Gemäß § 238 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmann zur Buchführung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) verpflichtet. Die Buchführung soll die Handelsgeschäfte und die Lage des Vermögens des Kaufmanns ersichtlich machen. Gemäß § 140 Abgabenordnung (AO) ist zudem jeder, der nach anderen Gesetzen als den Steuergesetzen Bücher und Aufzeichnungen zu führen hat, die für die Besteuerung von Bedeutung sind, dazu verpflichtet, die ihm nach den anderen Gesetzen obliegenden Pflichten auch für die Besteuerung zu erfüllen.
Nina Isabelle Schröder

Kapitel 3. Entwicklung der gesetzlich verpflichtenden nichtfinanziellen Berichterstattung im Europarecht und die Umsetzung in deutsches Recht

Zusammenfassung
Grundlage für die nichtfinanzielle Berichterstattung im (Konzern-)Lagebericht stellen Richtlinien der EU dar. Basis für die Einflussnahme der EU auf das deutsche Gesellschafts- und Unternehmensrecht und somit auch auf die (Konzern- )Berichterstattung ist Art. 114 Abs. 1 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).
Nina Isabelle Schröder

Kapitel 4. Stand der Forschung

Zusammenfassung
Das Forschungsinteresse an einem sozial- und umweltverträglichen Verhalten von Unternehmen sowie der Kommunikation hierüber nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu. Vor dem Hintergrund der Zielsetzung der Analyse der vorliegenden Arbeit wird im Folgenden der Stand der Forschung zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung dargestellt. Abbildung 6 zeigt die Themenfelder, in die sich bestehende Studien unterteilen lassen, und Abbildung 7 die verschiedenen Stakeholdergruppen, die im Rahmen der jeweiligen Themenfelder im Fokus stehen.
Nina Isabelle Schröder

Kapitel 5. Empirische Untersuchung

Zusammenfassung
Im Rahmen des Vorhabens, CSR-Strategien auf europäischer Ebene weiter auszuarbeiten und zu erneuern, werden Regulierungen und Offenlegungspflichten von der EU als mögliche Mittel gesehen, die Informationsbedürfnisse der verschiedenen Stakeholder über ökonomische, soziale und ökologische Themen zu befriedigen und das soziale Verantwortungsbewusstsein vom Management von Unternehmen zu steigern. Wie im Kapitel 2.4 aufgeführt, nehmen Arbeitnehmer im Kontext der nichtfinanziellen Berichterstattung unter den Stakeholdern eine besondere Rolle ein. Nichtsdestotrotz zeigt der Überblick des Forschungsstandes in Kapitel 4, dass die Arbeitnehmerperspektive vergleichsweise selten Gegenstand von Untersuchungen zum Thema der Berichterstattung von Sozial- und Umweltbelangen ist.
Nina Isabelle Schröder

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Mit der vorliegenden Arbeit sollte die Perspektive der Arbeitnehmer in der gesetzlich verpflichtenden nichtfinanziellen Berichterstattung herausgestellt werden. Der Umbruch der traditionellen, auf finanzielle Aspekte fokussierten Unternehmensberichterstattung ist auf die Forderung nach bewusstem Wirtschaften, einer größeren Verantwortungsübernahme der Unternehmen und der Berichterstattung hierüber seitens der verschiedenen Stakeholder zurückzuführen. Innerhalb der Nachhaltigkeitsberichterstattung nimmt somit der Stakeholder-Ansatz, der für eine grundsätzliche Berücksichtigung aller Anspruchsgruppen an einem Unternehmen plädiert, eine besondere Rolle ein.
Nina Isabelle Schröder

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