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CSR und Digitalisierung

Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft

  • 2021
  • Book

About this book

In der 2. Auflage des Buches "CSR und Digitalisierung" werden zwei Jahrhundertthemen zusammengeführt, die die wichtigsten Fragen unserer Zeit bündeln. Wie können wir ökologisch und sozial verantwortlich wirtschaften?

Welche Rolle kann und soll die Digitalisierung dabei spielen?

Die Digitalagenda ist die erste Strategie in Europa, die Digitalisierung und Umweltschutz konsequent miteinander verbindet

Das vorliegende Buch ist allerdings auch eine Erweiterung der hier angesprochenen Themen, denn viele der vorgeschlagenen Maßnahmen basieren auf „weichen“ Instrumenten. Gezeigt wird u. a., welche aktuellen Maßnahmen und Methoden zur nachhaltigen Steuerung der digitalen Transformation die besten Unternehmen und Organisationen einsetzen, aber auch, dass es heute neue Denkstile sowie neue Formen interdisziplinärer Zusammenarbeit braucht. Digitalisierung muss weder gefürchtet noch verehrt werden, denn es geht vor allem darum, ihre Rolle zu verstehen, um sie nachhaltig zu gestalten.

Finden Sie Beiträge unter anderem von:

Franz Alt, Wolfgang Schäuble, Judith Gerlach, Timotheus Höttges, Olaf Koch, Henning Kagermannm, Christian Seifert, Manuel Neukirchner, Jutta Rump

Table of Contents

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  1. Frontmatter

  2. Wirtschaft, Politik und Gesellschaft: Trends und Entwicklungen

    1. Frontmatter

    2. Unsere Zukunft, unsere Entscheidung

      Natascha Schwarzkopf
      Zusammenfassung
      Die Corona-Pandemie stellt uns weltweit vor Herausforderungen und unterstreicht die Stärken und Schwächen unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen. Angesichts einer Zukunft im Zeichen von Klimawandel und Globalisierung stellen wir uns die Frage, welche Konsequenzen wir ziehen wollen, um uns resilient und anpassungsfähig für künftige Herausforderungen zu machen. Im Umgang mit der Pandemie erweisen sich digitale Technologien als wertvolles Hilfsmittel, um die Funktionalität unserer Wirtschaft aufrechtzuerhalten, soziale Interaktion trotz Isolation zu ermöglichen und innovative Lösungen für gesellschaftliche Fragestellungen zu finden und umzusetzen. Wir können und müssen diese Erfahrungen nutzen, um den Beitrag der Digitalisierung zur Gestaltung eines nachhaltig resilienten Wirtschafts- und Gesellschaftssystems der Zukunft neu zu diskutieren.
    3. Digitalisierung: Chancen auf neues Wachstum

      Bert Rürup, Sven Jung
      Zusammenfassung
      Die digitale Transformation wurde in Deutschland zunächst unter der Chiffre „Industrie 4.0“ nur verkürzt diskutiert. Bei der Digitalisierung handelt es sich jedoch um mehr als den Einsatz neuer Technologien in Produktionsprozessen. Unternehmen jeglicher Branchen können die mit der digitalen Transformation verbundenen Potenziale erst dann vollständig realisieren, wenn diese neuen Technologien in Prozesse, Produkte und Dienstleistungen sowie Geschäftsmodelle eingebunden werden.
      Seit geraumer Zeit ist das Produktivitätswachstum gerade in den modernen Volkswirtschaften eher rückläufig. Dennoch kann die These, dass die Digitalisierung Chancen auf neues Wachstum bietet, aufrechterhalten werden. Denn es gibt gute Gründe für die Annahme, dass sich die auf Unternehmensebene durch eine Digitalisierung von Prozessen und Produkten sichtbaren Effekte erst verzögert in den aggregierten Daten niederschlagen.
      Damit dieser technologische Umbruch neues Wachstum generiert, ist allerdings nicht nur das Engagement der Unternehmen relevant, sondern auch seine Flankierung seitens der Politik, beispielsweise im Bereich Infrastruktur, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Aus- und Weiterbildung.
    4. Digitalisierung – Technik für eine nachhaltige Gesellschaft?

      Andreas Kröhling
      Zusammenfassung
      Das Thema Digitalisierung ist inzwischen in aller Munde, und das nicht erst seitdem die globale Corona-Pandemie in den zentralen Bereichen Arbeit und Bildung eine Digitalisierung in kürzester Zeit notwendig gemacht hat. Nicht umsonst galten Digitalisierung bzw. Konnektivität schon vorher als zentrale Megatrends. Obwohl insbesondere die Bedeutung des Themas für das eigene Leben und die wirtschaftliche Zukunft offensichtlich ist, sind viele Begriffe zum Thema, wie Internet 4.0, Big Data oder Internet of Things, zahlreichen Bundesbürgern noch nicht bekannt. Fahrerlose Verkehrsmittel wie der Skytrain am Frankfurter Flughafen, Selbstscan-Kassen in Supermärkten oder öffentlichen Bibliotheken, Mitfahrportale wie „Uber“ oder Sharing-Plattformen wie „AirBnB“ sowie zunehmende Onlinezeiten und zum Teil verödende Innenstädte zeigen die Veränderung von Leben und Arbeiten durch digitale Technologien. Der Artikel untersucht ausgewählte ökologische und soziale Chancen und Risiken aus diesen Entwicklungen und die sich daraus ergebenden politischen und gesellschaftlichen Implikationen.
    5. Digitalisierung – die schöpferische Kraft der Zerstörung mit Verantwortung managen

      René Schmidpeter
      Zusammenfassung
      Digitalisierung und die damit verbundene Intensivierung des globalen Wettbewerbs kann ganz im Sinne von Schumpeter als „schöpferische Zerstörung“ beschrieben werden. Die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen der Marktkräfte sind für viele Unternehmen nicht einfach zu managen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass manchmal auch mit illegalen Mitteln versucht wird, den starken Megatrends der Digitalisierung, Nachhaltigkeit und beschleunigten Innovationszyklen zu begegnen. Als Konsequenz dieses fragwürdigen Managementhandelns erschütterten in den letzten Jahren einige Unternehmensskandale den gesellschaftlichen Glauben an die positive Rolle von Unternehmen in unserer Gesellschaft. In den Medien werden diese Vorkommnisse meist als ein Ethik- bzw. Compliance-Versagen unserer Führungselite thematisiert. Die Menschen stellen sich daher die Frage: Brauchen wir in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung mehr Moral in der Wirtschaft oder aber fundamental neue Managementansätze?
    6. Nutzerzentriertheit als wesentliche Dimension für die Nachhaltigkeit von Digitalisierungsvorhaben

      Michaela Scheeg, Juliane Rangnow, Jochen Scheeg
      Zusammenfassung
      In der CSR zeigt sich, wie und in welchem Ausmaß Unternehmen Verantwortung übernehmen. Im Fokus von Digitalisierungsprojekten steht dabei nicht nur die ökologische und ökonomische, sondern auch die soziale Sphäre und damit die Gesamtheit aller Mitarbeiter, die durch ein Digitalisierungsprojekt tangiert werden. Zeitmangel führt häufig dazu, dass die Bedürfnisse und Hemmnisse der Mitarbeiter bei Digitalisierungsvorhaben in den Hintergrund rücken.
      Digitale Lösungen sind nachhaltiger, wenn auf die spezifischen Ausgangssituationen der Mitarbeiter und die konkreten Einsatzszenarien in den Arbeitsabläufen Rücksicht genommen wird, zum Beispiel durch den Einsatz nutzerzentrierter Methoden. So gelingt es, Hemmnisse der Digitalisierung abzubauen. Ganz im Sinne von CSR und Nachhaltigkeit können Mitarbeiter bei einer nutzerzentrierten Vorgehensweise in Digitalisierungsvorhaben Wertschätzung, verbesserte Arbeitsbedingungen, Partizipation und Gemeinschaft erfahren.
    7. Wandel im Vertrieb durch Digitalisierung – worauf es morgen ankommt

      Learnings aus der Digitalisierung und Anforderungen für den Vertrieb von morgen Rainer Elste, Lars Binckebanck
      Zusammenfassung
      Die Digitalisierung hat die Arbeit des Vertriebs bereits massiv verändert. Ganze Geschäftsmodelle sind in kürzester Zeit verschwunden, neue Vertriebswege und Kommunikationskanäle sind entstanden. Momentan befindet sich der Vertrieb in einer Umbruchphase zwischen der analogen und der digitalen Welt. Multichannel-Management ist nur ein Stichwort. Wird durch die Digitalisierung der Vertrieb nach alter Manier obsolet? Welche Anforderungen kommen auf den Vertrieb von morgen zu? Zunächst gilt es aus den Veränderungen Learnings abzuleiten, um für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen. Die Vertriebsstrategie muss Umbrüche antizipieren. Unternehmen müssen hierzu eine digitale Kultur etablieren, Abteilungsbarrieren zu Marketing, After Sales und anderen kundennahen Bereichen einbrechen und die Kundenkontaktpunkte vollumfänglich begreifen. Steuerungssysteme können bei den digitalen Instrumenten aus dem Vollen schöpfen, wenn sie denn richtig ausgewählt und eingesetzt werden. – Digitalisierung darf nicht um ihrer selbst willen zum Einsatz kommen.
    8. Die Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft – Aktuelle Trends und zukünftige Herausforderungen

      Astrid Schultze
      Zusammenfassung
      Die Lebens- und Arbeitswelt der Gesellschaft hat sich durch die Informations- und Kommunikationstechnologien tiefgreifend verändert. Digitalisierung in fast allen Lebensbereichen ist für den Großteil der Bevölkerung zur Selbstverständlichkeit geworden. Das hat zwangsläufig auch Auswirkungen auf den Lebensbereich des Wohnens und damit auf die Unternehmenstätigkeit der Wohnungswirtschaft.
      Der Beitrag zeigt Trends und Herausforderungen der Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft unter dem Blickwinkel des CSR-Managementansatzes. Dabei wird offensichtlich, dass die Digitalisierung eng mit den Megatrends demografischer Wandel und Energiewende zusammenwirkt.
    9. Digitalisierung und CSR in der Finanzberatung

      Claudia Behringer
      Zusammenfassung
      Die sozialen Medien stellen einen wichtigen Kanal dar, über den der Finanzdienstleister mit Kunden bzw. potenziellen Kunden in einen Dialog treten kann. So kann Vertrauen hergestellt, Komplexität verringert und Transparenz geschaffen werden. Digitale Medien ermöglichen es, die Beziehung zum Kunden zu intensivieren und ihn zielgerichtet mit CSR Know-how und Service zu unterstützen. Über die sozialen Medien kann der Berater ebenso über die Themen wirtschaftliches Handeln, soziale Verantwortung, Umweltbewusstsein – und was das mit Geld zu tun hat – mit Community-Teilnehmern kommunizieren und so zu mehr Nachhaltigkeit in der Finanzwelt beitragen. Digitalisierung trägt so zu einer Effizienzsteigerung bei nachhaltigen Geldanlagen sowie auch bei der ganzheitlichen Beratung bei. In den Beratungsprozessen braucht es pragmatische Lösungen, um dem veränderten Kundenverhalten gerecht zu werden. Der Kunde wünscht sich heute einen jederzeit erreichbaren und kompetenten Kundenservice. Dies erfordert durchgängig digitalisierte Prozesse. Der Übergang von Papier zu digitalen Kundenportalen reduziert Reaktionszeit und verbessert zudem die Umweltbilanz. Zukunftsfähige Beispiele, die die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit vereinen, gibt es heute schon. Wenn die Finanzdienstleistung sich neu erfindet, hat sie immer Zukunft und kann ein großer Treiber für mehr Nachhaltigkeit in dieser Welt sein.
    10. „CSR 4.0“ – Die GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold als Promoter für Digitalisierung und Unternehmensverantwortung in Ostwestfalen-Lippe

      Simon Gröger, Wolfgang Keck
      Zusammenfassung
      Digitalisierung erfordert verantwortliches Unternehmenshandeln im Sinne von Corporate Social Responsibility (CSR). Der im vorliegenden Beitrag dargestellte Ansatz der GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold ist, Digitalisierung und CSR nicht als Gegensatzpaar, sondern als zwei integrale Bestandteile des erfolgreichen unternehmerischen Handelns zu betrachten. Die Autoren vermitteln darin praxisnahe Methoden, wie auf regionaler Ebene wechselseitige Verstärkereffekte in Richtung Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung zwischen Wirtschaftsförderung und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) umgesetzt werden können. Gleichzeitig führt der Beitrag auf konzeptioneller Ebene die neue Bezeichnung „CSR 4.0“ ein, um eine an die vier klassischen CSR-Handlungsfelder angelegte Alternative – praktisch und einfach umsetzbar vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen – zum Konzept der Corporate Digital Responsibility (CDR) anzubieten.
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Title
CSR und Digitalisierung
Editors
Dr. Alexandra Hildebrandt
Werner Landhäußer
Copyright Year
2021
Publisher
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-61836-3
Print ISBN
978-3-662-61835-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-61836-3

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    Image Credits
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