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Das Apple-Imperium 2.0

Apple ist größer, wertvoller und mächtiger als je zuvor. Doch im Zenit der Macht liegt bekanntlich der Keim des Niedergangs. Wie andere Imperien in der Geschichte ist auch Apples scheinbar unangefochtene Regentschaft vom Verfall bedroht. Die Apple Watch, die erste neue Produktkategorie seit fünf Jahren, tut sich schwerer als erwartet. Und wie lange kann das iPhone eigentlich noch sein bemerkenswertes Wachstum fortsetzen?

Das „Apple-Imperium 2.0“ beleuchtet Apple als Wirtschaftsunternehmen – und das vor allem in der Ära des neuen Regenten Tim Cook. Besichtigen Sie den wertvollsten Konzern der Welt, der sein Königreich mit aller Macht verteidigen will und sich dafür doch ein weiteres Mal neu erfinden muss.

Der erfahrene Wirtschaftsjournalist und Apple-Experte Nils Jacobsen erzählt die packende Geschichte des beeindruckendsten Unternehmens unserer Zeit: Das Geheimnis des unglaublichen Apple-Erfolgs – und welchen Herausforderungen sich der Techpionier in Zukunft stellen muss.

Der Autor

Nils Jacobsen, Jahrgang 1974, ist ausgewiesener Apple-Experte und Wirtschaftsjournalist mit knapp 20-jähriger redaktioneller Erfahrung. Der gebürtige Hanseat verfolgt seit Mitte der 90er Jahre in unzähligen Artikeln Apples erstaunlichen Aufstieg zum wertvollsten Konzern aller Zeiten und die darauffolgenden Turbulenzen der Tim Cook-Ära. Jacobsen berichtet über Apple täglich beim Medienportal MEEDIA, in einer wöchentlichen Kolumne bei Yahoo Finance und zuvor in zahlreichen Artikeln für manager magazin online, SPIEGEL Online, WELT Online, das Hamburger Abendblatt, Mac Life und anderen bekannten Medien und Apple-Magazinen.

www.facebook.com/DasAppleImperium

Table of Contents

Frontmatter

Das größte Comeback aller Zeiten

Frontmatter

Apple: Ein Mythos wird besichtigt

Mitten in der Nacht leuchtet in der Mitte des Hamburger Jungfernstiegs ein weißer Apfel vor silbernem Hintergrund. Seit über einem Jahrhundert reihen sich an der weltbekannten Shoppingmeile die Institutionen der hanseatischen Kaufmannsstadt aneinander, doch sie verblassen gegen den glühenden Apfel, der überlebensgroß strahlt wie ein Fixstern.

N. Jacobsen

Think different: das ewige Kultunternehmen

Ein Apfel hat die Welt verändert. Die Geburt des Apple-Kults hängt am Ende auch maßgeblich mit der Namensgebung zusammen: Microsoft, Cisco, Exxon- Mobil, General Electric – wie emotional besetzt sind die Firmennamen der einst wertvollsten Konzerne der Welt am Ende? So gut wie gar nicht.

N. Jacobsen

Apple 2.0: die Wiederauferstehung eines Tech-Pioniers

Apple ist fast 40 Jahre alt und hat doch nur wenig mit dem Unternehmen zu tun, das 1976 in der Garage gegründet wurde. Das heutige Apple hat zwar seine Wurzeln, den Namen und das Logo aus den späten 70er Jahren, und Macs werden auch noch hergestellt – doch wie die Umfirmierung von Apple Computer zu Apple Inc. unterstreicht, ist der Kultkonzern aus Cupertino heute ein gänzlich anderes Unternehmen.

N. Jacobsen

Der iZyklus – Apples Königreich entsteht

Frontmatter

Hello, again: die Wiedergeburt des Mac

Als Steve Jobs 1997 zu Apple zurückkehrte, nahm sein Schock zunächst kein Ende: Der angeschlagene Computerhersteller musste von Grund auf erneuert werden. John Sculley und seine glücklosen Nachfolger hatten sich in endlosen Produktlinien verzettelt.

N. Jacobsen

iTunes: ein trojanisches Pferd, das Musik macht

Apples Turnaround binnen gerade mal einem Jahr war gelungen – und wie furios! Ab sofort ritt Apple auf der Welle der Internet-Euphorie mit. In den kommenden Jahren präsentierte Jobs den iMac, der schnell zum bestverkauften Mac der bald 25-jährigen Firmengeschichte avancierte, in immer neuen Farben sowie 1999 ebenfalls in einer bunten Laptop-Variante, das iBook.

N. Jacobsen

iPod: der Walkman für das 21. Jahrhundert

An den unglaublichen Erfolg, den Apple in den kommenden Jahren abseits des klassischen Computergeschäfts erringen sollte, war auch zehn Monate später nicht im Entferntesten zu denken, als Steve Jobs zu einer kleinen Medienveranstaltung auf den Firmencampus in Cupertino lud, um ein bahnbrechendes digitales Gerät vorzustellen. „Es ist kein Mac“, erhöhte Jobs die Spannung, um dann noch einmal Apples Digitalstrategie zu beschwören, in dessen Zentrum iTunes stand.

N. Jacobsen

Das iPhone: ein Perpetuum mobile für die Moderne

Die unglaubliche Geschichte eines unglaublichen Unternehmens erreichte zum dreißigjährigen Firmenbestehen 2006 ihren vorläufigen Höhepunkt: Nie war Apple angesehener, erfolgreicher und wertvoller. Nach furiosen Jahren an der Wall Street schien es nur eine Frage der Zeit, bis Apple die Marke von 100 Mrd.

N. Jacobsen

Das iPad: Steve Jobs’ letzter Geniestreich

Das neue Jahrzehnt begann mit einem Knalleffekt: Steve Jobs hatte Ende Januar zu einer Keynote geladen, die außer der Reihe stattfand. Würde Apple nach einer Dekade der denkwürdigen Innovationen das nächste Ass aus dem Ärmel schütteln? Der letzte große Trumpf, das iPhone, war schließlich erst zweieinhalb Jahre auf dem Markt und war weit davon entfernt, an Wachstumsgrenzen zu stoßen.

N. Jacobsen

Epische Schlachten auf dem Olymp

Frontmatter

Steve Jobs’ letztes Jahr: eine holprige Übergangszeit

Wenn man in der Rückschau nach Hinweisen sucht, nach einem neuralgischen Punkt, an welcher Stelle Apples Königreich erste Risse zeigte, dann wird die Spur unweigerlich in jene Monate vor dem Ende von Steve Jobs fallen – in jenes verhängnisvolle 2011, als der Apple-Gründer den Kampf gegen den Krebs schließlich verlor.

N. Jacobsen

Tim Cook übernimmt: die Verwaltung des Erfolgs

Es spricht rückblickend einiges dafür, dass diese neunmonatige Übergangsphase, in der sich Jobs notgedrungen aus dem operativen Geschäft zurückzog, am Ende aber doch die finalen Entscheidungen traf, Apple entscheidend geschwächt und letztlich kurzzeitig sogar gelähmt hat.

N. Jacobsen

iPhone 4S: ein gigantischer, aber trügerischer Erfolg

Doch zunächst schien die Rechnung aufzugehen: Das iPhone, seinerzeit schon das meistverkaufte Smartphone der Welt, war unter der Oberfläche noch ein ganzes Stück besser geworden. Ganz gleich, ob das Design dem beliebten Vorgänger glich, es gab viele Erstkunden, die darauf gewartet haben, endlich Apples Kulthandy in den Händen zu halten.

N. Jacobsen

Sommer 2012: erste Risse nach dem iPhone-Einbruch

Kurz nach dem vorläufigen Zenit an der Wall Street, als die Apple-Aktie bei 92 $ am Ostermontag auf neuen Allzeithochs notierte, passierte etwas, womit das siegesgewisse Apple-Management um Tim Cook nach seinem Traumstart nicht gerechnet hatte: Die Nachfrage nach dem Kulthandy iPhone brach im Frühling plötzlich drastisch ein.

N. Jacobsen

Auf dem Gipfel zum iPhone-5-Launch

Tatsächlich geriet der Rest des Sommers 2012 für Apple zu einem einzigen Triumphzug an der Wall Street. Die inzwischen vier Monate alten Allzeithochs bei 92 $ wurden Ende August genommen. Die Zuversicht war schier grenzenlos: Mit dem iPhone 5 würde Apple im Weihnachtsquartal als erster Smartphone- Hersteller der Welt die Marke von 50 Mio.

N. Jacobsen

Der unerwartete Abstieg vom Gipfel

Frontmatter

Plötzliche Krise im Königreich: das Maps-Debakel

So wohlwollend die Kritiken zum leichten, vergrößerten iPhone 5 als Antwort auf Samsungs größere Smartphones waren – ein kleiner Fleck schien Apples weiße Weste zu beschmutzen. Maps, Apples eigene Antwort auf Googles Kartendienst gleichen Namens, den Apple mit der Verwendung auf dem ersten iPhone seit 2007 erst groß gemacht hatte, war nicht das, was sich Nutzer versprochen und vom Kultkonzern erwartet hatten.

N. Jacobsen

Palastrevolte verhindert, Börsenabsturz forciert

Das Maps-Debakel markierte nach der Quartalsverfehlung an der Börse, die von vielen noch als folgenloser, weil korrigierbarer Fehltritt weggewischt wurde, nun auch öffentlich eine neue Seite des Konzerns: Apple machte doch noch Fehler und war plötzlich verwundbar.

N. Jacobsen

Fehlstart in 2013: die Zeitenwende von Cupertino

Das neue Jahr begann, wie das alte endete: Apple wurde an der Börse gemieden, Analysten gingen auf Distanz, alles stieg, nur Apple nicht. „Der Markt hat sich von einem NBA- (nothing but Apple – nichts außer Apple) zu einem ABA-Markt (anything but Apple – alles außer Apple) verändert“, brachte der prominente Hedgefonds-Manager Doug Kass die Stimmung an der Wall Street auf den Punkt.

N. Jacobsen

Apple auf dem Tiefpunkt: die schlechteste Aktie der Welt

Die Analysten beerdigten Apples Erfolgsstory auf ihre ganz eigene Weise und passten ihre Kursziele drastisch an, was den Abwärtstrend nur noch weiter verstärkte. Apples Abstieg war zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden: Die Wall Street kürzte ihre Ergebnisschätzungen und das Kursziel drastisch zusammen – im Schnitt um atemberaubende 20 $ – und setzte die angeschlagene Apple-Aktie damit weiter unter Druck.

N. Jacobsen

Luxusprobleme: der Kampf um den Schatz von Cupertino

Noch absurder wurde das Missverhältnis zwischen Apples Börsenwert und dem seiner Branchenrivalen, wenn man die fundamentale Aktienanalyse heranzog. Schließlich verfügte Apple in seiner Bilanz über einen bemerkenswert großen Anteil, der nichts zur Unternehmenswertsteigerung beitrug – die immensen Cash-Reserven, die binnen drei Jahren von 40 auf 137 Mrd.

N. Jacobsen

Apples neue Kriegsschauplätze

Frontmatter

Der neue Apple-Hass: ein anderes „Reality Distortion Field“

Im Social-Media-Zeitalter erscheint es nur wie eine Fiktion – doch zumindest in der Theorie wäre das Experiment verlockend: Wie würde sich ein Weltreisender erklären, der Ende September seine Verbindung zur medial vernetzten Welt gekappt und sich für ein halbes Jahr auf eine einsame Insel zurückgezogen hätte, was in diesen sechs Monaten mit Apple passiert war?

N. Jacobsen

Die falschen Anleger und der Schwarze Schwan

Wie schlimm war die Lage nach all den Kassandrarufen nun wirklich in Cupertino? Fest stand, dass die Gewinne zumindest im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2013 schrumpfen würden. Die Börse, an der stets die Zukunft gehandelt wird, hatte ihr Urteil blitzschnell gesprochen: Das Beste lag offenbar hinter Apple.

N. Jacobsen

Opfer des eigenen Erfolgs: Gut ist nicht gut genug

Der Markt war noch nicht bereit, Apple eine zweite Chance zu geben. Im Gegenteil: Die Wette gegen den iPhone-Hersteller erreichte im März 2013 mit fast täglichen Analysten-Herabstufungen einen neuen Höhepunkt. „Soll das ein Witz sein?“ kommentierte der Comedian Bill Maher in seiner Sendung Realtime die schier unablässigen schlechten Schlagzeilen für Apple.

N. Jacobsen

Das Ende einer Ära: Apples Gewinne schrumpfen

Apple im Frühjahr 2013: Das war ein Bild des Jammers. Binnen nur zwölf Monaten hatten sich die Vorzeichen komplett gedreht: Aus dem weltweit bewunderten Wachstumschampion mit den besten Produkten der Welt war ein Problemfall geworden – ein Konzern im Umbruch.

N. Jacobsen

Aktienrückkäufe und iBonds: mit 100 Milliarden Dollar gegen den Absturz

Es war schon ein seltsames Bild: Der höchste Börsenwert in der Wirtschaftsgeschichte – 300 Mrd. $ binnen nicht mal sieben Monaten – wurde vor den Augen der Weltöffentlichkeit vernichtet, doch der verantwortliche CEO zog es vor zu schweigen.

N. Jacobsen

Leise Comeback-Signale

Frontmatter

Comeback Kid oder die nächste Nokia?

Tatsächlich, die Medizin schien zu wirken. In den Handelstagen nach der Ankündigung des gigantischen Aktienrückkaufprogramms zog die Apple- Aktie ab wie ein Strich und legte in der Spitze 20 % zu.

N. Jacobsen

WWDC 2013: Zurück in die Zukunft mit iOS 7

Einen Monat zuvor hatte Apple auf seiner turnusmäßigen Entwicklerkonferenz WWDC bereits eine Vorschau auf das gewährt, was im zweiten Halbjahr erwartet werden konnte.

N. Jacobsen

iPhone 5s und 5c: Zeit gewinnen mit zwei Lückenfüllern

Mit dem neuen mobilen Betriebssystem iOS 7 sendeten Tim Cook und Jony Ive ein Ausrufezeichen, dass mit Apples Innovationskraft in Zukunft noch zu rechnen war, auch wenn Anhänger und Anleger noch einige Monate würden warten müssen, ehe sie buchstäblich etwas Greifbares in den Händen halten würden.

N. Jacobsen

Carl Icahn: ein unbequemer Finanzcoach betritt das Spielfeld

Einem Mann ging der Ausverkauf des auch 2013 lange Zeit noch „wertvollsten Konzerns der Welt“ indes zu weit: Der Investmentlegende Carl Icahn, der das historische Vorbild für den Finanzhai Gordon Gecko im Hollywood-Klassiker „Wall Street“ gewesen sein soll.

N. Jacobsen

Zurück in die Zukunft

Frontmatter

Endlich: Der China Mobile Deal ist perfekt

Der maßgebliche Auslöser des überraschenden Jahresendspurts an der Wall Street war jedoch nicht nur in Carl Icahns Scharmützeln mit Apple und den Aussichten auf die Verkaufserfolge des iPhone 5s und 5c zu suchen als vielmehr in der Unterschrift unter einen Vertrag, der sieben Jahre hatte auf sich warten lassen.

N. Jacobsen

Ein Aktien-Split für die Wall Street

Der Augenblick der Trendwende, der die fast zweijährige Irrfahrt der Apple- Aktie, die monatelang weiter richtungslos zwischen 70$ und 80$ tendierte, an der Börse beendete, kam schließlich mit der am 23. April 2014 verkündeten Bilanz des zweiten Fiskalquartals.

N. Jacobsen

Drei Milliarden Dollar für Beats: Tim Cook wagt die Großübernahme

Als wollte Cook unterstreichen, wie ernst er es mit einem Neustart Apples meinte, folgte nur zwei Wochen nach der Bilanzüberraschung nach Handelsschluss eine Meldung, die so gar nicht zum Kultkonzern zu passen schien, der bislang nie größere Summen für M&A in die Hand genommen hatte: Apple wollte Beats Electronics kaufen – und zwar für 3,2 Mrd. $.

N. Jacobsen

Die Rückkehr der Rekorde

Frontmatter

iPhone-6-Mania: „Diesmal ist alles anders“

Der Wirbel um die Beats-Übernahme überlagerte eine relativ geräuschlose Entwicklerkonferenz (WWDC) im Juni 2014, auf der Apple keine neue Hardware vorstellte und folgerichtig Softwarechef Craig Federighi die wenigen Akzente setzte.

N. Jacobsen

Die Apple Watch: Das erste neue Produkt in fünf Jahren

Das Warten auf ein neues Produkt „designed in Cupertino“ ging bereits ins fünfte Jahr. Gleich zu Beginn der neuen Dekade, am 27. Januar 2010, hatte der seinerzeit bereits schwer kranke Apple-Gründer Steve Jobs das iPad vorgestellt, das von Jahr zu Jahr in seinen Spezifikationen verfeinert und 2012 mit einer 7,9 Zoll kleinen Version in Form des iPad mini ergänzt wurde.

N. Jacobsen

Ein glanzvoller Jahresendspurt auf neue Allzeithochs

Das Echo auf den neuen Wurf aus Cupertino fiel erwartungsgemäß höchst unterschiedlich aus. „Der erste Eindruck macht zumindest schon mal deutlich, dass dies die am besten aussehende Smartwatch auf dem Markt ist“, befand das Wall Street Journal nach einem Hands-on am Rande der Keynote. Ganz anderer Meinung war Henry Blodget vom Business Insider.

N. Jacobsen

Aufbruch ins Apple-Watch-Zeitalter

Frontmatter

Quartalsweltrekord: der höchste Gewinn der Wirtschaftsgeschichte

Der Auftakt ins neue Jahr konnte für Apple nicht furioser verlaufen. Die Erwartungen vor Bekanntgabe der neusten Geschäftszahlen für das abgelaufene Weihnachtsquartal waren angesichts der offenkundig starken Nachfrage nach dem iPhone 6 immer weiter in die Höhe geschossen.

N. Jacobsen

Apple Watch: das „persönlichste“ Gadget aller Zeiten

Um den Rummel vor dem Start noch weiter anzuheizen und die neue Produktkategorie klarer zu positionieren, beraumte Apple für Anfang März 2015 überraschend eine weitere Keynote an. Unter dem Motto „Spring forward“ – ein Verweis auf die Zeitumstellung in den USA und damit die Apple-Uhr, die im April in den Handel kommen soll –, lud der Konzern am 9. März 2015 zu einer erneuten Presseveranstaltung.

N. Jacobsen

Ein endloser Launch

Dass sich die Markteinführung der Apple Watch unterdessen lang und länger zog, warf weitere Fragen auf. Über Engpässe bei Zulieferern und Probleme in der Produktion und wurde spekuliert.

N. Jacobsen

Gefechte um die Zukunft

Frontmatter

WWDC 2015: Apple entdeckt das Streaming mit Apple Music

Nach dem iPhone war bekanntlich vor dem iPhone. Diese Logik hält sich Jahr für Jahr: Wenn das Frühjahr anbricht und die Konkurrenz aus dem Android- Lager nach dem turnusmäßigen Mobile World Congress in Barcelona ihre neuen Smartphones auf den Markt bringt, beginnt für Apple traditionell eine kritische Phase – sechs, sieben Monate ist das jüngste Modell auf dem Markt, knapp ein halbes Jahr vergeht aber noch bis zur nächsten Generation.

N. Jacobsen

iPhone 6s und 6s: Wie lang läuft die Lebensversicherung noch?

Auf das Rollout von iOS 9 mussten Apple-Fans indes noch vier Monate warten – genau wie auf die neuen iPhones. Wie schon in den Vorjahren leisteten Gerüchte in der Zulieferkette aber ganze Arbeit: Bereits Monate vor dem alljährlichen Launch im September galt ein weniger bahnbrechendes Upgrade in der iPhone-Historie auf das iPhone 6s und 6s Plus als gesichert.

N. Jacobsen

Hoffnungsträger iPad Pro: Wer will einen Pencil?

2010 war es, als Steve Jobs an der Zukunft nachbesserte, bevor sie begonnen hatte: Das iPad war geboren, obwohl das iPhone noch gar nicht annähernd sein volles Potenzial entfaltet hatte. Das iPad startete so stark wie kein anderes Produkt in Apples Geschichte und schien auf dem Weg, das iPhone einmal beerben zu können, sollte es denn schwächeln.

N. Jacobsen

Goodbye, iTV: Der ausgeträumte Traum vom Apple-Fernseher

Seit Übernahme der Amtsgeschäfte als Vorstandschef von Apple verbreitete Tim Cook eine Botschaft mit Nachdruck: die Innovationskraft des Tech- Pioniers sei ungebrochen. „Wir haben einige unglaubliche Pläne, an denen wir schon seit einer Weile arbeiten.

N. Jacobsen

Apple 2020: Mit dem iCar in die neue Dekade?

Wie wird die Welt in fünf, in zehn, in fünfzehn Jahren aussehen? „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, witzelte schon der große amerikanische Romancier Mark Twain im 19. Jahrhundert.

N. Jacobsen

Apples alte und neue Gegner

Frontmatter

Neue Märkte, neue Rivalen

Es war einmal ein Tech-Unternehmen, das anders war – immer schon. Seit der Gründung 1976 ging Apple gezielt den anderen Weg. In den späten 70er und frühen 80er Jahren verkörperte der Computerpionier den rebellischen Charme des Herausforderers, der für einige Jahre unter John Sculley und seinen unglücklichen Nachfolgern verschüttet wurde.

N. Jacobsen

Samsung: Frontalangriff aus Fernost

Relativ unbeachtet hatte sich im fernen Südkorea eine neue Supermacht formiert, deren Truppenstärke wöchentlich zu wachsen schien. Samsung war kein Unbekannter, doch wirklich als Rivale wurde der bereits 1938 gegründete Technologiekonzern lange Zeit nicht ernst genommen, zu fragmentiert erschien das Angebot der Südkoreaner, die die ganze Bandbreite der Verbraucherelektronik bedienten – von Kameras und Notebooks über Mikrowellengeräte, Kühlschränke und Faxgeräte bis zu TV-Displays und Handys.

N. Jacobsen

Xiaomi: das neue Apple aus dem Reich der Mitte

Auf dem wichtigsten Wachstumsmarkt der Welt wurde der langjährige Smartphone- Platzhirsch Samsung im Sommer 2014 plötzlich vom Thron gestoßen. Die Zeitenwende hätte kaum symbolischer ausfallen können: Samsung fiel in China im zweiten Quartal mit 13,2 Mio.

N. Jacobsen

Google: die Supermacht des Internet

Maßgeblichen Anteil am Aufstieg der neuen Smartphone-Supermächte aus Asien hatte ausgerechnet ein früherer Verbündeter aus dem Silicon Valley, der Ende des vergangenen Jahrzehnts selbst Rivale wurde: der Internet- Riese Google. Über ein halbes Jahrzehnt schien es, als würden sich das aufkommende Internet-Schwergewicht und der wiedererstarkte Tech-Pionier in ihrer Allianz gegen die alten Mächte der Tech-Welt ideal ergänzen.

N. Jacobsen

Amazon: das Anti-Apple

Wenn man einen Gegenpol zu Apple suchte, eine Kehrseite der Medaille, was Anleger einem Unternehmen an der Börse zutrauten, das die Zukunft vermeintlich vor sich hat, dann fanden sie es lange Zeit in Amazon. Der boomende Online-Einzelhändler war an der Wall Street zur Anti-Apple geworden, wie die Konzernbilanzen immer wieder aufs Neue bewiesen.

N. Jacobsen

Facebook, Netflix, Spotify & Co: Internet-Emporkömmlinge und Wall- Street-Lieblinge

So ambitioniert Amazons Content-Pläne waren – der eigentliche Rivale in der Schlacht um das Wohnzimmer kam aus Los Gatos, Kalifornien. 1997 gründete der frühere Programmierer Reed Hastings einen DVD-Versender namens Netflix, der es mit dem milliardenschweren Platzhirsch Blockbuster aufnahm.

N. Jacobsen

Der Lebenszyklus von Imperien

Frontmatter

Der Mythos von Aufstieg und Fall

Die Welt ist von unzähligen Aufstiegs- und Fall-Sagen gepflastert – ob in der Zeitgeschichte oder Wirtschaftswelt. Die erste Analogie, die einem einfällt, ist die wohl größte von allen: Der unglaubliche Aufstieg und doch spektakuläre Fall des Römischen Reiches.

N. Jacobsen

Mahnende Beispiele: HP und Sony

Ein Blick in die Vergangenheit kann manchmal schon in Hollywood sehr lehrreich sein. Oscar-Gewinner Argo etwa ist ein wunderbares Beispiel für die Veränderung der Zeitgeschichte: Man taucht nicht nur in die Welt von kinnlangen Koteletten, Flugzeugen, in denen noch geraucht werden konnte und dem Disco-Sound ein, sondern auch in eine Welt, in der Swiss Air und Warner Bros.

N. Jacobsen

Die Macht der kreativen Zerstörung

Steve Jobs hatte immer schon das Gespür für drastische Worte. „Der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens“, erklärte er 2005 in seiner Rede vor Absolventen der US-Eliteuniversität Stanford. „Er ist der Katalysator des Wandels. Er räumt das Alte weg, damit Platz für Neues geschaffen wird. Jetzt sind Sie das Neue.

N. Jacobsen

Segen und Fluch der Apple-Aktie

Frontmatter

10.000 % Plus: eines bisher der größten Investments

Wer sich jemals gefragt hat, was man eigentlich an den Aktienmärkten verdienen kann, wenn man in die richtige Aktie zum richtigen Zeitpunkt investiert, der sollte einmal die Entwicklung der Apple-Aktie zurückverfolgen. Dabei ist die Börse an sich schon ein seltsamer Ort.

N. Jacobsen

Ein Sturz ins Bodenlose: vom Saulus zum Paulus der Wall Street – und zurück

Im Rückblick sieht das Investment in Apple aus wie eine Einbahnstraße zum sicheren Reichtum. Wie logisch erscheint aus heutiger Sicht der märchenhafte Aufstieg dank iPod, iPhone und iPad. Und doch: Wie schwer war es gleichwohl, den Einstieg in eine Aktie, die höher und höher schoss, ohne sich umzudrehen, nicht zu verpassen.

N. Jacobsen

Das große Missverständnis: Apples problematische Beziehung zur Wall Street

Apple und die Börse: Das ist eine kompliziertere Beziehung als die historischen Zuwächse und zuletzt üppigen Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe erkennen lassen. Auch wenn es lange Zeit nach Rekordwertsteigerungen von 10.000 % und mehr so aussah, als sei Apple das vermeintlich anlegerfreundlichste, renditeorientierteste Unternehmen mit dem vermeintlich besten Shareholder Value, ist doch bei näherer Betrachtung das ziemliche Gegenteil der Fall.

N. Jacobsen

Neues Dow-Jones-Mitglied, neue Langeweile?

Es gibt nur eine Handvoll Aktien, die ihren treuen Besitzern eine ähnlich üppige Rendite beschert haben, wie es Apple in den vergangenen 35 Jahren getan hat. Es ist ein weiter Weg von jenen split-bereingten 40 Cent je Aktie zum Börsenstart bis zum bisherigen Allzeithoch, das bei Redaktionsschluss bei 134 $ lag.

N. Jacobsen

Alte und neue Regenten

Frontmatter

Der lange Schatten von Steve Jobs

Die Lebensmaxime klingt wie aus einem großen amerikanischen Roman entnommen. „Er hatte eine große Vision von seinem Leben, seit er ein Junge war“, heißt es bei F. Scott Fitzgerald in Der Große Gatsby über seinen charismatischen Titelhelden.

N. Jacobsen

Tim Cook: ein CEO für Friedenszeiten

Das Urteil war vernichtend. „Eine seiner letzten Entscheidungen könnte sich als einer seiner größten Fehler herausstellen“, wagte sich der Finanzjournalist Rocco Pendola von TheStreet.com im Frühjahr 2013 in seiner Einschätzung von Steve Jobs weit hervor: „Den Vorstandsposten an Tim Cook übergeben zu haben.“ Harte, aber nach einer Wertvernichtung von 300 Mrd.

N. Jacobsen

Jony Ive: der Zauberer der Einfachheit

Wenn es einen Gradmesser für Apples unglaublichen Erfolg gibt, auf den sich sowohl Fans als auch Kritiker einigen können, dann ist es wohl das einzigartige Design des Tech-Pioniers, das den Kultstatus maßgeblich begründete.

N. Jacobsen

„Old, white men“: auf der Suche nach dem nächsten Apple-CEO

Plötzlich stand der Elefant im Raum: „Apple sollte Tim Cook feuern“, stellte der Finanzjournalist Rocco Pendola dem amtierenden CEO auf der Höhe der Börsenkrise im Frühjahr 2013 ein vernichtendes Zeugnis aus. Cook wäre ein „B-Spieler“, der nur unter Steve Jobs gut ausgesehen hätte, auf sich gestellt aber zum Scheitern verurteilt wäre.

N. Jacobsen

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