Skip to main content
main-content
Top

About this book

Thomas Dlugai untersucht die Verbriefung von Krediten als ein viel genutztes Finanzinstrument und stellt ein Modell vor, mit dessen Hilfe das Ausmaß des steuerlichen Einflusses auf die Verbriefungsentscheidung bestimmt werden kann. Die komplexen steuerlichen Folgen werden am Beispiel Deutschlands beschrieben, um sie anschließend in Abhängigkeit von weiteren Elementen, wie z.B. der strengeren Regulierung von Kreditrisiken und dem Wettbewerb auf dem Bankenmarkt ausführlich zu untersuchen. Höhere Steuersätze führen häufig dazu, dass sich die Verbriefungstransaktionen für Banken eher lohnen und bewirken, dass sich z.B. eine stärkere Regulierung von Kreditrisiken intensiver auf die Vor- bzw. Nachteilhaftigkeit dieser Transaktionen auswirkt. Die gewonnenen Erkenntnisse sind wertvoll für Kreditinstitute, Politik und Aufsichtsbehörden. Mit diversen Sensitivitätsanalysen bereitet der Autor die Untersuchungsergebnisse anschaulich auf.

Table of Contents

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Verbriefung von Krediten konnte schon vor der Jahrtausendwende als wichtiges Finanzinstrument charakterisiert werden, geriet aber vor allem durch ihre Rolle im Zuge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 in den Fokus der Öffentlichkeit. Gemeinhin als einer der Hauptgründe für die massiven Probleme auf den Finanzmärkten angeführt, ist das Verbriefungsvolumen in den letzten Jahren massiv zurückgegangen und hat sich 2014 im Vergleich zu 2007 halbiert. Fügt man jedoch hinzu, dass es in Europa und den USA im letzten Jahr dennoch bei knapp 1,3 Billionen US-Dollar lag und zumindest der Markt in Europa gegenüber dem letzten Jahr wieder gewachsen ist, so wird die Relevanz dieses Instruments deutlich, die es trotz der negativen Einflüsse in der Vergangenheit besitzen muss.
Thomas Dlugai

Chapter 2. Kreditverbriefungen

Im Rahmen einer Verbriefungstransaktion werden Forderungen eines Unternehmens, die zuvor möglicherweise illiquide, also nicht handelbar, waren, in marktgängige Wertpapiere umgewandelt, um damit eine Refinanzierung am Kapitalmarkt zu ermöglichen. Die Wertpapiere (securities) verbriefen dabei einen Anspruch auf Zins- und Tilgungszahlungen aus dem als Sicherheit dienenden Pool (backed) an Forderungen (asset), weswegen sie auch als Asset-Backed Securities (ABS) bezeichnet werden.

Thomas Dlugai

Chapter 3. Grundsätzliche steuerliche Behandlung von ABS in Deutschland

Zusammenfassung
Der steuerliche Aspekt einer Verbriefungstransaktion stellt zwar im Regelfall nicht den Auslöser für die Idee zur Verbriefung dar, hat jedoch einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg bzw. die Wirtschaftlichkeit des Geschäfts, da steuerliche Risiken bspw. beim Rating der ABS einen wichtigen Einflussfaktor darstellen.
Thomas Dlugai

Chapter 4. Steuern als Determinante bei Verbriefungsentscheidungen

Zwar finden Steuern als zu berücksichtigendes Themengebiert bei Verbriefungstransaktionen durchaus Beachtung, dies beschränkt sich jedoch meist darauf, dass das Ziel einer steuerneutralen Gestaltung der Transaktion verfolgt wird. Beispielhaft sei hier Geiger (2013) zitiert, der schreibt: „Verbriefungstransaktionen sind fast nie steuerlich motiviert, da keinerlei Gewinne verlagert werden, sondern eine steuerneutrale Form der Finanzierung angestrebt wird.“ Als konkrete Determinanten mit maßgeblichem Einfluss auf Zustandekommen, Umfang und Wirkung von ABS-Transaktionen wurden in der Literatur bisher ausschließlich andere Faktoren angeführt, die im Folgenden näher beschrieben werden sollen.

Thomas Dlugai

Chapter 5. Fazit

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit hat sich mit dem Einfluss der Besteuerung auf die Verbriefung von Krediten befasst. Da es sich bei der Verbriefung um ein komplexes Finanzinstrument handelt, erforderte dies zu Beginn eine umfassende Würdigung seiner vielfältigen Charakteristika. Nach einer Einführung in die grundsätzliche Funktionsweise von True Sale bzw.
Thomas Dlugai

Backmatter

Additional information

Premium Partner

    Image Credits