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Table of Contents

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Seit Mitte der 90er Jahre befindet sich die deutsche externe Rechnungslegung in einem Umbruchprozeß. Verschiedene Faktoren, wie die zunehmende Internationalisierung der Unternehmen, der gestiegene Kapitalbedarf, die verstärkte Ausrichtung der Unternehmensführung an der externen Rechnungslegung und die stärkere Berücksichtigung der Investorinteressen bei der Unternehmenspublizität, haben zu einer Änderung des Unternehmensumfeldes und des Anforderungsprofils an die Unternehmen gefihrt.1
Barbara Selch

2. Die Entwicklung der gesetzlichen Regelungen zum Lagebericht seit dem Aktiengesetz von 1965 bis zum KapCoRiLiG von 2000

Zusammenfassung
Gesetzlich wird die Pflicht zur Lageberichterstattung und der Lagebericht erst 1986 kodifiziert; der Begriff des Lageberichts findet jedoch bereits viele Jahre zuvor Verwendung in Schrifttum und Praxis. Seit der Kodifizierung der Lageberichtvorschriften haben diese in den folgenden 15 Jahren einige z.T. nicht unwesentliche formelle wie materielle Veränderungen erfahren.
Barbara Selch

3. Rahmenbedingungen für die Aufstellung des Lageberichts

Zusammenfassung
Die Vorschriften zum Lagebericht sind im Vergleich zu den Jahresabschlußvorschriften sehr rudimentär ausgeprägt. Der Zweck der Lageberichterstattung wird in § 289 Abs. 1 HGB global umschrieben mit der Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Unternehmenslage. An wen sich die Darstellung richtet und welche Berichtsinhalte erforderlich sind, wird jedoch nicht weiter konkretisiert. Um einen Mindestumfang sowie -qualität der Berichterstattung zu gewährleisten, sind Rahmenbedingungen für die Aufstellung des Lageberichts zu formulieren.
Barbara Selch

4. Inhalt des Lageberichts nach § 289 HGB

Zusammenfassung
Über den konkreten Inhalt des Lageberichts gibt § 289 HGB keine Auskunft. Die Generalnorm verlangt lediglich ganz allgemein die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Unternehmenslage.
Barbara Selch

5. Risikoberichterstattung im Lagebericht

Zusammenfassung
Zur Verbesserung der Transparenz und Kontrolle der Unternehmen erfährt die Vorschrift des § 289 Abs. 1 HGB a.F. im Rahmen des KonTraG eine Erweiterung um die Risiken der künftigen Entwicklung. So ist im Lagebericht gem. § 289 Abs. 1 HGB n.F. „zumindest der Geschäftsverlauf und die Lage der Kapitalgesellschaft so darzustellen, daß ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird; dabei ist auch auf die Risiken der künftigen Entwicklung einzugehen“.1
Barbara Selch

6. Der Lagebericht nach der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Aufstellung des Lageberichts (IDW RS HFA 1)

Zusammenfassung
Die sich in den letzten aber auch in den kommenden Jahren stark verändernden Rahmenbedingungen für die externe Rechnungslegung, u.a. durch die zunehmende Internationalisierung der Unternehmen sowie der Verbesserung der Informationsvermittlung im Rahmen der Rechnungslegung, machen eine Überprüfung der bisherigen Gesetzesinterpretation des § 289 HGB erforderlich. Zwar hat sich formal die Vorschrift zum Lagebericht bis auf die Einfügung des Risikoberichts nicht geändert, doch die Zielsetzung des KonTraG verfolgt eine verstärkte Ausrichtung der Rechnungslegung auf die Informationsvermittlung zur Verbesserung der Transparenz und Unternehmenskontrolle. Daher ist zu prüfen, ob die bisherige Interpretation des § 289 HGB den geänderten Gegebenheiten gerecht wird.
Barbara Selch

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Die deutsche Rechnungslegung befindet sich seit Mitte der 90er Jahre in einem Umbruchprozeß. Betroffen hiervon ist auch der handelsrechtliche Lagebericht, der durch das KonTraG wieder mehr in den Mittelpunkt des Interesses getreten ist. Ziel der Arbeit war, vor dem Hintergrund der geänderten Rahmenbedingungen für die deutsche Rechnungslegung, das Informationsinstrument Lagebericht auf den Prüfstand zu stellen. Zum einen wurde der Frage nachgegangen, ob die bisherige Interpretation der Lageberichtspublizität weiterhin Gültigkeit besitzt; hierbei sollten sich ergebende Anpassungsnotwendigkeiten für die Interpretation de lege lata aufgezeigt werden. Weiteres Ziel war, einen zweckorientierten Handlungsrahmen zu schaffen für die gesetzliche Erweiterung des Lageberichts um die Risikoberichterstattung, als Impulsgeber für Wissenschaft und Praxis.
Barbara Selch

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