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2022 | OriginalPaper | Chapter

5. Der politische Prozess der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen in der EU und in Deutschland

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Zusammenfassung

In der Europäischen Union fand der politische Prozess zur Förderung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (nachfolgend auch CSR-Prozess) seinen Anfang in der Mitte der 1990er Jahre, als der damalige Präsident der Europäischen Kommission Jacques Delors die Wirtschaft aufrief, sich an der Bekämpfung der strukturellen Probleme Europas, wie Arbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung, zu beteiligen und sie aufforderte, eine entsprechende Erklärung zu unterzeichnen.

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Footnotes
1
Damaliges Kommissionsmitglied für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten.
 
2
European Business Declaration against Social Exclusion (1995)
 
3
Vgl. Kinderman (2013), S. 704 und 704. Mühle (2010), S. 195 und 198; Muchitsch (2012), S. 53.
 
4
Vgl. Europäischer Rat, 23. und 24. März 2000, Lissabon
 
5
Europäischer Rat, 23. und 24. März 2000, Lissabon, Rn. 5
 
6
Als Instrument der Lissabon-Strategie handelt es sich bei der offenen Koordinierungsmethode, um eine rechtlich nicht verbindliche Form der Politikgestaltung zwischen den einzelnen EU-Mitgliedern. Siehe hierzu EUR-Lex (2020b).
 
7
Europäischer Rat, 23. und 24. März 2000, Lissabon
 
8
Europäischer Rat, 23. und 24. März 2000, Lissabon, Rn 39.
 
9
Grünbücher sind Diskussionspapiere der EK die einen Dialog zu bestimmten Themen auf europäischer Ebene anzustoßen sollen. Siehe hierzu Europäische Kommission (2015).
 
10
KOM(2001) 366 endgültig.
 
11
KOM(2006).
 
12
KOM(2006) 136 endgültig
 
13
KOM(2002) 347.
 
14
Vgl. Ungericht und Hirt (2010), S. 177; Vgl. Schrader (2015), S. 39.
 
15
Vgl. KOM(2001) 366 endgültig, S. 6, 7 und 27; Vgl. Ungericht und Hirt (2010), S. 177–178.
 
16
KOM(2001) 366 endgültig, S. 7.
 
17
Vgl. Abschnitt 4.​1.​1.
 
18
Vgl. KOM(2001) 366 endgültig, S. 4, 7, 12 und 25.
 
19
Im Grünbuch selbst werden diesbezüglich keine Statistiken oder Bezugsgrößen genannt. Da das Grünbuch jedoch der Debatte eines gesamteuropäischen CSR-Verständnisses dienen soll, ist zur vermuten, dass sich um eine verallgemeinernde Aussage handelt, die sich auf den europäischen Wirtschaftsraum beziehen soll.
 
20
Vgl. KOM(2001) 366 endgültig, S. 7, 8 und 14.
 
21
Vgl. KOM(2001) 366 endgültig, S. 9–17.
 
22
Vgl. KOM(2001) 366 endgültig, S. 18.
 
23
Im Grünbuch dazu: „Dabei muss die soziale und ökologische Leistung der Unternehmen transparent gemacht werden.“ (KOM(2001) 366 endgültig, S. 17) und „Unerlässlich ist ferner, dass die in Berichten zur sozialen Verantwortung veröffentlichten Informationen von einer unabhängigen dritten Partei überprüft werden.“(KOM(2001) 366 endgültig), S. 20.
 
24
Vgl. KOM(2001) 366 endgültig, S. 18.
 
25
So wie sie bspw. mit der Richtlinie 2014/95/EU eingeführt wurden. Vgl. Kapitel 7.
 
26
KOM(2002) 347.
 
27
Vgl. KOM(2002) 347, S. 1.
 
28
Bei dem EWSA handelt es sich um ein Nebenorgan der EU das sich aus Arbeitgeber-, Arbeitnehmer sowie anderen Interessenvertreter zusammensetzt. Siehe hierzu Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss (2018).
 
29
Vgl. KOM(2002) 347, S. 4 bis 5.
 
30
KOM(2002) 347, S. 5.
 
31
Vgl. KOM(2002) 347, S. 5.
 
32
Vgl. Ungericht und Hirt (2010), S. 179.
 
33
Vgl. KOM(2002) 347, S. 5 bis 7.
 
34
KOM(2002) 347, S. 8.
 
35
KOM(2002) 347, S. 9.
 
36
KOM(2002) 347, S. 9.
 
37
Vgl. KOM(2002) 347, S. 14.
 
38
Vgl. KOM(2002) 347, S. 17; KOM(2001) 264, S. 10.
 
39
Vgl. KOM(2002) 347, S. 19; Vgl. Ungericht und Hirt (2010), S. 180.
 
40
Vgl. KOM(2002) 347, S. 20.
 
41
SRI steht für socially responsible investment auch ethisches Investment genannt und beschreibt den Versuch gesellschaftliche Verantwortung in den Wertpapierhandel zu integrieren. Siehe hierzu ausführlich Friesenbichler (2015).
 
42
KOM(2002) 347, S. 27.
 
43
Der Begriff des Triple Bottom Line-Accountings wurde Mitte der 1990er Jahre von John Elkington geprägt. Er bezeichnet ein Rahmenkonzept für Nachhaltigkeit, welches gesellschaftliche, wirtschaftliche und umweltbezogene Aspekte integriert. Siehe hierzu Elkington (1998); Elkington (2020) sowie Abschnitt 6.​3.​1.
 
44
Vgl. , S. 16; Vgl. Ungericht und Hirt (2010), S. 179.
 
45
KOM(2001) 366 endgültig, S. 20
 
46
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass Überschrift des Abschnitts zur Unternehmensberichterstattung „Performancemessung, Berichterstattung und Vertrauensbildung“ lautet, das Wort Vertrauen in dem Abschnitt selbst aber keine Erwähnung mehr findet. Stattdessen wird lediglich das CSR EMS-Forum aufgefordert bis 2004 Leitlinien für die Vertrauensbildung zu entwickeln. Vgl. KOM(2002) 347, S. 16 und 17.
 
47
KOM(2006) 136 endgültig.
 
48
KOM(2006) 136 endgültig, S. 3.
 
49
Vgl. KOM(2006) 136 endgültig, S. 4.
 
50
Für eine Darstellung der CSR Europe verfolgten Interessen siehe: Abschnitt 7.​2.​2.​2.​1.​3.
 
51
Für eine Darstellung der BusinessEurope verfolgten Interessen siehe: Abschnitt 7.​2.​2.​2.​1.​1.
 
52
Vgl. KOM(2006) 136 endgültig, S. 7 und 8.
 
53
KOM(2006) 136 endgültig, S. 13.
 
54
KOM(2006) 136 endgültig, S. 8.
 
55
Vgl. KOM(2006) 136 endgültig, S. 8 und 15.
 
56
Vgl. Ungericht und Hirt (2010), S. 180
 
57
Siehe hierzu ausführlicher: Abschnitt 7.​2.​2.​2.​3.​2.
 
58
Vgl. Howitt (2014).
 
59
Vgl. KOM(2011) 681, S. 5
 
60
KOM(2011) 681.
 
61
P6\(\_\)TA(2007)0062), S. 5.
 
62
P6\(\_\)TA(2007)0062), S. 14.
 
63
Bspw. Der Global Compact oder die Leitlinien der GRI.
 
64
Vgl. P6\(\_\)TA(2007)0062), S. 5 und 6.
 
65
Vgl. P6\(\_\)TA(2007)0062), S. 14 und 15.
 
66
Vgl. P6\(\_\)TA(2007)0062), S. 7.
 
67
P7\(\_\)TA(2011)0260.
 
68
Vgl. P7\(\_\)TA(2011)0260, S. 11 / Rn. 29
 
69
P7\(\_\)TA(2011)0260, S. 11 / Rn. 31. SVU steht in diesem Fall für die soziale Verantwortung von Unternehmen (SVU) und kann für Zweck dieser Untersuchung als äquivalent mit der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen angesehen werden.
 
70
Vgl. P7\(\_\)TA(2011)0260, S. 11–12 / Rn. 29 und 33.
 
71
Vgl. Abschnitt 4.​2.​5
 
72
MEMO/08/507, S. 16.
 
73
Ratsdokument 17495/10, S. 5.
 
74
Vgl. Ratsdokument 11022/10, S. 15.
 
75
Vgl. 2010/410/EU, L 191/34.
 
76
KOM(2011) 681, S. 7.
 
77
KOM(2011) 681, S. 7.
 
78
An dieser Stelle nimmt die EK wie schon bei ihren vorherigen Mitteilungen auf die bereits bestehenden internationalen Rahmenwerke zur CSR, wie dem Global Compact, den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen oder dem ISO 26000 Standard.
 
79
Vgl. KOM(2011) 681, S. 8.
 
80
Vgl. KOM(2011) 681, S. 12.
 
81
KOM(2011) 681, S. 9.
 
82
Vgl. KOM(2011) 681, S. 9.
 
83
Vgl. KOM(2011) 681, S. 8.
 
84
KOM(2011) 681, S. 14.
 
85
KOM(2011) 681, S. 14.
 
86
KOM(2011) 681, S. 10.
 
87
Vgl. KOM(2011) 681, S. 10 und 11.
 
88
Vgl. KOM(2011) 681, S. 16.
 
89
Bspw. IAA (2006), OECD (2011b) oder UN Global Compact (2014)
 
90
Im Deutschen wird das social in CSR häufig als sozial und nicht als gesellschaftlich aufgefasst.
 
91
Vgl. BMAS (2016).
 
92
Vgl. Abschnitt 3.​4.
 
93
Kurz CSR-Strategie. Die Bundesregierung (2010).
 
94
Die Bundesregierung (2010), S. 2.
 
95
Vgl. BMAS (2016).
 
96
Vgl. Abschnitt 5.1.2.
 
97
Vgl. Die Bundesregierung (2010), S. 2 und 3.
 
98
Vgl. Die Bundesregierung (2010), S. 3 und 6.
 
99
Vgl. Die Bundesregierung (2010), S. 6 und 7.
 
100
Vgl. Die Bundesregierung (2010), S. 10 und 11.
 
102
Vgl. BMAS (2020b); Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (2016), S. 5.
 
103
Vgl. Abschnitt 3.​3.​1.
 
104
Vgl. Howitt (2014).
 
105
Vgl. 5.1.5.3.
 
Metadata
Title
Der politische Prozess der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen in der EU und in Deutschland
Author
Kai Kurhofer
Copyright Year
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36231-7_5