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About this book

Die Situation der Märkte, die hohen Erwartungshaltungen unterschiedlicher Interessensgruppen und die Komplexität und Geschwindigkeit moderner Kommunikationswege sorgen dafür, dass der Druck auf die heutige Management-Welt nahezu unerträglich wird. Die Folge ist ein technokratisch geprägter Führungsstil als Notlösung – gleichzeitig entsteht eine latente Sehnsucht nach souveräner und authentischer Führung. Die Autoren vermitteln, wie Führungskräfte

• sich selbst führen – kraftvoll, gelassen und reflektiert

• ihr Bewusstsein für ihre eigentlichen Führungsaufgaben schärfen können, statt sich auf fachliche Detailarbeit zu konzentrieren

• Orientierung geben und ihr Team stärken

• Loyalität und Glaubwürdigkeit erzeugen, statt Druck aufzubauen

• last but not least: ihre persönliche Meisterschaft in der Führung erreichen und weiterentwickeln

Zusätzlich zu profundem Wissen aus persönlicher Führungserfahrung und Beratertätigkeit nutzen Jutta Schanze und Jürgen Schuster die weltweit wiederentdeckte Führungsphilosophie der Kampfkunst: eine unschätzbare Bereicherung auf dem Weg zu innerer Ruhe, natürlicher Autorität, Entscheidungs- und Durchsetzungsstärke.

Table of Contents

Frontmatter

1. Eine kurze Stimmungsanalyse der westlichen Management-Welt

Zusammenfassung
Warum gibt es so zahlreiche Bücher, die sich sehr kritisch und/oder ironisch mit der aktuellen Unternehmenswelt auseinandersetzen? Bücher wie: „Der Arschloch-Faktor“, „Ich arbeite in einem Irrenhaus“ oder das bemerkenswerte „Unternehmen Wahnsinn“. Diese und ähnliche Werke sind meist von Insidern geschrieben, die die Szene aus dem FF kennen, werden häufig zu Bestellern und erhalten zahllose positive Feedbacks. Warum diese starke Resonanz? Vordergründig erscheint es natürlich zutiefst populär, gegen Autoritäten zu wettern, „Die da oben“ verbal zu demontieren und damit ein Wir-Gefühl zu schaffen. Doch darunter liegt etwas, dem wir uns wie einem roten Faden widmen wollen – ein starkes Unbehagen mit dem deutlichen, aber wenig greifbaren Erleben von Unfreiheit im Beruf, von Dauerdruck, von Verlust an Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit – und dem ebenfalls wenig greifbaren Erlebnis einer scheinbar ungenügenden Führung in dieser (und auch durch diese) dauerhaft neuen, weil dauerhaft im Change befindlichen Arbeitswelt.
Jutta Schanze, Jürgen Schuster

2. Kampfkunst und Führung

Wo Harvard’s New Leadership School und Prinzipien der Kampfkunst einander begegnen
Zusammenfassung
Eine Abgrenzung ist uns wichtig für unsere Ausführungen: der Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst ist so grundlegend, wie unbekannt. Stellen Sie sich Dirk Nowitzki (Basketball) und Messi (Fußball) vor. Beide spielen virtuos mit einem Ball – und könnten doch nicht in der gleichen Liga oder gar gemeinsam in einer Profimannschaft kooperieren.
Jutta Schanze, Jürgen Schuster

3. Lead Limbic – Wesen und Charakter in der Führung

Wer qualifiziert führen will, muss sich mit dem Wesen des Menschen beschäftigen
Zusammenfassung
Nur was ist das, das Wesen des Menschen? Sicher finden Sie dazu tausende schlauer Bücher, einen Fundus den wir hier nur ankratzen können. Trotzdem ist ein Buch über Führung und Selbstführung niemals vollständig, ohne eine kurze Reflexion zu Begriffen wie Persönlichkeit, Charakter etc. und deren Bezug zum Miteinander von Menschen in der Arbeitswelt. Wir starten mit einem vertrauten Bild.
Jutta Schanze, Jürgen Schuster

4. Werte als Basis für souveräne und authentische Führung

Zusammenfassung
Ist eine werte-orientierte Unternehmensführung vereinbar mit wirtschaftlichem Denken und Handeln? Schließen sich Produktivität und Menschlichkeit naturgemäß aus? Die persönliche Meisterschaft in der Führung zu erreichen, seine innere Autorität zu entwickeln, Souveränität und Gelassenheit in den beruflichen Alltag zu integrieren (zum „Weisen“ in der Führung zu werden) setzt voraus, sich mit der eigenen inneren Haltung und deren Wurzeln auseinanderzusetzen. Insofern ist es uns ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Anliegen, Ihnen mit diesem Buch und dem werteorientierten Ansatz in Führung und Selbstführung eine Plattform zur Reflexion zu bieten.
Jutta Schanze, Jürgen Schuster

5. Wenn der Meister führt

Zusammenfassung
Entwicklung im Kontext Selbstführung heist, seine eigenen Motive und Grenzen zu erkennen, diese bewusst zu überschreiten, seine Komfortzone zu verlassen, ungeschützt Neuland zu betreten und persönliche Risiken einzugehen. Im Kontext von Führung geht es um das Schaffen einer tragfähigen und persönlichen Beziehung, um Bindungen und Emotionen als Nährboden fur – in letzter Konsequenz – betriebswirtschaftlichen Erfolg.
Jutta Schanze, Jürgen Schuster

6. Konkrete Anregungen aus der Kampfkunst zur Übertragung in den Führungsalltag

Im Fluss des Lebens die Staustufen überwinden
Zusammenfassung
Eine der schönsten Lernchancen aus dem Kampf zwischen zwei Personen im Training ist es Bewusstheit über die Konsequenzen eigener Entscheidungen zu erlangen. Im Unternehmen versickern viele Entscheidungen, denen die Unterstützung durch konsequentes Handeln fehlt (Disziplin). Im Kampf zwischen zwei Menschen bin ich mit mir und meinen Entscheidungen alleine. Ziehe ich mich zurück? Gehe ich nach vorne, greife direkt an? Kontere ich, entdecke ich eine Lücke beim Gegner? Immer erlebe ich sofort die Wirkung und die Auswirkung meines Handelns. Im Training mit dem Sparring-Partner kann ich mich testen und lande – wenn es schief läuft – schlimmstenfalls am Boden und erlebe eine Lernchance. Erlaube ich mir jedoch anzugreifen und verweigere dabei die Konsequenz – den Angriff entschlossen und unter echtem Einsatz meiner Ressourcen vorzubringen – so finde ich mich erneut am Boden wieder. Konsequentes Handeln kann heißen – entgegen den abgedroschenen Sprüchen – mein Ziel zu erreichen auch wenn mein Pferd tot ist. Wenn ich von meinem Ziel unverändert überzeugt bin und es nach Bedarf den geänderten Prämissen angepasst habe, bleibe ich unbeeindruckt von äußeren Umständen wie Zweifel, Nörgelei, Besserwisserei etc.
Jutta Schanze, Jürgen Schuster

7. Konkrete Anregungen zum Thema Stress – auf ein Wort zu Ihrer Sicherheit

Zusammenfassung
Sie existiert wohl nicht mehr – keiner hat sie in den letzten Jahren irgendwo entdeckt – die stress-arme Organisation in der die Anwesenden einfach nur konzentriert Ihrer Arbeit nachgehen. Stattdessen hetzen getriebene Menschen von Deadline zu Meeting und umgekehrt, erleben sich als Opfer moderner Management-Methoden, leiden unter optimierten Prozessen und mangelhaft aufgesetzten Projekten – vor allem an schlechter Führung. Im Zweifel heißt das: Selbstführung.
Jutta Schanze, Jürgen Schuster

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