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2018 | OriginalPaper | Chapter

4. Die Antworten der Wissenschaft

Die wichtigsten personalwissenschaftlichen Ansätze

Author : Hermann Troger

Published in: Die Führungskraft als Personalmanager

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Verglichen mit anderen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen gibt es für das Personalwesen relativ wenig wissenschaftliches Hintergrundwissen. Man wartet auf die Entwicklung und Erprobung personalpolitischer Instrumente in der betrieblichen Praxis und generiert daraus allgemeingültige Theorien, indem man die Auswirkungen dieser Instrumente und Methoden erklärt. Trotzdem liefern einige wirtschaftswissenschaftliche Ansätze wie die Transaktionskostentheorie und die Principal-Agent-Theorie eine theoretische Basis, um personalpolitische Aktionen einem ökonomischen Kalkül zu unterziehen. Der verhaltenswissenschaftliche Ansatz der Maslow’schen Bedürfnispyramide sieht hingegen die psychischen Reaktionen auf personalpolitische Maßnahmen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Die heutigen Meinungen reichen vom Personalressort als strategischem Partner zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen und einem entsprechenden Wertschöpfungsbeitrag bis hin zum redundanten Kostentreiber für den Selbstzweck und zur Forderung nach dessen Abschaffung.

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Footnotes
1
Die beiden Forscher wollten in den Hawthorne-Werken der Western Electric Company in Chicago die Auswirkungen von Verbesserungen der Arbeitsbedingungen (z. B. bessere Beleuchtung) auf die Produktivität der Arbeiter nachweisen. Als die Produktivität aber auch nach Rückkehr zu den ursprünglichen schlechteren Bedingungen weiter zunahm, schrieb man diesen Effekt (Hawthorne-Effekt) der bloßen Anwesenheit der Forscher zu. Die sozialen Kontakte mit den Arbeitern und die Bemühungen um deren Wohl haben zu einer Verbesserung des Arbeitsklimas geführt.
 
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Metadata
Title
Die Antworten der Wissenschaft
Author
Hermann Troger
Copyright Year
2018
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-19459-8_4

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