Skip to main content
main-content
Top

About this book

Julia M. König untersucht, ob Urlaubsentgelt eher dem Arbeitsschutz oder dem Entgelt zuzuordnen ist, um daraus Implikationen für die Voraussetzung der Erarbeitung ableiten zu können. Die beiden Positionen des Arbeitsschutz- und Entgeltcharakters des Urlaubs(entgelt)anspruchs scheinen sich kompromisslos gegenüberzustehen; entweder werden für die Entstehung des Anspruchs weitere Voraussetzungen verlangt oder Urlaub – und der Anspruch auf Vergütung währenddessen – entsteht ohne Weiteres zu Beginn des Arbeits- und Urlaubsjahres. Eine Konformität der bisherigen Vorgehensweise in Deutschland mit dem europäischen Recht kann dabei vor dem Hintergrund einer Vielzahl von Urteilen des EuGH nicht mehr ohne Weiteres angenommen werden.

Table of Contents

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Urlaub gilt gemeinhin als die „schönste Zeit des Jahres“ und ist für die Erholung und Erhaltung der Arbeitskraft des Arbeitnehmers von großer Relevanz. Jedoch kann eine für die Erholung notwendige Entspannung nur eintreten, wenn die finanzielle Lebensgrundlage für diese Zeit gesichert ist.
Julia M. König

Chapter 2. Voraussetzung der Erarbeitung

Zusammenfassung
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist demnach die Frage, ob die Erarbeitung Voraussetzung ist, um den Urlaubsentgeltanspruch zu begründen. Wird Urlaub zu Beginn eines jeden Arbeitsjahres einfach gewährt, etwa als „Sozialanspruch“, kultureller Grundwert, „gesetzlich bedingte soziale Mindestleistung des Arbeitgebers“ oder abstrakt zum Zweck der Erholung? Oder muss er gegebenenfalls verdient werden beziehungsweise muss ein Erholungsbedürfnis vorliegen?
Julia M. König

Chapter 3. Fazit

Zusammenfassung
Das Urlaubsentgelt und damit auch der Urlaub beinhalten also sowohl Entgelt- als auch Arbeitsschutzkomponenten. Eine „Alles oder Nichts“-Entscheidung zwischen beiden Prinzipien muss demnach nicht erfolgen.
Julia M. König

Backmatter

Additional information

Premium Partner

    Image Credits