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2022 | OriginalPaper | Chapter

Die Frage der Abhängigkeit(en)

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Bei der Betrachtung von arbeitsteiligen Beziehungen zwischen Unternehmen – ein Pfeiler jeder modernen Marktwirtschaft mit der ständigen Suche nach einer besseren, wenn auch niemals besten Allokation von Ressourcen – ist es die Frage nach Abhängigkeiten, welche für eine Operational Resilience relevant sind. Eine bestmögliche Allokation von Ressourcen bezieht sich eben nicht nur auf „laufende“ Betriebs- oder Finanzierungskosten, sondern auch auf die Vorkehrungen gegen mögliche „disruptive“ Ereignisse. Setzt man eine solche Balance voraus, welche immer individuell gesucht und gefunden werden muss, dann sind gerade Lieferbeziehungen gegeneinander abzuwägen: egal ob „intern“ und nach informellen Absprachen produziert wird, Leistungen extern „im Auftrag“ gefertigt, IT-Services zu Outsourcingprovidern ausgelagert oder hochgradig standardisierte Services aus der „Cloud“ eingekauft werden. Für alle Lieferbeziehungen über die Grenzen des Unternehmens müssen die – mit kommerziellen Verträgen verbundenen – Abhängigkeiten bewertet werden, um die Balance zwischen kostenseitigem Optimum und einem langfristig resilienten Betrieb zu finden.

Metadata
Title
Die Frage der Abhängigkeit(en)
Copyright Year
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36897-5_10