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Die Gartenstadt

Gestaltete Natur als Ideal, Leistungsträger und Konzept für Stadtgestaltung

  • 2024
  • Book

About this book

Dieses Lehrbuch untersucht Stadtgärten, ihre Erscheinungsformen, ihren Nutzen und ihre Nutzer*innen, ihre Entwicklungschancen und Herausforderung und stellt dabei Gärten als idealisierte Stadtoasen, Ökosysteme und Teil von Stadtentwicklungskonzepten in den Mittelpunkt. Es beantwortet wichtige aktuelle Fragen zu den ökologischen und sozio-kulturellen Grundlagen von Stadtgärten, zu ihrer Struktur, zum ökologischen Leistungsvermögen, zum Gartenmanagement und zur Gartennutzung und zur Perspektive von Stadtgärten. Das Buch erklärt, was Stadtgärten sind, warum sie Teil von Städten sind, was die Bewohner der Städte aus ihnen machen können und wie ganze Stadtentwicklungskonzepte auf ihnen aufbauen. Es geht davon aus, dass urbanes Leben Stadtgärten und ihre Leistungseigenschaften als gemeinschaftliche und individuelle Erholungsräume, Klimamoderatoren und Lebensräume für Pflanzen und Tiere braucht. Neue Gärten und Urban Gardening bringen neue Trends zum Ausdruck.

Städtisches Lebenist ohne Gärten nicht erstrebenswert, denn ohne gestaltete Natur in unserer Lebensumwelt verlieren wir weiter den Naturkontakt. Theorien und Erkenntnisse der Stadtentwicklung, Ökologie und Urbanistik werden mit praktischen Anwendungen in der Stadtplanung verbunden und mit vielen Fallstudien und weltweiten Beispielen veranschaulicht. Die großen Potenziale von Stadtgärten werden im Detail aufgezeigt. Im Gartenstadt-Konzept zum Ideal des städtischen Lebens im Grünen erhoben, ist Leben im Haus allein oder mit anderen mit Garten in der Stadt immer noch erstrebenswert.

Das Lehrbuch spricht besonders Studierende und Lehrende der Fächer Stadt- und Raumplanung, Ökologie, Biologie, Landschaftsarchitektur, Landschaftspflege, Geographie, Urbanistik, Sozialwissenschaften sowie Praktiker der Stadtgestaltung und -entwicklung an.

Table of Contents

  1. Frontmatter

  2. Kapitel 1. Stadtgärten – Ideale Natur in der Stadt

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Gärten repräsentieren die ureigenste Form der Aneignung von Natur durch Menschen zu ihrem Nutzen. Sie dienten zuerst nur der Nahrungsversorgung (Obst, Gemüse und Kräuter) und gehörten zum ländlichen Leben. Zur Nahrungsversorgung wurden sie auch in die Städte integriert. Eliten konnten Gärten bald allein wegen ihrer Schönheit unterhalten. Nahrungsangebot, Ästhetik und Erholung sind auch heute noch die Hauptaufgaben von Gärten. In Städten entstanden am Ende des 18. Jahrhunderts die ersten öffentlichen Gärten für jedermann. Öffentliche, halböffentliche und private Gärten sind wichtige Elemente der Stadtstruktur. Sie sind Gegenstand vielfältiger privater Initiativen, öffentlicher Bemühungen und rechtlicher Absicherung. Sie zu definieren, kann aus ganz verschiedener Perspektive erfolgen. Nutz-, Zier- und Landschaftsgärten können als Gestaltungskategorien, private, halböffentliche und öffentliche Gärten als Besitz- und Benutzungskategorien angesehen werden. Ist der Landschaftsgarten in der Gestaltung und Bewirtschaftung meist professionellen Gärtnern überlassen, ist der Nutz- und Ziergarten als privater Garten der individuelle Gestaltungsraum jedes Pächters oder Besitzers. Jeder kann Gärtner sein und immer mehr wollen dies im Urban Gardening auch ausprobieren. Nirgendwo sonst als im privaten Garten kann ein Städter nicht nur kontemplativer Besucher von Natur, sondern ihr aktiver Gestalter sein – eine tiefgreifende Erfahrung. Aus ihr kann Verständnis für die Natur und Wertschätzung der Natur und letztlich Akzeptanz für Naturschutz erwachsen.
  3. Kapitel 2. Stadtgärten – Ihre Nutzer und Ideengeber

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Am Anfang stand der Nutzgarten der Bauern und Klöster. Landbesitzender europäischer Adel konnte schon früh großzügige Gärten nur zum Zweck von Erholung und Unterhaltung einrichten, mit denen auch seine Stadtresidenzen ausgestattet wurden. Diese privaten Stadtgärten waren zuerst als französische Gärten und ab dem 18. Jahrhundert mit der aus England kommenden Idee der Landschaftsgärten Spiegelbild der gesellschaftlichen Vorstellungen. Den Stadtbürgern wurden erst ab Ende des 18. Jahrhunderts öffentliche Gärten eingerichtet. Der Volksgarten für alle ist nur etwa 200 Jahre alt. Seitdem bestimmen öffentliche und halböffentliche Gärten heute die städtische Grünstruktur und das Bild der Städte weltweit. Die städtischen Mittelschichten übernahmen das Erholungs- und Schönheitskonzept der Eliten in ihre viel kleineren Hausgärten, immer auch den praktischen Aspekt der Nutzgärten nicht außer Acht lassend. Arbeiter konnten sich erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kleine Gärten als individuelle Paradiese auf Kleingartenparzellen in Vereinen ermöglichen. In den Vorstädten des 20. Jahrhunderts und in den rasch wachsenden Wohnsiedlungen wurden der Vorgarten und das „Abstandsgrün“ zum neuen Repräsentations- und Schaugarten. Exotische private Stadtgärten des Südens, des Orients und des Fernen Ostens waren dort bereits Sehnsuchtsorte. Ihre Traditionen reichen weiter als die der europäischen Gärten des „Nordens“ zurück. Sie sind Ideengeber für Paradiese auf Zeit in idealisierten Stadtgärten.
  4. Kapitel 3. Stadtgärten – Vielfalt der Naturgestaltung

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Stadtgärten repräsentieren eine sehr diverse Naturausstattung. Diese reicht im Bereich öffentlicher Stadtgärten vom Waldpark und Parkwald über die klassischen Stadtparks bis zu Parkfriedhöfen. Dazu kommen die Sonderformen von Stadtgärten wie z. B. botanische oder zoologische Gärten. Das individuelle Gärtnern findet in vielfältiger Form in Privatgärten statt. Hier reichen die Gestaltungstypen vom Haus- und Mietergarten, über den Vorgarten und den Kleingarten bis zum Gemeinschaftsgarten. Zusammen bilden alle Gartenformen den wesentlichen Teil der städtischen Grünflächen, die nur mehr durch naturnahe Restflächen der Feuchtgebiete und Wälder und ggf. agrarisches Grünland ergänzt werden. Dies bedeutet: Stadtgrün sind vorrangig Gärten in unterschiedlicher Gestaltung. Beschäftigt die Verwaltung der Stadt selbst Gärtner, sind hier professionelle Gärtner in öffentlichen Gärten am Werk. In den privaten Gärten kann jeder Gärtner sein und sich dabei ausprobieren. In der öffentlichen Wahrnehmung und in der wissenschaftlichen Analyse und Bewertung wird den öffentlichen Stadtgärten die bei Weitem größte Aufmerksamkeit zuteil. Dabei bleibt meist unberücksichtigt, dass private Gärten in Städten etwa genauso viel Fläche, oft sogar mehr, einnehmen. Nur sind diese Gärten dem Blick der Öffentlichkeit meist verborgen. Sie leisten jedoch einen wesentlichen Beitrag zur Erholung und zu vielen anderen Ökosystemleistungen (Kap. 5). Es lohnt sich, sie in den Blickpunkt zu nehmen.
  5. Kapitel 4. Stadtgärten – gestaltete Ökosysteme

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Gärten sind Kulturökosysteme. Häufig werden bei großen Gärten Teile der vorgefundenen Landschaft in die Garten integriert. Dies betrifft am häufigsten das Relief, oft auch das Fließ- und Standgewässernetz. Beides kann aber bei Bedarf den Gartenbedürfnissen angepasst werden. Der bestehende Vegetationsbestand wird meist nur wenig (z. B. Baumbestand in Landschaftsgärten) in den Garten integriert. Eine Neugestaltung der Vegetation ist i. d. R. das Ziel der gärtnerischen Bemühungen. Der neue Vegetationsbestand wird vom Gärtner geplant, realisiert und gepflegt. Dies ist unabhängig davon der Fall, ob es sich um einen Nutzgarten oder einen Landschaftsgarten handelt. Dabei muss der Gärtner die naturgesetzlichen Prozesse berücksichtigen und kann sie durch Management (Pflege) in die gewünschten Richtungen lenken. Die Auswahl der vorgesehenen Vegetationsbestände der Gärten erfolgt entsprechend der Nutzungsabsichten. Da sie neben Gewässern und Gebäuden das Hauptziel der Gestaltung sind, ist das Management auf ihre vitale Entwicklung ausgerichtet. Dies betrifft die Bodenbedingungen, insbesondere den Nährstoffhaushalt und die Wasserbindung im Boden, den generellen Wasserhaushalt der Pflanzen und deren Strahlungsexposition. In Naturräumen nährstoffreicher Böden und ausreichend pflanzenverfügbarer Niederschläge in der Vegetationsperiode können die vorhandenen natürlichen Bedingungen für die Entwicklung einer reichen Pflanzenwelt ausreichen. Voraussetzung ist, dass Pflanzen aus den betreffenden Naturräumen bzw. vergleichbaren Naturräumen Verwendung finden.
  6. Kapitel 5. Stadtgärten als Leistungsträger

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Das Konzept der Ökosystemleistungen (ecosystem services) kann zur Unterscheidung und Quantifizierung von Leistungen von Ökosystemen herangezogen werden. Das trifft auch auf Kulturökosysteme wie Stadtgärten zu. Diese Leistungen werden in mindestens drei großen Leistungsgruppen, Versorgungs-, Regulierungs- und kulturelle Leistungen, gegliedert. Während Versorgungs- und Regulierungsleistungen noch relativ gut quantifizierbar sind, fällt dies bei kulturellen Leistungen wie z. B. Erholung deutlich schwerer. Zur Quantifizierung werden häufig Indikatoren in Bewertungsskalen (z. B. Erfüllungsgrad 1–5) verwendet. Die Bewertung kann in verschiedenen räumlichen Bezügen erfolgen. Örtlich kann z. B. der einzelne Garten, ein Park oder eine Kleingartenanlage analysiert und bewertet werden. Aber auch eine Bewertung aller Stadtgärten einer Stadt, ggf. differenziert in öffentliche und private Gärten, ist möglich. Nicht monetäre und monetäre Verfahren wurden dazu entwickelt. Leistungen von Kulturökosystemen sind im Gegensatz zu „unberührter“ Natur nicht kostenlos. Für Stadtgärten fallen Kosten für Fläche und Management an. Angebot und Nachfrage von Ökosystemleistungen können miteinander verglichen werden. Ökosystemleistungen von Stadtgärten werden zunehmend auch bei Planungsentscheidungen wichtig, wenn es darum geht, über ihren weiteren Bestand oder ihren Ersatz durch andere Kulturökosysteme (z. B. Baustrukturen) zu entscheiden. Die Nachfrage nach Leistungen von Stadtgärten ist ungebrochen. Ihr Leistungsangebot immer besser zu nutzen, ist auch das Bestreben von Stadtplanung.
  7. Kapitel 6. Biodiversität der Stadtgärten

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Die Erhaltung der Biodiversität ist ein immer wichtigeres Anliegen. Oft wird dabei nicht an Städte und in Städten meist nicht an Stadtgärten gedacht. Im Mittelpunkt des Interesses und der Bemühungen um Schutz und Erhalt der Biodiversität stehen Naturwälder und Feuchtgebiete, gefolgt von historischen Kulturlandschaften. Übersehen wird dabei manchmal die große Strukturvielfalt, die Städte Pflanzen und Tieren als Lebensraum bieten und die zu großer Artenvielfalt, insbesondere im Vergleich zum agrarisch intensiv bewirtschafteten Umland, führt. In Städten leben Menschen mit einer reduzierten, aber vielfältigen und artenreichen Natur zusammen. Das bietet eine Chance, diese kennenzulernen, wertzuschätzen und zu schützen, auch außerhalb der Städte. Die wichtigsten und am häufigsten aufgesuchten Freiräume mit Naturausstattung in Städten sind öffentliche und private Gärten. Sie sind gleichzeitig auch die artenreichsten Lebensräume und Begegnungsorte von (Stadt)Mensch und Natur. Diese Biodiversität zu erforschen, sind Wissenschaftler immer noch bemüht, und sie erleben immer noch Überraschungen, welche Arten in welcher Weise mit uns Menschen zusammenleben. Etwas weniger intensive Pflege führt bereits zur Zunahme des Artenreichtums bei Pflanzen, an dem sich Menschen erfreuen können. Städte sind Hotspots der Biodiversität, insbesondere in ihren Gärten, mit großem Potenzial, Menschen der Natur näherzubringen.
  8. Kapitel 7. Stadtgärten in Konzepten der Stadtentwicklung

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Stadtgärten gehören meist nicht zu den Kernthemen der Stadtentwicklung. Oft stehen städtische Funktionen, die mit baulichen Aspekten verbunden sind, im Mittelpunkt. Städte sind jedoch Lebensräume der Menschen. Natur in Städten zu erleben und zu gestalten, bevorzugt in öffentlichen und privaten Gärten, gehört zu den urbanen Grundbedürfnissen und zu einem gesunden Leben in Städten. Kein Konzept der Stadtentwicklung kommt ohne Gärten aus. Die Idee von Gärten in unterschiedlichen Konzeptionen begleitet die Stadtentwicklung und ist heute immer noch attraktiv und erfolgreich. Will man mit dem Begriff „Gartenstadt“ die Verbindung von städtischer Baulichkeit und gärtnerischer Naturintegration in diese verstehen, so eröffnen sich dazu unterschiedliche konzeptionelle Zugänge. Gärten sind lange schon Ziel paternalistischer Sozialfürsorge von Unternehmern in Städten, ermöglichen zusätzliche Nahrungsversorgung und Linderung von Not und Armut. Stadtgärten verschönern aber auch gezielt Städte durch öffentliche Gärten. Urbanes Leben im Haus mit privatem Garten war und ist ein angestrebtes Ideal vieler Menschen. Als Teil sozialreformerischer Konzepte sollten Stadtgärten Selbstversorgung und Wiederannäherung an Natur ermöglichen. Die Moderne stellte sich die Stadtbauten in einer Stadtlandschaft vor, während die Postmoderne eher konzeptionslos auf die sich in die agrarisch-gärtnerische Stadtumgebung ungeplant ausdehnende Bebauung reagiert.
  9. Kapitel 8. Herausforderungen und neue Konzepte für Stadtgärten

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Stadtgärten sind Teil urbaner Transformationsprozesse hin zu einer grünen Stadt. Die immer noch weltweit bestehende Minderposition von Stadtgärten gegenüber anderen städtischen Nutzungsarten und der immer weiter fortschreitende Verlust von Stadtgärten müssen beendet werden! Dazu muss der Wert der Stadtgärten und ihrer Leistungen, z. B. für die Biodiversität oder bei der Temperaturmoderation, deutlicher erfahrbar werden. Wenn Leistungen konkret angestrebt werden, können dafür auch zielorientiert unterstützende Maßnahmen vorgenommen werden. Neue Stadtgärten können dort entstehen, wo nicht viel Platz in den Städten ist oder neue Funktionen platziert werden. Stadtgärten kommt im Rahmen der Anpassung an den Klimawandel besondere Bedeutung zu. Aber auch die Stadtgärten selbst müssen sich in diesem Prozess in ihrem Pflanzenbestand und ihrer Bewirtschaftung anpassen. Sie haben in unterschiedlich regierten Städten auch unterschiedliche Positionen und Entwicklungschancen. Insgesamt aber ist ein deutliches öffentliches und auch wissenschaftliches Informationsdefizit zu ihren Leistungen festzustellen. Dies betrifft weltweit besonders private Stadtgärten, die oft die Hälfte des städtischen Gartenbestands ausmachen. Private Stadtgärten werden oft kaum als wesentlicher Teil der grünen Infrastruktur der Städte beachtet. Stadtgärten sind auch Gegenstand der (Stadt)Politik und spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen wider. Teilweise sind neue Gartenformen (z. B. Gemeinschaftsgärten etc.) auch Experimentierfelder für alternative soziale und politische Entwürfe.
  10. Kapitel 9. Visionen für die Stadt – Visionen für Stadtnatur und Stadtgärten

    Jürgen Breuste
    Zusammenfassung
    Die Vision einer nachhaltig organisierten, „ökologischen“, „grünen“ Stadt ist notwendig, um für die Stadtentwicklung Orientierung zu geben. Sie wird als multifaktorielles Konstrukt von Politik und Wissenschaft seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts genutzt. In Stadtvisionen ist Stadtnatur ein wesentlicher Bestandteil. Eine Vision lediglich für Stadtgärten gibt es nicht. Auf politischen Ebenen werden ausgehend vom Brundtland-Bericht der UNO 1987 und der UNO-Konferenz 1992 in Rio de Janeiro Aktionsprogramme entwickelt. Diese werden vor allem im Globalen Norden regional (z. B. Europa) und national (z. B. Deutschland) untersetzt. Die „grüne Stadt“ bleibt politisch eine Vision, in der Stadtgrün nur ein Segment ist. Lediglich in der lokalen Ebene der Städte werden Visionen von grünen Städten basierend auf Stadtnatur und Stadtgärten konkreter.
  11. Backmatter

Title
Die Gartenstadt
Author
Jürgen Breuste
Copyright Year
2024
Publisher
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-68365-1
Print ISBN
978-3-662-68364-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-68365-1

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    Korero Solutions/© Korero Solutions