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2019 | OriginalPaper | Chapter

2. Die Herangehensweisen der Kulturwissenschaften an das Wesen der Kriminalität

Authors : David Cropley, Arthur Cropley

Published in: Die Schattenseite der Kreativität

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Kriminalität findet in einer „Ökologie“ statt, die aus Interaktionen zwischen Tätern, anderen Menschen, Gemeinschaften und der physischen Umgebung besteht. Die unterschiedlichen Kulturwissenschaften fokussieren auf verschiedene Aspekte dieser Interaktionen: Wir unterscheiden zwischen auf das Umfeld fokussierten und auf persönliche Merkmale des Individuums fokussierten Erklärungsmodellen der Entstehung von Kriminalität. Diese Fokussierung ermöglicht eine Unterscheidung zwischen dem Grad der Hervorhebung der „existenziellen Psychodynamik“ von Kriminalität bei den unterschiedlichen Kulturwissenschaften. Für die Psychologie ist diese „Psychodynamik“ von zentraler Bedeutung. Wissen über die ihr zugrunde liegenden psychologischen Prozesse und Merkmale macht es möglich, die Kriminalität aus einem neuen Blickwinkel zu untersuchen und bietet neue Perspektiven für die Bekämpfung von Kriminalität.

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Footnotes
1
Die restlichen zwei der großen vier Hauptrisikofaktoren sind „prokriminelle Einstellungen“ und „prokriminelle Freundschaften“.
 
2
Der Einfachheit halber wird diese Dichotomisierung der psychologischen Bereiche („Motivation“, „persönliche Merkmale“ usw.) im ganzen Buch beibehalten. Beispielsweise wird Motivation ständig als eine Dichotomie verstanden. Dasselbe gilt für persönliche Merkmale, Denken, Unfelddruck usw. Aber die Bezeichnungen der Pole der jeweiligen Dichotomien werden dem unmittelbaren Kontext angepasst. Zwei Beispiele: Weil es keinen Sinn macht, im Rahmen von Unternehmen von „fahl“ vs. „strahlend“ als Persönlichkeitstypen zu sprechen, heißt die Dichotomie in jenem Kontext „Anpasser“ vs. „Abweichler“. Weil es auch keinen Sinn macht, von für Kriminalität „förderlichem“ Umfelddruck zu sprechen, wird die Rede an einigen Stellen von „eingrenzendem“ vs. „entgrenzendem“ Umfelddruck.
 
Metadata
Title
Die Herangehensweisen der Kulturwissenschaften an das Wesen der Kriminalität
Authors
David Cropley
Arthur Cropley
Copyright Year
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-22795-1_2

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