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2016 | OriginalPaper | Chapter

Die intersektionelle Stadt. Geschlecht, Migration und Milieu als Achsen der Ungleichheit einer Stadt

Author : Elli Scambor

Published in: Inclusive City

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Elli Scambor präsentiert in ihrem Artikel die Ergebnisse einer sozialräumlich angelegten Intersectional Map-Studie, welche soziale Ungleichheiten hinsichtlich der Stadtnutzung der Grazer_innen (n = 1.650) anhand ihrer alltäglichen Wegketten und der täglich aufgesuchten Orte mittels Fragebögen und Interviews erfasst sowie Geschlecht und Migrationshintergrund als sozialstruktur-relevante Variablen der gegenwärtiger Gesellschaft am Beispiel der Stadt Graz nachweist. Im Ergebnis stehen unterschiedliche geschlechts-, migrations- und klassenspezifische sowie stadtbezirksspezifische Mobilitätsmuster der Bewohner_innen. Auf Basis dieser Studienergebnisse formuliert die Autorin Kritik an gegenwärtiger Stadtplanung.
Footnotes
1
Dieses Projekt steht in einer Reihe von Sozialforschungs- und Medienkunstprojekten, die seit dem Jahr 2006 unter dem gemeinsamen Label social research and media art vom Medienkünstler Fränk Zimmer und der Sozialwissenschaftlerin Elli Scambor im Institut für Männer- und Geschlechterforschung mit einem großen Team an Mitarbeiter_innen aus beiden Disziplinen durchgeführt wurden. http://​socialresearch-mediaart.​mur.​at.
 
2
„Migrationshintergrund wurde folgendermaßen definiert: Eine Person hatte einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder ein Elternteil eine andere als die österreichische Staatsbürgerschaft besaß. Je nach Staatsbürgerschaften wurde EU- oder Nicht-EU-Migrationshintergrund codiert, wobei bei Vorliegen unterschiedlicher Staatsbürgerschaften im Zweifelsfall Nicht-EU-Migrationshintergrund der Vorzug gegeben wurde. Lag keiner dieser Fälle vor, wurde kein Migrationshintergrund codiert.“ (Scambor und Scambor 2012, S. 50).
 
3
Der aktuelle Stadtplan von Graz wurde von der Arbeitsgemeinschaft Kartographie zur Verfügung gestellt.
 
4
„Dieser Vorgangsweise lag die Überlegung zugrunde, dass ‚Brückenpersonen‘ ein hohes Maß an Vertrauen und sozialer Anerkennung in den einzelnen Communities entgegengebracht würde, wodurch sich die Bereitschaft zur Teilnahme an der Befragung erhöhte.“ (Scambor und Scambor 2012, S. 47).
 
Literature
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Metadata
Title
Die intersektionelle Stadt. Geschlecht, Migration und Milieu als Achsen der Ungleichheit einer Stadt
Author
Elli Scambor
Copyright Year
2016
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-09539-0_5