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About this book

In seinem Buch zeigt Rolf Mohr, wie wir unser Miteinander durch eine positive Perspektive und einfaches Handwerkszeug so gestalten können, dass alle Beteiligten davon profitieren.Der Autor beschreibt typische Situationen (private und berufliche), in denen wir dazu neigen, aus dem Bauch heraus zu agieren, und damit die Verhältnisse oftmals verschlechtern. Mit bewusster Kommunikation und souveränem Handeln können wir jedoch auch in schwierigen Situationen zu positiven Ergebnissen kommen. Diese Fertigkeiten lassen sich lernen.In diesem Werk finden Sie eine Anleitung sowie handfeste und erprobte Herangehensweisen für Ihr persönliches zwischenmenschliches Miteinander und die dazu notwendige Kommunikation. Sie erlernen die Grundlagen der Konfliktlösung und wie Sie daraus eine gute Kooperation mit Einzelpersonen oder in Gruppen entwickeln.Wenn Sie der in vielen Bereichen erlebten „Verrohung“ im Miteinander entgegenwirken möchten, dann kann dieses Buch Motivator und Leitfaden für Sie sein.
Aus dem Inhalt – Anregungen für private und berufliche SituationenEine kompetente Wirkung im Miteinander entwickeln.Vom Konflikt zur Kooperation. Warum eigentlich? Und wie genau?Verdeckt geäußerte Boshaftigkeiten erkennen und gekonnt darauf reagieren.„Mit dem kann ich nicht“ – so kann ich dennoch einen guten Umgang gestalten.Sechs Psychofallen im Miteinander in der Gruppe und wie man sie umgeht.Wie bewege ich meinen Chef dazu, sein unerwünschtes Verhalten abzustellen?Was tun als Chef bei Minder- und Fehlleistung? Leitfaden für die Kommunikation.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Zur Einstimmung: Zugang und Umgang – Text eines SWR-Fernseh-Interviews zum Thema ‚Gute Gespräche‘

Zusammenfassung
‚Besser leben mit Rolf Mohr‘ war die Ankündigung des Interviews beim SWR-Fernsehen, in dem es wesentlich um ‚Gute Gespräche‘ ging, und das mir Gelegenheit zu einer Reihe von Empfehlungen gab, die in ihrer kompakten Form (das Interview dauerte etwa zehn Minuten) geeignet scheinen, zur Einstimmung erstes Interesse für die im Folgenden näher ausführenden, mit Herleitungen, Begründungen und Beispielen praktischer Art versehenen Darstellungen zu wecken. Zwar liegt das Interview nun ein paar Jahre zurück, aber die Formen menschlichen Umgangs miteinander haben eine große Halbwertszeit; meine damaligen Aussagen und Hinweise (ich hab sie erneut kritisch beäugt) haben noch ihren Gebrauchswert.
Rolf Mohr

Zwischenmenschliches

Frontmatter

Kapitel 2. Von Scham bis Charme – und eine Übung, die Sie freier macht

Zusammenfassung
In unterschiedlichem Ausmaß zwar, aber üblicherweise um Größenordnungen zu ausgeprägt ist die anerzogene soziale Scheu der allermeisten. Als Folge davon engen sie ihre Verhaltensmöglichkeiten unnötig ein. Auch schämen die meisten sich übertrieben, wenn ihnen etwas unterläuft, das sie als peinlich erleben. Dann büßen sie ihre situative Souveränität ein – ohne rechtfertigenden Anlass. Dieses Kapitel hilft Ihnen, allzu enge soziale Fesseln abzustreifen, um in diversen Lagen selbstbewusster Ihr Spiel zu spielen. Auch regt es Sie an, mit geringstem Aufwand mehr freudige Erfüllung in Ihr und zugleich das Leben anderer zu bringen, und damit ein geschätzterer Mitmensch zu sein.
Rolf Mohr

Kapitel 3. Kleider machen Leute? Bilder machen Beziehungen, und Stile Umgang

Zusammenfassung
Was wir von unseren Mitmenschen halten, ist uns meist hinreichend klar und selten erleben wir da wirkliche Überraschungen. Da unsere Partner vergleichbar erfahrungsbasierte Eindrücke von uns haben, regeln diese gegenseitigen Bilder voneinander wesentlich unsere Beziehungen und was wir uns miteinander oder gegeneinander zutrauen und zumuten. Wie wir in konkreten Situationen agieren und reagieren, entscheidet wesentlich, ob und wie wir geachtet werden, und wie wir in der Sache vorankommen. Dieses Kapitel schafft Einsichten in die diffizilen Grundlagen unserer Beziehungen und die überschaubare Stilseite unserer Interaktionen.
Rolf Mohr

Kapitel 4. Soziale Kompetenzen aneignen

Zusammenfassung
Hier geht es um die zwölf Kompetenzen, mit denen ich in den unterschiedlichen zwischenmenschlichen Situationen im Sinne meiner Ziele erfolgreich sein kann. Was brauche ich für welche Lage und wie eigne ich mir diese Fähigkeit unaufwendig an? Dies ist ein Programm zur zwischenmenschlichen Bildung. Die zwölf Kompetenzen sind: den ersten Eindruck gestalten und adäquat bewerten, mit Informationen zweckdienlich umgehen, superior und inferior auftreten können, erwünschte Kontakte herstellen und ausbauen, Wertschätzung zeigen und akzeptieren, Einfluss erwerben und ausüben, Emotionen wecken und dämpfen, unerwünschte Kontakte verhindern und beenden, Gruppenprozesse anregen und beeinflussen, konfliktäre Prozesse lenken und heilen, auch in peinlichen Situationen souverän bleiben, sich selbst im Griff haben und steuern.
Rolf Mohr

Kapitel 5. Umgehen mit dem Nachbar(sch); so ohrfeigen, dass was zurückbleibt, aber nichts zurückkommt

Zusammenfassung
In diesem Kapitel geht es um zwangsläufige Begegnungen mit Leuten, die Sie nicht ‚verknusen‘ können, also: unvereinbar aber unvermeidbar. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, mit gewisser Aussicht auf Erfolg aus der Unvereinbarkeit mit diesem bisherigen Fiesling herauszumanövrieren, aber auch, mit schwer zu konternden Bosheiten den selbstwerterhaltenden Respekt zu sichern (fünfzig solcher Bosheiten sind als Anregung im Text aufgeführt). Ein menschlich zuträglicherer Ansatz, statt auf den Widerling einzuschlagen, einen Brückenschlag zu versuchen, der mit selbstrelativierender, wenngleich auch bissiger Einlassung den Weg zu einer beziehungsklärenden Unterhaltung nahelegt, rundet das Interventionsangebot dieser Palette ab.
Rolf Mohr

Kapitel 6. Duett statt Duell – klären statt gären

Zusammenfassung
Jeder weiß: die Welt ist voller Konflikte. Wer darüber nachdenkt, wird zur Einsicht gelangen, dass Konflikte das Törichteste sind, dessen Menschen fähig sind, kosten sie doch, auf beiden Seiten, ungemein viel Aufwand und schaffen nur Schaden, ebenfalls auf beiden Seiten. Bisweilen aus nichtiger Ursache lösen (häufig als solche unerkannte) Fehlverständnisse, einander ausschließende Interessen oder Ehrverletzungen Konflikte aus, die dann zum erklärten Gegeneinander führen. Möglichkeiten der Prävention und Wege heraus aus der Spirale der Eskalation werden an Beispielen dargestellt, sowie die drei Lösungswege Kompromiss, Kompensation und Komplementarität.
Rolf Mohr

Kapitel 7. Vom Trumpelpfad aufs Parkett des Umgangs

Zusammenfassung
Nicht immer ist das, wonach mir gerade (körperlich) ist, auch das, was mir meine Vernunft empfehlen müsste, würde ich nur darüber nachdenken. Wie komme ich aus der Falle heraus, die mir die Dualität ‚Kopf‘ und ‚Bauch‘ häufig stellt? Wer zwingt mich, auf jeden ‚groben Klotz‘ meinen ‚groben Keil‘ zu setzen? Was verliere und was gewinne ich, wenn ich meinem (animalischen) ‚Bauch‘ die Regie entziehe, um sie meiner Ratio anzuvertrauen? Der metaphorische ‚Bauch‘ ist ja letztlich nichts anderes ist, als das stammesgeschichtliche physikochemische Reaktionsprogramm auf feindselige Situationen in der Welt unserer Vorvorfahren. Aber ich lebe heute in völlig anderen Bedingungen, die andere Umgangsformen zulassen, gar empfehlen, die unser Vorgehen souverän zu besseren Ergebnissen führen helfen. Hierzu gibt es Wegweisungen, die nicht sehr vielen Zeitgenossen zugänglich oder gar geläufig sind: z. B. Gutheitsunterstellung und Nutzung positiver Reziprozität.
Rolf Mohr

Kapitel 8. Unbedacht verräterisch geäußert

Zusammenfassung
Wie unbedacht wir in unserer Alltagskommunikation sind (und nicht nur dort)! Zu den Regelwidrigkeiten und Unopportunitäten allein in unserer Muttersprache gibt es sehr viele Beiträge. In diesem Kapitel werden – als wichtige Ergänzung zu den vorhandenen Sprachregelbetrachtungen appellativer Art – durchaus übliche Alltagsäußerungen zum Gegenstand einer Betrachtung genommen. Der Grund ist, dass viel in unserer Gebrauchskommunikation des Alltags mehr mitteilt, als uns, aber auch meist den Empfängern des Gesagten unmittelbar bewusst wird. Es ist dennoch da, häufig abwertend und wirkt unterschwellig nachteilig, sowohl für das Gegenüber, als auch für uns selbst und für unsere Beziehung.
Rolf Mohr

Zwischenmanageliches

Frontmatter

Kapitel 9. Der Vorgesetzte – Despot oder Dienstleister?

Zusammenfassung
Ist Führen wirklich so schwierig, dass bei entsprechenden Umfragen unter Mitarbeitern über die Zufriedenheit mit ihren Vorgesetzten so alarmierende Ergebnisse zutage treten? Und wie erklärt sich, dass nahezu alle Chefs sich als gute Chefs sehen? Der Mensch ist ein auf hierarchische Sozialbeziehungen (auch genetisch) eingerichtetes Geschöpf, dessen Eigenart ist, ‚nach oben schön zu tun‘. Folge davon ist, dass die Oberen ein falsch positives Bild Ihrer Akzeptanz entwickeln und zudem ihren Lieblingen eher zuhören als den Kritikastern. Was zu tun ist und wie, um als Chef geachtet und mit Ergebnissen und Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter eine zufriedenstellende Bilanz zu schreiben, ist Thema dieses Kapitels.
Rolf Mohr

Kapitel 10. Die Gruppe – Haifischbecken oder Streichelzoo?

Zusammenfassung
Das berufliche Team hat etwas von einer Zwangsgemeinschaft, und solche Unausweichlichkeit der ständigen Interaktionen von unterschiedlichen Charakteren mit ihren Eigenarten und Tagesformen schafft allenthalben Reibungsflächen. Zudem bilden sich leicht Allianzen mit Ausgrenzungs- bis Mobbingtendenzen. Sechs Gefahrenquellen im Arbeitsgruppendasein werden erörtert: Kulturverschiedenheit, selektive Wahrnehmung, negative Antizipation, Kontaktminderung, Feindseligkeitsspirale und die Schuld- und Moralumkehr. Dagegen hilft eine offene Kommunikation mit einer konsensuellen Kulturvereinbarung.
Rolf Mohr

Kapitel 11. Der Mitarbeiter – entlohnter Feind oder Goldesel?

Zusammenfassung
Statistische Auskünfte über das betriebliche Engagement von Mitarbeitern zeigen ein ernüchterndes Bild der Unzufriedenheit, was zugleich bedeutet, dass ein Großteil der Arbeitskräfte den eigenen beruflichen Einsatz als notwendiges Opfer ansieht, um an das benötigte Geld zu kommen. Welch großer Verzicht auf Lebensqualität angesichts der vielen im Beruf verbrachten einmaligen Lebenszeit! Wenn wir unser Verhältnis zum Broterwerb ins Positive wenden wollen, in Richtung zu mehr Lebensqualität, sollten wir im Sinne unseres Bedarfs an Wertschätzung Einfluss nehmen auf bereichernde Beziehungen zu Kollegen, Kunden, Lieferanten, auf Wertschätzung auch durch Vorgesetzte. Wie uns das gelingt, wird dargestellt, und auch, wie wir störendes Verhalten vom Chef zu mindern oder mit Gewinn abzustellen vermögen.
Rolf Mohr

Kapitel 12. Abwesenheitsvertreter – ist er weg bin ich dran; aber wie?

Zusammenfassung
Eine üblicherweise notwendige, manchmal mehrfach zu beziehende Zwischenstation auf dem Weg aufwärts in der Karriere ist die Funktion des Stellvertreters des eigentlichen Chefs, des Abwesenheitsvertreters. Diese Funktion gibt es als dauerhaftes Institut oder auch – seltener – in rotierend wechselnder Besetzung. Als bis dahin schlichtes Mitglied des Teams zum dauerhaften Vertreter ernannt zu werden bedeutet eine markante, vertrauensbasierte Aufwertung des Status, über die sich jeder freuen wird. Zugleich übernimmt man mit dieser Funktion zehn nahezu unvermeidbare Probleme: nicht volle Befugnis, Befristung der Rolle, geringerer Informationsstand, Loyalitätsverpflichtung, Bewährungsehrgeiz, Führen als Zusatzlast, fachlich weniger bewandert, erhöhte Visibilität, kaum Rückhalt, lästige Avancen der Kollegen. Es werden Empfehlungen ausgeführt, mt denen diese Karrierestation zu meistern ist.
Rolf Mohr

Kapitel 13. Abhelfen bei Minder- und Fehlleistung

Zusammenfassung
Immer wieder mal hat man als Chef Korrektur- oder Reparaturaufgaben bei Verhalten, Leistung und Ergebnissen der Mitarbeiter. Das sind Prüfsteine des Führungsgeschicks; denn je nach Vorgehensweise kann das Ergebnis sowohl die Arbeitsmotivation des Mitarbeiters als auch die Führungsbeziehung nachhaltig verbessern oder ebenso nachhaltig belasten bis hin zur inneren oder gar formalen Kündigung. Fehlerquellen wie auch Chancen existieren sowohl auf der formellen wie auf der Stilseite des Umgangs mit solcher Aufgabe. Behandelt werden das Ansprechen einer korrekturbedürftigen Kleinigkeit in gegebener Situation, die ‚Korrekturansprache‘, wie auch das aus perspektivischem Grund ratsame ‚Abhilfegespräch‘ und die jeweiligen Empfehlungen.
Rolf Mohr

Kapitel 14. Mein Beritt wird fit – plötzlich Chef, was nun?

Zusammenfassung
Wenn Sie einen Verantwortungsbereich mit Personal als Chef neu übernehmen und den Willen haben, Ihre Sache gut zu machen, was die Leistungs- und die Seite des Zwischenmenschlichen betrifft, dann ist Ihr Gestaltungserfolg gewiss mitbestimmt durch die Ihnen zustehenden Befugnisse. Was sich im einzelnen an Zielsetzungen und dazu geeigneten Maßnahmen empfiehlt, wird unter den Bedingungen unterschiedlicher Ausstattungen mit Befugnissen ausgeführt und einzeln in der Wirksamkeit betrachtet und bewertet, so dass für umfassende wie restringierte Gestaltungsmöglichkeiten gangbare Wege in Ihr Ziel gewiesen werden. Besonders überraschen dürfte der erwartbare strategische Erfolg mit nur einer Maßnahme.
Rolf Mohr

Kapitel 15. Gutes Leben gestalten

Zusammenfassung
Anders als die vorherigen widmet sich dieses Kapitel dem einzelnen Individuum in seiner Gestaltung des möglichst Glück und Erfüllung bescherenden Lebenslaufs. Hier stellen sich Fragen wie:Wie lege ich's an? Wie schaffe ich geeignete Bildungsvoraussetzungen? Wie forme ich einen erfolgsträchtigen Umgangsstil? Wie trete ich ins Erwerbsleben ein? Wie werde und bleibe ich ein zufriedener Arbeitskollege? Wie werde ich als Mitarbeiter zufrieden und mein Chef mit mir? Wie werde ich ein guter und zufriedener Chef? Was tun in Sachen Partnerschaft und Freundeskreis? Was bringen Kinder und das Erziehen? Freizeit, gelegentlich lehren, sich engagieren, und: wie finde ich mich selbst? (In diesen auf die individuelle Lebensgestaltung ausgerichteten Anregungen tauchen einige in vorherigen Kapiteln bereits geäußerte Empfehlungen unter dieser anderen Zwecksetzung erneut auf.)
Rolf Mohr

Zwischenmächtiges

Frontmatter

Kapitel 16. Aus der Radikalisierung zurück zur vielseitigen Realität

Zusammenfassung
Die Menschenwelt scheint heute auseinanderzustreben und alle Überzeugungen immer unvereinbarer zueinander zu werden, und dies gerade in einem schicksalhaften Zustand dieser einen, außer uns auch allen anderen hiesigen Geschöpfen einzig möglichen Umgebung. Verantworten kann das kein einziger gesunder Geist. Was können wir tun? Zunächst aber die Frage: wie kommt es zu solcher einzigartigen Entwicklung? Wir sind doch heute nicht so viel dümmer als die zahllosen Ahnengenerationen, die vor uns verantwortlicher agiert haben! Das Problem liegt in der explosiven Entwicklung unserer Informationswelt in Technik und Nutzung und den menschlichen, vor allem zwischenmenschlichen Wirkungen. Um der Verselbstständigung auseinanderdriftender, radikalisierender Überzeugungsblasen gegenzusteuern, brauchen wir Institute unzweifelhafter Vertrauenswürdigkeit.
Rolf Mohr

Kapitel 17. Aus der naiven in eine qualitative Demokratie

Zusammenfassung
Wie naiv wir Wähler als die wesentlichen Gestalter unserer demokratischen politischen Systeme und ihrer Entscheidungen geblieben sind bis heute, wohl aus einer Überlegenheitshaltung gegenüber absolutistischen, diktatorischen, theokratischen oder sonstwie autoritären Formen des Umgangs mit Macht! Wir haben versäumt, unsere Entscheidungsgänge aus der primitiven, einseitig quantitativen Form weiterzuentwickeln. Die qualitative Dimension fehlt: einige der vielen Abstimmenden werden vom Ergebnis betroffen sein, die Mehrheit nicht. So richtet die unbeteiligte Mehrheit über das Schicksal der anderen, weil jede Stimme gleiches Gewicht hat. Das lässt sich ändern durch Gewichtung der Stimmen. Bei Personalfragen geht es meist um Tauglichkeit zu wählender Funktionsträger. Hier sollten jedem Abstimmenden voneinander unabhängige Stimmen für jedes der wesentlichen Kriterien der zu besetzenden Funktion zugeteilt werden, möglichst gar gewichtet.
Rolf Mohr

Kapitel 18. Durch Staatenpatenschaften zum globalen Miteinander

Zusammenfassung
Überfluss und Hungersnot, Hochtechnologie und Strohhütten, Universtätsklinikum und Medizinmann sind Phänomene einer kaum zu verantwortenden Unvergleichlichkeit gegenwärtiger Lebensverhältnisse, und das in einer historischen Lage, in der die Menschheit über diesen Globus entscheidet. Wie lassen sich – friedfertig, konstruktiv und verantwortlich – gedeihliche, für alle eine lebenswerte Existenz vorsehende Umstände schaffen, wenn doch die Staaten dieser Welt derzeit so krass unterschiedliche Möglichkeiten bereit stellen? Die Idee, Staaten der sog. ‚Ersten‘ mit solchen der ‚Dritten Welt‘ in freiwilligen Patenschaften zu gegenseitigem, alle bereicherndem Austausch zusammenzuführen, ließe sich zu einem Konzept gestalten, das ausschließlich nützliche Seiten entwickelt.
Rolf Mohr

Illustrationen

Frontmatter

Kapitel 19. Die Kunst des Miteinanders illustriert von Lutz Backes

Zusammenfassung
Bis hierhin gab’s was zu lesen, zu wägen und im einen oder anderen Fall vielleicht sich etwas vorzunehmen – ich kalkuliere: mit Gewinn.
Rolf Mohr
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