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About this book

Maria Stefani untersucht die Diskrepanz zwischen professioneller Gesundheitskompetenz und dem privaten Gesundheitsverhalten von Pflegefachpersonen. Ausgehend von subjektiven Gesundheitsvorstellungen der Berufsgruppe rekonstruiert sie in Ihrer qualitativen Studie entsprechende soziale Deutungs- und Handlungsmuster in Anlehnung am Deutungsmusterkonzept von Oevermann. Als Ergebnisse formuliert die Autorin eine empirisch begründete Theorie zur Entgrenzung von Pflegeberuf und Privatleben und präsentiert eine handlungsrelevante Typenbildung zum Gesundheitsverhalten. Des Weiteren zeigt sie praktische Implikationen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der Gesundheits- und Krankenpflege auf. ​

Table of Contents

Frontmatter

Theoretischer Teil

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Was unter dem alltäglichen Begriff der Gesundheit zu verstehen ist, lässt sich auch in wissenschaftlichen Definitionen nicht zweifelsfrei festlegen. Einem objektiven Konzept von Gesundheit bzw. Gesundheitszustand steht ein Konzept subjektiver Gesundheitsvorstellungen gegenüber. Danach werden Konzepte und Theorien von Gesundheit subjektiv, in einem lebensgeschichtlich dynamischen Prozess konstruiert.
Maria Stefani

Kapitel 2. Untersuchungsfeld Krankenhaus und die Untersuchungsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflegekräfte

Zusammenfassung
Untersuchungsfeld der vorliegenden Studie ist die Arbeitswelt Krankenhaus, und zwar hier die stationäre Krankenpflege, wodurch eine weitere Eingrenzung des Untersuchungsfeldes vorgenommen wird. Aufgrund der Zielsetzung einer bedarfs- und zielgruppenorientierten Konzeptionierung von Gesundheitsmaßnahmen für Gesundheits- und Krankenpflegekräfte wird auch die Untersuchungsgruppe entsprechend eingegrenzt.
Maria Stefani

Kapitel 3. Theoretischer Bezugsrahmen der Untersuchung

Zusammenfassung
Die einleitend zu jedem Kapitel aufgeführten Interviewausschnitte sollen einen konkreten Bezug zu den Grunddaten herstellen und die Leser/-innen für den Untersuchungsgegenstand sensibilisieren. Sprachliche Konstruktionen ermöglichen eine Interpretation subjektiver Wahrnehmungen sowie der expliziten Gesundheitsvorstellungen von Individuen. So lassen hier die beiden exemplarischen Zitate subjektive Gesundheitstheorien erkennen, die sich am Alter orientieren.
Maria Stefani

Kapitel 4. Forschungsstand zum Untersuchungsthema

Zusammenfassung
Dieser Interviewausschnitt verdeutlicht den Informationsmehrwert einer offenen Frage am Ende des Interviews, nämlich: „Fällt Ihnen etwas zum Thema ein, das hier vielleicht nicht zur Sprache kam?“. Die rekonstruktive Textanalyse offenbart in der Antwort die Befürchtungen, dass die reale Gesundheitssituation der Gesundheits- und Krankenpflegekräfte nicht aufgedeckt wird: „was keiner sieht“, „kommt nie ans Tageslicht“. Zudem werden Erwartungen deutlich an Veränderungen der Situation z. B. durch die vorliegende wissenschaftliche Untersuchung, „damit Leute eine Chance haben, um was zu verändern.
Maria Stefani

Empirischer Teil

Frontmatter

Kapitel 5. Forschungsleitende Fragen der Untersuchung

Zusammenfassung
Die zentrale Forschungsfrage bezieht sich in abstrahierter Form auf das anvisierte Ausgangsproblem der Gesundheitssituation von Pflegefachpersonen. Die überdurchschnittlich hohen Zahlen krankheitsbedingter Ausfallzeiten in dieser Berufsgruppe lassen sich statistisch bzw. quantitativ belegen, jedoch erschließt sich aus der Erkenntnis dieser Daten vorerst nur ein widersprüchliches, aufklärungsbedürftiges Phänomen: Eine Berufsgruppe mit vermeintlich hoher Gesundheitskompetenz ist häufig von Gesundheitsstörungen betroffen. Des Weiteren bleiben Maßnahmen der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung trotz vermeintlich optimaler persönlicher und struktureller Voraussetzungen nur eingeschränkt wirksam.
Maria Stefani

Kapitel 6. Wissenschaftstheoretischer Hintergrund zum methodischen Vorgehen

Zusammenfassung
Auf der Grundlage der Problemstellung und der daraus abgeleiteten Forschungsfragen untersucht die vorliegende Studie die Gesundheitsvorstellungen der Gesundheits- und Krankenpflegekräfte und zielt auf die Identifikation bzw. Rekonstruktion von gruppenspezifischen Deutungs- und Handlungsmustern im Gesundheitsverhalten. Gegenstand des folgenden Kapitels ist die Darlegung und Begründung des wissenschaftstheoretischen Hintergrunds der im Kontext der qualitativen Sozialforschung eingebetteten Studie.
Maria Stefani

Kapitel 7. Datenerhebung der Untersuchung

Zusammenfassung
Im Anschluss an die dargestellten forschungstheoretischen Grundlagen der Untersuchung erfolgt nun in Kapitel 7 die Darstellung des praktischen Vorgehens bei der Datenerhebung. Dementsprechend werden die angewandten Methoden und Techniken der Datenerhebung erläutert sowie deren Auswahl begründet (vgl. Kapitel 7.1 bis 7.5). Vor diesem Hintergrund wird auch die praktische Umsetzung beschrieben und im Kontext der Untersuchung reflektiert.
Maria Stefani

Kapitel 8. Datenauswertung der Untersuchung

Zusammenfassung
In der Phase der Datenerhebung wurde Material erhoben, welches emotionale und kognitive Befindlichkeiten oder menschliches Verhalten und soziales Handeln repräsentiert (vgl. Lamnek, 2010, S. 441-445). Diese Materialfülle lag in Form reproduzierbarer Audiodateien vor und musste erst einmal aufbereitet werden, um im Rahmen der Datenauswertung entsprechende Analyseverfahren zu ermöglichen.
Maria Stefani

Kapitel 9. Darstellung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse

Zusammenfassung
Die vorangehenden Kapitel haben den Forschungsprozess systematisch entsprechend der angewandten Verfahren und methodischen Schritte dargestellt. Aufgrund des iterativen Vorgehens in der Untersuchung lässt sich jedoch eine ablaufkonforme Chronologie nur bedingt darstellen. Forschungspraktische Handlungen wie z. B. Planung der Untersuchungsschritte und methodische Entscheidungen, Literaturrecherche, Datenerhebung, -auswertung und -interpretation oder Arbeitshypothesen und empirische Überprüfung überlappen und bedingen sich in mehrfacher Weise gegenseitig.
Maria Stefani

Kapitel 10. Empirisch begründete Typenbildung

Zusammenfassung
Das Forschungsinteresse dieser Arbeit steht im Zusammenhang mit der Optimierung von Gesundheitsmaßnahmen für die Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflegekräfte im Rahmen des BGMs. Vor diesem Hintergrund wurde auf der Basis der entwickelten Theorie eine Typologie konstruiert, die anwendungsorientiert die komplexen Studienergebnisse systematisiert. Darüber hinaus fand bei der Erarbeitung der Typen eine konstruktive Überprüfung und Rückkoppelung der entwickelten Theorie an der empirischen Ausgangsrealität statt.
Maria Stefani

Schlussbetrachtung und Ausblick

Frontmatter

Kapitel 11. Die Studie im Rückblick

Zusammenfassung
Der Forschungsprozess erfordert fortlaufend einen Ab- und Angleich des methodischen Vorgehens sowie der Teilergebnisse mit der Untersuchungsfrage und dem angestrebten Ziel. Umso mehr ergibt sich die Notwendigkeit zum Abschluss der Studie, das Forschungsvorhaben und die Resultate gegenüberzustellen und zu bewerten. Im Mittelpunkt steht eine für qualitative Forschungsverfahren unerlässliche kritische Reflexion.
Maria Stefani

Kapitel 12. Erörterung der Forschungsergebnisse

Zusammenfassung
In Kapitel 12 werden die zentralen Ergebnisse der Studie im Zusammenhang mit dem erbrachten Erkenntnisgewinn erörtert. An erster Stelle (Kapitel 12.1) der Diskussion steht der theoretische Erkenntnisgewinn mit dem Beitrag der Theoriebildung zum Deutungsmusteransatz. Anschließend werden die praktischen Implikationen der Studie bezüglich der bedarfs- und zielgruppenorientierten Planung von betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen geprüft.
Maria Stefani

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