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About this book

Es wird zunächst ein Überblick über Modelle gegeben, die zur Bewertung sektoraler und gesamtwirtschaftlicher Kosten von Umweltpolitik eingesetzt werden. Dabei handelt es sich vor allem um Input-Output-Modelle und deren Weiterentwicklungen. Es zeigt sich, daß diese Modelle nicht geeignet sind, volkswirtschaftliche Kosten von Umweltpolitik zu erfassen, da wesentliche Rückwirkungen über Preise, Substitutionsvorgänge und Veränderungen von Einkommen nicht berücksichtigt werden. Im Anschluß daran wird die Methodik der Angewandten Gleichgewichtsanalyse dargestellt, die eine Kombination von verallgemeinerten I/O-Modellen und allgemeinen Gleichgewichtsmodellen ist. Es wird ein eigenes CGE-Modell entwickelt und ausführlich beschrieben. Dieses Modell (ENEAS) wird zur Bewertung konkreter umweltpolitischer Maßnahmen verwandt. Beispiele sind: Vergleich von Emissionsstandards versus effiziente umweltpolitische Maßnahmen (Emissionssteuern), Subventionen auf beseitigte Schadstoffe, Verfahren zur Reduktion von CO2-Emissionen u.a.

Table of Contents

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Seit Anfang der siebziger Jahre wurden in der Bundesrepublik zahlreiche Gesetze erlassen, die dazu dienen, die Emissionen von Luftschadstoffen zu regulieren.1 Ziel der Gesetzgebung auf diesem Gebiet ist es, schädigende Einflüße von Luftschadstoffen auf den Menschen und die Umwelt zu verhindern.
Michael Schröder

1. Modelle zur Bewertung der volkswirtschaftlichen Kosten des Umweltschutzes

Zusammenfassung
Es ist der Zweck dieses Kapitels, einen Überblick über gesamtwirtschaftliche, disaggregierte Modelle zu vermitteln, die zur Ermittlung volkswirtschaftlicher Kosten des Umweltschutzes entwickelt wurden. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung und Analyse der beiden wichtigsten Modellgruppen: Input-Output-Modelle und allgemeine Gleichgewichtsmodelle. Es wird allerdings keine vollständige Erfassung aller vorhandenen Modelle angestrebt. Vielmehr werden die zwei oben genannten Modellgruppen anhand typischer Beispiele erläutert und aufgrund ihrer Verwendbarkeit für die theoretische und empirische Analyse bewertet.
Michael Schröder

2. Das ENEAS-Modell als empirisches Gleichgewichtsmodell zur Simulation der Kosten von Umweltpolitik

Zusammenfassung
Dieses Kapitel widmet sich schwerpunktmäßig der Darstellung des ENEAS-Modells. Dies ist ein empirisches Gleichgewichtsmodell, das speziell zur vergleichenden Analyse umweltpolitischer Instrumente konstruiert wurde. Dabei werden alternative umweltpolitische Maßnahmen anhand ihrer Kosten zur Erzielung einer vorgegebenen Emissionsreduktion bei mehreren Schadstoffen bewertet.
Michael Schröder

3. Anwendungen des ENEAS-Modells

Zusammenfassung
CGE-Modelle werden dazu verwendet, ökonomische Fragestellungen zu analysieren, die für die Bewertung praktischer Wirtschaftspolitik prinzipiell sehr bedeutsam sein können. Eine Anwendbarkeit der Resultate von CGE-Studien für Zwecke der Politikberatung setzt jedoch voraus, daß eine hinreichend große Wahrscheinlichkeit dafür besteht, daß sich die Ergebnisse der Modellanwendungen auf die Realität übertragen lassen. Damit wird das Problem der Validität von CGE-Modellen angesprochen.
Michael Schröder

4. Schlußbetrachtungen zum ENEAS-Modell

Zusammenfassung
Die Darstellung der Simulationen und die Interpretation ihrer Ergebnisse in Kapitel (3) haben gezeigt, daß CGE-Modelle zur Analyse der ökonomischen Wirkungen von Umweltpolitik sehr leistungsfähige Instrumente sind.
Michael Schröder

Backmatter

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