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About this book

Dieses Lehrbuch beschreibt, wie sich Unternehmen und Institutionen gezielt von innen heraus „digitalisieren“, um die Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu meistern. Zahlreiche Beispiele aus traditionellen und jungen Unternehmen vermitteln ein umfassendes Verständnis für die wichtigsten Gestaltungsfelder der digitalen Organisationsentwicklung, von der Strategiearbeit und strategischen Kundeninteraktion über Produktion und Prozessgestaltung bis hin zu Corporate Governance und Führung. Studierende werden in die Lage versetzt, die unterschiedlichen Aspekte der digitalen Transformation kritisch zu reflektieren und eigenständig Lösungsansätze für das Management des digitalen Wandels zu erarbeiten. Neben Grundlagen, interaktiven Fallbeispielen und nützlichen Checklisten enthält das Buch viele Tipps zum sinnvollen Einsatz digitaler Methoden und Technologien im Unternehmen, z.B. Scrum, Social Networking, Machine Learning, Industrie 4.0, Big Data oder Algorithmen. Studierende und Dozenten erhalten mit dem Buch einen strukturierten Lernleitfaden und didaktische Tipps zum Einsatz in der Lehre.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung: Warum Digitalisierung wichtig ist

Zusammenfassung
Dass die Digitalisierung immer weiter voranschreitet, steht außer Frage. Die digitalen Technologien des 21. Jahrhunderts spielen eine immer größere Rolle, wenn es um die Neugestaltung von Unternehmen und Organisationen geht. Doch wie kann der Einfluss der Digitalisierung aus praktischer Perspektive bei der Organisationsgestaltung und Führung berücksichtigt werden? Gibt es neue Wege, die Digitalisierung durch gezielte Entwicklung digitaler Organisationen besser zu bewältigen? Diese Fragen versucht dieses Buch zu klären. In diesem Kapitel wird ein Überblick über den Themenkomplex der Digitalisierung in Organisationen gegeben und aufgezeigt, wie das Buch aufgebaut ist. Themen in diesem Kapitel: Neoklassische Unternehmenstheorie, FAANG-Unternehmen, Big Shift, Ziele des Buches.
Kai Reinhardt

Die digitale Wirklichkeit

Frontmatter

Kapitel 2. Der Big Shift – alles wird digital

Zusammenfassung
Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung. Dieses Zeitalter ist durch die immense Verbreitung digitaler Technologien in allen Lebensbereichen geprägt. Viele neue, teils radikale Technologien, u. a. soziale Netzwerke, Data Analytics, künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge usw., führen zu gravierenden Verhaltensveränderungen bei Mensch und Organisation – dem Big Shift. Diese große Veränderung hängt stark mit dem Wandel von der Industrie- zur Digitalgesellschaft zusammen, dem Organisationen und Individuen ausgesetzt sind und innerhalb dessen sie sich neu verorten. In diesem Kapitel geht es um die mit dem Wandlungsprozess verbundenen Phänomene auf gesellschaftlicher, organisatorischer und individueller Ebene. Auch stellen wir die Frage, ob es alternative Erklärungsmodelle zur vierten industriellen Revolution gibt.
Kai Reinhardt

Kapitel 3. Einfluss der digitalen Transformation verstehen

Zusammenfassung
Entscheidend für den Erfolg digitaler Organisationen ist es, dass die Entscheider die ganzheitlichen Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch, Organisation und Gesellschaft verstehen. Dieses Kapitel liefert eine differenzierte Betrachtung der disruptiven „Störsignale“ im Markt und zeigt, mit welchen Methoden diese identifiziert werden können. Neben dem „Wie“ wird auch das „Was“ diskutiert und die verschiedenen Veränderungsebenen der Digitalisierung analysiert, u. a. die Wirkungen der Digitalisierung auf gesellschaftlicher, organisationaler und individueller Ebene. Speziell der Bereich der Verhaltensveränderungen der Menschen wird einer näheren Betrachtung unterzogen und ein Modell der digitalen Bedürfnisse vorgestellt, anhand dessen sich die Bedürfnismuster des „homo digitalis“ erklären lassen. Ob es sich bei allen Veränderungen um eine „echte“ Revolution handelt, wird abschließend besprochen.
Kai Reinhardt

Kapitel 4. Auf dem Weg zur digitalen Identität

Zusammenfassung
Viele Unternehmen reagieren auf den digitalen Wandel aktionistisch: Führungskräfte werden ins Silicon Valley geschickt, um so zu „Start-up-Leadern“ zu werden; es wird ein CDO eingestellt in der Hoffnung, dass dieser die digitale Kompetenzlücke ausfüllt; oder es werden digitale Innovationsbereiche aus dem Boden gestampft, ohne dass sich die Kultur im gesamten Unternehmen verändert. Alle diese Maßnahmen sind für sich gesehen gut, aber voneinander isoliert. So kommt es nicht selten zum Scheitern der ambitionierten und teuren digitalen Initiativen. In diesem Kapitel beschäftigen wir uns deshalb mit den Wahrnehmungsschwächen in der digitalen Planung und Organisation. Erläutert werden die Gründe, wie es zu einer kognitiven Distanzierung Zwischen den digitalen Zielen in der Organisation und den Entwicklungen der Umwelt kommen kann und warum diese Verzerrungen durch eine „organisationale Sinngebung“ – dem Sensemaking mittels narrativer Motive – überwunden werden können.
Kai Reinhardt

Organisationen im Wandel

Frontmatter

Kapitel 5. Neue Leitbilder der digitalen Organisation

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, in welcher konkreten Gestalt digitale Organisationen aus strukturationstheoretischer Sicht entwickelt werden können. Aus den vorhergehenden Kapiteln ist bekannt, dass Unternehmen angesichts der digitalen Einflüsse nicht mehr ausschließlich nach Prinzipien der traditionellen Institutionensicht gestaltet werden sollten. Besprochen werden alternative und neue Leitbilder der digitalen Organisationsentwicklung sowie deren Vor- und Nachteile: Angefangen bei den Vorläufern der digitalen Organisation in Form der computergestützten und virtuellen Organisation, über neuere Formen der systemischen Organisation, wie Holokratie oder Hypertextorganisation, bis hin zur abstrakt-fraktalen Organisation sowie ihrer Schwester, der dezentralisierten autonomen Organisation (DAO), wird ein Abriss über den heutigen Entwicklungsstand zur Diskussion um neue Strukturationsformen digitaler Organisationen gegeben.
Kai Reinhardt

Kapitel 6. Design der Digitalen Organisation

Zusammenfassung
Nachdem die Rahmenbedingungen zur Entwicklung digitaler Organisationen sowie die Anforderungen an digitale Organisationsformen geklärt wurden, stellt sich die Frage, wie die digitale Organisation in der Praxis etabliert wird. Vorgestellt wird dazu in diesem Kapitel das digitale Betriebsmodell, das den operativen Bauplan für den Aufbau digitaler Organisationsstrukturen liefert. Schritt für Schritt lässt sich damit die digitale DNA im Unternehmen entwickeln bzw. bestehende Strukturen um digitale Aspekte erweitern. Abschließend wird reflektiert, warum sich mit dem Ansatz der digitalen Organisation Risiken des digitalen Zeitalters besser bewältigen lassen als mit konventionellen Organisationsformen.
Kai Reinhardt

Gestaltungsfelder der digitalen Transformation

Frontmatter

Kapitel 7. Digital Sensing: Organisation der Kundeninteraktion im digitalen Unternehmen

Zusammenfassung
Beim ersten Gestaltungsfeld einer digitalen DNA geht es um den Aufbau veränderter Strukturen, um den Kunden im Kontext der Digitalisierung besser verstehen zu können. Die Grundlage bildet die Sensibilisierung aller Beteiligten für eine kundenzentrierte, digitale Kundeninteraktion. In diesem Kapitel wird der Einsatz neuer Verfahren, Methoden und Instrumente zum Aufbau der kundenzentrierten Organisation besprochen. Dazu zählen unter anderem Instrumente zur digitalen Kundenanalyse, zur Kundeninteraktion über verschiedene Kanäle hinweg, zum Customer Experience Management bis hin zum Einsatz sozialer Netzwerke und mobiler Medien in der Kundeninteraktion.
Kai Reinhardt

Kapitel 8. Digitale Orientierung: Zukunft strategisch meistern

Zusammenfassung
Ein zentrales Gestaltungsfeld der digitalen DNA ist das der veränderten strategischen Ausrichtung von Organisation. Dieses Gestaltungsfeld ist eng mit der operativen Strategiearbeit eines Unternehmens verwebt. In diesem Kapitel lernen Sie die wichtigsten Instrumente der strategischen Arbeit in der Digitalisierung kennen und erfahren, wie sich Veränderungen in der digitalen Organisation aus Strategiesicht bewältigen lassen. Vorgestellt werden neben klassischen Formen für die Strategiearbeit vor allem neue Instrumente und Ansätze, wie Venture Building, Digital Labs, Inkubation und Akzeleration. Mit diesem Wissen ausgestattet sind Organisationen in der Lage, systematisch am Aufbau neuer strategischer Fähigkeiten im Zeitalter der Digitalisierung zu arbeiten.
Kai Reinhardt

Kapitel 9. Digital Leadership – Organisationen in digitalen Zeiten kompetent führen

Zusammenfassung
Ein weiteres Gestaltungsfeld der Digitalisierung von Organisationen ist das der digitalen Führung. Digital kompetente Führungskräfte sind der Schlüssel zur Transformation zu digitalen Prozessen, Strukturen und einer Kultur geprägt von Flexibilität und Offenheit. Sie sind in der Lage, die komplexe Wirklichkeit einer VUCA-Welt zu verstehen, die wirtschaftlichen Chancen zu nutzen und neue Arbeitsmodelle umzusetzen. Zudem bieten sie Mitarbeitern, trotz hoher Unsicherheit und Komplexität, durch kompetente Entscheidungen das Gefühl von Stabilität. In diesem Kapitel wird beschrieben, was den neuen Führungsstil des ‚Digital Leadership Managements‘ prägt und mittels welcher Methoden dieser umsetzbar ist. Der Ansatz der digitalen Führungskräfteentwicklung liefert für den systematischen Kompetenzaufbau eine neue Grundlage. Auch der CDO – der Chief Digital Officer – als digitale Leitfigur neuer Organisationen wird diskutiert und aufgezeigt, welche Alternativen es zu dieser Rolle gibt.
Kai Reinhardt

Kapitel 10. Digitale Innovation: Strategische Erneuerung digital beschleunigen

Zusammenfassung
Ein wichtiges Gestaltungsfeld der digitalen Organisation ist das des digitalen Innovationsmanagements. Davon auszugehen, dass die digitale Wirtschaft lediglich auf technologischen Innovationen aufbaut, wäre zu kurz gegriffen. Beim Aufbau einer digitalen Organisation spielen verschiedene Innovationsaspekte eine Rolle, beispielsweise kundenzentrierte, organisatorische oder prozessuale Innovationen. Alle diese Formen gründen auf einer neuen Art und Weise, wie digitale Technologie den Alltag in der Organisation beeinflusst. In diesem Kapitel wird geklärt, wie die digitale Innovationsfähigkeit aufgebaut und verankert werden kann. Es geht um die unterschiedlichen Formen von Innovation, deren Merkmale sowie Anwendungsformen im Rahmen eines digitalen Innovationssystems.
Kai Reinhardt

Kapitel 11. Digital Computing – Einsatz smarter Technologien in der digitalen Organisation

Zusammenfassung
Die digitale Organisation ist nicht ohne Technologie denkbar. Ganz gleich, ob eine digitale Organisation neu entsteht oder im Rahmen einer Transformation überführt wird, das Beherrschen digitaler Technologien ist ein entscheidender Gestaltungsbereich digitaler Organisationen. Erfolgreiche Unternehmen im digitalen Zeitalter sind in der Lage, sowohl für Produkte und Dienstleistungen als auch für die eigene Verwaltung passgenaue technische Lösungen einzusetzen und in Kundenwert bzw. eine höhere Effizienz zu übersetzen. In diesem Kapitel wird abschließend ein kurzer Überblick über die wichtigsten technologischen Bereiche digitaler Organisation gegeben. Zudem wird kurz aufgezeigt, warum es eine logische Verbindung zwischen technologischem Fortschritt und Wohlstand gibt.
Kai Reinhardt

Backmatter

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