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About this book

Home-Office wird unser künftiges Arbeitsleben nachhaltig prägen. Unternehmen und Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, sowohl eine hohe Produktivität als auch ein hohes Engagement und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu sichern. Der Unternehmenskultur kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Die Übertragung der bisherigen Unternehmenskultur in digitale Arbeitsumgebungen ist allerdings kein Selbstläufer. Viele neue Fragen stellen sich, die nach überzeugenden Antworten verlangen. Dieses Buch liefert diese Antworten, es beschreibt eine systematische Vorgehensweise, wie die Gestaltung moderner Arbeitswelten gelingen kann.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Digitalisierung als Game Changer

Zusammenfassung
Der Arbeitsort als physisch klar adressierbarer Ort der Arbeitserledigung verliert seine Eindeutigkeit. Schon seit mehreren Jahrzehnten werden Konzepte des Home-Office oder von Teleworking diskutiert. Aber erst jetzt unter den Auswirkungen der Corona-Krise wurde der Reaktionsdruck groß genug, um umfassende Konzepte zur Neuordnung der Arbeitswelt in einer Vielzahl von Unternehmen anzugehen. Den ermöglichenden Faktor dabei stellt die Digitalisierung dar. Diese hat in den letzten 50 Jahren die gesamte Arbeits-, zunehmend aber auch die private Lebenswelt grundlegend verändert. Die Werkzeuge, um von jedem Ort der Welt gemeinsam arbeiten zu können sind mittlerweile in fast jedem Privathaushalt vorhanden. Ein Notebook reicht in aller Regel aus, um auf alle Arbeitsmaterialien zugreifen und mit allen Kollegen kollaborativ an gemeinsamen Aufgaben mitwirken zu können. Die Technik alleine reicht allerdings nicht für effektive Wertschöpfungsprozesse aus. Die weiteren zentralen Stellhebel für produktive Arbeitsumgebungen werden in diesem Kapitel herausgearbeitet und adressiert.
Josef Herget

Kapitel 2. Kommunikation und Kollaboration in der digitalen Arbeitswelt

Zusammenfassung
In diesem Abschnitt werden die Grundlagen einer modernen Arbeitswelt diskutiert und dabei wird ein neues Modell zur Gestaltung von möglichst effizienten und gleichzeitig emotional involvierenden digitalen Arbeitsformen eingeführt. Zunächst wird, angelehnt an die Media Richness Theorie aus den 80er Jahren, das damalige Modell erweitert und an die modernen Arbeitsformen adaptiert. Dabei werden als zentrale Stellschrauben neben den Kommunikationsmedien die Komplexität der Arbeitsaufgabe betrachtet und das Konzept der sozialen Präsenz integriert. Mit der Betrachtung dieser drei Gestaltungsparameter lassen sich von allen Führungskräften, aber auch Mitarbeitern, die richtigen Instrumente und Inhalte zur effektiven, effizienten und individuell-emotional involvierenden Kommunikation und Kollaboration ergreifen. Diesem Aspekt kommt in hybriden Arbeitswelten eine entscheidende Bedeutung zu.
Josef Herget

Kapitel 3. Unternehmenskultur in hybriden Ausprägungen

Zusammenfassung
Eine gute Unternehmenskultur stellt den nachhaltigen Garanten einer erfolgreichen unternehmerischen Entwicklung dar. Allerdings kennen die meisten Unternehmen weder ihre aktuelle Unternehmenskultur, noch wissen sie genau, welche Unternehmenskultur sie anstreben sollten. Auch der Weg zur gewünschten Unternehmenskultur ist den meisten Unternehmen kaum bekannt. Unternehmenskultur wird vor allem durch konkretes Verhalten, Kommunikation und Interaktion geformt, sie wird tradiert und entzieht sich einer unmittelbaren direktiven Gestaltung. Jede Organisation verfügt über eine Unternehmenskultur und diese wird in der Regel auch in die digitalen Umgebungen übertragen. Die digitale Sphäre weist jedoch viele Gestaltungsparameter auf, von denen sich zahlreiche der unmittelbaren Einwirkung durch die Führungskräfte und Mitarbeiter entziehen. Gleichzeitig erlaubt jedoch die digitale Arbeitsumgebung die Einführung neuer Standards, Erwartungshaltungen und Kollaborationsformen. Die Integration der Präsenzkultur mit der sich herausbildenden digitalen Kultur wird hier als hybride oder virtuelle Unternehmenskultur bezeichnet. Sie stellt eine aktuelle Herausforderung dar, die dennoch mit einer Systematik und den richtigen Werkzeugen gelingen kann.
Josef Herget

Kapitel 4. Ein Vorgehenskonzept zur Konstruktion hybrider Arbeitsformen

Zusammenfassung
Wie können nun erfolgreiche Unternehmenskulturen, die all die gewünschten Elemente der Präsenzkulturen und der digitalen Kulturen integrieren, gestaltet werden? Wie kann ein bloßes Nebeneinander unterschiedlicher und wahrnehmbarer Konzepte vermieden werden? Strategie und Systematik sind auch bei der Gestaltung hybrider Arbeitskonzepte die zentralen Ausgangspunkte. Unabhängig vom derzeitigen Planungs- und Entwicklungsstand eignet sich das präsentierte Vorgehenskonzept, um die eigene virtuelle Unternehmenskultur zielorientiert zu gestalten. Oftmals dient dieses Konzept sogar dazu, die bisher erlebte präsente Unternehmenskultur nachhaltig zu optimieren. Die einzelnen Phasen des Vorgehenskonzeptes können dabei linear abgearbeitet werden, aber je nach eigenem Entwicklungsstand können auch Phasen übersprungen werden. In der Regel empfiehlt sich jedoch das Durchlaufen sämtlicher Stufen des beschriebenen Vorgehenskonzeptes.
Josef Herget

Kapitel 5. Ein Canvas als Management-Instrument zur Kreation moderner Arbeitswelten

Zusammenfassung
Im abschließenden Abschnitt wird ein Canvas als zentrales Management-Instrument zur Gestaltung moderner hybrider Arbeitskonzepte vorgeschlagen. Canvasse erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit wegen ihrer kompakten und prägnanten Darstellung von Zusammenhängen und Aktionsparametern. Das hier entwickelte Canvas eignet sich als Arbeitsinstrument, um die bisher erarbeiteten Konzepte zu visualisieren, die Voraussetzungen, Handlungsabläufe und erwarteten Ergebnisse in ihrem Zusammenspiel zu überblicken. Canvasse stellen ein nützliches Kommunikationsinstrument dar, sie schaffen ein gemeinsames Verständnis des betrachteten Phänomens und des avisierten Gestaltungsraumes.
Josef Herget

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