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About this book

Andreas Weber vermittelt Unternehmern und Managern die überlebenswichtige Facette der Digitalisierung mithilfe eines selbst entwickelten Modells. In dessen Mittelpunkt steht der Mensch: der Kunde im Fokus einer veränderten Wertschöpfungskette, die Mitarbeiter mit Ihrem Engagement, ihrer Kreativität und Wandlungsfähigkeit und last not least die Führungskräfte als deren Vorbilder und Befähiger sowie als strategische Pioniere. Daten sind der Treibstoff, ihre Integration ist das Geschäft. Nur eine kundenzentrierte Supply Chain ermöglicht unternehmerisches Wachstum und garantiert den unternehmerischen Fortbestand. Ansprechende Grafiken erläutern die eingängige Darstellung Schritt für Schritt. Sie eröffnet dem Leser den Ausblick auf die kommenden fünf Jahre, in denen sich entscheidet, wer am Markt überlebt. Das Buch ist Weckruf und Ansporn, endlich digital zu handeln, um den Unternehmenserfolg zu sichern und zu steigern.

Table of Contents

Frontmatter

1. Einleitung: Warten auf den Tod?

Zusammenfassung
Die Zeit fließt immer der Zukunft entgegen. Sie lässt sich nicht aufhalten, nicht verlangsamen. Sie tickt in ihrem eigenen Rhythmus, den die Erdumdrehung bestimmt und mit ihr die Anziehungskraft von Sonne und Mond. Zeit ist also ein zuverlässiges Phänomen zwischen den Gestirnen. Und doch haben Menschen überall auf der Welt das Gefühl, die Zeit würde sich beschleunigen. Doch dieses Gefühl trügt. Zwar sind die Messinstrumente seit Erfindung der Sonnenuhr feiner und zudem digital geworden. Zwar füllen sich die Denkräume mehr denn je mit Informationen an. Zwar explodiert die Datenmenge und verdoppelt sich etwa alle zwei Jahre. Aber die Zeit ist für uns Menschen geblieben, was sie auf persönlicher Ebene stets war: eine erschöpfliche Ressource, die dem Leben einen Anfang und ein Ende gibt. Dazwischen liegt ein Meer voller Chancen. In Zeiten der Industrie 4.0 besteht dieses Meer aus Daten. Daten entstehen durch Sensoren in Maschinen, durch die Nutzung von Telefonen, Mail‐Programmen, Bankkarten, durch Autofahren, Einkaufen, durch öffentliche Kameras, Stromzähler, GPS, durch jeden Klick im Internet. Sie fließen parallel zurzeit durch unser Leben, gemessen in Zettabyte, einer Größe, die für das menschliche Gehirn schwer zu erfassen ist: einer Ziffer folgen 21 Nullen. Rund 40 Zettabytes soll das Datenmeer in wenigen Jahren erreichen, „… das entspricht nach Schätzungen der Forscher 57 mal der Menge der Sandkörner aller Strände der Erde“ [1]. Bereits heute denken wir nicht mehr in Mega sondern in Giga und Tera. Wir werden in Kürze auch mit Peta, Exa, Zetta und Yotta umgehen lernen. Bedenken wir, dass Daten in Zukunft die ökonomische Bedeutung haben werden, die Energie einst hatte, so bin ich versucht zu sagen: Für die Industrie brechen beste Zeiten an, um Effizienz und Erfolg zu steigern.
Andreas Weber

2. Data Driven Services – Modellbeschreibung einer industriellen Zeitenwende

Zusammenfassung
Leugnen ist zwecklos: Die Digitalisierung erreicht die Industrie mit voller Wucht. Alle sind betroffen, niemand kann sich entziehen. Unbemerkt von vielen Unternehmenslenkern vollzieht sich ein Wandel, der Bestehendes und Bewährtes derart radikal infrage stellt, dass man von einer industriellen Zeitenwende sprechen kann. Gleichzeitig bringt die konsequente Nutzung digitaler Technologien neue, ungeahnte Möglichkeiten, von denen noch vor wenigen Jahren niemand zu träumen gewagt hätte. Der Aufbruch in digitalisierte Wertschöpfungsketten ist das Gebot der Stunde für die Industrie. Wer mitmacht, der kann gewinnen. Wer zögert, zaudert oder zuwartet, der hat schon verloren.
Andreas Weber

3. Die digitale Revolution ist allgegenwärtig

Zusammenfassung
Die Digitalisierung produziert immense Datenmengen +++ Warum Datenschutz heute kaum mehr möglich ist +++ Daten bieten Unternehmen viele Möglichkeiten, die bislang ungenutzt bleiben +++ Warum der Kundennutzen für Unternehmen im Vordergrund stehen sollte +++ Die digitale Transformation ist die wichtigste Aufgabe für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen +++
Der Ruf nach Datensicherheit wird mit dem exponentiellen Anstieg der Datenmenge immer leiser. Mittlerweile ist die Erkenntnis in der Politik, der Industrie und darüber hinaus bei jedem Einzelnen angekommen, dass es keine absolute Datensicherheit gibt. Wer dieses Ziel anstreben würde, wäre zum Scheitern verurteilt. Es gibt keine Barrieren, die das Entschlüsseln von Daten verhindern, es gibt keine einhundertprozentige Garantie, dass Daten nicht an Dritte gelangen. Zahlreiche Enthüllungen, Datenleaks und Whistleblower haben uns diese Tatsache gelehrt. Das mag zwar bei Datenschutzbeauftragten ein leichtes Zucken unter dem Augenlid hervorrufen, doch davon wird der Datenfluss trotzdem nicht aufgehalten werden. Solange ein Mensch im Alltag handelt, solange er an dieser Gesellschaft teilnimmt, wird er Daten produzieren und senden – und die sind niemals geheim.
Andreas Weber

4. Wer Daten hat, hat Macht

Zusammenfassung
Der ökonomische und gesellschaftliche Wandel setzt sich auch gegen seine Skeptiker durch +++ Unternehmen müssen ihre Rolle in der Wertschöpfungskette neu definieren +++ Warum Geschäftsmodelle sich über Nacht verändern können +++ Was Freiheit für die Industrie 4.0 bedeutet +++ Datensilos öffnen bedeutet: die eigene Zukunft sichern +++ Wie für Kunden und Unternehmen eine Win‐win‐Situation entsteht +++ Die Grundlage für Ihre Big‐Data‐Strategie +++
Vor jedem Wandel, das lehrt die Geschichte, gibt es ein Staunen, ein Zögern, ein Zurückzucken, nach dem Motto: „Achtung, das kann gefährlich werden.“ Als die erste dampfbetriebene Eisenbahn 1835 mit einer Geschwindigkeit von rund 35 km in der Stunde von Nürnberg nach Fürth fuhr, hatten die 200 Insassen ob dieses Tempos auf den Schienen schlichtweg Angst um ihr Leben. Man drosselte es später wieder, um Material zu schonen. Der Impuls aber – weiter und schneller voranzukommen – der war in den Köpfen der Ingenieure implementiert. Heute, nur 150 Jahre später, arbeitet ein japanisches Team an einer Magnetschwebebahn, die mit einer Geschwindigkeit über 500 km/h die Städte verbindet.
Andreas Weber

5. Moderne Architektur der Wertschöpfungsstufen

Zusammenfassung
Der Kunde wird zum Teil der Wertschöpfungskette +++ Warum die Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette so wichtig ist +++ Die Rolle der Mitarbeiter wandelt sich mit der digitalen Transformation +++ Kooperation ist besser als Abschottung +++
Die Digitalisierung ist heute kein unternehmerisches Geheimnis mehr. Sie ist vielmehr eingebettet in ein weites Netzwerk unterschiedlicher Akteure. Und mit dieser Netzwerkarbeit, die auf Daten und deren Verknüpfung basiert, baut sich die Architektur der Wertschöpfungsstufen neu: Das Optimum für jede einzelne Stufe für die Kette rückt in den Mittelpunkt der Betrachtung – und nicht mehr nur die Wertschöpfungsstufe des eigenen Unternehmens.
Andreas Weber

6. Weckruf für eine veränderte Unternehmenskultur

Zusammenfassung
Werte‐ und Kulturwandel sind zentral für die digitale Transformation +++ Warum Kennzahlen aus der Vergangenheit heute bedeutungslos sind +++ Entwerfen Sie Zukunftsszenarien +++ Wie Sie Stress positiv wenden +++ Change ist auch eine Frage der Persönlichkeit +++ Warum sich die Hierarchien in Unternehmen auflösen +++ Fehler sind wichtig für den eigenen Fortschritt +++ Die neuen Leitsätze der Industrie 4.0
Ein Unternehmen ohne eine werteorientierte Kultur wäre wie ein Schwamm – löchrig an Substanz und biegsam bis zur Unsichtbarkeit. Es würde keine Aufmerksamkeit für seine Produkte und Dienstleistungen wecken. Das Image wäre fahl. Nur wer ökonomische, sozio‐kulturelle und organisatorische Werte‐Faktoren definiert und kommuniziert, kann sicher sein, nach seinem Selbstverständnis zu wirken. Das gilt im Privaten wie im Beruflichen, denn Werte sind die Grundlage für jedwede Ethik. Aktuell befindet sich diese Ethik im Wandel. Mehr noch, sie ist im Begriff, sich völlig neu zu formieren. Das können Sie begrüßen oder nicht. Fakt ist: Wir begegnen mit der Digitalisierung einer anderen Werte‐Dimension, die ich in diesem Kapitel darlegen will – zum einen, um Sie zu ermutigen, mit der Zeit zu gehen; zum anderen, um Sie zum kreativen Denken anzuregen. Verstehen Sie meinen Weckruf als den Versuch, die Unternehmenskultur in die Industrie 4.0 zu verankern, allerdings in modernem Design.
Andreas Weber

7. Zukunftsdenken

Zusammenfassung
Stellen Sie Ihr Geschäftsmodell auf den Prüfstand +++ Wie Sie Ihren Kunden Glück liefern können +++ Warum der Technologie magische Kraft innewohnt +++ Nehmen Sie die Emotionen Ihrer Mitarbeiter ernst +++ Wie offenes Denken und Gedankenspiele helfen, Ihre Wertschöpfung zu verbessern +++
Die gute Botschaft in diesem Kapitel lautet: Politiker forcieren nach allen Kräften die digitale Transformation in deutschen Unternehmen. Die zweite Nachricht stimmt ein wenig nachdenklich: Die Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Zwar schätzen sie die fortschreitende Digitalisierung im privaten Bereich, im beruflichen Umfeld aber fürchten sie den Wandel. Bleiben wir zunächst bei der ersten, der guten Botschaft.
Andreas Weber

8. Der Mensch im Netz

Zusammenfassung
Die Rolle des Managers in der Industrie 4.0 +++ Vernetztes Denken ist gutes Denken +++ Wie Sie Abwehrkämpfen mit Zukunftshoffnung begegnen +++ Organigramme und Tätigkeitsbeschreibungen sind heute kontraproduktiv +++ Warum der Mensch lernt und intelligenter wird +++
Andreas Weber

9. Erfolgscredo: machen, machen, machen

Zusammenfassung
Was heute gilt, kann morgen schädlich sein +++ Nutzen und Gefahren der „deutschen Gründlichkeit“ +++ Wie Unternehmen die Digitalisierung entfalten +++ Der Umgang der Generationen mit der Digitalisierung +++ Meilensteine sind besser als Zielvereinbarungen +++
Gut getan ist besser als gut gesagt (Benjamin Franklin (1706–1790), amerikanischer Staatsmann).
Die digitale Transformation verändert sämtliche Geschäftsprozesse, erfordert das Aufbrechen aller Organisationsstrukturen und verlangt ebenso ein neues Know‐how. Ihre Tragweite ist umfassender, als Sie und ich das bislang annehmen. Ich glaube sogar, uns fehlt jegliche Phantasie, um die Entwicklung der nächsten zwanzig Jahre vorherzusagen. Das aber darf Sie nicht davon abhalten, sofort zu beginnen. Aussitzen ist nicht das Motto unserer Zeit! Das wissen Unternehmer wie Berater, und doch, so scheint es mir, trauen sie sich den Wandel nicht zu. Sie erfinden hundert Gründe um abzuwarten, allen voran stehen Sätze wie: „Bislang halten wir eine Spitzenstellung in der Branche. Warum soll sich das über Nacht ändern?“ oder: „Wir warten ab, wie die anderen reagieren.“ oder: „Wir basteln noch an den passenden Werkzeugen für den Wandel“ oder „Wir definieren erst einmal die Jahresziele.“ Stopp. Keiner dieser Vorsätze bringt Sie weiter. Im Gegenteil. Sie verspielen Ihre Chancen, weiterhin am Markt zu bestehen. Sie haben schlichtweg keine Zeit, um zu warten.
Andreas Weber

10. Nicht ohne Team

Zusammenfassung
Was Manager vom Sport lernen können +++ Ohne Team kein Erfolg +++ Kein Paradoxon: Machen Sie sich selbst überflüssig +++ So werden Sie immer besser +++ Entwickeln Sie eine Mission – gemeinsam mit ihrem Team +++ Wie Sie als Manager in die Rolle des Coachs schlüpfen +++ Mit der Stage‐Gate‐Methode Innovationen aktiv fördern +++
Ohne Team wäre ein Manager wie ein Fußballtrainer ohne Spieler. Oder wie ein Formel‐1‐Rennfahrer ohne die Experten in der Box. Ohne Team könnte ein Manager nicht dieselbe Leistung für sein Unternehmen abrufen wie mit Team. Es hat sich inzwischen herumgesprochen: Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource in der produzierenden Industrie und eine nicht zu unterschätzende Kraft für den Erfolg. Sobald Manager den Team‐Gedanken groß werden lassen, werden auch sie wachsen. Weil das so ist, sterben inzwischen die patriarchalisch geführten Familienunternehmen langsam aus. Die Leitsätze einer lange erfolgreichen, aber nun veralteten Führungstradition funktionieren nicht mehr. Ich rate den Managern dieser Generation, schnellstens einen offenen Spirit zu etablieren, getragen von den Ideen der Mitarbeiter und deren Leidenschaft für die Aufgaben.
Andreas Weber

11. Erfolge und Fehler gemeinsam feiern

Zusammenfassung
Entwickeln Sie eine neue Fehlerkultur +++ Warum Sie Fehler belohnen sollten +++ Angst ist kein guter Ratgeber +++ Entwickeln Sie nicht gekannte Fähigkeiten +++ Loben Sie Ihre Mitarbeiter lieber zu viel als zu wenig +++ Vertrauen ist gut, Vertrauen und Veränderung besser +++ Wie Sie mit Sachlichkeit und Emotionen erfolgreich in die Zukunft starten +++
„Das Unternehmen ist umso erfolgreicher, je weniger Fehler es macht“ … So lautet die ungeschriebene Headline zahlreicher Leitbilder. Zwar wird für die Mitarbeiter eine wortschöne Philosophie entworfen, die von Toleranz, Teamspirit und Fairness erzählt, aber Achtung: Sobald sich ein Fehler einschleicht, sobald ein Team durch Übermut oder durch Lust auf Experimente auffällt, erhält dieses Leitbild Kratzer. Dann wird aus Toleranz Unverständnis, aus Teamspirit die Suche nach Schuldigen und auch die Fairness hört mit dem Erkennen eines Fehlers auf. „Das muss Konsequenzen haben“, schallt die Stimme des Chefs: „Wo kommen wir wohl hin, wenn wir über die Fehler der Mitarbeiter mit einem Schulterzucken hinwegsehen? Was wir brauchen, das ist Berechenbarkeit – und kein Risiko.“ Nun, damit liegt der Manager nicht ganz falsch: Erfolge lassen sich einfacher berechnen als Fehler. Erfolge lassen sich mit den Faktoren Zeit und Geld messen. Fehler hingegen sind die Stolperfallen auf dem Weg zum Ziel, und manchmal katapultieren sie das gesamte Team zurück an den Anfang, und dann herrscht erst einmal Hilflosigkeit. Dem Manager fehlt die Einsicht, dass Fehler sinnvoll sein können, und den Mitarbeiten fehlt die Gelassenheit, aus Fehlern zu lernen.
Andreas Weber

12. Intern first, Customer second

Zusammenfassung
Wie der Kunde Ihr Geschäft prägt +++ Neue Methoden, um Kundenwünsche zu erkennen +++ Bleiben Sie ehrlich, werden Sie transparent +++ Versprechen Sie nur, was Sie auch halten können +++ Warum Sie erst intern digital werden müssen, bevor Sie den Kunden ansprechen +++ Prüfen Sie Ihre Partner +++ Wie ein erfolgreiches „Shitstorm‐Management“ aussehen kann +++ Ethisches Wirtschaften als Credo der digitalen Zukunft +++
Fragebögen für Kunden sind ungefähr so sexy wie Rabattmarken an der Einkaufskasse. Beides soll suggerieren, man bemühe sich um seine Kunden, und deren Treue zahle sich aus. Beides erreicht den Kunden in digitalen Zeiten nicht mehr. Weder will er für einen guten Service Kreuzchen aufs Papier malen müssen, noch empfindet er Freude, wenn hundert Klebemarken eine Bratpfanne ergeben. Der Kunde hat dafür keine Zeit und keine Lust. Von Treue hält er sowieso nicht viel, denn die bedarf eines langfristig eingelösten Versprechens. Das gibt er vielleicht seinem Ehepartner, aber nicht einer Marke oder einem Supermarkt! Warum sollte er auch seine Emotionen an Unternehmen verschleudern? Vielmehr gilt für ihn der einfache Satz: Wo der Nutzen, da der Wert.
Es mag sein, dass ein Unternehmen mit althergebrachten Instrumenten wie Fragebögen, Telefonmarketing, Briefen und kleinen Geschenken die Digitalverweigerer unter den Kunden noch erreicht. Doch diese kleine Gruppe schrumpft schneller als die letzten indigenen Volksstämme am Amazonas. Was nützt Ihnen also die Treue dieser aussterbenden Spezies, wenn andere Unternehmen die Kunden der ganzen Welt im Blick haben?
Andreas Weber

13. Management 4.0

Zusammenfassung
Was Management 4.0 für Sie bedeutet +++ Wirtschaft und Politik können die Zukunft gemeinsam sichern +++ Wie Sie mit Skeptikern und Querulanten umgehen +++ Wandlungsfähigkeit ist der Schlüssel für die Zukunft +++ Das Unternehmen als Netzwerk +++ Reden hilft! +++ Wie Sie der Gefahr einer Disruption erfolgreich begegnen +++ Die Schritte auf dem Weg zur digitalen Agenda +++
Management 4.0 ist ein Synonym für Wandlungsfähigkeit. Sie zu wecken, zu trainieren und feinzuschleifen, das ist in Zeiten der Digitalisierung die Aufgabe Nummer eins einer Führungskraft. Das Instrument dafür ist die Kommunikation. Die vollzieht sich übrigens auf mehreren Ebenen: durch einen Blick in die Augen des Gegenübers, durch das Wahrnehmen von Emotionen – und zudem ein Vertrauen, dass das gesprochene Wort in einer digital beschleunigten Zeit wie ein sicherer Anker wirkt.
Diesen Anker werfen Sie aus. Nicht die Geschäftsführung, denn die hat in der Regel keine Berührungspunkte zum operativen Geschäft. Nicht eine Stabsabteilung, denn die kennt die Teamdynamik nicht. Auch ein externer Berater, oft in schwierigen Phasen als Motivator beauftragt, wird hier keinen Erfolg generieren. Ein Berater mag in einer Kick‐off‐Veranstaltung den Impuls zum Handeln setzen können. Er mag bei Ihren Mitarbeitern für einen Moment die Freude auf eine Veränderung verbal wachkitzeln. Aber einen Wandel nachhaltig begleiten, das kann er nicht. Er ist eher der Mann für den ersten Eindruck. Im besten Falle nimmt er am Gesichtsausdruck der Mitarbeiter wahr, wenn diese einer Transformation zögerlich oder gar ablehnend gegenüberstehen.
Andreas Weber
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