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2021 | OriginalPaper | Chapter

9. Diskussion

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Zusammenfassung

Seit Projektbeginn 2015 haben praktisch alle Argumente für oder gegen die Pipeline substanziell an Überzeugungskraft eingebüßt. Die Pipeline ist energiewirtschaftlich weder zwingend notwendig noch schädlich. Dies war aber bei Projektstart 2015 anders zu bewerten. Als neue Pipeline vermeidet sie Räume, in denen Konflikte ausgetragen werden. Aus Sicht der Kunden ist dies begrüßenswert. Akteure, die Interesse an einem Konflikthebel haben, werden dies anders bewerten. Eine erwünschte Unterstützung der Ukraine lässt sich anders organisieren, zumal die Dekarbonisierung und kurzfristig Bezugsalternativen (LNG, Turkish Stream) dies ohnehin erzwingen.
Eine größere Beachtung muss der Methanverlust finden, unabhängig von den Anbietern und über die gesamten Produktionsketten hinweg. Eine offene Frage ist, wie der Marktansatz der EU und ihre Regulierungen mit dem politischen Willen zur „Weltmarkt-Autarkie“ in mehreren Staaten Mittelosteuropas harmonieren.
Metadata
Title
Diskussion
Author
Gerhard Halder
Copyright Year
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-35410-7_9