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About this book

Das Buch beschreibt theoretisch fundiert sowie praxisorientiert das Thema Leadership und stellt neben den klassischen Grundlagen und Führungstheorien insbesondere die sozialkonstruktivistische Leadershiptheorie vor.

Der Autor gibt unter anderem Antworten auf die Fragen: Was ist Leadership? Wie kann man dieses Phänomen definieren und verstehen? Welche Erkenntnisse können aus einer historischen Betrachtung des Leaderships gewonnen werden? Welche ökonomischen, soziologischen und psychologischen Prozesse tragen zur Entstehung eines zeitgemäßen Leaderships bei? Wie kann ein erfolgreiches, bzw. ein weniger erfolgreiches Leadership charakterisiert werden? Auf welche Art und Weise kann man Leadership erlernen?

Nach einer inhaltlichen Einordnung des Themas werden die klassischen Führungstheorien kritisch betrachtet und die sozialkonstruktivistische Leadershiptheorie, -prinzipien und -methoden näher beleuchtet. Abschließend analysiert der Autor ausgewählte Spielfilme durch die Brille der Leadershiptheorien und leitet daraus anhand einer interaktiven Vorgehensweise Erkenntnisse für die persönliche und unternehmerische Führungspraxis ab.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Entdeckung des Leaderships

Zusammenfassung
Als Einleitung für das gesamte Buch wird in diesem ersten Kapitel darauf hingewiesen, dass sowohl der erfolgreiche Psychologe als auch der effiziente Leader sich nicht nur in der Fachliteratur auskennen sollten, sondern sich auch für das menschliche Dasein – die Conditio Humana – interessieren müssten, das sie aus den Romanen und Theaterstücken der Weltliteratur entnehmen können. Die Gesamtheit dieser literarischen Werke zeigt auf eine sehr illustrative und einprägsame Art und Weise, wie Menschen in spezifischen Kontexten funktionieren, wie sie denken und handeln. Die psychologisch interessierten Personen erhalten durch die Lektüre dieser exemplarisch und modellhaft wirkenden Darstellungen von komplizierten und komplexen Protagonisten ein erweitertes Verständnis der vielzitierten menschlichen Seele. Der Leser kann aus diesen Werken hilfreiche Empfehlungen und positive Lehren für das eigene persönliche und berufliche Dasein ableiten.
Marc Ant

Kapitel 2. Positionierung des Leaderships

Zusammenfassung
In diesem zweiten Kapitel positionieren wir den Bereich des Leaderships innerhalb des Fachgebiets der Psychologie. Wir stellen dazu in Kaskadenform den Werdegang von der wissenschaftlichen Psychologie, über die Wirtschaftspsychologie und dem Organisational Behaviour bis hin zum Leadership als psychologisches Unterfangen nach. Wir definieren diese Wissenschaftsfelder sowie ihre wichtigsten Begrifflichkeiten, wir beschreiben ihre Strukturelemente und zeigen ihre jeweilige Historie sowie ihre wissenschaftliche Fundierung auf. Zur Illustration dieses Werdegangs referieren wir die wichtigsten psychologischen Forscher und ihre Theorien, die Paradigmen und Weltbilder, die sich in diesem Bereich im Laufe der letzten 150 Jahre entwickelt haben.
Marc Ant

Kapitel 3. Konzeption des Leaderships

Zusammenfassung
Parallel zum Aufkommen der industriellen Produktionslogik und der Dienstleistungswirtschaft hat sich der Bereich des Leaderships als neue Funktion in den Organisationen etabliert und sich zu einem eigenständigen Wissenschaftsbereich und zu einer pointierten Praxis entwickelt. Von einer anfänglich und über viele Jahre hinweg gültige rational-wissenschaftlichen Konzeption des Leaderships ist dieser Bereich durch die gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen einem tief greifenden Wandel unterworfen worden, sodass es erforderlich wurde, über neue Leadershipmodelle nachzudenken. Aus dieser Perspektive ist die allgemeine Konzeption des Leaderships dabei sich zu verändern und bedingt neue Aufgaben, Anforderungen, Kompetenzen und Vorgehensweisen, die wir in diesem Kapitel erläutern möchten.
Marc Ant

Kapitel 4. Problemstellung des Leaderships

Zusammenfassung
Die gängigen Leadershipkonzepte, bestehend aus Theorien, Modellen oder Praktiken, sind mit zahlreichen Problemstellungen auf mehreren Ebenen konfrontiert, wie z. B. ein allzu klassisches Wissenschaftsverständnis, eine abstrahierte und reduktionistisch dargestellte Realität, eine rationale Sichtweise nach dem Modell des Homo Oeconomicus, eine Überbetonung der Managementmethoden, eine Erwartungshaltung bezüglich Methoden und Instrumenten als Ready Made, die fehlende epistemologische Grundlage oder auch noch die Überwindung von rational-wissenschaftlichen Ansätzen. Aus diesem Grunde wird in diesem Kapitel darauf hingewiesen, dass es notwendig ist, ein Paradigmenwechsel im Bereich des Leaderships zu vollziehen und das klassische rationalistisch-objektivistische Leadershipparadigma zu überwinden, um es durch ein neues und epistemologisch begründetes Denkmodell zu ersetzen.
Marc Ant

Kapitel 5. Geschichte des Leaderships

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die Geschichte des Leaderships erläutert. Dazu werden exemplarische Leader aus der Frühgeschichte, der Antike, dem Mittelalter, der Neuzeit und der Moderne dargestellt, wobei insbesondere auf Gründertheorien wie das Scientific Management nach Frederick Taylor, der Fordismus und der Anti-Fordismus, die Fayolsche Managementlehre, Webers Bürokratiemodell und das Action Research Modell eingegangen wird. Darüber hinaus wird die Frage gestellt, inwiefern aus der Geschichte des Leaderships gelernt werden kann, da die Geschichte des Leaderships auch immer eine Geschichte von Krieg, Mord und Totschlag darstellt. Aus diesem Grunde ist es notwendig, weiterhin an den grundlegenden Aspekten eines Leaderships zu arbeiten und auf ethischen Prinzipien zu gründen, um ein zeitgemäßes und effizientes Leadershipverhalten hervorzubringen und zu generalisieren.
Marc Ant

Kapitel 6. Charakterisierung des Leaderships

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird Leadership aus einem umfangreichen Corpus von Definitionen als soziales Beeinflussungsverhalten eines Individuums auf andere Personen, auf Gruppen und auf ganze Organisationen definiert, um bestimmte Organisationsziele zu erreichen. Das Leadershipverhalten wird als integraler Bestandteil des Managements angesehen, das sich auf zwischenmenschliche und strategische Aspekte bezieht. Leader sollen den Informationsfluss mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sichern, ihnen die erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stellen sowie günstige Rahmenbedingungen für die unternehmerische Zielerreichung schaffen. Den perfekten Leader gibt es nicht, aber er sollte die gestellten Zielsetzungen durch ein adäquates Verhalten und durch den Einsatz entsprechender Methoden erreichen. Leader müssen sich auf rasante technologiegetriebene Geschäftsmodelle einstellen, mit Mehrdeutigkeit leben, die Komplexität beherrschen, zahlreiche Kompetenzen kombinieren und sich auf wandelnde Bedürfnisse einstellen. Ein effizienter Leader ist ein permanent Übender, der seine Vertikalspannungen ständig ausdehnt und seine Follower zum eigenen Üben anleitet.
Marc Ant

Kapitel 7. Klassische Leadership-Theorien

Zusammenfassung
In diesem ausführlichen Kapitel werden die gängigen Theorien und Modelle zum Leadership in einer chronologischen Abfolge und einer thematischen Gliederung in mehrere Theoriengruppen summarisch dargestellt: Eigenschaftstheorien, Verhaltenstheorien, Situationstheorien, Transformationstheorien sowie systemische Theorien. Diese Theorien und Modelle basieren auf einer eingehenden Analyse der in diesem Bereich zu verschiedenen Epochen vorgefundenen Realitäten und modellieren typische Erklärungsansätze, die nicht nur darauf abzielen, zu einem eingehenden Verständnis eines diesbezüglichen Leadershipverhaltens zu gelangen, sondern deren Sinn und Zweck ebenfalls darin besteht, Verhaltensvoraussagen zu tätigen und Handlungsempfehlungen für ein optimales, zielgerichtetes und fundiertes Vorgehen abzuleiten. Zusätzlich zu der Darstellung werden pro Theorie jeweils einige kritische Aspekte erläutert.
Marc Ant

Kapitel 8. Sozialkonstruktivistische Leadership-Theorie

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird ein neues Leadershipmodell definiert, das auf der Epistemologie des sozialen Konstruktivismus basiert. Dieser Ansatz besagt, dass unsere mentalen Repräsentationen, unsere Kenntnisse und Erkenntnisse, das Produkt des menschlichen Verständnisvermögens und seiner sozialen Interaktionen sind, aber keine genaue Spiegelung der Wirklichkeit darstellen. Leadership ist als Contrat Social zu verstehen, als freiwilliger Zusammenschluss von Mitgliedern einer Gemeinschaft in einem komplexen und emergenten Kontext, die gemeinsam die Visionen und Strategien einer Organisation entwerfen und umsetzen. Leadership mutiert zu einem Konstruktions- und Verhandlungsprozess zwischen den verschiedenen involvierten Akteuren, die unterschiedliche Perspektiven einnehmen und verschiedene Zielsetzungen verfolgen, wobei eine oder mehrere Personen den Status der Beeinflussung der anderen Mitglieder erreichen, sich als visionär erweisen, in der Lage sind, Sinn zu generieren und Strategien auszuarbeiten und umzusetzen sowie über exzellente Kommunikationsfähigkeiten, eine ausgeprägte Intelligenz und ein gewisses Charisma verfügen.
Marc Ant

Kapitel 9. Sozialkonstruktivistische Leadership-Prinzipien

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird eine Reihe von fundamentalen Prinzipien eines sozialkonstruktivistischen Leaderships dargestellt, die wir in einem Kontext der sozialen Beeinflussung und der Ko-Konstruktion von Realitäten situieren. Diese Prinzipien sind als Orientierungsrahmen zu verstehen, auf den ein Leader sein Verhalten und Handeln aufbauen sollte, um ein effizientes Leadershipvorgehen für sich selbst, seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie seine Organisation zu konzipieren: Ko-Konstruktion, Sinngenerierung, Komplexität, Emergenz, Kontingenz, Relativismus, Subjektivität, Situiertheit, situierte Kognitionen, Ressourcenmanagement, Reflexivität, Viabilität, Problemlösung, Modellierung, Diskursivität, Gruppenzentrierung, ko-konstruktive Sinngenerierung.
Marc Ant

Kapitel 10. Sozialkonstruktivistische Leadership-Methoden

Zusammenfassung
Als letztes Kapitel des theoretischen Teils dieses Buches werden drei verschiedene Leadershipmethoden vorgestellt, die der effiziente Leader ausführlich beherrschen sollte. Es handelt sich erstens um das Kompetenz-Performanz-Modell, das die Bedeutung der personenbezogenen Kompetenzen des Leaders in den Vordergrund stellt, die erlernbar sind und ein Repertoire an Leadershipressourcen repräsentieren. Zweitens verweisen wir auf die Methode der effizienten Kommunikation, die aus einer Reihe von Prinzipien besteht, die der Leader in seiner täglichen Arbeit mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anwenden sollte. Drittens beschreiben wir die Etappen eines effizienten strategischen Managements, die ein erfolgreicher Leader in seinem Verhalten und Handeln einbeziehen und abarbeiten sollte. Zusätzlich diskutieren wir die Folgen eines toxischen Leaderships auf die Effizienz des Leaderships und auf die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines solchen nicht nachahmenswerten Stils.
Marc Ant

Kapitel 11. Leadership-Spielfilme

Zusammenfassung
In diesem letzten Teil unserer Darstellung eines modernen, effizienten und sozialkonstruktivistischen Leaderships möchten wir eine Reihe von leadershiprelevanten Spielfilmen vorstellen, die die von uns aufgeführten Leadership-Prinzipien auf eine sehr explizite sowie illustrative Art und Weise erläutern und darstellen. Aufgrund der Analyse der Spielfilme durch die Brille der Theorien des Leaderships sollen die Zuschauer sich ein eigenes Bild eines effizienten Leaderships konstruieren, ihre eigenen Erkenntnisse und Lehren daraus ableiten sowie ein persönliches Handlungsmodell für die eigene Leadershiprealität erschaffen.
Marc Ant

Kapitel 12. Persönliches Leadership

Zusammenfassung
Anstelle einer Schlussfolgerung, eines Fazits oder eines Ausblicks möchten wir zum Abschluss dieser Abhandlung zum Thema effizientes Leadership zwei Übungen vorschlagen. Die erste Übung besteht darin, einen zweiten Metaplan zum Thema Leadership zu erstellen und die Resultate mit dem einführenden Leadership-Metaplan zu vergleichen sowie etwaige Unterschiede zu erklären. Diese Übung kann genutzt werden, um entweder ein allgemeines, generisches Leadershipprofil zu entwickeln, oder aber um eine persönliche, individuelle oder auch eine unternehmensspezifische Version zu entwerfen. Die zweite Übung besteht darin, aufgrund dieses Leadershipprofils einen strategischen Plan zu erarbeiten, um die entsprechenden Leadershipkompetenzen zu erlernen und in der tagtäglichen Managementarbeit systematisch einzusetzen. Abschließend erläutern wir den erforderlichen Handlungsablauf zur Erstellung von Leadershipprofilen und -strategieplänen.
Marc Ant
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