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2023 | OriginalPaper | Chapter

1. Einleitung

Author : Hendrik Hilmer

Published in: Motive, Motivation und Ziele im Personal Performance Management

Publisher: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Es gab einmal eine Zeit, da war ich auf „beruflicher Sinnsuche“. Ich war nicht völlig zufrieden mit dem, was ich getan habe. Für sich genommen hat mir die Arbeit schon Spaß gemacht, aber sie hat mich nicht „erfüllt“ – was auch immer das genau heißen mag. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das, was ich gemacht habe, nicht hundertprozentig zu mir gepasst hat, und dass entscheidende Dinge, die ich für meine Zufriedenheit brauchte, gefehlt haben. All meine beruflichen Vorbilder schienen für „ihre Sache“ Feuer und Flamme (gewesen) zu sein. Das galt auch für meine damaligen Chefs. In ihrem Beruf, so macht es den Anschein, sind sie in ihrem Element. Daher sind sie auch gerne bereit Härten zu ertragen. Sie scheinen etwas für ihren Beruf zu empfinden, was man gemeinhin als Leidenschaft bezeichnet. Ihre Leidenschaft für den Beruf scheint ihnen Energie zu spenden und Kraft freizusetzen. Es beeindruckt mich immer wieder, wenn ich Menschen sehe, die offenbar mit voller Passion in „der einen Sache“ aufgehen. Diese „eine Sache“ wollte ich auch. Ich habe in meinem Leben schon viele „Sachen“ gemacht. Und das meiste davon hat mir auch Freude bereitet und bei vielem habe ich feststellen dürfen, dass ich bei der jeweiligen Ausübung an nichts anderes gedacht habe und vollständig im Moment aufgegangen bin. Das war früher beim Reiten so, später beim Handball, in meinen verschiedenen Trainertätigkeiten und auch heute noch in den Workshops und Seminaren – und sogar jetzt in dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe. Mittlerweile ist es auch bei der Arbeit wieder der Fall. Aber ich wäre wohl nie so weit gegangen, zu behaupten, dass ich etwas mit Leidenschaft gemacht hätte, denn es gab für mich nicht „die eine konkrete Sache“, wie ich es bei all meinen Vorbildern wahrgenommen habe.

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Footnotes
1
Ich weiß nicht, ob sich meine Mentoren auch als „Mentoren“ sehen, aber in meinen Augen sind es Menschen, zu denen ich aufblicke, an denen ich Orientierung finde, und die ich als gute Ratgeber kennengelernt habe. Sie stehen in sehr unterschiedlichen Verhältnissen zu mir. Mache sehe und spreche ich häufiger, andere sehr selten.
 
2
Im Gespräch mit meinem Ratgeber sind wir immer wieder darauf gekommen, was ich „gerne“ mache. Nun, ich lese wirklich gerne Bücher. Und es wird sich zeigen, dass das auch Teil des Schlüssels gewesen ist, wie ich der Lösung meines Problems mit der Leidenschaft auf die Spur gekommen bin.
 
Metadata
Title
Einleitung
Author
Hendrik Hilmer
Copyright Year
2023
Publisher
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-67844-2_1

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