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About this book

Es ist für Fachleute wie Laien immer wieder überraschend, wie die Errungenschaften der Informatik das Leben der Menschen verbessern können, manchmal sogar in Richtungen, welche die Menschen gar nicht unbedingt wünschen. Die aus der Zeitschrift Informatik Spektrum stammenden Glossen in diesem Buch beschreiben kurzweilig und mit viel Humor viele solcher Errungenschaften: Wie sie entstehen, weshalb sie vielleicht doch nicht so groß sind und was noch auf uns zukommt.Eine amüsante Lektüre für Informatiker und ihre gequälten Anwender.

Table of Contents

Frontmatter

Brad Bit und Juliette Binom

Das Bild des Informatikers im Film ist total verzerrt. Es wird versucht, ein alle zukünftigen Informatikerfilme abdeckendes Filmskript zu entwerfen.

Reinhard Wilhelm

Usability considered harmful

Können Sie sich noch erinnern, wie wir der Welt das papierlose Büro angekündigt haben? Die Erlösung von Aktenordnern voll der wunderbarsten bürokratischen Vorgänge, nämlich untertänigster Anträge, flehentlicher Eingaben, barscher Ablehnungen, unerledigter Aufträge, lückenhafter Notizen, fehlerhafter Abrechnungen, drohender Mahnungen und empörter Beschwerden. Nichts davon mehr auf Papier, sondern alles sauber archiviert in einem einzigen Verzeichnis Büro unseres Dateisystems.

Reinhard Wilhelm

Von ewigen Kräften und sicheren Zuständen

Die Zertifizierung von sicherheitskritischen Systemen, von denen Menschen inzwischen überall abhängen, dient der Bewahrung eines ruhigen Gemütszustandes; vertrauenswürdige Institutionen, besetzt mit sorgfältig arbeitenden Fachleuten, durchleuchten mithilfe sinnvoller Regeln die letzten Systemwinkel auf mögliche Schwachstellen und vergeben das Siegel „zertifiziert“ erst, nachdem ohne jeden Zweifel die Fehlerfreiheit festgestellt wurde.

Reinhard Wilhelm

Die Freuden der rechnergestützten Lebensführung

Der moderne Mensch leidet, wie einschlägige Wissenschaftler festgestellt haben, nicht nur an den tradierten Phänomenen wie zu heißen oder zu nassen Sommern, tief reflektierten Politikern und erfolgreichen Bankern, sondern neuerdings auch an Zivilisationsplagen, wie ständigem Termindruck und fehlender Entgrenzung der Arbeitswelt von anderen Welten, die eventuell auch noch existieren könnten. Gerade diese beiden Plagen werden auf Schönste kombiniert von rechnergestützten Systemen zur Organisation des Lebens. Sie erst ermöglichen es dem Menschen, Organisationstätigkeiten, die früher seine Sekretärin umstandslos für ihn erledigte, mithilfe oft schlecht entworfener Oberflächen mit beträchtlichem Aufwand selbst zu erledigen.

Reinhard Wilhelm

Sehr zu empfehlen

Wissen Sie, was ein Recommender System ist? Mit ihm kommen Sie unter anderem in Kontakt, wenn sie in Amazonien einkaufen. Lassen Sie mich erst einmal erklären, was ein solches System niemals tun würde. Definition durch Abgrenzung heißt das. Es würde Ihnen auf keinen Fall nach dem Kauf von Goethes Faust den Kauf der DVD zu Die Faust im Nacken oder die Biographie der Doctores Klitschko nahelegen. Nein, das würden Recommender Systeme auf keinen Fall machen. Wären ja bizarre Tipps, die das Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit sofort untergraben würden.

Reinhard Wilhelm

Paradies 2.0

Wieder einmal gilt es eine große Errungenschaft der Informatik zu feiern, nämlich die Wiederherstellung des Paradieses. Darunter tun wir Informatiker es ja nicht!

Reinhard Wilhelm

Von Scheiße befreit

Frei nach Goethe, Faust I

Wieder einmal ist von einem Durchbruch mithilfe der Informatik zu berichten. Es geht um eine Komplexitätsreduktion mittels Shitstorms. Bevor wir aber zum harten technischen Kern der Neuerung kommen, müssen wir eine passende Eindeutschung für Shitstorm finden. Scheißsturm klingt ja echt Sch… Versuchen wir es mit Stuhlsturm oder Kotböe.

Reinhard Wilhelm

Informatik und Artenvielfalt

Alle Welt klagt über die Reduktion der Artenvielfalt. Jedes Jahr verschwinden angeblich mehrere hundert Prozent der auf der Erde existierenden Spezies auf Nimmer Wiedersehen. Damit wird eine Zukunft an die Wand gemalt, in der es nur noch Kakerlaken, anaerobe Bakterien und Rüdiger Nehberg geben wird, Spezies, welche auch widrigste Umstände überleben. Jetzt muss ich die Informatik rühmen; sie stemmt sich heldenhaft gegen diesen Trend. Nur nimmt der Rest der Welt dieses mal wieder nicht wahr.

Reinhard Wilhelm

Müll und Metamüll

Der Mensch produziert Müll. Das ist nun mal so! Schon unsere frühen Vorfahren haben Müll produziert. Ihr Müll erlaubt sogar, ihr Leben zu studieren. Man denke nur an die Funde von abgeschabten Knochen und versteinerten Zwiebelschalen, die zurückgeblieben sind, wenn Frau Homo Sapiens ihren Mann nach einem langen Arbeitstage mit Neanderthaler-Spieß an Zwiebeljus begrüßte.

Reinhard Wilhelm

Zwitschernd in den Untergang

Die Kultur, zumindest die Zivilisation, die Wirtschaft, das Abendland, ja eigentlich die ganze Welt sind jetzt wirklich vom Untergang bedroht. Die Gründe sind Twitter, Facebook und Co.

Reinhard Wilhelm

Wasserdampf ade

Versetzen wir uns einen Augenblick zurück in die gute alte Zeit vor dem Aufkommen des Internets und vor der Wiedervereinigung. Schickte man damals einen Brief von West- nach Ostdeutschland, so wusste man, dass ein Großteil der ostdeutschen Bevölkerung, von der Stasi angestellt, begierig darauf wartete, ihn über einem Topf mit Wasserdampf zu öffnen, auf feindliche Propaganda zu prüfen und anschließend mit ostzonalem Kleber wieder zu verschließen. Das war nicht nur volkswirtschaftlich ineffizient und wegen des Einsatzes von Braunkohle zur Wasserdampferzeugung klimaschädlich.

Reinhard Wilhelm

Die Differenzierung der Mail-Halde

Informatiker sind bekanntlich kommunikationsgestörte, zur Vereinsamung neigende Nerds. Deshalb habe ich es sehr begrüßt, als ich in meiner nerdischen Umgebung von einer Individual- auf eine Gruppenware umgestellt wurde. Das versetzte mich in eine neue kommunikative Situation, wie der Soziologe sagen würde.

Reinhard Wilhelm

Reisen ins Unwesentliche

Zu den größten Segnungen des Internet-Zeitalters gehört unbedingt die Zunahme an Kommunikation. Oft frage ich mich, wie unsere Vorfahren die kommunikative Ödnis, in der sie leben mussten, überhaupt ausgehalten haben. Wenn ich an meine Vorfahren in einem kleinen sauerländischen Dorf denke, da fällt mir dieser Unterschied besonders auf.

Reinhard Wilhelm

Gespritzt, bestrahlt, gepumpt, aber nicht verifiziert

Die Medizintechnik hat mithilfe der Informatik in den letzten Jahren ungeheure Fortschritte gemacht. Fast alle medizinischen Geräte werden inzwischen von Rechnern gesteuert. Praktisch nur noch das Stethoskop, welches dem Doktor als Statussymbol aus der Tasche baumelt, der Hammer, mit dem er dem Patienten vor das Knie haut, und die Spritze, die er eigenhändig setzt, kommen ohne Rechner aus.

Reinhard Wilhelm

Die Energiewende in ihrem Lauf, …

Seit Fukushima quält sich die Energiewende mehr mit Problemen als mit Fortschritten über die Runden. Da erreicht uns über die Wissenschaftsseite der Süddeutschen Zeitung vom 19.01.2015, http://www.sueddeutsche.de/wissen/energieerntender-schuh-kraftwerk-in-der-sohle-1.2306926 , eine aufregende einschlägige Nachricht aus dem Land der Erfinderle, genauer gesagt aus Villinge-Schwenninge.

Reinhard Wilhelm

Der Algorithmus – eine moderne Menschheitsplage

Wenn man darüber nachdenkt, was die Welt daran hindert, einfach nur wunderbar zu sein – ich denke an Louis Armstrong: „What a wonderful world!“ -, dann fällt einem gleich eine Liste von Plagen ein wie Kriege, Hungersnöte, Naturkatastrophen, Seuchen, Terror und das Verletzungspech bei Borussia Dortmund. Nichts hat es im Bewusstsein der Menschen in der letzten Zeit so schnell neu auf diese Liste geschafft wie der Algorithmus. Er wurde enttarnt als die moderne Menschheitsplage an sich.

Reinhard Wilhelm

Kluge Elterei

Schon wieder hat sich die Informatik ein neues, überraschendes Anwendungsgebiet erschlossen und erzielt dort große Erfolge, nämlich bei der Optimierung der Entwicklung unserer Kinder. Wie konnten wir nur in der Vergangenheit ohne Hilfe von entsprechenden Apps aus unseren Kindern halbwegs gescheite Menschen machen? Wir tappten komplett im Dunkeln, was die in einem Monat geleisteten Stillzeiten und die Gesamtzahl und die zeitliche Verteilung der abgelassenen Bäuerchen, die Anzahl der gefüllten Windeln und das Gesamtgewicht der Füllungen anging. Das Wachstum der Kinder wurde höchstens alle halbe Jahre durch eine Kerbe am Türrahmen markiert und blieb unverglichen mit der Größenstatistik der altersgleichen Kinder in der mongolischen Volksrepublik.

Reinhard Wilhelm

Bedienhilfen

Dieses Mal muss ich von Bedienhilfen berichten, die einem so helfen, dass man anschließend bedient ist. Diese Semantik des Worts „Bedienhilfe“ war mir bisher fremd. Inzwischen verstehe ich sie besser, und das kam so.

Reinhard Wilhelm

Revolutionäre bibliometrische Maße

Dieser Beitrag preist zur Abwechslung mal nicht revolutionäre Errungenschaften anderer Informatiker über den grünen Klee, sondern stellt, in aller Bescheidenheit, eigene Ideen des Autors zur Verbesserung der Welt vor, in der Hoffnung, seinen Kreativitätsindex auf der nach unten offenen Musk-Skala entscheidend zu verbessern.

Reinhard Wilhelm

Glosse 4.0

Liebe Leser meiner bisher leider meist reichlich uninspirierten und mit quälerischer Mühe erstellten Texte, erwarten Sie in Zukunft einen Quantensprung in der Effektivität meiner Glossenproduktion und in der Qualität der Ergebnisse! In jeder Ausgabe des Informatik Spektrums wird es in Zukunft mehrere Glossen von weit höherer Qualität geben. Da sie in flexibler, selbstoptimierender Weise interagieren und kommunizieren werden, könnte man dann sogar von einem Internet der Glossen reden. Die NSA-Glosse wird sich auf die Datenschutz-Glosse beziehen, diese wiederum auf die Netzpolitik-Glosse, welche sich wiederum auf die Piraten-Glosse bezöge. Letztere würde sich gleich mehrfach auf die NSA-Glosse beziehen.

Reinhard Wilhelm

Das WissPersPlan-Problem

Scheduling, dt. Ablaufplanung, ist eine sehr produktive wissenschaftliche Disziplin. Es gibt sehr dicke Monographien, eigene Konferenzserien mit Unmengen aufregender Resultate, dabei vor Allem unangenehme Ergebnisse über die hohe Komplexität fast jeder praktisch relevanten Fragestellung. An Problemen gibt es so viele, dass einige kalifornische Kollegen einst den ganzen Zoo an Problemstellungen durch die Identifizierung von etwa 17 verschiedenen Parametern vollständig charakterisierten.

Reinhard Wilhelm

Künstliche Begeisterung und abgrundtiefes Lernen

Lange Zeit hegte ich Zweifel an den vergangenen Errungenschaften und zukünftigen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Aber dann eroberten sie erst mithilfe der Rechnerarchitekten die Dominanz im Schachspiel und inzwischen lernenderweise auch die Dominanz im Go-Spiel. Überhaupt, seit die KI-Forscher beim Lernen immer tiefer sinken, sind Erfolge nicht mehr zu übersehen.

Reinhard Wilhelm

Gesund oder ungesund, das ist hier die Frage

Wieder einmal gibt es einen Erfolg der deutschen Informatik zu feiern. Er ist zwar nicht mehr so ganz frisch, aber sehr eindrucksvoll. Wie oft haben wir Klagen der Politik gehört, dass die deutschen Softwareentwickler nicht innovativ genug seien.

Reinhard Wilhelm

Autonomer Optimismus

Wir gehen glorreichen Zeiten entgegen! Vorbei die Zeiten, in denen wir uns unter Aufbietung eigener Kräfte per Fahrrad zum Arbeitsplatz und zurück quälten und dringend anderweitig benötigte Kalorien dafür verbrennen mussten. In naher Zukunft setzen wir uns in unser autonom gesteuertes Gefährt und lassen uns kurz nach dem Start die ersten Akten zur Bearbeitung online einspielen, natürlich nur noch solange wie Künstliche Intelligenz unseren Beruf nicht überflüssig gemacht hat.

Reinhard Wilhelm

Die Individualisierung des Nutzens

Wir alle haben in den vergangenen Monaten schmerzlich erfahren, welche Mühsal und Pein der Vollzug der EU-Datenschutzverordnung über uns gebracht hat. Unerwartet viele Organisationen und Unternehmen haben sich fürsorglich bei uns gemeldet und uns mitgeteilt, dass sie wie schon bisher gern weiterhin, ausschließlich zu unserem Besten, unsere Daten erfassen und nutzen möchten.

Reinhard Wilhelm

Der rollende Fortschritt

Der Fortschritt durch Rechnereinsatz ist ja leider an der fahrradfahrenden Bevölkerung weitgehend vorbei gegangen. Die automatische Gangschaltung von Shimano wurde, zumindest hierzulande, kein großer Erfolg. Das Navi eines führenden Herstellers von eBike-Antrieben zum Beispiel kennt das Konzept Steigung nicht, welches sich, nachdem es ein aufmerksamer, intelligenter Radfahrer erst einmal entdeckt hatte, wie ein Lauffeuer unter der radelnden Menschheit herum gesprochen hat.

Reinhard Wilhelm

Im goldenen Zeitalter der Kommunikation

Der Fortschritt in den IuK- und besonders den K-Technologien – Magenta verbindet Euch alle; Was uns verbindet; Das Leben schenkt uns mehr, wenn wir teilen; Erleben, was uns verbindet – hat unsere kommunikative Situation enorm verbessert. Unsere Provider beglücken uns alle Nase lang mit immer größeren Bandbreiten und jeweils neuen Verträgen mit zweijähriger Mindestlaufzeit, kostenlose Hotspots ermöglichen uns den jederzeitigen Abruf unserer E-Mail-Nachrichten und das Abonnement von äußerst ergiebigen Spam-Quellen. Kriminelle appellieren an sympathische menschliche Schwächen mit immer ausgefeilteren Betrugsmaschen, „Bin gerade im Ausland und kann eine dringende Überweisung von dort aus nicht tätigen.

Reinhard Wilhelm

Letzte Rätsel

Der Mensch braucht offensichtlich Geheimnisse und Rätsel für sein seelisches Wohlbefinden. Wie wäre es sonst zu erklären, dass er gern darüber rätselt, was denn, außer ihm selbst natürlich, den Klimawandel verursacht, oder warum Wasser, verdünnt mit etwas Alkohol nebenwirkungsfrei auch allergrößte Leiden heilen kann. Leider haben die Naturwissenschaften inzwischen die meisten Rätsel gelöst und damit den Menschen in eine unwirtliche, fast aller Geheimnisse entkleidete Welt geworfen.

Reinhard Wilhelm

Au, Toren schafft Autorenschaft

Publizierte Ergebnisse und Zitate darauf, mehr als das kümmerliche Gehalt, sind der Lohn des Wissenschaftlers. Die Länge der Publikationsliste und die Zahl der Zitate sind ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Vorstellung eines wackeren Forschers.

Reinhard Wilhelm

Geladen bis zum Limit

Elektromobilität rettet unseren Planeten, klar! Das kann ich jetzt persönlich bezeugen. Neulich beschloss ich, nach A. zu fahren, elektrisch natürlich. A. ist einiges weiter entfernt, als die Reichweite meines e-Autos in einem Rutsch zu fahren erlaubt.

Reinhard Wilhelm

Bär, Bulle, Dachs und Co

Das Schreiben dieser Glosse hat meinen Schreibstress auf ein Jahreshoch gebracht; ich habe die 200-Tage-Linie gerissen, keine Unterstützung nach unten gefunden, aber oben einen massiven Pull-back erlitten, alles deshalb, weil ich die Glosse unbedingt komplett in Börsendummdeutsch schreiben wollte. Leider musste ich feststellen, dass die Ausdrucksfähigkeit dieser Sprache beschränkt ist auf Fahrten nach Norden oder Süden oder auf Seitwärtsbewegungen – unklar, ob nach Ost oder nach West –, alle oft zögerlich; dann werden Linien getestet, Unterstützungen gesucht, aber Widerstände gefunden, im Rahmen von technischen Überschussbewegungen werden Verlaufshochs erreicht, aber im Verlauf wieder abgegeben, das ganze über kurz oder lang, genauer Short oder Long.

Reinhard Wilhelm

Die Bahn gewährt eine Freifahrt

Die Bahn pflegt ihre Kundenbeziehungen, zumindest die zu meiner Frau. Ich komme leider nicht direkt in den Genuss solcher Vergünstigungen. Wahrscheinlich bin ich der Bahn ein unangenehmer Kunde, weil sie so viel Post von mir bekommt, Fahrgastrechteformulare für im Schnitt jede zweite Fahrt.

Reinhard Wilhelm

Der Vorteil, immer online zu sein

Neulich hielt ich im Rahmen einer Konferenz über ubiquitäre Informatik einen Vortrag über das Thema, warum es von großem Vorteil ist, immer online zu sein. Ich denke, meine Argumente waren absolut überzeugend. Um mit der Aussage meines Vortrags konsistent zu sein, war ich natürlich während meines Vortrags ständig online.

Reinhard Wilhelm

Google, übersetze!

Einer der ältesten Witze über die Fähigkeiten maschineller Übersetzung natürlicher Sprache geht so. Ein Benutzer gibt ein „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“, lässt das ins Russische und zurück ins Deutsche übersetzen und erhält „Der Wodka ist gut, aber das Steak ist lausig.“ Darüber sind wir, Gott sei Dank, heute dank maschinellem Lernen weit hinaus! Diesen Satz kriegen die meisten gängigen Systeme inzwischen unfallfrei hin- und zurückübersetzt.

Reinhard Wilhelm
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