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2022 | Book

Electronic Governance

Digitale Strategien, Instrumente und Anwendungsbeispiele

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About this book

Noch nie sind die technologischen Entwicklungen und die Veränderungen der Märkte so rasant verlaufen wie heutzutage. Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft stehen dabei erst am Anfang. Viele Menschen beobachten die Entwicklungen misstrauisch. Sie können mit den in Verbindung stehenden Methoden und Begriffen kaum etwas anfangen. Dieses Buch schafft Abhilfe, in dem es umfassend und verständlich aufklärt und erklärt. Beispiele aus Theorie und Praxis veranschaulichen die Inhalte. Die Beherrschung der zugehörigen Komplexitäten ist noch nicht gelungen, wie z.B. die lange Liste gescheiterter Digitalisierungsvorhaben anschaulich belegt. Es geht darum, die Unternehmen zukunftsfest zu machen und die Beschäftigten zu befähigen. Hierfür braucht es einer Art digitaler bzw. technisierter „Leitplanken“, die mit einer „Electronic Governance“ entwickelt und spezifiziert werden. Es handelt sich um ein Steuerungs- und Regelungssystem, welches Organisationen und ihre Beschäftigten in Zeiten der Digitalisierung erfolgreich in die Zukunft führt.

Table of Contents

Frontmatter
1. Strategie
Zusammenfassung
An den Notwendigkeiten für eine Strategie existieren in Literatur und Praxis keine Zweifel. Durch die Digitalisierung stellen sich allerdings verschiedene Fragen, die es zu beantworten gilt. Ist eine digitale Strategie etwas anderes als eine Unternehmensstrategie? Wie stehen sie miteinander in Verbindung? Eine entscheidende Frage ist, wie sie so operationalisiert werden können, dass die Beschäftigten tatsächlich ihr Handeln nach der Strategie ausrichten. Nur dann sind Unternehmen, vor allem in Zeiten der Digitalisierung, erfolgreich. Diese und weitere Fragen werden nachfolgend beantwortet. Es zeigt sich, dass die Digitalisierung starken Einfluss auf Strategien nimmt. Die Betriebe sind, in Abhängigkeit von ihrer Ausgangslage, gefordert, sich ein Stück weit neu zu erfinden. Dabei behalten grundlegende Managementmethoden weiterhin ihre Gültigkeit und sind zu adaptieren, um sich den neuen Herausforderungen stellen zu können. Das Kapitel schließt mit einem praktischen Beispiel der Deutschen Bahn AG. Es zeigt, wie sich das Unternehmen der digitalen Transformation erfolgreich stellt.
Andreas Schmid
2. Instrumente
Zusammenfassung
Die Digitalisierung bedient sich in Theorie und Praxis unterschiedlicher Instrumente, Methoden und Ansätze, auf die nachfolgend näher eingegangen wird. Es werden die wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge sowie Herausforderungen und Probleme adressiert. Zur Nachvollziehbarkeit sind die Inhalte um zahlreiche Beispiele ergänzt und in einen Gesamtkontext gestellt. Um einen praktischen Einblick zu erhalten, ist am Ende des Kapitels ein Datenanalysebeispiel enthalten. Es zeigt, wie sozialwissenschaftliche und statistische Grundlagen in einem Zusammenhang mit den Instrumenten der Digitalisierung stehen. Das Kapitel schließt mit einem Big Data Praxisbeispiel. Es handelt sich um einen anonymisierten Anwendungsfall aus dem Forderungsmanagement eines Unternehmens. Das Projekt war sehr erfolgreich und das Beispiel verdeutlicht sehr anschaulich die Realitäten in der Praxis, die in vielen Fällen von der reinen Theorie entfernt sind. Die Anwendung von digitalen Instrumenten und die hieraus resultierenden Auswirkungen auf eine Organisation werden besonders deutlich.
Andreas Schmid
3. Electronic Governance
Zusammenfassung
Noch nie sind die technologischen Entwicklungen und die Veränderungen der Märkte so rasant verlaufen wie heutzutage. In diesem Zusammenhang zeigen sich zahlreiche Wechselwirkungen und Zusammenhänge, die im digitalen Zeitalter auf die Betriebe einwirken und die in den ersten zwei Kapiteln skizziert wurden. In Theorie und Praxis finden sich nur wenige Ansätze, um den Komplexitäten Herr zu werden. Es geht u. a. darum, die Organisationen zukunftsfest zu machen, die Beschäftigten zu befähigen, herkömmliche Strukturen infrage zu stellen und längst überfällige Grundsatzentscheidungen zu treffen. Die gesamte Organisation muss mit all ihren Facetten neu gedacht und ausgerichtet werden. Es geht damit um eine Einstellung und Haltung gegenüber der Digitalisierung. Durchdenkt man diese Sachverhalte, dann braucht es einer Art digitaler „Leitplanken“, die sicherstellen, dass Organisationen zukunftsfähig aufgestellt werden. Geht man auf die Suche nach einem hierfür geeigneten Ansatz, dann stößt man zwangsläufig auf den Begriff „Governance“. Sie wird im dritten Kapitel konzeptionell zu einer „Electronic Governance“ weiterentwickelt. Es handelt sich um ein Steuerungs- und Regelungssystem mit dem Ziel, die Risiken und Nebenwirkungen unseres technologischen Zeitalters für die Organisationen und Menschen beherrschbar zu machen. Am Ende des Kapitels wird gezeigt, dass das Scheitern von Digitalisierungsprojekten auf eine fehlende Electronic Governance zurückgeführt werden kann.
Andreas Schmid
Backmatter
Metadata
Title
Electronic Governance
Author
Prof. Dr. Andreas Schmid
Copyright Year
2022
Electronic ISBN
978-3-658-37174-6
Print ISBN
978-3-658-37173-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-37174-6

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