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2021 | OriginalPaper | Chapter

5. Empirische Überprüfung

Author : Eva Reitelshöfer-Hendel

Published in: Strategische Währungsrisiken

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Der systematische Vergleich der unterschiedlichen Business Analytics Techniken zeigt, dass aus theoretischer Perspektive kaum Unterschiede zwischen der Nutzbarkeit von Monte-Carlo-Simulation, Neuronalen Netzen und Bayes Netzen zu bestehen scheinen. Dennoch überwiegen die positiven Eigenschaften der Bayes Netze vor allem durch die ihr unterstellte Praktikabilität. Deshalb soll im folgenden Abschnitt nach der Modellierung eines Bayes Netzes für das Beispielunternehmen (Abschnitt 5.1) die empirische Untersuchung erfolgen, um den Praxisnutzen herauszuarbeiten.
Appendix
Available only for authorised users
Footnotes
1
Vgl. hierzu und im Folgenden Bach (2009), S. 44 ff.
 
2
Vgl. Rehkugler/Schindel (2004), S. 422.
 
3
Bayes Fusion ist ein Provider für Artificial Intelligence Modelling und Machine Learning Software, die auf der Bayes Statistik beruhen. Sie bieten verschiedene Möglichkeiten an, worunter GeNIe Modeler und SMILE Engine fallen. Bayes Fusion ist ein Unternehmen, gegründet von Prof. Markt J. Druzdzel und Tomek Sowinski 1995 an der Universität von Pittsburgh USA, um Forschungsprojekte des Decision Systems Laboratory der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Für nähere Details zur Entstehungsgeschichte und Angeboten siehe https://​www.​bayesfusion.​com/​about/​, Stand 03.11.2019.
 
5
Vgl. GeNIe (2019), abrufbar unter https://​support.​bayesfusion.​com/​docs/​GeNIe.​pdf, Stand: 03.11.2019.
 
6
Vgl. GeNIe (2019), S. 49 ff.
 
7
Diskrete Variablen haben eine begrenzte Anzahl an Zuständen, so z. B. Erfolg oder Misserfolg, also nur die Zustände wahr oder nicht wahr. Stetige Variablen dagegen können eine Bandbreite an Zuständen haben, wie z. B. die Körpertemperatur, die zwischen 30 und 45 Grad Celsius haben kann. Vgl. zu einer ausführlichen Differenzierung das GeNIe Handbuch (2019), S. 46.
 
8
Vgl. GeNIe (2019), S. 47.
 
9
Bayes Netze, die in GeNIe entworfen werden, können Wissen von Experten, aber auch Daten aus Datenbanken enthalten, für die Wahrscheinlichkeiten und Abhängigkeiten gefunden werden (vgl. GeNIe (2019), S. 56).
 
10
Vgl. Lessard/Lightstone (2006), S. 237 ff. zitiert nach Bleuel (2008), S. 14.
 
11
Vgl. Bleuel (2008), S. 14 f.
 
12
Vgl. Arnsfeld/Le/Willen (2008), S. 36 ff.
 
13
Ein Optimierungsproblem ist dann gegeben, wenn ein Lösungsraum und eine Bewertungsfunktion gegeben ist und eine spezielle Lösung gesucht wird. Ist das Optimierungsproblem ein Entscheidungsproblem, wird innerhalb des Lösungsraumes unter Berücksichtigung eines Grenzwertes nach einer Lösung gesucht, deren Wert größer als der Grenzwert ist. Ist das Optimierungsproblem ein eigentliches Optimierungsproblem, dann soll der Wert der besten Lösung in dem Lösungsraum ermittelt werden. Handelt es sich um ein Suchproblem, dann wird im Lösungsraum nach einer Lösung mit maximalem oder minimalem Wert gesucht. Optimierungsprobleme werden mittels Algorithmus gelöst (vgl. De Jong (1975), S. 7 ff.).
 
14
Die angewendete Methode kann als eine systematische Literaturanalyse bezeichnet werden. Eine systematische Analyse bisheriger veröffentlichter Literatur kennzeichnet sich durch eine strukturierte Vorgehensweise und ist ein Instrument zur Zusammenfassung einer großen Zahl an Primärveröffentlichungen (vgl. zur Literaturanalyse grundlegend Stamm/Schwarb (1995); Cooper/Hedges (2009); Randolph (2009); Fink (2014); Becker et al. (2017); und die dort zitierten Autoren). Ziel ist es, einen möglichst umfassenden Blick auf bisher veröffentlichte Artikel zum relevanten Themenbereich zu erhalten, vgl. Duff (1996). Um den Bias so gering wie möglich zu halten, wurden feste, für jeden weiteren Forscher nachvollziehbare Schritte eingehalten. Im konkreten Fall wurden zunächst die für die Thematik relevanten Begrifflichkeiten – engl. Keywords (Controlling und ökonomisches Währungsrisiko) – festgelegt sowie die zu durchsuchenden Datenbanken. Die Auswahl der Datenbanken wurde auf vier limitiert (Business Source Complete via EBSCO Host, JSTOR, EconLit, ECONIS). Die Auswahl erfolgte, da diese Datenbanken den höchsten Pool an wissenschaftlichen Publikationen bieten und vermehrt in Literaturanalysen Verwendung finden, wie Carter/Easton (2011); Hopp (2004), S. 1763; Becker et al. (2017) zeigen. In einer systematischen Suche werden Trunkierungszeichen ‚*‘ sowie Synonyme Begriffe in die Datenbanken eingegeben, um eine möglichst hohe Trefferanzahl generieren zu können. Die Nutzung der Trunkierungszeichen am Ende der Keywords verfolgt den Zweck, alle mit dem Wortstamm verwandten Formen eines Begriffs einzuschließen. Die Nutzung der Trunkierungszeichen erfolgt somit unter dem Gesichtspunkt der Erreichung einer möglichst vollständigen Abdeckung der Ergebnisse. Neben der Auswahl der relevanten Begriffe ist zudem die Kombinationsreihenfolge für die Suche von Bedeutung. Unter zu Hilfenahme der Forschungsfragen konnte eine geeignete Festlegung von Keyword eins und dem kombinatorischen Keyword zwei festgelegt werden. Die Keywords an sich bestimmen sich durch das Thema der Dissertation sowie dem Ziel, eine möglichst breite Abdeckung des Themas zu erhalten.
 
15
Die Excel Datei wurde aus der Citavi-Übersicht automatisch erstellt und erhält im ersten Datenblatt alle gefundenen Treffer. Der sich anschließende Filterungsprozess reduziert die Treffer nach einem Schema, das es allen weiteren Forschern erlaubt, eine stringente Überprüfung vorzunehmen. Die Schritte umfassen: 1) Aussondierung übriger Duplikate, 2) Aussondierung der Sprache – hier wurde darauf geachtet, nur englisch- und deutschsprachige Literatur in die Analyse einzubeziehen, 3) Bewertung der Relevanz nach Titel, 4) Sondierung nach dem Peer Reviewed-Kriterium – diese zweite Einschränkung nach Peer Reviewed war nötig, da nicht in allen Datenbanken die Einschränkung vorab vorgenommen werden konnte, im vorliegenden Fall wurde im ersten Durchlauf nach den Kriterien des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. aussortiert, dabei kamen nur Publikationen in die engere Auswahl, wenn sie ein A- oder B-Ranking aufwiesen, 5) Beurteilung der Relevanz nach Abstract, 6) Beurteilung der Relevanz nach Inhalt, 7) Darstellung der Relevanten Paper, 8) Kategorisierung der relevanten Paper, 9) Analyse und Vergleich der relevanten Publikationen (vgl. Anhang 1 im elektronischen Zusatzmaterial).
 
16
Ex- und Inklusionskriterien helfen dem Forscher dabei, Artikel nach einer einheitlichen Basis auszuwählen. Im ersten Filterungsprozess und Schritt 5 wurden alle Publikationen exkludiert, die sich i. w. S. mit Transaktions- und Translationsrisiken befassen, Risikomanagement, Portfoliomanagement (grundsätzlich mit Finanzwissenschaft), Finanzmarkt- und Kapitalmarktabsicherungen und dem internen Rechnungswesen. Die gleichen Kriterien wurden auch im Schritt der Inhaltsanalyse angewendet.
 
17
Die Kategorien bildeten sich aus der Notwendigkeit heraus, Vergleichbarkeit zwischen den Publikationen zu schaffen. Die Einteilung der Publikationen erfolgte nach Sichtung in die Cluster ‚Theorie‘, ‚Empirie‘ und ‚Modell/Framework‘.
 
18
Von 143 dem Titel nach relevanten Publikationen blieben lediglich 56 nach der Peer Reviewed Eingrenzung übrig.
 
19
Gemäß Pawson (2006) sollte in einer Literaturanalyse ein möglichst weites Feld an Publikationen untersucht werden. Demgemäß hat sich die Autorin dazu entschlossen, die Einschränkung ‚Peer Reviewed‘ sowie ‚reine (Fachzeitschriften-)Artikel‘ aufzugeben. Im zweiten Suchdurchlauf erfolgt der Einbezug von Artikeln, Sammelbänden und Büchern.
 
20
Vgl. die Vorgehensweise bei Durach et al. (2014), S. 122.
 
21
Es wurden ebenfalls die Datenbanken Business Source Complete via Ebsco Host, JSTOR, Econis und EconLit verwendet und nach den Keywords ‚Währungsrisiko‘ und ‚Controlling‘ durchsucht.
 
22
Auch an dieser Stelle ist einschränkend zu erwähnen, dass die Treffer sich nicht allein auf die deutsche Bedeutung des Begriffs Controlling beziehen, sondern auch die Bereiche der Unternehmenskontrolle und des Management Accounting umfassen. Die Verknüpfung durch die Operatoren AND/OR erfolgt, um eine Vereinfachung der Suche zu erreichen. Das hatte im Vergleich zur ersten Vorgehensweise keine Auswirkung auf die Trefferzahl oder den Inhalt der Suche. Somit ist die Art der Eingabe von Suchkriterien nicht als ausschlaggebend für die Ergebnisdarstellung anzusehen.
 
23
Von den 2.478 Treffern lieferte JSTOR mit 2.169 die meisten (ca. 87 %), gefolgt von Econis mit 277 (ca. 11 %), EconLit mit 23 (ca. 0,9 %) und Ebsco mit 9 (ca. 0,3 %).
 
24
Artikel, die sich mit dem Thema Risikomanagement, Finanzrisiken, Finanzmärkten, Unternehmenssteuerung, Portfoliogestaltung oder Bilanzierung befassen ohne auf Währungen einzugehen, wurden aus der Analyse exkludiert.
 
25
Insgesamt befassten sich mit der theoretischen Herleitung und Betrachtung von Währungsrisiken im Unternehmen 21 Artikel. 9 Artikel befragten empirisch Unternehmen zu ihrem Verhalten mit Währungsrisiken und 8 Artikel entwickelten einen Rahmen, ein Modell oder eine Methodik zur Betrachtung, Einordnung oder Berechnung von Währungsrisiken im Unternehmen.
 
26
Die n = 38 Publikationen konnten in die unterschiedlichen Kategorien eingeteilt werden. Die quantitative Analyse zeigt die in dieser Abbildung dargestellte Verteilung.
 
27
Die hier aufgezeigten Publikationen ballen sich in den 1970er bis 1990er Jahren.
 
28
Vgl. Levy (1987), Cho (1988) sowie im weitesten Sinne die Ausführungen in Hoyt (1972); Hekman (1981).
 
29
Vgl. z. B. Shulman (1970), S. 84 f.; Dufey (1972), S. 53; Barrett/Spero (1975); Financial and Management Accounting Committee (1989).
 
30
Vgl. hierzu z. B. Shulman (1970); Dufey (1972); Rodriguez (1979); Soenen (1979); Soenen (1985) sowie im weitesten Sinne Ungern-Sternberg/Weizsäcker (1990).
 
31
Vgl. grundsätzlich Jacque (1981), S. 82 ff.; Dufey/Srinivasulu (1983); Soenen (1985), S. 12; Cho (1988) Soenen (1992), S. 382 ff. sowie die dort zitierte Literatur.
 
32
Vgl. zu empirischen Ergebnissen u. a. Rodriguez (1974); Barret/Spero (1975); Rodriguez (1981); Batten/Mellor/Wan (1993); Rangan/Lawrence/Cooper (1993); Miller/Reuer (1998a und 1998b); Moguillansky (2002); Moguillansky (2003); Bris/Koskinen/Pons (2004); Eichinger (2007); Rao (2007); Eichinger (2008); Becker/Botzkowski/Reitelshöfer (2015) und zu Modellarbeiten u. a. Folks (1972); Lessard/Lorange (1977); Rice/Mahmoud (1986); Kwok/Lubecke (1988); Miller (1998); Copeland/Copeland (1999); Aggarwal (2013).
 
33
Vgl. hierzu und im Folgenden Shulman (1970), S. 87.
 
34
Vgl. Hierzu und im Folgenden Rodriguez (1979), S. 50 ff.
 
35
Vgl. Rodriguez (1979), S. 52 f.
 
36
Vgl. Miller (1992), S. 326 f.; Aaker/Mascarenhas (1984), S. 80 ff.
 
37
Vgl. Dufey/Srinivasulu (1983), S. 59.
 
38
Vgl. ebd, S. 60. Das Principal-Agent-Problem wird hier deutlich: im eigenen Interesse könnten Manager Entscheidungen zum Umgang mit Währungsrisiken treffen, wie kostenintensive Hedgingmaßnahmen und diese den Eigentümern des Unternehmens vorenthalten. Gemäß der Principal-Agent-Theorie besteht immer eine Informationsasymmetrie zwischen Eigentümern und Managern, die im Fall von Währungsrisiken besonders groß ist, da weder der Eigentümer noch der Manager verlässliche Informationen über das Eintreten von Wechselkursschwankungen und ihrer Bedingungskonstellationen hat. Der Manager entscheidet dennoch mit Wissensvorsprung, da er Informationen aus der Trasury-/Finanzabteilung oder aber den beratenden Banken erhält.
 
39
Vgl. Miller (1992), S. 322 ff.
 
40
Vgl. Dufey (1972), S. 54.
 
41
Vgl. hierzu und im Folgenden Dufey (1972), S. 54 ff.; sowie Abschnitt 2.​1 dieser Arbeit.
 
42
Vgl. ebd.
 
43
Vgl. hierzu Soenen (1979), S. 36 f.; Hekman (1981), S. 260 f.
 
44
Vgl. Rodriguez (1979), S. 50 ff.; Soenen (1985), S. 16.
 
45
Vgl. Soenen (1985).
 
46
Vgl. ebd.
 
47
Vgl. Hoyt (1972), S. 19.
 
48
Vgl. hierzu Barrett/Spero (1975). Ihre Ergebnisse sollen hier lediglich genannt werden, da es sich um eine stark bilanzorientierte Vorstellung von Methoden handelt.
 
49
Vgl. hierzu und im Folgenden Jacque (1981).
 
50
Vgl. die Arbeit von Lessard/Lorange (1977).
 
51
Vgl. hierzu und im Folgenden Ungern-Sternberg/Weizsäcker (1990).
 
52
Vgl. hierzu und im Folgenden Stulz (1996).
 
53
Vgl. Chowdhry (1995).
 
54
Vgl. Soenen (1992), S. 379.
 
55
Vgl. Abschnitt 2.​2.​1.
 
56
Vgl. Jacque (1981); Hekman (1981); Soenen (1985); Levy (1987).
 
57
Vgl. Levy (1987).
 
58
Es könnte sein, dass sich diese Annahme heute verändert hat. Aufgrund der Digitalisierung können Dienstleister ihre Dienste Ländergrenzen übergreifend anbieten. Ist der Wechselkurs für den Kunden vorteilhaft, wird er auch Dienstleistungen aus anderen Ländern nachfragen.
 
59
Vgl. Hoyt (1972); Hekman (1981); Soenen (1985); Financial and Management Accounting Committee (1989).
 
60
Vgl. Rodriguez (1979); Miller (1992).
 
61
Aufgrund der gewählten Datenbanken und Suchkriterien kann diese Aufzählung nicht als abschließend angesehen werden. Autoren wie Gleißner, Gleich, Romeike, Bleuel befassen sich ebenfalls mit dem Thema Währungsrisiken und Risikomanagement. Sie sollen hier lediglich Erwähnung finden.
 
62
Vgl. Baumeister (2011).
 
63
Vgl. Becker et al. (2016).
 
64
Vgl. hierzu und im Folgenden Rodriguez (1974); Rodriguez (1981).
 
65
In diesem Jahrzehnt scheint die Annahme, dass Purchasing Power Parity und Kapitalmarkttheorie greifen noch sehr ausgeprägt zu sein.
 
66
Vgl. Rodriguez (1974), S. 853 f.; Rodriguez (1981), S. 429. Das deckt sich wiederum mit den zuvor genannten Ausführungen zu den Fähigkeiten des Managements.
 
67
Vgl. Moguillansky (2002), S. 13 ff.
 
68
Vgl. Becker/Botzkowski/Reitelshöfer (2015), S. 40 f.
 
69
Vgl. Becker/Botzkowski/Reitelshöfer (2015), S. 41.
 
70
Vgl. Becker/Botzkowski/Reitelshöfer (2015), S. 47.
 
71
Vgl. Becker/Botzkowski/Reitelshöfer (2015), S. 50.
 
72
Vgl. Rao (2007), S. 173 ff.
 
73
Vgl. Rao (2007), S. 174.
 
74
Vgl. hierzu und im Folgenden Rangan/Lawrence/Cooper (1993), S. 353.
 
75
Vgl. ebd., S. 361 ff.
 
76
Vgl. ebd., S. 364.
 
77
Vgl. hierzu und im Folgenden Bris/Koskinen/Pons (2004).
 
78
Vgl. ebd., S. 782.
 
79
Vgl. ebd., S. 792.
 
80
Vgl. hierzu und im Folgenden Eichinger (2007).
 
81
Vgl. hierzu um im Folgenden Folks (1972).
 
82
Vgl. ebd., S. 101.
 
83
Vgl. ebd., S. 102 f.
 
84
Vgl. ebd., S. 109.
 
85
Vgl. Kwok/Lubecke (1988).
 
86
Vgl. ebd., S. 19.
 
87
Siehe weiter oben.
 
88
Vgl. hierzu und im Folgenden Miller (1998).
 
89
Vgl. ebd., S. 501.
 
90
Vgl. ebd.
 
91
Vgl. ebd., S. 504 ff.
 
92
Vgl. ebd.
 
93
Vgl. Miller/Reuer (1998a), S. 498 ff.
 
94
Vgl. Miller/Reuer (1998b), S. 1190 f.
 
95
Vgl. Miller/Reuer (1998b), S. 1187 ff.
 
96
Vgl. hierzu und im Folgenden Copeland/Copeland (1999).
 
97
Vgl. ebd., S. 70 ff.
 
98
Vgl. hierzu die Argumentation in Becker (2000).
 
99
Vgl. hierzu und im Folgenden Lessard/Lorange (1977).
 
100
Vgl. ebd., S. 629 f.
 
101
Vgl. ebd., S. 630.
 
102
Vgl. hierzu und im Folgenden Rice/Mahmoud (1986).
 
103
Vgl. Rice/Mahmoud (1986), S. 13 ff.
 
104
Vgl. hierzu und im Folgenden Aggarwal (2013).
 
105
Vgl. ebd., S. 454 f.
 
106
Vgl. ebd., S. 455 f.
 
107
Vgl. Bleuel (2014).
 
108
Vgl. Bleuel (2008), S. 8.
 
109
Vgl. Bleuel (2014), S. 6 ff.
 
110
Vgl. hierzu und im Folgenden Bleuel (2014), S. 3.
 
111
Vgl. Beispiel in Bleuel (2014), S. 3.
 
112
Vgl. ebd., S. 4.
 
113
Vgl. ebd.
 
114
Zu den finanziellen zählen Währungstermingeschäfte, zu den realen Ansätzen langfristige, strategische Ansätze wie Natural-Hedges, pass-through oder Diversifizierung (vgl. Bleuel (2014), S. 5).
 
115
Vgl. Arnsfeld/Le/Willen (2008).
 
116
Vgl. Pfennig (1998), S. 14; Oehler/Unser (2002), S. 142.
 
117
Vgl. Niederkofler (1995), S. 128; Romeike/Erben (2002), S. 13 f.
 
118
Vgl. Arnsfeld/Le/Willen (2008), S. 66.
 
119
Vgl. ebd.
 
120
Vgl. hierzu und im Folgenden Belascu (2017).
 
121
Vgl. hierzu und im Folgenden Theuermann/Grbenic (2011). Einschränkend ist hier zu sagen, dass der Großteil der befragten Unternehmen Großunternehmen sind und sich die Befragung auf den Wirtschaftsraum Österreich beschränkt, die Vergleichbarkeit mit deutschen Unternehmen demnach nicht zwingend vorausgesetzt werden kann, aber als ähnlich eingeschätzt wird.
 
122
Vgl. hierzu die Erläuterungen in Theuermann/Weißensteiner/Grünbichler (2012), S. 24 ff.
 
123
Vgl. Stenzel/Seifen/Hachmeister (2015), S. 47 ff.
 
124
Vgl. hierzu auch die Ergebnisse von Meckl/Fredrich/Riedel (2010), die zu einer ähnlichen Erkenntnis gelangen.
 
125
Vgl. Stenzel/Seifen/Hachmeister (2015), S. 47 ff.
 
126
Vgl. hierzu und im Folgenden Meckl/Fredrich/Riedel (2010), S. 221 f.
 
127
Vgl. Meckl/Fredrich/Riedel (2010), S. 221 f.
 
128
Vgl. weiter oben Lessard/Lorange (1977).
 
129
Vgl. Lessard/Sharp (1984).
 
130
Vgl. Jacque/Lorange (1984).
 
131
Vgl. Demirag (1984).
 
132
Vgl. Demirag/de Fuentes (1999).
 
133
Vgl. Jacque/Vaaler (2001).
 
134
Vgl. hierzu z. B. die erste Befragung von Demirag (1986) mit der von Demirag/de Fuentes (1999) oder die Erkenntnisse von Lessard/Lorange (1977) mit denen von Lessard/Sharp (1984) und Jacque/Lorange (1984) sowie später Jacque/Vaaler (2001). Einen Vergleich der unterschiedlichen Modelle ist in Hoffjan/Kornetzki (2005) zu finden, die sowohl die Vor- als auch Nachteile der jeweiligen Methoden beleuchten und durch einen Vergleich empirischer Erhebungen zum Thema ergänzen.
 
135
Vgl. hierzu und im Folgenden Kaumanns (2018). Die Airlines gelten in seiner Arbeit als Vertreter der Dienstleistungsbranche, während die Automobilhersteller die Industrieproduzenten vertreten. Mit seiner Arbeit strebt Kaumanns an aufzuzeigen, ob es zwischen den Dienstleistern und Produzenten Unterschiede im Umgang mit strategischem Währungsrisiko gibt und wie der Entscheidungsprozess hierzu aussieht. Eine Betrachtung finanzwirtschaftlicher Hedgingmethoden ist in dieser Arbeit deshalb nicht zu finden.
 
136
Vgl. Kaumanns (2018), S. 228 ff.
 
137
Vgl. Kaumanns (2018), S. 264 ff.
 
138
Vgl. Kaumanns (2018), S. 281.
 
139
Vgl. hierzu die Ableitung in Baltzer (2013), S. 114 f. sowie die dort genannten Quellen. Es soll hier nicht näher auf die einzelnen Möglichkeiten eingegangen werden. Die vergleichende Feldstudie stellt sich als eine quantitative Erhebungsmethode dar, die eine zahlenbasierte Beschreibung von Sachverhalten ermöglicht (vgl. ebd).
 
140
Vgl. Kubicek (1975), S. 61.
 
141
Vgl. Müller-Böling (1992), Sp. 1495 ff.
 
142
Zur Ableitung der unterschiedlichen Formen der internetgestützten Befragung aus den Sozialwissenschaften siehe ausführlich Brandt (2016), S. 206. Abzugrenzen ist die Online-Befragung von der persönlichen, schriftlichen und telefonischen Befragung, wobei ihr im Forschungskontext heute bereits eine hohe Relevanz zugesprochen wird (vgl. Zerback et al. (2009), S. 15).
 
143
SoSci Survey ist ein deutscher Anbieter für die Erstellung von statistischen Erhebungen, der neben den Formatvorlagen für die Zusammensetzung des Fragebogens sowie den passenden Skalen den Versand durch Generierung eines Links ermöglicht. Vgl. Leiner/Leiner (2020), SoSci Survey URL: https://​www.​soscisurvey.​de/​, zuletzt aufgerufen am 03.01.2020. Es ist neben surveymonkey, unipark und umfrageonline ein Tool zur wissenschaftlichen Forschung. SoSci Survey wurde aus der Vielzahl an Anbietern ausgewählt, weil garantiert wird, dass die gesammelten Daten auf einem Server innerhalb von Deutschland aufbewahrt werden und die Aufbewahrungsfrist durch den Ersteller selbst festgelegt werden kann. In Zeiten, in denen der Datenschutz, nicht zuletzt aufgrund der Neuerungen durch die DSGVO vor allem für Unternehmen eine immer größere Rolle spielt, war dies ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Suche nach einem passenden Anbieter.
 
144
Vgl. Leiner/Leiner (2020).
 
145
Vgl. Töpfer (2012), S. 230 f.
 
146
Vgl. Bortz/Döring (2006), S. 50; Kuper (2011), S. 122.
 
147
Vgl. Bortz/Döring (2006), S. 139; Kuper (2011), S. 122 f.; Töpfer (2012), S. 231 f. und 261.
 
148
Vgl. Kuper (2011), S. 122; Töpfer (2012), S. 231 f.
 
149
Nominalskalen zeichnen sich dadurch aus, dass die Ausprägungen eines Merkmals entweder das eine oder das andere sind, niemals aber beides zugleich (ja oder nein, gut oder schlecht etc.) (vgl. Töpfer (2012), S. 230; Porst (2014), S. 72). Im vorliegenden Fall wurde die Nominalskala für alle Fragen gewählt, die sich auf die allgemeinen Angaben bezogen.
 
150
Ordinalskalen enthalten eine relationale Beziehung der Ausprägungen zueinander (z. B. sehr hoch, hoch, mittel, niedrig, sehr niedrig), wobei zwischen den Ausprägungen keine gleichen Abstände angenommen werden können, eine Reihenfolge allerdings gebildet werden kann (vgl. Töpfer (2012), S. 231; Porst (2014), S. 73).
 
151
Beispiele für Fragen zu den jeweiligen Skalierungen sind Kornmeier (2007), S. 169 f. zu entnehmen sowie Porst (2014), S. 72 ff.
 
152
Vgl. Porst (2014), S. 73. Dichotom bedeutet, dass die Probanden nicht nur zwischen ja und nein oder wahr und unwahr entscheiden, sondern sich aus einem Pool an Antwortmöglichkeiten eine aussuchen sollen.
 
153
Vgl. Töpfer (2012), S. 231.
 
154
Vgl. Bortz/Döring (2006), S. 176 ff.
 
155
Kornmeier (2007), S. 180 weist darauf hin, dass die zu befragenden Items in einer Likert-Skala aus einer vorgeschalteten explorativen Studie gewonnen werden können. Darauf wurde im vorliegenden Fall verzichtet und die Rechtfertigung zur Nutzung von Ratingskalen ergibt sich mit den in der Literatur gefundenen Zusammenhängen.
 
156
Vgl. Kornmeier (2007), S. 160.
 
157
Angelehnt an die Mittelstandsdefinition des Europäischen Forschungsfeld für Angewandte Mittelstandsforschung (ehemals Europäisches Kompetenzzentrum für Angewandte Mittelstandsforschung), Becker/Ulrich (2014).
 
158
Vgl. die Ausführungen in Abschnitt 2.​1 sowie die Untersuchungen in Abschnitt 5.1.
 
159
Vgl. Abschnitt 5.1.
 
160
LexisNexis ist ein internationaler Anbieter von Informationslösungen, in dessen Datenbank die Recherche nach verschiedenen Informationen (Unternehmensdaten, Publikationsrecherche, etc.) möglich ist. Der Zugriff erfolgt entweder über die URL https://​www.​lexisnexis.​de/​start?​gclid=​EAIaIQobChMI3cXg​l4bn5gIVF-J3Ch2KEA1AEAAYAS​AAEgKMm_​D_​BwE&​utm_​expid=​.​XKiKc5_​7RXCFzF8rRQskyA.​1&​utm_​referrer=​https%3A%2F%2Fwww.​google.​com%2F oder wie im vorliegenden Fall über den Katalog der Universitätsbibliothek.
 
161
Der Fragebogen ist in Anhang 4 im elektronischen Zusatzmaterial abgebildet.
 
162
Das trägt der grundsätzlichen Freiwilligkeit einer Teilnahme an Untersuchungen Rechnung. Wie Bortz/Döring ausführlich beschreiben, darf niemand zur Teilnahme an einer Untersuchung gezwungen werden und auch die Bezahlung für die Teilnahme kann zu einer Verzerrung der Ergebnisse durch Bias in der Motivation führen (vgl. Bortz/Döring (2006), S. 44).
 
163
Der Pretest ist eine Qualitätssicherungsmaßnahme, die dem Versand des Fragebogens an die tatsächlichen Probanden unbedingt vorausgehen sollte (vgl. Kornmeier (2007), S. 164; Porst (2014), S. 190).
 
164
Vgl. Bortz/Döring (2006), S. 45.
 
165
Vgl. Bortz/Döring (2015), S. 50. Nach Eisenhardt ist die Fallstudienforschung dazu geeignet, neue Forschungsfelder zu beleuchten (vgl. Eisenhardt (1989), S. 541). Roll spricht davon, dass die qualitative Fallstudienforschung als Methode der Controllingforschung ein anerkanntes Mittel ist, da sie besonders dazu geeignet ist, unstrukturierte Themenbereiche zu hinterfragen (vgl. Roll (2003), S. 315).
 
166
Von der vergleichenden Fallstudie ist die Einzelfallstudie abzugrenzen. In einer Einzelfallstudie werden über einen längeren Zeitraum einzigartige, repräsentative, beobachtbare Fälle betrachtet. Da in der vorliegenden Arbeit vielmehr ein Querschnitt gebildet werden soll, also Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Ableitung von Handlungsempfehlungen in Bezug auf die Nutzung von Business Analytics in der Praxis herausgefiltert werden sollen, eignet sich vielmehr die vergleichende Fallstudie. Sie gilt als robuster, ist aber mit einem relativ hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden (vgl. Yin (2014), S. 50 ff.; Eisenhardt (1989), S. 541).
 
167
Vgl. Yin (2003), S. 12 ff. Strikt von der Sichtweise von Yin zu trennen sind die Definitionen einer Fallstudie nach Stake (1995, 2000), Denzin/Lincoln (2000) und Eisenhardt (1989). Diese Autoren sehen gemäß Göthlich (2003), S. 3 die Fallstudienforschung als etwas theorieloses an und damit eher im Charakter der Grounded Theory. Nutzt ein Forscher als Grundlage die Grounded Theory, setzt er sich ohne jegliche theoretische Vorkenntnis einem Phänomen aus und beobachtet dieses (ebd.). Die Grounded Theory ist dabei keine eigenständige Theorie, sondern ein Analyseverfahren, in dem davon ausgegangen wird, dass durch die Arbeit mit vorhandenen Theorien die Wahrnehmung gehemmt wird, weshalb Forscher ohne diese Vorkenntnisse in ihre Forschung einsteigen sollen und dann aus den Daten Theorien entdecken mögen (ebd.). In der vorliegenden Arbeit wird die Ansicht vertreten, dass eine solche Vorgehensweise nicht anwendbar ist. Die Befassung mit bisheriger Forschung zum Untersuchungsfeld lässt eine unbeeinflusste, explorative Vorgehensweise nach Grounded Theory nicht zu. Es soll deshalb hier nach Yin vorgegangen werden. Yin sieht in der Fallstudie etwas, das auf einer zuvor entwickelten Theorie beruht, die wiederum den Gang der Untersuchung leitet (vgl. hierzu auch Yin (2003), S. 13 f. sowie die Erläuterung von Göthlich (2003), S. 3).
 
168
Vgl. Atteslander (1984), S. 311.
 
169
Vgl. Yin (1994), S. 6 und 15.
 
170
Töpfer (2012), S. 245.
 
171
Vgl. Eisenhardt (1989), S. 545; Akremi (2014), S. 279; Bryman (2012), S. 425 ff.
 
172
Vgl. Eisenhardt (1989), S. 545; Akremi (2014), S. 279; Bryman (2012), S. 425 ff.
 
173
Vgl. Rosenstiel (2009), S. 231; Bortz/Döring (2006), S. 308.
 
174
Vgl. Mayring (2002), S. 50 f.; vgl. hierzu auch die Ausführung von Brandt (2016), S. 118 sowie die dort genutzten Quellen.
 
175
Weigel/Hadwich (2019), S. 11.
 
176
Vgl. Gläser/Laudel (2009), S. 12.
 
177
Vgl. Strübing (2013), S. 92; Kruse (2014), S. 206 f. sowie S. 213.
 
178
Vgl. Roll (2003), S. 316; Bortz/Döring (2006), S. 314.
 
179
Vgl. Mayring (1990), S. 48 f. Utilitarität ist ein Gütekriterium, das an die Fallstudienforschung zu stellen ist (vgl. Göthlich (2003), S. 14). Da Fallstudien sehr zeitaufwändig sind, ist stets auf Wirtschaftlichkeit zu achten, was durch die Teilstrukturierung der Leitfäden und der Auswahl der richtigen Probanden erreicht werden kann und auch in der vorliegenden Arbeit erreicht wurde.
 
180
Der Leitfaden ist in Anhang 4 im elektronischen Zusatzmaterial einzusehen.
 
181
Vgl. Reinders (2011), S. 94.
 
182
Vgl. Schnell/Hill/Esser (2013), S. 378; Mayer (2013), S. 37.
 
183
Vgl. Bortz/Döring (2006), S. 327. Ähnlich wie bei quantitativen Studien muss auch bei qualitativen Studien mittels Fallstudie gewährleistet sein, dass die Fragen in sich konsistent und valide sind. Die Kriterien der Qualität, Validität und Reliabilität gelten hier ebenso wie bei quantitativer Forschung.
 
184
Dieser Pretest unterstützt die Validität des Forschungsvorhabens.
 
185
Vgl. Göthlich (2003), S. 14. Die Reliabilität ist bei Fallstudien dann gesichert, wenn eine Wiederholbarkeit durch korrekte und detaillierte Führung eines Forschungsprotokolls möglich ist. Das kann in der vorliegenden Arbeit gelten.
 
186
Vgl. Reinders (2011), S. 91 f.; Weigel/Hadwich (2019), S. 11 f., die den Ablauf eines Interviews in die Phasen Einstieg, Aufwärmen, Hauptteil und Ausstieg unterteilen.
 
187
Siehe Anhang 2 zum Interviewleitfaden im elektronischen Zusatzmaterial.
 
188
Vgl. Reinders (2011), S. 94.
 
189
Vgl. Gläser-Zikuda et al. (2011), S. 111.
 
190
Vgl. Strauss (1991) sowie Flick (2012). Auch Göthlich beschreibt, dass die wortwörtliche Transkription kritisch zu betrachten ist. Zum einen stehen Aufwand und Nutzen einer solchen detaillierten Vorgehensweise nicht zwingend im Verhältnis, zum anderen besteht die Gefahr der Überinterpretation. Viel wichtiger hält er die kritische Haltung des Forschers gegenüber den Interviews und dass hierbei nicht nur reproduziert, sondern der Wahrheits- und Bedeutungsgehalt abgewogen und mit bisher gesammeltem Wissen abgeglichen wird (vgl. Göthlich (2003), S. 12 sowie Yin (2003), S. 102 f., Postman (1985), S. 29 f.).
 
191
Vgl. Lamnek (2005), S. 616; Gläser/Laudel (2009), S. 157. Dieses zusammenfassende Protokoll reduziert bereits bei der Aufbereitung die Datenmenge und verschriftlicht nur die für die Forschungsfrage wesentlichen Inhalte (vgl. auch Gläser-Zikuda (2011), S. 112).
 
192
Das Validitätskriterium qualitativer Fallstudienforschung unterteilt sich in die Konstruktvalidität, interne und externe Validität. Konstruktvalidität besteht dann, wenn eine „dichte Belegführung sowie eine abschließende Kontrolle durch die Probanden“ (Göthlich (2003), S. 13 f.) gegeben ist, was im vorliegenden Fall durch die Möglichkeit, Einspruch zu erheben sowie die Transkription des gesprochenen Wortes erfolgt. Interne Validität besteht, wenn systematisch und transparent die Daten in der Analysephase auf Muster und Modelle hin untersucht werden. Auch diese Kriterien werden später erfüllt. Externe Validität ist gegeben, wenn die Forschungsfrage überhaupt zur Durchführung von Fallstudien hindeutet.
 
193
Vgl. Göthlich (2003), S. 11.
 
194
Vgl. Mayring (1989, 1993, 2008); Bortz/Döring (2006), S. 331; Gläser-Zikuda (2011), S. 112. Abzugrenzen ist davon die typologische Analyse nach Kuckartz (2016). Diese Vorgehensweise eignet sich vor allem, wenn in unstrukturierten Interviews nach Themenbereichen und gleichen Aussagen gesucht werden soll, wozu dann die Bildung von Typen zur Erkennung des „Was“ beiträgt. Im vorliegenden Fall kann jedoch die teilstrukturierte Vorgehensweise direkt diesen Schritt überspringen und die qualitative Inhaltsanalyse, in der es primär um die Aufdeckung von Gemeinsamkeiten und Gegensätzen geht, trägt stärker zum Forschungsziel bei. Des Weiteren möglich ist die Analyse nach Hopf und ihrem Forscherteam, die das thematische Codieren empfehlen. Eine solche Analyse ist vor allem dann geeignet, wenn eine repräsentative Fallzahl gegeben ist, aus der sich allgemeingültige Schlüsse auf eine im Vorfeld exakt bestimmte Theorie ableiten lassen. Auch wenn die Vorgehensweise des thematischen Codierens grundsätzlich anwendbar wäre, limitiert die Fallzahl die Methode. Abzugrenzen ist weiterhin die auf der Grounded Theory basierende Analyse, in der keine Theorie als Grundlage verwendet wird und sich der Forscher einer Theoriebildung durch theoretisches Codieren annähert (vgl. Bortz/Döring (2006), S. 332 f.). Auch dies soll im vorliegenden Fall verworfen werden, da die Literaturanalyse bereits zeigt, dass Theorien als Vorwissen vorhanden sind und sich die Forscherin hier auf ein zwar unbekanntes Feld, jedoch nicht ohne Vorwissen bewegt.
 
195
Vgl. Mayring (2015), S. 11 ff.
 
196
Vgl. Gläser/Laudel (2009), S. 198.
 
197
Zu unterscheiden sind eine Zusammenfassung des Materials, die lediglich auf die Reduzierung unter Beibehaltung wesentlicher Erkenntnisse der Daten abzielt, die Explikation, bei der durch Ergänzung um zusätzliches Material das Verständnis des Inhalts erweitert werden soll und die Strukturierung, deren Ziel in der Analyse anhand bestimmter Ordnungskriterien besteht (vgl. hierzu auch die Erläuterungen in Kaumanns (2018), S. 253 f.; Mayring (2015), S. 65 ff.).
 
198
Vgl. Gläser/Laudel (2009), S. 199 ff.
 
199
MAXQDA ist eine QDA-Software, die durch die VERBI GmbH angeboten wird. Abruf unter: https://​www.​maxqda.​de/​impressum. Es handelt sich bei QDA-Software um Textverarbeitungsprogramme, die Forscher bei der Verwaltung, Organisation und Bildung von Kategoriensystemen unterstützen (vgl. Kuckartz (2007), S. 12 f.; Flick (2011), S. 104 f.; Gläser-Zikuda (2011), S. 117 f.). Ein wesentlicher Punkt ist, dass QDA-Software keinen Einfluss auf die Qualität und Art der Datenverarbeitung hat (vgl. Kuckartz (2007), S. 12 f., aber auch Gläser-Zikuda (2011), S. 117). Da es sich lediglich um ein Verwaltungstool handelt, erleichtert es dem Forschenden die Textarbeit. Welche Kriterien er für die Kategorienbildung, die Auswahl der relevanten Textstellen oder Bildung von Gruppen ansetzt, ist allein dem Forscher überlassen. Es unterstützt sozusagen den systematischen Umgang mit Texten (vgl. zu einer Übersicht möglicher QDA-Software Kuckartz (2007), S. 251 ff.; Flick (2011), S. 104 f.; Gläser-Zikuda (2011), S. 117).
 
200
Vgl. hierzu auch die Erläuterung in Kaumanns (2018), S. 255.
 
201
Vgl. Bortz/Döring (2006), S. 326 ff.
 
202
Vgl. Göthlich (2003), S. 8.
 
203
Vgl. hierzu die Ausführungen in Abschnitt 2.​2.
 
204
Vgl. hierzu Abschnitt 2.​1 f.
 
205
Roll (2003), S. 316.
 
206
Vgl. Eisenhardt (1989), 536 ff.
 
207
Vgl. Göthlich (2003), S. 13. Objektivität ist dann gegeben, wenn der Forscher transparent und nachvollziehbar die Vorgehensweise darlegt. Das kann im vorliegenden Fall als gegeben angesehen werden, denn es erfolgt eine detaillierte Beschreibung der Vorgehensweise, des Auswahlprozesses und der Analyse der Daten.
 
208
Vgl. hierzu Anhang 4 im elektronischen Zusatzmaterial.
 
209
An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass einige Probanden die Möglichkeit nutzten, nach der Zusendung der Abschrift zur Freigabe Ergänzungen vorzunehmen und sich deshalb zwei Termine zur Besprechung ergaben. Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass die Gespräche zwischen 30 und 120 Minuten dauerten.
 
210
Dieses Vorgehen kann als weiterer Vorteil der Fallstudiennutzung angesehen werden. Die ständige Rückkopplung von Forschungsdesign und Forschungsbemühungen ermöglichen eine permanente Verbesserung des erlangten Forschungsfortschrittes. Hierbei ist jedoch stets darauf zu achten, dass diese Verbesserungen sich in engen Grenzen abspielen (vgl. Yin (1994), S. 52, Eisenhardt (1989), S. 539).
 
211
Vgl. Becker/Ulrich (2014).
 
212
Vgl. hierzu Abschnitt 4.​3.
 
213
Vgl. hierzu die Ausführungen in Abschnitt 3.​1 ff., in dem der Unternehmensführung und dem Controlling neben der operativen auch die strategische Führung und Ausrichtung des unternehmerischen Handelns zugesprochen wird.
 
214
Vgl. Abschnitt 5.4.3.
 
215
Vgl. hierzu unter anderem Rodriguez (1974), Batten/Mellor/Wan (1993), Becker/Botzkowski/ Reitelshöfer (2015).
 
216
Vgl. Becker/Botzkowski/Reitelshöfer (2015), S. 50.
 
217
Vgl. hierzu Abschnitt 2.​1 sowie 5.1 dieser Arbeit.
 
218
Vgl. Kapitel 2 dieser Arbeit.
 
219
Vgl. hierzu Kap. 2 dieser Arbeit, in der detailliert beschrieben wird, welche Auswirkungen Währungsrisiken haben können.
 
220
Vgl. hierzu Abschnitt 2.​2.
 
221
Diese Frage wurde teilweise nicht beantwortet. Zwischen 3 % und 6 % der Befragten (1 oder 2 Personen) haben die jeweilige Einschätzung ausgelassen. Die Ergebnisse in dieser Abbildung 5.12 umfassen lediglich die Angaben zu den Einschätzungen sehr niedrig bis sehr hoch.
 
222
Vgl. Rodriguez (1974; 1979), Levy (1987); Rangan/Lawrence/Cooper (1993); Moguillansky (2002; 2003); sowie Abschnitt 2.​1 dieser Arbeit.
 
223
Bereits Hoyt (1972) verortet die Verantwortung bei CFO und Treasury im Unternehmen, da diese sich mit der finanziellen Lage eines Unternehmens befassen müssen und Währungen traditionellerweise hierunter fallen. Rodriguez (1974) fand heraus, dass Manager Währungsrisiken immer der Finanzfunktion zuordnen, was auch später durch Aggarwal (2013) so aufgegriffen wird, als er über die richtige Wahl eine Finanzierungsstrategie berichtet. Die Untersuchungen und Publikationen beziehen sich oftmals auf den Finanzbereich des Unternehmens, weshalb im Bereich Controlling nur wenige Artikel für die Analyse bereitstanden.
 
224
Jacque (1981) beschreibt ausführlich, dass aus Sicht der klassischen Kapitalmarkttheorie das Währungsrisiko keine Bedeutung hat, da die Markteffizienz die Risiken ausgleicht. Zugleich geht das Financial and Management Accounting Committee (1989) darauf ein, dass durch Purchasing Power Parity der Warenkorb über Ländergrenzen hinweg gleich viel wert ist und Währungsrisiken sich darauf nicht auswirken. In der realen Welt greifen diese Theorien jedoch nicht, da eine reale Wechselkursänderung sich weiter auswirkt (vgl. Abschnitt 1.​3 dieser Arbeit und 5.2).
 
225
Vgl. Abschnitt 2.​4.
 
226
Vgl. hierzu Lamnek (1995), Yin (1994) und Eisenhardt (1989), die diese Merkmale als typisch für die Fallstudienforschung beschreiben. Im Gegensatz zu Experimenten, Aktionsforschung oder anderen Vorgehensweisen haben Fallstudien einen Vorteil, wenn keine Kontrolle über die Situation und ihre Bedingungskonstellationen ausgeübt werden kann.
 
227
Vgl. die in Abschnitt 5.4 genannten Studien zum Umgang mit Währungsrisiken in Unternehmen.
 
228
Diese Frage muss vor dem Hintergrund der geringen Fallzahlen allerdings so ausgelegt werden, dass keine allgemeingültigen Schlüsse gezogen werden können.
 
229
Vgl. hierzu die in Abschnitt 5.1.2 genannten Autoren.
 
230
Interviewpartner C.
 
231
Randbemerkung: das zeigt sich grundsätzlich bei vielen der mittelgroßen Unternehmen, die befragt wurden. Immer wurde hier vor allem auf den asiatischen Raum verwiesen, dessen starke Position bei gleichzeitig stark schwankender Währung einen empfindlichen Einfluss auf den Erfolg haben kann und sogar zur Geschäftsgefährdung werden kann (Interviewpartner A, C, D, H). Für weitere Untersuchungen wäre genau mit diesem Währungsraum eine Anschlussstudie interessant, in der fallbasiert die Wirkung eines Prognoseinstruments untersucht wird.
 
232
Interviewpartner A, B und C.
 
233
Vgl. Abschnitt 5.2.1.
 
234
Vgl. Abschnitt 5.2.1.
 
235
Vgl. hierzu die Ausführungen in Becker/Reitelshöfer (2019) sowie die Herleitung der beeinflussten wertorientierten Kennzahl in Kapitel 3 dieser Arbeit.
 
236
Vgl. Seite 131 f. mit S. 163 dieser Arbeit.
 
Metadata
Title
Empirische Überprüfung
Author
Eva Reitelshöfer-Hendel
Copyright Year
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-34308-8_5

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