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2022 | OriginalPaper | Chapter

4. Entscheidungstheoretische Grundlagen – Wohlfahrtsökonomie und Public Choice Theorie

Authors : Ewald Nowotny, Martin Zagler

Published in: Der öffentliche Sektor

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Lernziele:
  • Der erste Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie besagt, dass unter bestimmten Voraussetzungen (insbesondere vollkommene Konkurrenz) der Markt zu einer effizienten (nicht aber notwendig gerechten) Allokation der Ressourcen führt.
  • Letzteres verlangt einen gesellschaftlichen Konsens, der aber nur bei Einstimmigkeit mit Sicherheit gegeben ist. Das Arrow´sche Unmöglichkeitstheorem zeigt, dass ein Mehrheitswahlrecht oft zu keiner eindeutigen Lösung gesellschaftlicher Präferenzen führt.
  • Neben dem Dilemma der Entscheidungsfindung kann es zu Staatsversagen kommen, weil der öffentliche Sektor oftmals als Monopolist agiert (agieren muss), und Akteure des öffentlichen Sektors (Politiker, Parteien, Beamte, Lobbyisten, …) eventuell nicht das gemeingesellschaftliche Interesse, sondern ihr eigenes Interesse verfolgen.

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Footnotes
1
Vielfach wird folgende Aussage als „zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie“ bezeichnet: Jede bestimmte pareto-effiziente Allokation kann unter den Konkurrenzbedingungen des ersten Hauptsatzes realisiert werden, wenn die Erstausstattungen der Wirtschaftssubjekte entsprechend verteilt werden. Dies weist darauf hin, dass es in einem Marktsystem (unendlich) viele pareto-optimale Allokationen gibt – abhängig von der jeweils vorgegebenen Einkommensverteilung. Eine Umverteilung der Einkommen wird daher (ohne direkte allokative Eingriffe in den Marktprozess) dazu führen, dass nun eine andere Allokation pareto-effizient ist (vgl. auch Rosen und Windisch 1992, S. 103 ff.).
 
2
Das Vorliegen entsprechender Formen von Marktversagen stellt dann umgekehrt eine wesentliche allokationstheoretische Begründung von Staatsinterventionen dar – wobei freilich auch mögliche Fälle von „Staatsversagen“ mitbedacht werden müssen.
 
3
Die Grenzrate der Substitution gibt an, welche Menge des Gutes A ein Wirtschaftssubjekt bereit ist für eine zusätzliche Einheit des Gutes B einzutauschen, ohne dass dies zu einer Änderung seines Nutzens führt (d. h. Veränderung auf einer gegebenen Indifferenzkurve). Solange unterschiedliche Grenzraten der Substitution vorliegen, lässt sich durch Tausch eine Erhöhung des Gesamtnutzens erreichen.
 
4
Die Grenzrate der Transformation gibt an, um wie viel bei gegebener Faktorausstattung (gegebener Tranformationskurve) die erzeugte Menge A reduziert werden muss, um die Erzeugung einer zusätzlichen Einheit von B zu ermöglichen.
 
5
Bei der gegebenen Annahme vollkommener Konkurrenz wird ein gewinnmaximierender Mengenanpasser bis zu dem Punkt produzieren, wo die Grenzkosten der Produktion dem Preis entsprechen.
 
6
Durch Einführen von Kompensationskriterien zwischen den betroffenen Wirtschaftssubjekten kann die angeführte, wirtschaftspolitisch extrem restriktive Optimalitäts-Bedingung etwas erweitert werden, was aber nichts an der Problematik der normativen Grundlagen der wirtschaftlichen Effizienzkriterien ändert. So stellt das Kaldor-Hicks-Kriterium darauf ab, ob die Gewinner einer Reallokation in der Lage sind, die Verlierer zu entschädigen. Eine Reallokation ist dann als effizient zu betrachten, wenn bei entsprechenden Kompensationszahlungen insgesamt ein höherer Nutzen erreicht werden kann, wobei die entsprechenden Kompensationen aber nicht tatsächlich stattfinden müssen.
 
7
Grundlegend ist hier das Postulat der Unzulässigkeit interpersoneller Nutzenvergleiche. Dadurch wird die Behandlung von Verteilungsaspekten schon von den Annahmen her ausgeschlossen, während dagegen für die Praxis der Wirtschafts- und Finanzpolitik gerade dieser Aspekt von zentraler Bedeutung ist. So geht etwa die Konzeption der progressiven Besteuerung davon aus, dass der Nutzen einer zusätzlichen Geldeinheit für Reiche niedriger ist als für Arme. Formale Versuche des Einbaues von Verteilungsüberlegungen in das Konzept der Pareto-Effizienz erfolgen über die Annahme „altruistischer“ individueller Nutzenfunktionen und über Ansätze von Entscheidungsregeln in Bezug auf gesellschaftliche „Fairness“ (vgl. dazu Rawl’s „Theorie der Gerechtigkeit“ Abschn. 4.3).
 
8
Für entsprechende Anwendungen im Bereich der Theorie siehe Kap. 11 und 21.
 
9
In „exakterer“ Fassung wird in der theoretischen Ableitung der Konsumentenrente von der „einkommenskompensierten Nachfragekurve“ ausgegangen. Dabei werden die durch die Preisänderungen hervorgerufenen Änderungen der Einkommenslage in der Form kompensiert, dass für jede Preisänderung das Einkommen gesucht wird, das den Konsumenten in der gleichen Einkommenslage lässt, in der er vor der Preisänderung war.
 
10
D. h.: Wenn Alternative A der Alternative B und Alternative B der Alternative C vorgezogen wird, so ist auch A der Alternative C vorzuziehen.
 
11
\(A {\upphi } B\) bedeutet, dass Alternative A der Alternative B vorgezogen wird, etc.
 
12
Dies gilt insbesondere für die USA, wo, ausgehend von Kalifornien („Proposition 13“), in einer Reihe von Staaten verfassungsmäßige Obergrenzen für die Gesamtbesteuerung oder für Einzelsteuern festgelegt wurden und wo für einzelne Staaten und auch für den Bund eine verfassungsmäßige Verpflichtung für ein ausgeglichenes Budget besteht bzw. angestrebt wird. Vgl. hierzu C Folkers: Begrenzungen von Steuern und Staatsausgaben in den USA, Baden-Baden 1983. Zur verfassungsmäßigen Begrenzung der öffentlichen Schuldaufnahme in Deutschland (Art. 115 GG) siehe Abschn. 18.​3.​2.
 
13
Etwa im Sinn einer „Simulation“ vollkommener Wettbewerbsmärkte durch Formen der Grenzkosten-Preisbildung.
 
14
Vgl. dazu als extrem stilisierte Form das „Tiebout-Modell“ der regionalen Konkurrenz, Abschn. 6.​1.​4.
 
15
Erste wichtige Ansätze in dieser Richtung finden sich bei Joseph A. Schumpeter (1942), für moderne Darstellungen siehe Blankart (2017), Frey und Kirchgässner (1994), Baake und Borck (2007).
 
16
Das Konzept der individuellen Nutzenmaximierung ist freilich gerade bei politischen Entscheidungen in vielfacher Hinsicht problematisch, worauf bei der Gesamtbeurteilung dieses Modells noch eingegangen werden wird. Neben generellen Problemen dieses Konzeptes (Abstellen auf kurzfristige oder langfristige Nutzen etc.) gilt für Wahlentscheidungen ein besonders Maß von persönlichem Bezug (Bewertung der Persönlichkeit der Kandidaten) und eine spezielle Abhängigkeit von externen Informationen. Daher kommt den Medien als Mittler zwischen Wähler und Politik eine besondere Rolle zu; damit aber auch der Frage hinsichtlich der Verfügungsmacht und Motivation in Bezug auf den Medienbereich. Entsprechend der besonderen Informationsabhängigkeit im politischen Bereich muss daher auch die grundlegende neoklassische Annahme fest vorgegebener individueller Präferenzen hier besonders problematisch erscheinen. In der Politik geht es vielmehr in erheblichem Maß um die Einflussnahme auf bzw. Änderung von Präferenzen. In diesem Kontext ist auch die Bedeutung von Wahlkämpfen und Wahlwerbung zu sehen, die vielfach weit über die Funktion der politischen Information hinausgehen. Je geringer eine historisch-ideologische Fundierung der Wählerschaft (bzw. der Parteien), umso massiver und teurer werden Wahlkämpfe und umso größeres Gewicht gewinnen Fragen der Medien und der Parteienfinanzierung und der damit verbundenen Einflussmöglichkeiten.
 
17
Die Rolle „grüner“ Interessengruppen ist kein Widerspruch zu diesen Annahmen, da die politische Wirksamkeit dieser Gruppen vor allem aus ihrer Bedeutung in Wahlgängen und nicht als Teilnehmer in „internen“ Verhandlungsprozessen resultiert.
 
18
Bürokratische Organisationsformen und die damit verbundenen Probleme sind freilich nicht auf den öffentlichen Sektor beschränkt, sondern ein allgemeines Charakteristikum moderner Organisationen in Wirtschaft und Politik. Im Bereich des öffentlichen Sektors kommen zu den allgemeinen Charakteristika bürokratischer Organisationsformen die Hoheitsgewalt und die damit vielfach gegebene Monopolstellung und öffentliche Finanzierung, sowie die spezielle politische und rechtliche Einbindung hinzu. Unter diesen Gesichtspunkten können bürokratische Organisationsformen zu ökonomischen Ineffizienzen führen, die eine zentrale Rolle in den Diskussionen um „Staatsversagen“ einnehmen.
 
19
Der/die mit einfacher Mehrheit gewählte Kandidat/Kandidatin erhält das jeweilige Mandat, alle übrigen abgegebenen Stimmen bleiben ohne politische Wirkung. Dieses Wahlsystem gilt z. B. für Parlamentswahlen in Großbritannien und den USA, ebenso für Präsidentenwahlen bei Volkswahl (wie in den USA und Österreich).
 
20
Um eine zu große Parteizersplitterung im Parlament zu verhindern und damit die Bildung handlungsfähiger Regierungsmehrheiten zu erleichtern, wird ein System des Verhältniswahlrechts meist mit einer parlamentarischen „Sperrklausel“ versehen sein, die von einer Partei übersprungen werden muss, um in das Parlament einziehen zu können (in Deutschland 5 %, in Österreich 4 %).
 
21
In empirischen Untersuchungen kommen Frey und Kirchgässner (1994, S. 16) zum Ergebnis, dass für Deutschland eine Erhöhung der Arbeitslosigkeit um einen Prozentpunkt eine Reduzierung der Popularität der Regierung um 0,8 Prozentpunkte bewirkt, eine entsprechende Erhöhung der Inflationsrate eine Reduzierung um 0,5 Prozentpunkte, während eine entsprechende Erhöhung der realen Wachstumsrate zu einer Erhöhung der Popularität um 0,4 Prozentpunkte führt.
 
22
So konnten etwa für Österreich als kleine offene Volkswirtschaft, aber auch für Deutschland, in empirischen Analysen kaum politische Konjunkturzyklen im obigen Sinn festgestellt werden (Neck 1989; Frey 1997).
 
23
Eine linkssteile (oder rechtsschiefe) Verteilung hat ein positives drittes Moment über der Mitte.
 
24
Für eine grundlegende Kritik der Rolle des neoklassischen Paradigmas der individuellen Nutzenmaximierung im Rahmen von Public-Choice-Ansätzen und die Einbeziehung „moralischer Komponenten“ im Sinn einer umfassenden „Sozioökonomie“ siehe z. B. Etzioni (1992).
 
Literature
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Metadata
Title
Entscheidungstheoretische Grundlagen – Wohlfahrtsökonomie und Public Choice Theorie
Authors
Ewald Nowotny
Martin Zagler
Copyright Year
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36042-9_4