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About this book

Die qualitative Studie von Nadine Krosanke versteht sich als Forschungsbeitrag zur Untersuchung von Professionalisierungsprozessen von Lehrkräften im Hinblick auf Kompetenzen im Bereich Sprache im Mathematikunterricht. Dabei wird die Frage untersucht, inwiefern sich nach der Teilnahme an einem neu konzipierten Seminar an der Universität Hamburg bei den teilnehmenden Mathematiklehramtsstudierenden Zuwächse in der Kompetenz zur Analyse von potenziellen sprachlichen Hürden in Textaufgaben und hinsichtlich der professionellen Unterrichtswahrnehmung identifizieren lassen, insbesondere hinsichtlich der Bedeutung von Sprache beim fachlichen Lernen und Lehren.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Schulfach Mathematik wird oft als vergleichsweise spracharmes Fach gesehen, obwohl Studien den Einfluss sprachlicher Kompetenz auf die Mathematikleistung von Schüler*innen zeigen (Heinze, Herwartz-Emden, Braun und Reiss 2011; Gürsoy, Benholz, Renk, Prediger und Büchter 2013; Ufer, Reiss und Mehringer 2013).
Nadine Krosanke

Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand

Frontmatter

Kapitel 2. Professionelle Kompetenz von Lehrkräften

Zusammenfassung
Da das Forschungsinteresse der vorliegenden Studie eine Operationalisierung professionellen Handelns erfordert, um die etwaige Stärkung der professionellen Kompetenzen zu überprüfen, basiert diese Arbeit auf einem kompetenztheoretischen Ansatz zur Lehrer*innenprofessionalität. Aus dieser Perspektive wird im Folgenden zunächst die der Studie zugrunde liegende Konzeptualisierung professioneller Kompetenz von Lehrkräften dargestellt (Abschnitt 2.1). Anschließend werden die professionelle Unterrichtswahrnehmung (Abschnitt 2.2) und die Kompetenz von Mathematiklehrkräften zur Analyse von sprachlichen Hürden bei Textaufgaben (Abschnitt 2.3) fokussiert. Sie stellen Facetten der professionellen Kompetenz von Mathematiklehrkräften dar, die im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.
Nadine Krosanke

Kapitel 3. Bedeutung von Sprache im Mathematikunterricht

Zusammenfassung
 Die Relevanz von Sprache zeigt sich u.a. in den empirischen Studien zum Zusammenhang von Sprachkompetenz und Schüler*innenleistung im Fach Mathematik, die in Abschnitt 3.1 vorgestellt werden. Im Anschluss daran wird erläutert, wie sich dieser Einfluss begründet. Hierfür werden in Abschnitt 3.2 die im Mathematikunterricht zur Sprachproduktion und -rezeption benötigten Sprachregister (Alltags-, Bildungs- und Fachsprache) erläutert. Abschnitt 3.3 fokussiert sodann Erkenntnisse zu sprachlichen Hürden in Mathematikaufgaben. In Abschnitt 3.4 wird dargestellt, inwieweit die zuvor definierten Sprachregister im Mathematikunterricht als Lernmedium, Lerngegenstand, Lernvoraussetzung oder sogar ggf. Lernhindernis wirksam werden und kognitive sowie kommunikative Funktionen haben können, die nicht nur für die Mathematikleistung, sondern auch für den Lernprozess bedeutsam sind.
Nadine Krosanke

Kapitel 4. Ansätze für einen sprachbewussten Mathematikunterricht

Zusammenfassung
Da sprachliche Kompetenz zum Aufbau konzeptuellen Verständnisses benötigt wird und da sie gleichzeitig Teil der mathematischen Kompetenz ist, muss Sprache nicht nur als Lernmedium, sondern auch als Lerngegenstand begriffen werden (siehe Abschnitt 3.4). Bis heute wurden zahlreiche Konzepte und Methoden vorgelegt, wie Lehrkräfte der Bedeutung von Sprache bei der Unterrichtsplanung und -durchführung gerecht werden können, auch wenn die Wirksamkeit dieser Konzepte selten empirisch belegt ist. Im Folgenden werden zunächst die Prinzipien eines sprachbewussten Unterrichts erläutert und dieser wird in den einschlägigen Diskurs eingeordnet (Abschnitt 4.1). Anschließend wird Scaffolding als ein didaktisch-methodischer Ansatz zur Umsetzung sprachbewussten Unterrichts dargestellt und anhand theoriegeleiteter und praxisorientierter Ansätze zum Mathematikunterricht konkretisiert (Abschnitt 4.2).
Nadine Krosanke

Kapitel 5. Professionelle Kompetenz von Lehrkräften im Bereich Sprache im Mathematikunterricht und deren Förderung

Zusammenfassung
Wie bis hierhin deutlich geworden ist, hat Sprache eine zentrale Rolle beim Lernen und Lehren von Mathematik und es existieren bereits zahlreiche Ansätze, um dieser Bedeutung in einer sprachlich heterogenen Lerngruppe gerecht zu werden. Außerdem ist in vielen Bundesländern die Durchführung eines sprachbewussten Fachunterrichts als Aufgabe der Lehrkräfte bereits curricular verankert. Damit alle angehenden und tätigen Mathematiklehrkräfte über Wissen und Fähigkeiten zur Umsetzung verfügen (siehe Abschnitt 3.4), sind in der Lehramtsaus- und -weiterbildung entsprechende Lerngelegenheiten zu etablieren. Im Folgenden wird zunächst erläutert, über welche Kompetenzen eine Lehrkraft in diesem Bereich verfügen sollte (Abschnitt 5.1). Anschließend wird herausgestellt, welche Lerngelegenheiten zur Professionalisierung (angehender) Mathematiklehrkräfte und welche Erkenntnisse aus der Beforschung dieser bereits existieren (Abschnitt 5.2).
Nadine Krosanke

Kapitel 6. Fragestellung der vorliegenden Arbeit

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die Forschungsfragen der Studie erläutert und ausdifferenziert.
Nadine Krosanke

Konstruktiver Teil

Frontmatter

Kapitel 7. Konzeption der universitären Lehrveranstaltung

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit enthält neben einem empirischen Teil auch einen konstruktiven Teil, der aus einer entwickelten universitären Lehrveranstaltung (Seminar) zur Sensibilisierung von Mathematiklehramtsstudierenden für die Bedeutung von Sprache beim fachlichen Lernen und Lehren besteht. Zunächst wird die Modulauswahl erläutert und begründet (Abschnitt 7.1). Anschließend werden die konzeptuellen Grundlagen der Lehrveranstaltung vorgestellt (Abschnitt 7.2). Aufgrund des großen Umfangs des Seminars scheint es nicht sinnvoll, alle 14 Sitzungen detailliert darzustellen. Folglich wird zunächst nur ein Überblick über die einzelnen Lerngelegenheiten gegeben (Abschnitt 7.3). Den Abschluss bildet eine genaue Darstellung und Begründung der didaktischen Umsetzung einer exemplarisch ausgewählten Seminarsitzung (Abschnitt 7.4).
Nadine Krosanke

Methodologischer und methodischer Ansatz

Frontmatter

Kapitel 8. Methodologie und Methodisches Vorgehen

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die methodologischen und methodischen Entscheidungen der Studie dargestellt und unter Bezug auf die in Kapitel 6 formulierten Forschungsfragen begründet. Zunächst erfolgt die qualitative Verortung der vorliegenden Studie (Abschnitt 8.1). Im Anschluss wird das Prä-Post-Design der Studie erläutert (Abschnitt 8.2). Sodann folgt die Beschreibung und die Analyse der Stichprobe (Abschnitt 8.3) und der Erhebungsinstrumente (Abschnitt 8.4). Abschließend wird das Vorgehen der Datenauswertung anhand der qualitativen Inhaltsanalyse theoretisch und anhand der entwickelten Kategoriensysteme begründet dargestellt (Abschnitt 8.5). Eine Diskussion zur Angemessenheit der Methoden sowie zur Qualität der Studie ist integrativer Bestandteil der einzelnen Kapitel.
Nadine Krosanke

Darstellung der Ergebnisse

Frontmatter

Kapitel 9. Ergebnisse zur Aufgabenanalyse mit Fokus auf die Identifizierung potenzieller sprachlicher Hürden

Zusammenfassung
Im Folgenden wird dargestellt, inwiefern sich bei den Studierenden Kompetenzzuwächse hinsichtlich der Analyse von potenziellen sprachlichen Hürden in Textaufgaben nach der Teilnahme an dem Seminar identifizieren ließen. Die Studierenden bezogen sich bei der Aufgabenanalyse auf die Textaufgabe „Sanduhr“. In Abschnitt 9.1 wird dargestellt, aus welchen Perspektiven sich die Studierenden in der Prä- und der Post-Erhebung zur Textaufgabe geäußert haben. Ziel ist es herauszuarbeiten, wie häufig Sprache bei der Aufgabenanalyse eine Rolle spielte. Im Anschluss werden diese Ergebnisse durch Erkenntnisse darüber vertieft, auf welche Weise sprachliche Hürden thematisiert wurden (Abschnitt 9.2) und um welche Sprachmittel es sich dabei handelt (Abschnitt 9.3). Die Interpretation der Teilergebnisse erfolgt integriert in den einzelnen Unterkapiteln, die Diskussion in Kapitel 11.
Nadine Krosanke

Kapitel 10. Ergebnisse zur professionellen Unterrichtswahrnehmung mit Fokus auf der Bedeutung von Sprache im Mathematikunterricht

Zusammenfassung
Im Folgenden wird dargestellt, inwiefern sich bei den Studierenden Kompetenzzuwächse in der professionellen Unterrichtswahrnehmung – insbesondere in Bezug auf die Bedeutung von Sprache beim Lernen und Lehren von Mathematik – nach der Teilnahme an dem Seminar identifizieren lassen. Dabei werden die Ergebnisse entsprechend den drei Kompetenzfacetten der professionellen Unterrichtswahrnehmung („Perception“, „Interpretation“, „Decision-Making“) in den Abschnitten 10.1, 10.2 und 10.3 dargestellt. Abschließend werden in Abschnitt 10.4 die beiden Typologien beschrieben, die auf den bis hierhin entwickelten Untersuchungsergebnissen basieren.
Nadine Krosanke

Zusammenfassung, Diskussion und Ausblick

Frontmatter

Kapitel 11. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die Ergebnisse der Studie zusammengefasst und diskutiert.
Nadine Krosanke

Kapitel 12. Implikationen für die Lehrer*innenbildung

Zusammenfassung
Auf Basis der im vorherigen Kapitel dargestellten und diskutierten Ergebnisse werden im Folgenden mögliche Implikationen für die Lehrer*innenbildung abgeleitet.
Nadine Krosanke

Kapitel 13. Limitationen der Studie und Ausblick

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beleuchtet die Limitierungen der Studie und entwickelt Fragestellungen, unter denen die hier vorgelegten Ergebnisse im Rahmen zukünftiger Forschungen vertieft werden könnten.
Nadine Krosanke

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