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About this book

Dieses Fachbuch beschreibt aus der Perspektive des Unternehmers Überlegungen, Instrumente und Prozesse, die bei der Vorbereitung einer Unternehmensübergabe unterstützen. Aufbauend auf den drei Führungsbereichen – Selbstführung, Unter-nehmensführung und Führung der Mitspieler – präsentiert Ulrich von Bassewitz eine pragmatische und ganzheitliche Anleitung für die Erarbeitung des eigenen Weges. Dieser längere Entscheidungs-, Reife- und Umsetzungsprozess verläuft geplant, aber auch offen und zufällig. Dafür schildert der Autor Strategien zur rechtzeitigen Suche des geeigneten Nachfolgers, zur Wahl des richtigen Zeitpunkts sowie eines sinnvollen Rahmens der Übergabe. Er beschreibt aber auch, wie Sie Ihr Unternehmen so aufstellen und führen, dass es transaktionsfähig wird. Das Buch enthält viele Checklisten, Impulse und praktische Beispiele, die bei der persönlichen Umsetzung helfen.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Was Sie erwartet

Zusammenfassung
Unternehmerin, Unternehmer sein: bis hierher – und wie weiter?! Diese zentrale Frage stellt sich jedem Unternehmer in seinem Lebenszyklus. Im Geschäftsalltag ist der Unternehmer gewohnt, regelmäßig Entscheidungen zu treffen, ob die bestehenden Regeln und Vorgehensweisen weitergeführt, angepasst oder gebrochen werden. Umgekehrt lautet für den Nachfolger die zentrale Frage: Unternehmer werden – will und kann ich? In der Nachfolgefrage bei einem inhabergeführten Unternehmen kommen zusätzliche Dimensionen hinzu. Neben der Lösung komplexer betriebswirtschaftlicher sowie rechtlicher Sachthemen ist die Entscheidung ein Ringen mit sich selbst.
Ulrich von Bassewitz

Kapitel 2. Unternehmer sein: Die vier Kernaufgaben

Zusammenfassung
Das Fundament für dieses Buch wird durch ein gedankliches Modell gelegt, welche das Unternehmersein ganzheitlich beschreibt. Es soll zum Verständnis der Situation beitragen und auch als Inspirationsquelle bei der Erarbeitung individueller Lösungen zur Gestaltung der persönlichen und Unternehmenszukunft dienen. Das Modell basiert auf der eigenen Erfahrung und ist inspiriert von den Gedanken des systemorientierten St. Galler Management-Modells, dessen Weiterentwicklung sowie Impulsen nordamerikanischer Managementvordenker.
Ulrich von Bassewitz

Kapitel 3. Sich selbst führen

Zusammenfassung
Wer andere führen will, muss zuerst bei sich selbst beginnen. Das Unternehmen kann nichts besser machen als der Unternehmer selbst. Der Unternehmer bestimmt durch sein Tun und Verhalten wesentlich mit, wie das Unternehmen und sein Team funktionieren. Setzt er seine Stärken richtig und wirksam ein und entwickelt sich weiter, so wird das Leistungsniveau des ganzen Unternehmens und seines Umfeldes angehoben. Was macht den Unternehmer aus? Wichtig ist es sich selbst zu führen: zu wissen, wer man ist, wie man sich unterscheidet, wohin man gehört. Seinen Kurs schrittweise und bewusst gehen. Im Blickpunkt stehen der persönliche Lebenszyklus und der Umgang mit Veränderungen in seiner Lebensgestaltung.
Ulrich von Bassewitz

Kapitel 4. Das Unternehmen führen und entwickeln

Zusammenfassung
Ein Unternehmen überlebt langfristig nur, wenn es sich kontinuierlich weiterentwickelt, leistungsfähiger wird und den Erfolg wiederholen kann. Attribute und Verhaltensweisen wie vital, anpassungs- und widerstandsfähig sein, nicht träge werden, sich auf attraktive Nische konzentrieren sowie Vorteile halten und ausbauen, sind Voraussetzungen für ein transaktionsfähiges Unternehmen. Was lässt Strategien scheitern und wie entsteht eine lebensfähige Strategie? Was sind die richtigen Bewertungsmaßstäbe, um die Attraktivität für die Nachfolge und Transaktionsfähigkeit zu beurteilen. Der Unternehmer kann mit Boss-Management und Selbstorganisation auf sein Unternehmen Einfluss nehmen.
Ulrich von Bassewitz

Kapitel 5. Sich mit Mitspielern vernetzen

Zusammenfassung
Inhabergeführte Unternehmen sind eng mit dem Eigentümer und seiner Familie verbunden. Diese Firmen über Generationen zu erhalten, ist sehr anspruchsvoll und wird aufgrund der Familien- und Unternehmensdynamik nur von einer Minderheit gemeistert. Im Übergangsprozess ist der Unternehmer nicht autonom. Er braucht Unterstützer und Verbündete. Im Zusammenhang mit der Transaktionsfähigkeit sind folgende Fragen von Bedeutung: Wie funktioniert das Unternehmen als Familienunternehmen? Wie kann man sich von dem Druck lösen, immer wieder als Familienfirma funktionieren zu sollen, obwohl es für die Mehrheit der Familienmitglieder nicht mehr stimmt? Was bedeutet die Entscheidung: Familiendynastie- oder Investorenorientierung? Mit welchen Spielregeln kann die Familien- und Unternehmensdynamik sowie die Kultur konstruktiv beeinflusst werden? Wie können die Kräfte gebündelt werden?
Ulrich von Bassewitz

Kapitel 6. Kontinuität sichern: der Rahmen

Zusammenfassung
Nicht nur Selbstführung, Unternehmensführung und Führung der Mitspieler ist im Zusammenhang mit dem Thema Nachfolge und der Übertragbarkeit von Firmen wichtig. Unabdingbar ist auch die Sicherung der Kontinuität. Es gilt sozusagen, einen Rahmen zu schaffen und dabei einige Faustregeln zu beachten, die den gesamten Prozess leiten. Ein einfaches Analysetool prüft die Grundvoraussetzungen für die Transaktionsfähigkeit. Ein Spielbrett regt zum gemeinsamen Nachdenken über Lösungsmöglichkeiten und deren Ausgestaltung an.
Ulrich von Bassewitz

Kapitel 7. Der Weg zur Kontinuität: Schlüsselthemen

Zusammenfassung
Der Weg zur Kontinuität ist ein interdisziplinärer Prozess. Dieser wird von vielen Schlüsselthemen von betriebswirtschaftlicher, rechtlicher, steuerlicher und persönlicher Natur bestimmt. So ist zu klären, welche Projekte und Fragestellungen anzugehen sind und sich klarzumachen, was die Erfolgsfaktoren bei der Realisierung eines solchen Projektes sind und wer Unterstützung leisten kann bzw. muss. Wichtige Sachthemen sind u. a. die Bestimmung des Unternehmenspreises und die Entwicklung eines Notfallplanes. Erfolgskritisch sind die Hauptakteure und ihre Beziehung zueinander. Der Unternehmer muss sich für die Übergabe qualifizieren und der Nachfolger sich zum Unternehmer entwickeln. Damit die Übergabe klappt, braucht es Spielregeln und adäquate Verhaltensweisen im gemeinsamen Übergangsprozess.
Ulrich von Bassewitz
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