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ESG-Reporting in der Unternehmenskommunikation

Was die EU-Regulierung für die Unternehmensberichterstattung bedeutet

  • 2024
  • Book

About this book

Dieses Buch zeigt auf, welche Herausforderungen die hochkomplexe ESG-Regulierung an die Kommunikation von Unternehmen stellt – und wie diese gemeistert werden können. Mit Beginn des Jahres 2024 werden die Anforderungen an die Umwelt-, Sozial- und Governance-Berichterstattung deutlich erhöht. Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD oder CS3D) der EU verlangt von mehr Unternehmen aller Größen detaillierte Erklärungen zur Vereinbarkeit des Geschäftsmodells mit ESG-Standards.

Diese neue Ära der Unternehmensberichterstattung muss von Experten aus der Unternehmenskommunikation, der Kapitalmarktkommunikation und dem Rechnungswesen gemeinsam angegangen werden, um die Überzeugungskraft, die Reichweite und das krisenfeste Narrativ der ESG-Berichterstattung zu stärken. Die Autoren erläutern, welche Aspekte und Perspektiven hierbei besonders entscheidend sind und wie Unternehmensverantwortliche ihr Reden und Handeln immer wieder neu gewichten und austarieren können.

Table of Contents

  1. Frontmatter

  2. 1. ESG-Kommunikation und Geschäftsmodell

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Kommunikatoren müssen bildhafte Narrative dazu entwickeln, wie sich das Geschäftsmodell mit ESG vereinbaren lässt. Dabei sollten sie mit Kapitalmarktkommunikation, Rechnungs- und Personalwesen zusammenarbeiten.
  3. 2. ESG-Kommunikation und Unternehmensfinanzierung

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Kommunikatoren müssen eine starke ESG-Reputation aufbauen und das Geschäftsmodell gegen Zweifel immunisieren. So lassen sich – auch – finanzielle Risiken und Kapitalkosten begrenzen.
  4. 3. ESG-Kommunikation und Unternehmenswert

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Geschickte ESG-Kommunikation steigert den Unternehmenswert. Daraus folgt eine Verpflichtung für Manager und Kommunikatoren gegenüber den Eigentümern (Shareholdern), eine strukturierte ESG-Kommunikation zu betreiben.
  5. 4. ESG-Kommunikation und immaterielle Vermögenswerte

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Immaterielle Vermögenswerte mit Bezug zu ESG (bspw. Klimaschutzkompetenz) sind ein Hebel für Kommunikatoren, um – selbstständig – Werte zu schaffen.
  6. 5. ESG-Kommunikation, Kennzahlen und Rechnungswesen

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Kommunikatoren müssen die ESG-Kennzahlen ihres Unternehmens in Geschichten und Bilder übersetzen. Dabei dürfen sie keine Widersprüche erzeugen. Souverän arbeitet, wer auch die Zahlen der Konkurrenz versteht und interpretieren kann.
  7. 6. ESG-Kommunikation und Managerhaftung

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    ESG-Kommunikation muss erklären, darf aber nicht erfinden. Sonst drohen Topmanagern und Aufsichtsräten Haftung und Strafverfahren. Eine europarechtliche haftungsbewehrte Pflicht für Topmanager, Nachhaltigkeit bei ihren Entscheidungen zu berücksichtigen, könnte Haftung und Kommunikation tiefgreifend verändern.
  8. 7. ESG-Kommunikation und das 1,5-Grad-Limit

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Eine gesetzliche Vorschrift, die von Gesetzgebern und der Weltgemeinschaft nicht eingehalten wird, sollte nicht mit Zwang und Strafe durchgesetzt werden. Dieses Argument kann zur Verteidigung dienen, wenn das individuelle Ziel nicht erreichbar ist.
  9. 8. ESG-Kommunikation und CO2-Kompensation

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    CO2-Ausgleichszertifikate und -technologien sind beliebte „Ablässe“, um Klimaneutralität behaupten zu können. Sie bergen aber Risiken für Reputation und Haftung. Vorsicht!
  10. 9. ESG-Kommunikation und eigenständige Offenlegung

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Fallbeispiel Bilfinger: Das Geschäft(-smodell) ist von den Taxonomien kaum erfasst. Wie soll es bewertet werden? Bilfinger hat eine eigene Taxonomie entwickelt. Taugt dieses Vorgehen als Vorbild?
  11. 10. ESG-Kommunikation Verbraucher und Mitarbeiter

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Faktenbasierte und quantifizierte ESG-Kommunikation stärkt die Bindungen des Unternehmens sowie seiner Marken, Produkte und Dienstleistungen zu Konsumenten und Mitarbeitern
  12. 11. ESG-Kommunikation, die Wahl der – zulässigen – Worte und Litigation-PR

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Steht nicht nur ein Produkt oder eine Leistung von vielen, sondern das gesamte Unternehmen oder ein wesentlicher Teil seines Angebots wegen angeblichen ESG-Betrugs (Greenwashings) unter Beschuss, muss das Unternehmen mit überzeugenden Struktur- und Personalmaßnahmen Vertrauen zurückgewinnen. Ein Albtraumszenario sind Sammelklageverfahren mit KI-Unterstützung.
  13. 12. ESG-Kommunikation, gebrochene Versprechen und öffentliches Mea Culpa

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Für Finanzprodukte gilt bereits: Wer ESG-Versprechen nicht halten kann, muss öffentlich zurückrudern. Bei allen anderen Produkten und Dienstleistungen ist Vorsicht angebracht: Je lauter und deutlicher ein Unternehmen ESG-Ziele verkündet, desto größer ist das Risiko, in eine Korrekturpflicht zu stolpern. Maximal gefährlich sind – angebliche – Alleinstellungsmerkmale (USPs).
  14. 13. ESG-Kommunikation auf dem Weg aus Krise und Insolvenz

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    Konzepte zur Restrukturierung und Sanierung eines Unternehmens müssen nicht nur erklären, wie das Unternehmen in Zukunft profitabel werden soll, sondern auch, wie es dabei ESG-konform wirtschaften will. Es ist Aufgabe von Kommunikatoren, die Überzeugungskraft der Konzepte zu maximieren.
  15. 14. ESG-Kommunikation und KI: Was „menschlich“ bleiben muss

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    ESG-Kommunikation ist wegen der Strukturen und Zahlen, von denen sie ausgehen muss, ein Paradefall für Automatisierung mit KI. Um alle Bezugsgruppen von der Transformation zu überzeugen, muss sie eine Geschichte in Fortsetzungen über Jahre erzählen, die erinnerbar ist und durch Höhen und Tiefen auf ein „glückliches“ Ende zusteuert. Die große Linie der Dramaturgie sollte man nicht der KI überlassen.
  16. 15. ESG-Kommunikation und die Zukunft: „Beyond Compliance“

    Michael Neumann, Jörg Forthmann
    Zusammenfassung
    ESG-Compliance ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für Erfolg in einer nachhaltigen Wirtschaftswelt. Unternehmen und ihre führenden Köpfe müssen die alte Ordnung hinter sich lassen, Werte neu definieren und Wertschöpfung neu gestalten
  17. Backmatter

Title
ESG-Reporting in der Unternehmenskommunikation
Authors
Michael Neumann
Jörg Forthmann
Copyright Year
2024
Electronic ISBN
978-3-658-44204-0
Print ISBN
978-3-658-44203-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-44204-0

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