Skip to main content
main-content
Top

About this book

Die Fabrik der Zukunft muss reaktionsschnell, wandlungs- und vernetzungsfähig sein. Die Methoden der Fabrikplanung und des Fabrikbetriebs müssen diesen Anforderungen gerecht werden; deshalb haben die Autoren sie den neuen Anforderungen angepasst und weiterentwickelt. Sie stellen eine Typologie von Fabriken, Fabrik- und Kompetenznetzen vor, die den Auswahlprozess von Fabriktypen, deren Dimension und Struktur unterstützt.

Für die Gestaltung wandlungsfähiger Fabriken mit ihren logistischen Prozessen, Produktions- und Fabriksystemen werden Lösungswege auf der Basis flexibler und mobiler Fabrikmodule vorgestellt und geeignete Konzepte und Modelle beschrieben. Eine ganzheitliche Darstellungsmethode wird entwickelt, die auf einem einheitlichen Betrachtungsraum von Fabrikplanung und Fabrikbetrieb aufbaut. Er ermöglicht über alle Phasen des Fabriklebenszyklus hinweg für die jeweilige Objektebene die Auswahl und Anwendung geeigneter Planungsinstrumentarien. Im Mittelpunkt stehen die wandlungsfähige, segmentierte, vernetzte und kompetenznetzbasierte Fabrik sowie die wandlungsfähigen Fabrikmodelle der virtuellen und digitalen Fabrik.

Die 2. Auflage wurde erweitert und ergänzt durch die Aspekte der ressourceneffizienten Fabrik.

Das Buch enthält viele praktische Beispiele zum Planen und Betreiben wandlungs- und vernetzungsfähiger Fabriken.

Table of Contents

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Dieses Fachbuch widmet sich der Fabrik in Deutschland und in vergleichbaren, hoch entwickelten Industrieländern. Unternehmen und Fabriken sind hier Ort innovativer, kreativer und wissensbasierter Wertschöpfung von Sach- und Dienstleistungen in effizienten Wertschöpfungsnetzen. Zukünftige Unternehmen unterliegen permanenten Veränderungen und Anpassungen.
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

2. Trends und Entwicklungen

Zusammenfassung
Seit es Fabriken gibt, werden sie den jeweiligen Herausforderungen angepasst. Die Fabriken sind insbesondere in den Hochlohnländern dem globalen Wettbewerb und den anderen Mega-Trends ausgesetzt (Abele und Reinhart 2011). Die nachfolgenden Ausführungen widmen sich aktuellen Themen aus der Sicht Fabrikplanung und Fabrikbetrieb.
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

3. Die Fabrik im Wandel

Zusammenfassung
Strukturwandel, Veränderungsprozesse und Verbesserung des Umweltschutzes führen zu unterschiedlichen Organisationsformen der Unternehmen (Wildemann Gfmt, München,1988; Warnecke Die fraktale Fabrik. Springer, Berlin, 1992, Aufbruch zum fraktalen Unternehmen: Praxisbeispiele für neues Denken und Handeln. Springer, Berlin, 1995; Wiendahl und Nyhuis RKW-Handbuch Logistik, 19. Lfg XI/93. Erich Schmidt, Berlin, 1993; Schmigalla Fabrikplanung – Begriffe und Zusammenhänge. Hanser, München, 1995; Westkämper WT Werkstofftechnik 89(4):131–139 1999; Wirth Die flexible, temporäre Fabrik – Arbeitsschritte auf dem Weg zu wandlungsfähigen Fabrikstrukturen. VA 16 Ergebnisbericht, FZ Karlsruhe, Technik und Umwelt. Wissenschaftliche Berichte FZKA-PFT 203, Karlsruhe, 2000a; Wiendahl et al. Handbuch Fabrikplanung. Hanser, München, 2009; Helbing Handbuch der Fabrikprojektierung. Springer, Berlin, 2010; Schenk et al. Factory planning manual. Springer, Berlin, 2010b).
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

4. Fabrikprozesse und -systeme

Zusammenfassung
Aufbauend auf den Zusammenhängen zwischen Kundenwunsch, Produkt, Wertschöpfungs-, Produktionsprozess, Produktions- und Fabriksystem werden diese aus theoretischer und praktischer Sicht weiter vertieft.
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

5. Betrachtungsraum Fabrik

Zusammenfassung
Der Betrachtungsraum Fabrik umfasst die Fabrikplanung und den Fabrikbetrieb. Er lässt sich über die drei Achsen entsprechend Abb. 5.1 fixieren
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

6. Fabrikplanungsaufgaben, -vorgehensweise und -schritte

Zusammenfassung
Aufbauend auf den Planungsphasen, -objekten und -instrumentarien werden Vorgehensweisen und Planungsabläufe behandelt. Dabei stehen zunächst die theoretischen und praktischen Planungsfälle im Vordergrund, die im Bereich der Planung und Steuerung abzuarbeiten sind. Vorgehensmodelle und -prinzipien sind notwendig für die Projektierung in den Planungsphasen des Fabriklebenszyklus.
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

7. Fabrikbetrieb und Systemnutzung

Zusammenfassung
Zwischen Fabrikplanung und Fabrikbetrieb bestehen enge wechselseitige Beziehungen. Der Fabrikbetrieb behandelt das Betreiben, d. h. das Nutzen von Fabriken. Dabei sind neben der eigentlichen Betriebsphase auch die Lebenszyklusphasen des Aufbaus, des Anlaufs und ggf. sogar des Abbaus der Fabrik zu bedenken (Abb. 7.1). Es entsteht das Problem und die Aufgabe der permanenten Überplanung einer Fabrik mit ihren Logistikstrukturen.
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

8. Wandlungsfähige Fabriken

Zusammenfassung
Wandlungsfähige Fabriken sind unter den Bedingungen der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit vernetzungsfähig, reaktionsschnell, flexibel und mobil. Sie betreffen, wie in Kap. 3 ausgeführt, insbesondere die Fabriktypen auf Unternehmens- und Prozessebene. Es ist zwischen wandlungsfähigen (realen) Fabriken und Fabrikmodellen zu unterscheiden.
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

9. Wandlungsfähige Fabrikmodelle

Zusammenfassung
Die zunehmende Virtualisierung des Fabrikbetriebes inklusive aller darin ablaufenden Prozesse erfordert den Einsatz neuer Methoden, Werkzeuge und Technologien in der unternehmerischen Wertschöpfungskette sowie die Bildung neuer Organisationsstrukturen. In projektspezifischen Produktionsverbünden vernetzen sich dezentral angesiedelte Partner zu Virtuellen Unternehmen. Ziel ist es, die Fähigkeiten und Fachkompetenzen der beteiligten Einzelunternehmen für ein definiertes Gemeinschaftsprojekt zu kombinieren. Aufgrund der dezentralen Lage der Partnerunternehmen erfolgt eine Digitalisierung der Wertschöpfung in Virtuellen Fabriken unter Anwendung von Methoden und Werkzeugen der Digitalen Fabrik (DF) sowie aktueller Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien).
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

10. Anhang

Zusammenfassung
Nachfolgend wird auf die Spezifik und die Gemeinsamkeiten der Produktionsfunktionen für die Fertigungs-, Verfahrens- sowie der Verarbeitungstechnik vergleichend eingegangen. Dabei konzentrieren sich die Schwerpunkte auf die folgende Gliederung, wobei auf die Besonderheiten gegenüber der Fertigungstechnischen Industrie speziell eingegangen wird:
Michael Schenk, Siegfried Wirth, Egon Müller

Backmatter

Additional information

Premium Partner

    Image Credits