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08-07-2019 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Article

Mercedes-AMG A 45 4matic+ mit neuem Vierzylinder-Turbo-Ottomotor

Author:
Patrick Schäfer

Mercedes-AMG hat die Modelle A 45 4matic+ und CLA 45 4matic+ vorgestellt. In der S-Version steht eine noch stärkere Ausbaustufe des neu entwickelten Vierzylinder-Ottomotors mit Turboaufladung zur Verfügung.

Die kompakten Topmodelle Mercedes-AMG A 45 4matic+ und CLA 45 4matic+ ziert erstmals der breite Kühlergrill mit den zwölf vertikalen Lamellen. Sie tragen Powerdomes auf der Motorhaube, bekommen neue Seitenschweller und zwei runde Doppelendrohrblenden zwischen dem Diffusor sowie Spoiler an Front und Heck. Optional gibt es unter anderem ein "AMG Aerodynamik-Paket".

Der neu entwickelte 2,0-l-Ottomotor mit Twinscroll-Turbolader wurde um 180 Grad um die Hochachse gedreht quer eingebaut, was die Luftführung verbessern soll. Das Kühlsystem ermöglicht unterschiedliche Temperaturniveaus für Zylinderkopf und Kurbelgehäuse. Zudem wurde eine zweistufige, indirekte Ladeluftkühlung in den Niedertemperaturkreislauf integriert.

Turbo-Ottomotor in zwei Leistungsstufen

Der Hochleistungs-Vierzylinder mit zweistufiger Benzineinspritzung ist in zwei Leistungsstufen erhältlich: Die Basis leistet 285 Kilowatt (387 PS), während das S-Modell mit 310 Kilowatt (421 PS) zum leistungsstärksten Serien-Vierzylinder wird. Das maximale Drehmoment liegt bei 480 beziehungsweise 500 Newtonmetern. Der A 45 4matic+ beschleunigt in 4,0 Sekunden (CLA 45 4matic+ 4,1 Sekunden) auf 100 km/h, die S-Version benötigt dafür 3,9 Sekunden (CLA 45 S 4matic+: 4,0 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h und 270 km/h für die stärkere Version. 

Die Kraftübertragung übernimmt ein AMG Speedshift DCT 8G Doppelkupplungsgetriebe mit acht Gängen. Serienmäßig verfügen die 45er-AMG-Modelle über einen vollvariablen Allradantrieb mit "AMG Torque Control". Zwei elektronisch gesteuerte Lamellenkupplungen im Hinterachsgetriebe ermöglichen eine radselektive Kraftverteilung auch zwischen dem linken und rechten Hinterrad. Die Karosserie wurde mit Domstreben im Motorraum, Versteifungsblechen zwischen Längssträger und A-Säule sowie dem Schubfeld im Bereich unter dem Motor zusätzlich versteift.

AMG-Fahrwerk und Race-Mode

Das AMG-Fahrwerk mit einer McPherson-Konstruktion vorne sowie 4-Lenker-Hinterachse kann optional mit der adaptiven Verstelldämpfung "AMG Ride Control" optimiert werden. Die Hochleistungsbremsanlage ist bei der Basis vorne mit 4-Kolben-Monoblock-Festsätteln ausgeführt, die S-Modelle bekommen 6-Kolben-Festsättel mit größeren Bremsscheiben.

Im Innenraum sind unter anderem Sportsitze und Sportlenkrad mit geschwindigkeitsabhängiger elektro-mechanischer Parameterlenkung serienmäßig. Die S-Modelle unterscheiden sich in einigen Details wie gelben Akzenten oder AMG-Lenkradtasten. Der Fahrer kann im digitalen Kombiinstrument aus drei verschiedenen AMG-Anzeigestilen wählen. Zudem stehen bis zu sechs Fahrprogramme zur Verfügung, der Race-Mode der S-Modelle ist bei der Basis optional. Die Fahrdynamikregelung AMG Dynamics unterstützt dynamische Fahrmanöver durch einen kurzen Bremseneingriff am kurveninneren Hinterrad, um ein spontanes und direktes Einlenken zu ermöglichen.


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