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11-09-2019 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Article

Mercedes-Benz Vision EQS verweist auf elektrische S-Klasse

Author:
Patrick Schäfer

Auf der IAA 2019 präsentiert Mercedes-Benz den Vision EQS. Mit dem Technologieträger gibt Mercedes einen Ausblick auf eine elektrisch angetriebene S-Klasse, die E-Mobilität und Luxus vereinen soll.

Mercedes-Benz setzt beim Showcar Vision EQS auf die Themen Elektrifizierung und Nachhaltigkeit. Das "One-bow-Design" symbolisiert die neue Formensprache für eine elektrisch angetriebene Luxuslimousine von Mercedes-Benz. Der Mercedes-Benz Vision EQS trägt einen Black-Panel-LED-Matrixgrill, fährt auf 24-Zoll großen Vielspeichen-Rädern und besitzt neben eines 60°-Außenlichtbandes 229 fugenlos in die Karosserie integrierte LED-Leuchten am Heck. Die Karosserie des Vision EQS besteht aus einem Multi-Materialmix. Stahl, Aluminium und Carbon und Materialien aus Rezyklaten sollen Leichtbau und Nachhaltigkeit verbinden. 

Angetrieben wird das Showcar von zwei an der Vorder- und Hinterachse platzierten Elektromotoren mit einer Systemleistung von über 350 Kilowatt (476 PS), das maximale Drehmoment liegt bei 760 Newtonmetern. Der Vision EQS beschleunigt in unter 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 200 km/h. Die Lithium-Ionen-Batterie der Daimler-Tochter Accumotive soll eine Reichweite von 700 Kilometern nach WLTP ermöglichen. Mit einer Ladeleistung von 350 Kilowatt kann die etwa 100 Kilowattstunden große Batterie in weniger als 20 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen werden.

Mercedes-Benz Vision EQS soll nachhaltigen Luxus bieten

Der helle Innenraum ist mit vier Einzelsitzen ausgestattet. Die Materialen wie das Holz aus Riegelahorn, Mikrofaserstoffen aus PET-Flaschen sowie Kunstleder sollen den Nachhaltigkeitsaspekt der Studie betonen. Organisch herauswachsende Displays und Projektionsflächen dienen als Anzeigeflächen. Digitale Inhalte lassen sich immersiv auf der gesamten Fläche des Cockpits ausspielen. Doch der EQS ist kein Ausblick auf die reine autonome Zukunft: Er soll ein "Fahrerauto" darstellen, das automatisierte Fahren auf Level 3 beherrscht er aber, um lange Autobahnetappen komfortabler zu gestalten.

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