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12-08-2019 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Article

119 Teams aus aller Welt fahren Formula Student Germany aus

Author:
Frank Jung

Unter großer internationaler Beteiligung wurde auf dem Hockenheimring die Formula Student Germany (FSG) 2019 ausgetragen. In den drei Disziplinen kamen die Erstplatzierten aus Deutschland und der Schweiz.

Sage und schreibe 119 studentische Teams aus aller Welt maßen sich bei der Formula Student Germany 2019, die nun am Hockenheimring zu Ende gegangen ist. Bei dem Wettbewerb, der dieses Jahr nach ähnlichem Modus in 14 weiteren Ländern ausgetragen wird, messen sich die jungen Entwickler bei der Konstruktion und dem Bau von einsitzigen Rennwagen in folgenden drei Klassen: 1. Verbrennungsmotor (FS Combustion) 2. Elektromotor (FS Electric) und 3. Fahrerlos (FS Driverless). 

Die insgesamt rund 3.500 Teilnehmer verteilten sich auf 60 Combustion-Teams, 40 E-Teams und 19 Teams, die mit autonom fahrenden Rennwagen antraten. Sie kamen aus insgesamt 25 Nationen – unter anderem aus Kanada, Südamerika, Indien und China.  Die Zukunft der Mobilität ist zentrales Thema der FSG. "Wichtig ist uns die Vernetzung der Technologien. Wir geben den Studierenden die Möglichkeit, neue Mobilitätskonzepte, beispielsweise die Erweiterung um autonome Funktionen in den Fahrzeugen, auszuprobieren", betont FSG Vorstand Dr. Ludwig Vollrath.

Geschwindigkeit zählt nicht allein

Welches Team am Ende die Wagennase vorne hat, das entscheidet jedoch nicht allein die schnellste gefahrene Zeit. Vielmehr setzt sich die Platzierung außerdem noch aus diversen dynamischen Fahreigenschaften des Autos, dessen Design und Konstruktionsmerkmalen sowie dem Kosten- und Businessplan der Teams zusammen. Die Platzierungen der Formula Student Germany (FSG) 2019 in Hockenheim sehen wie folgt aus:

FS Combustion (FSC)

  1. UAS Esslingen (881,55 Punkte)
  2. OSU Corvallis (USA) (866,47)
  3. PT Mailand (Italien) (778,96)

FS Electric (FSE)

  1. TU München (925,74)
  2. KIT Karlsruhe (759,50) 
  3. TU Freiberg (711,70)

FS Driverless (FSD)

  1. ETH Zürich (933,69)
  2. KIT Karlsruhe (864,68)
  3. TU Delft (Niederlande) (460,00)

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