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2015 | Book

Familienunternehmen als Kategorienmarke

Eine stakeholderspezifische Analyse der Markenwahrnehmung von Familienunternehmen

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About this book

Annette-Louise Hirmer analysiert, ob die Verwendung des Begriffes „Familienunternehmen“ im Rahmen der Zielgruppenkommunikation als Differenzierungsmerkmal genutzt werden sollte und welche Vor- bzw. Nachteile sich hierdurch in der Wahrnehmung spezifischer Zielgruppen ergeben. Sie ermittelt anhand einer umfassenden stakeholderübergreifenden Befragung, wie Familienunternehmen wahrgenommen und welche Assoziationen mit der Kategorienmarke „Familienunternehmen“ verbunden werden. Dabei kann sie eine Reihe von stakeholderspezifischen Unterschieden in der Wahrnehmung von Familienunternehmen identifizieren und leitet Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Verwendung der Kategorienmarke „Familienunternehmen“ gegenüber unterschiedlichen Anspruchsgruppen ab.

Table of Contents

Frontmatter
A Markenwahrnehmung von Familienunternehmen als Wettbewerbsvorteil
Zusammenfassung
Der deutsche Textileinzelhandel gilt als eine der schwierigsten Einzelhandelsbranchen, da er seit Jahren mit sinkenden Umsätzen, einem strukturellen Wandel, einem Verdrängungswettbewerb, einer Polarisierung in einen Hochpreis- und Niedrigpreissektor sowie einem grundsätzlich niedrigen Anteil der Bekleidungsausgaben am gesamten privaten Konsum zu kämpfen hat.
Annette-Louise Hirmer
B Theoretische Grundlagen zur Analyse von Kategorienmarken
Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit ist in den Forschungsfeldern Psychologie, Markenführung, Handel und Familienunternehmen angesiedelt. Aus der Psychologie greift sie auf das S-O-R-Modell, die Kenntnisse zur Kategorienbildung, die Theorie der kognitiven Dissonanz, die Selbst-Kongruenz-Hypothese sowie die Bedeutung von Werten und Persönlichkeitseigenschaften für das Verhalten von Menschen zurück. Aus der Markenführung und der Handelsforschung zieht sie den identitätsorientierten Markenführungsansatz, die Händlermarke und das Handelsmarketing heran. Die Andersartigkeit von Familienunternehmen und die darauf basierenden familienunternehmensbezogenen Führungsgrundsätze aus der Forschung zu Familienunternehmen bilden weitere Bestandteile der Arbeit.
Annette-Louise Hirmer
C Empirische Untersuchung
Zusammenfassung
Die empirische Datenbasis für die Überprüfung der abgeleiteten Hypothesen stammt aus einer im Sommer 2011 durchgeführten Befragung. Als Untersuchungsobjekt der Befragung wurde ein Familienunternehmen aus der Bekleidungsbranche ausgewählt, das mit seinen drei Händlermarken zu den Top 100 größten Textileinzelhändlern Deutschlands gehört. Bei zwei der drei Händlermarken liegt eine Übereinstimmung des Familien- und Firmennamens vor, bei der dritten Händlermarke hingegen nicht. Bei allen drei Händlermarken handelt es sich um Bedienungsfachgeschäfte für Herrenbekleidung, deren Filialen sich in einer 1A- oder 1B-Lage von Städten mit mehr 250.000 Einwohner befinden.
Annette-Louise Hirmer
D Zusammenfassung und Ausblick
Zusammenfassung
In diesem abschließenden Kapitel werden zunächst die Kernpunkte des Konzepts und die empirischen Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst. Danach werden die Grenzen der Arbeit und die daraus entstehenden Implikationen für weiterführende betriebswirtschaftliche Forschungsarbeiten diskutiert. Eine Ableitung der für die unternehmerische Praxis notwendigen Implikationen stellt den Abschluss der Arbeit dar.
Annette-Louise Hirmer
Backmatter
Metadata
Title
Familienunternehmen als Kategorienmarke
Author
Annette-Louise Hirmer
Copyright Year
2015
Electronic ISBN
978-3-658-10552-5
Print ISBN
978-3-658-10551-8
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-10552-5