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04-05-2017 | Filiale | Schwerpunkt | Article

Digitales Banking rückt Kunden in den Mittelpunkt

Author: Martin Häring

2:30 min reading time

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Wenn sich an den Öffnungszeiten der Banken in Deutschland nichts ändert, müssen regionale Institute intelligente digitale Alternativen bieten, um den wachsenden Anforderungen ihrer Kunden gerecht zu werden, meint Martin Häring. Ein Gastbeitrag.

Viele deutsche Banken haben in ihren Filialen nach wie vor meist Öffnungszeiten von 8.30 bis 16.30 Uhr und bleiben oft während der Mittagspause geschlossen. Kunden sind daher nicht selten gezwungen, wichtige Bankgeschäfte während der Arbeitszeit zu erledigen. Dies macht das Verwalten der eigenen Finanzen äußerst kompliziert, und für viele Menschen nahezu unmöglich. 

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Restriktive Öffnungszeiten der Geschäftsstellen werden sich wahrscheinlich auch in naher Zukunft nicht deutlich ändern. Das Konsumverhalten der jungen Generation von Bankkunden wird die Finanzdienstleister jedoch mehr und mehr dazu zwingen, ihren bisher internen Fokus stärker nach außen zu verlagern. Denn die Erwartungen der Kunden wachsen und es ist an den Kreditinstituten, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Sie müssen den Kunden künftig ins Zentrum ihrer Abläufe rücken und eine neue Ära des digitalen 24-Stunden-Service einläuten, um zu vermeiden, dass konkurrierende Online-Banken ihnen künftig wichtige Wettbewerbsanteile abnehmen. Mit der Stabilisierung des Bankensektors steht dieser den laufenden technologischen Entwicklungen der digitalen Welt wieder offen gegenüber. Die Institute können einen vorausschauenden Blick darauf lenken, wohin sich die Industrie entwickelt und neue Anwendungen nutzen, um Vertrauen zu schaffen und die Kundenbindung zu stärken. 

Digitale Technologien für Bankdienstleistungen nutzen

Das ermöglichen vor allem neue, digitale Services. Ein anschauliches Beispiel, wie die Digitalisierung von Dienstleistungen innerhalb des Bankwesens erfolgreich sein kann, ist die international agierende Online- Bank Ferratum. Als "Online-only"-Institut stand Ferratum neuen Technologien schon immer offen gegenüber. Ferratum hat ein mobiles Banking-Erlebnis geschaffen, das seinen Kunden erlaubt, an jedem Ort und rund um die Uhr ihre Bankgeschäfte schnell und einfach zu verwalten. So haben Kunden der Internet-Bank beispielsweise über die mobile Self-Service App die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten ein Konto zu eröffnen, ohne dabei eine Bankfiliale aufsuchen zu müssen.

Weitere Beispiele sind Personal-Finance-Management-Lösungen (PFM). Sie unterstützen Bankkunden dabei, ihre langfristigen Sparziele zu planen und umzusetzen. So können Verbraucher beispielsweise direkt beim Einzelhändler Fotos von bestimmten Artikeln machen. Die PFM-Software sucht anschließend im Internet automatisch den günstigsten Preis des Artikels und erstellt einen individuellen Sparplan aufgrund der Kundenliquidität. Mit einer Kombination aus Personal Finance Management und Gamification-Apps, die individuelle Finanzverwaltung von Kunden mithilfe von Belohungssystemen wie Loyalitätsprämien oder Ranglisten unterhaltsamer gestalten, können Banken Verbraucher schnell und auf unterhaltsame Weise bei der Verwaltung der eigenen Finanzen unterstützen. Außerdem können diese Lösungen als aktive Beratungs-Tools auch im Finanzmanagement eingesetzt werden. 

Deutsche Kreditinstitute haben in vielen Bereichen schon damit begonnen, sich mehr und mehr zu digitalisieren. Die Umrüstung und Verzahnung zu digitalen Angeboten zahlt sich für die Bankniederlassungen in vielerlei Hinsicht aus. Banken profitieren davon, einen 24-Stunden Service anzubieten, der es Ihren Kunden erlaubt, jederzeit auf ihre Bankdienstleistungen zuzugreifen. Dies schafft Vertrauen und stärkt die Bindung zwischen Banken und Verbrauchern. Geldhäuser können so ein umfassendes Service-Angebot auch außerhalb regulärer Arbeitszeiten anbieten.

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