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About this book

Gründer von Start-up-Unternehmen verfügen nicht selten über herausragende Ideen, können jedoch häufig nicht auf Eigenkapital bzw. Sicherheiten für Fremdkapital zurückgreifen. Die Finanzierung des Start-ups, als Teil der Umsetzung der Unternehmensidee hin zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell, ist daher Voraussetzung für den Erfolg und überhaupt die Existenz des Unternehmens.

Dieses nach den jeweiligen Unternehmensphasen gegliederte Praxisbuch zur Gründungs- und Wachstumsfinanzierung richtet sich an die Start-up-Szene sowie an Investoren, Rechtsanwälte, Unternehmens- und Steuerberater.

Die 2. Auflage wurde vollständig überarbeitet und berücksichtigt aktuelle Trends der Start-up-Finanzierung. Mit einer Erweiterung zum Thema „Initial Coin Offering“ (ICO) werden nun auch aktuelle und alternative Finanzierungsmöglichkeiten behandelt. Im neuen Kapitel "Public/Investor Relations" werden zudem Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und Investorenansprache, samt Praxisteil mit zahlreichen Tipps und Tricks, erläutert.

Table of Contents

Frontmatter

Einführung (Hahn)

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Gründen ist weiterhin „in“. War bis vor einigen Jahren eine Karriere im Konzern oder der Gang in die Beratung das Ziel der meisten Absolventen, rückt der Wunsch, etwas zu „unternehmen“, also nach einer unternehmerischen Tätigkeit immer mehr in den Vordergrund. Ungeachtet des volkswirtschaftlichen Stellenwerts des Unternehmertums ist dabei der Gedanke, die eigene Persönlichkeit nur im Wege einer selbstbestimmten Tätigkeit entfalten zu können, eine maßgebliche Triebfeder. Unternehmensgründungen schaffen für die Gründer ein Höchstmaß an individueller Entfaltungsmöglichkeit und Selbstzufriedenheit sowie spiegelbildlich für die in einem Start-up beschäftigten Mitarbeiter (zumindest der ersten Generation) flache Hierarchien und somit kurze, der optimalen Selbstverwirklichung dienende Entscheidungswege. Darüber hinaus lassen sich mit einem erfolgreichen digitalen Geschäftsmodell innerhalb kürzester Zeit (zumindest theoretisch) erhebliche Gewinne bzw. überprofitable Exits generieren, von denen (teilweise jahrzehntelang am Markt bestehende) Unternehmen der old economy ungeachtet ihrer Innovationskraft und Marktdurchdringung nur träumen können.
Christopher Hahn

Kapitel 2. Die Start-up-Szene in Deutschland

Zusammenfassung
Die Nutzung des Internets ist nicht mehr bloß ein Bestandteil des Alltags, ohne das Internet wäre der Alltag vielmehr undenkbar. Besonders die sog. „Digital Natives“ wachsen heute in einer Gemengelage aus Kreativität, Technik und stetiger Veränderung auf. Dieser Zeitgeist ist die inspiratorische Grundlage der florierenden Start-up-Szene. Was früher noch lange Zeit kritisch beäugt wurde, hat sich inzwischen etabliert und ist im Mainstream angekommen. Sowohl Medien als auch Politik („Digital First – Bedenken Second“, um einen der prägenden Wahlkampfslogans der FDP zur Bundestagswahl 2017 zu zitieren) wie die gesamte Wirtschaft vom Konzern bis hin zum Mittelstand richten ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf Start-ups. Der Tenor der Berichterstattung in der Presse wechselt von Misstrauen zu Euphorie; entsprechend entwickelt sich auch die öffentliche Wahrnehmung.
Christopher Hahn

Die Finanzierung des Start-ups (Hahn)

Frontmatter

Kapitel 3. Grundsätzliches zur Finanzierung

Zusammenfassung
Die Finanzierung des Start-ups ist – neben einer guten Geschäftsidee und deren Umsetzung durch ein kompetentes, von dieser Idee überzeugtes Gründerteam – grundlegende Voraussetzung sowohl für den Erfolg als auch die Existenz des Unternehmens.
Christopher Hahn

Kapitel 4. Finanzierungsstruktur

Zusammenfassung
Die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur ist bereits frühzeitig im Hinblick auf die Steigerung des Unternehmenswertes und die Bewertung beim Exit von Bedeutung. Dies gilt nicht nur für die Sicherstellung ständiger Liquidität des Start-ups, sondern ebenso in Bezug auf dessen Wachstumsgeschwindigkeit, die maßgeblich davon abhängt, ob sich die Gründer auf die eigentliche Geschäftsentwicklung konzentrieren können, ohne sich fortlaufend um frisches Kapital bemühen zu müssen.
Christopher Hahn

Kapitel 5. Kapitalgeber

Zusammenfassung
Das Bootstrapping (engl. für „sich die Schuhe enger schnüren“ bzw. „sich aus eigener Kraft hocharbeiten“) ist eine Form der Innen-/Eigenfinanzierung, die durch eine – aufgrund von Ressourcenknappheit im Kapitalbereich bedingte – (finanzielle) „Einschnürung“ charakterisiert wird. Dabei greifen die Gründer zur Finanzierung des Start-ups in der Regel auf ihre eigenen Ersparnisse sowie auf die Unterstützung ihnen nahestehender Personen („Family and Friends“) zurück.
Christopher Hahn

Finanzierungs-/Gründungsphasen (Hahn/Naumann)

Frontmatter

Kapitel 6. (Pre-) Seed-Phase

Zusammenfassung
Die (Pre-) Seed-Phase umfasst den Zeitraum vor dem eigentlichen Gründungsakt. In diesem Stadium fassen die Gründer den Gründungsentschluss und erstellen das Unternehmenskonzept sowie den Businessplan. Wichtige Entscheidungen bezüglich Standort und Rechtsform des Start-ups sind zu treffen. Insbesondere haben die Gründer die Finanzierungsmöglichkeiten abzuwägen und erste Investitionen zum Start des Unternehmens zu tätigen. Schließlich sind die berufliche und wirtschaftliche Existenz der Gründer zu bedenken und entsprechende Entscheidungen zu treffen.
Christopher Hahn, Daniel Naumann

Kapitel 7. Start-up-Phase

Zusammenfassung
Die Start-up-Phase beginnt mit der Markteinführung des Produktes bzw. der angebotenen Dienstleistungen (product launch) und ggf. ersten Absatzerfolgen. Dieses Stadium des Unternehmens ist durch hohe Anlaufkosten, schwache Umsatzerlöse und die Erwirtschaftung geringer oder überhaupt keiner Gewinne geprägt.
Christopher Hahn, Daniel Naumann

Kapitel 8. Emerging-Growth-Phase (Expansion: Wachstumsfinanzierung/Bridgefinanzierung)

Zusammenfassung
In der Emerging-Growth-Phase erreicht das Start-up den Break-Even (Gewinnschwelle), Anfangsverluste amortisieren sich und Marketing und Vertrieb werden ausgebaut. Finanzierungsentscheidungen müssen in dieser Phase zur Festigung der Unternehmensexistenz getroffen werden.
Christopher Hahn

Initial Coin Offering (Hahn/Wons)

Frontmatter

Kapitel 9. Initial Coin Offering

Zusammenfassung
Ein Initial Coin Offering (oder auch Initial Public Coin Offering [IPCO]) ermöglicht Start-up-Unternehmen eine neue Form der Finanzierung, die schnell große Reichweiten möglicher Investoren erzielt und rein digital abläuft. Es lehnt sich an den Begriff des Initial Public Offerings (IPO) an – also einem Börsengang – da hier anstatt Aktien sogenannte „Tokens“ emittiert werden, die aber eine andere Funktion und Struktur als eine herkömmliche Aktie haben. Die Veräußerung von Tokens gewährt potenziellen Interessenten Zugang zu dem zukünftigen Produkt oder der Dienstleistung des Start-ups. Im Gegensatz zu einem Börsengang findet ein ICO jedoch weitgehend innerhalb der Early Stages statt. Es wird in der Regel von Unternehmen verwendet, deren Geschäftsmodell auf Kryptowährungen basiert. Da sich ein ICO regelmäßig an eine unbestimmte Zahl potentieller Investoren wendet, steht dieser dem Crowdinvesting (s. hierzu § 7.3) sehr nahe.
Christopher Hahn, Adrian F. Wons

Die Besteuerung des Start-ups (Hahn/Waberski)

Frontmatter

Kapitel 10. Gründungsprozess

Zusammenfassung
Neben der Rechtsformwahl des Start-ups ist bereits im Gründungsprozess eine Unterscheidung zwischen einer gewerblichen und einer selbständigen Tätigkeit vorzunehmen. Danach richten sich bspw. das Anmeldeverfahren, Buchführungspflichten oder eine etwaige Gewerbesteuerpflicht.
Christopher Hahn, Nino Ron Waberski

Kapitel 11. Steuern

Zusammenfassung
Die Besteuerung des Start-ups richtet sich maßgeblich nach dessen Rechtsform. Dies sollte im Gründungsprozess zwar berücksichtigt werden, dabei jedoch keinesfalls das entscheidende Kriterium für die Wahl der Rechtsform sein. Neben den rechtsformabhängigen Steuern bestehen aber auch solche, die unabhängig von der Rechtsform entstehen können.
Christopher Hahn, Nino Ron Waberski

Kapitel 12. „Steuerfallen“ erkennen und vermeiden

Zusammenfassung
Auf dem Weg zum erfolgreichen Start-up gilt es viele Hürden zu meistern. Eine davon ist regelmäßig das Steuerrecht. Dabei sollte insbesondere auf folgende potenzielle „Steuerfallen“ geachtet werden.
Christopher Hahn, Nino Ron Waberski

Public/Investor Relations (Krause)

Frontmatter

Kapitel 13. Public/Investor Relations

Zusammenfassung
Public Relations (kurz PR, dt. Öffentlichkeitsarbeit) ist eine Form der öffentlichen Kommunikation von Organisationen und Individuen mit der Öffentlichkeit (sowohl intern als auch extern). Strategisch angewendet kann PR Start-ups dabei helfen, die Aufmerksamkeit von Investoren zu gewinnen und den Unternehmenswert vor und nach Finanzierungsrunden zu steigern bzw. aufrecht zu erhalten (Investor Relations).
Michaela Krause

Backmatter

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