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2022 | OriginalPaper | Chapter

1. Finanzwissenschaft – Wirtschaftstheoretische und gesellschaftspolitische Grundlagen

Authors : Ewald Nowotny, Martin Zagler

Published in: Der öffentliche Sektor

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Lernziele:
  • Ökonomische Analysen des öffentlichen Sektors einer Volkswirtschaft können unter unterschiedlichen wirtschaftstheoretischen Perspektiven erfolgen. Von Bedeutung sind hier insbesondere die Ansätze der neoklassischen Theorie, der (neo-)keynesianischen Theorie und die Ansätze der Institutionellen und der Verhaltensökonomie.
  • Die „Multiple Theorie des öffentlichen Haushaltes“ unterscheidet hinsichtlich des öffentlichen Sektors zwischen seiner Allokationsfunktion, seiner Distributionsfunktion und seiner Stabilisierungsfunktion.
  • In der gesellschaftspolitischen Diskussion in Bezug auf den öffentlichen Sektor sind von spezieller Bedeutung die Positionen des Wirtschaftsliberalismus und die Perspektiven des Interventionismus, speziell in den Formen des Wohlfahrtsstaates und der Konzeption der „Sozialen Marktwirtschaft“.

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Footnotes
1
Supranationale Institutionen sind Institutionen, denen von den Mitgliedstaaten eigenständige Souveränitätsrechte übertragen wurden (z. B. in Form einer Zollunion mit gemeinsamer Außenwirtschaftspolitik). Im Gegensatz dazu verbleiben bei multilateralen Vereinbarungen (z. B. Freihandelszone oder Europäischer Stabilitätsfonds, ESM) die Souveränitätsrechte bei den Teilnehmerstaaten der entsprechenden Vereinbarung.
 
2
Für einen umfassenden Überblick siehe J. T. Harvey (2020).
 
3
Siehe Blankart in seinem dafür prägenden Lehrbuch (2020, S. 28).
 
4
Als Lehrbücher mit „mehr wohlfahrtsökonomischer Ausrichtung“ (Blankart 2020, S. 16): Brümmerhoff (2019), Zimmermann et al. (2021).
 
5
Diese Grundannahme ist für die gesamte neoklassische Wirtschaftstheorie bestimmend. Ein Axiom, so wie auch dieses, wird nicht getestet, sondern als offensichtlich wahr angenommen.
 
6
Wichtigstes dieser Kriterien ist das „Pareto-Kriterium“ (siehe Abschn. 4.​1).
 
7
Unter „normativ“ verstehen wir eine Aussage, die beschreibt „wie es sein sollte“. Im Gegensatz dazu ist eine „positive“ Aussage eine Beschreibung „wie es ist“.
 
8
In diesem Sinne auch das Konzept der „Neuen Finanzwirtschaft“ (vgl. Richter und Wiegard 1993).
 
9
Vgl. M. Sutter et al. (2010). Als Überblickswerk über die „Entwicklung der behavioral economics siehe Richard Thaler (2019).
 
10
Vgl. dazu Bofinger (2020, S. 441 ff.) sowie als eindrucksvolle praktische Darstellung bei Bernanke (2015).
 
11
Zentral ist die Unterscheidung zwischen (prinzipiell) berechenbarem und modellierbarem Risiko und nicht berechenbarer Unsicherheit (Skidelsky 2018).
 
12
Aber auch umgekehrt gilt: „Die Finanzen sind einer der besten Angriffspunkte der Untersuchung des sozialen Getriebes, besonders, aber nicht ausschließlich, des politischen.“ (Schumpeter, Die Krise des Steuerstaates, Graz 1918).
 
13
Eine andere, dieser Tradition vielfach entgegengesetzte, Hauptströmung des Liberalismus ist dagegen die von der französischen, rationalistischen Aufklärung abgeleitete Entwicklung, die der interventionistischen Sicht des öffentlichen Sektors zugrunde liegt.
 
14
Vgl. den bekannten Ausspruch der Hayek-inspirierten früheren britischen Prime Ministerin Margaret Thatcher: „There is no such thing as society“.
 
15
V. a. im 5. Buch seines Werkes „An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations“ (Smith, 1776), in dt. Übersetzung neu herausgegeben von Recktenwald (1974).
 
16
D. Ricardo, On the Principles of Political Economy and Taxation, Hrsg. v. Sraffa, Cambridge 1951 (London 1817), S. 247.
 
17
Siehe als tragisches Beispiel wissenschaftlicher Hybris die zentrale Aussage von Nobelpreisträger Robert E. Lucas in seiner Ansprache als Präsident der American Economic Association: „The central problem of depression-prevention (has) been solved for all practical purposes, and has in fact been solved for many decades“ (Lucas 2003).
 
18
Die wörtlichen Zitate stammen, sofern nicht anders angegeben, aus: F. A. v. Hayek, Die Verfassung der Freiheit, Tübingen 1991.
 
19
Für einen Überblick siehe Boettke (1994). Die ursprüngliche „Wiener“ oder „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“ war demgegenüber betont theoretisch und analytisch orientiert (Streissler 2008).
 
20
Siehe u. a.: Barro (1996), Giersch (l998), Wilke (2003).
 
21
Alle folgenden Zitate, wenn nicht anders vermerkt, sind entnommen aus: Friedman, Kapitalismus und Freiheit, Stuttgart 1971.
 
22
Es ist allerdings zu beachten, dass in dieser Argumentation nur der „unmittelbare“ Allokations-Effekt Berücksichtigung findet. Ein Einsatz staatlicher Monopolbetriebe als Instrument der Wirtschaftspolitik (z. B. Regional- oder Sozialpolitik) wird von vornherein ausgeschlossen.
 
23
Wir haben es hier mit einem schönen Beispiel von „Wertung durch Terminologie“ zu tun: Während einige Ökonomen (z. B. Kapp 1958) aus dem umfassenden und bei dezentralisierten Entscheidungsverhältnissen immanenten Auftreten „externer“ Effekte ableiten, dass ein Marktsystem prinzipiell nicht in der Lage ist, eine effiziente Allokation zu gewährleisten, verwenden Friedman wie auch Hayek, die diesem Aspekt keine besondere Bedeutung zubilligen wollen, durchwegs den verharmlosenden Ausdruck „Nachbarschafts-Effekte“.
 
24
„Money is much too serious a matter to be left to the Central Bankers“ (Friedman 1962, S. 51).
 
25
Vgl. dazu etwa die Einschätzung des Chefökonomen der Financial Times (Martin Wolf 2014).
 
26
Zur grundlegenden Diskussion der Konzepte von „negativer“ und „positiver“ Freiheit siehe Berlin (2002).
 
27
Vergleiche den berühmten kritischen Ausspruch von Anatole France: „Das Gesetz verbietet es Armen und Reichen in gleicher Weise, unter der Brücke zu schlafen.“
 
28
Viele Psychologen sehen Sicherheit als das wichtigste menschliche Bedürfnis nach Abdeckung der physiologischen Grundbedürfnisse. Vgl. Maslow 1970.
 
29
Dies steht im Gegensatz zum klassischen Liberalismus, der sowohl von stärkerer Egalität als auch von höherer Sicherheit ein Erlahmen der wirtschaftlichen Antriebskräfte erwartet. So sieht etwa Friedman das Wirtschaftsleben in wesentlichen Aspekten als Lotterie, die sehr unterschiedliche Gewinnchancen aufweisen muss, um eine Teilnahme reizvoll zu machen (Friedman 1971, S. 209 ff.). Zu diesem Vergleich ist freilich anzumerken, dass er nur gilt, wenn in dieser „Lotterie“ gleiche Ausgangsvoraussetzungen für alle Teilnehmer bestehen.
 
30
Vgl. dazu auch die Diskussion des „Gefangenen-Dilemmas“, Abschn. 3.​6.
 
31
Aber nicht ausschließlich: es gibt neben marktmäßiger und staatlicher Allokation auch den Bereich des „autonomen Sektors“ nicht erwerbswirtschaftlicher privater Aktivitäten (siehe Abschn. 3.​1).
 
32
Diese „Liberalisierungs-Entwicklung“ wurde auf internationaler Ebene v. a. vom GATT (International Agreement on Tarifs and Trade) und seiner Nachfolgeorganisation WTO (World Trade Organisation) bestimmt, auf europäischer Ebene durch die Entwicklung des EU-Binnenmarktes.
 
33
Nach List ist als Vertreter der „jüngeren historischen Schule“ v. a. Gustav Schmoller zu nennen.
 
34
Für die Träger dieser Entwicklung entstand entsprechend ihrer interventionistisch-sozialreformerischen Orientierung der Ausdruck „Katheder-Sozialisten“, zu denen neben den Vertretern der jüngeren historischen Schule insbesondere auch Adolph Wagner zählt. Diese Gruppe begründete 1872 auch den „Verein für Socialpolitik“, der als wichtigste wirtschaftswissenschaftliche Vereinigung im deutschen Sprachraum auch noch heute, wenn auch mit gewandelter Schwerpunktsetzung, besteht.
 
35
Vgl. u. a. Rothschild (1982), Esping-Andersen (2002). Wesentliche Vorläufer sind jedoch die unter dem Einfluss der „Katheder-Sozialisten“ begonnenen sozialpolitischen Maßnahmen in Deutschland und die umfangreichen sozialen Dienste, wie sie z. B. von einzelnen Stadtverwaltungen in der Zwischenkriegszeit eingeführt worden waren. Für einen umfassenden Überblick über die moderne Theorie des Wohlfahrtsstaates siehe N. Barr (1992), Lindbeck (2003), Shafik (2021).
 
36
Zur theoretischen Grundlegung siehe: Eucken, Grundsätze der Wirtschaftspolitik, 3. Aufl., Tübingen-Zürich 1960; A. Müller-Armack, Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft, Hamburg 1948; P. Bofinger (2020, S. 188 ff.).
 
37
Thurow (1971), S. 155 f.
 
38
Grundlegend dafür der „Beveridge-Report“: W. Beveridge, Full Employment in a Free Society, London 1944. Im Einzelnen siehe dazu Abschn. 23.​2.
 
39
Entsprechend der Konzeption des Wohlfahrtsstaates haben diese distributiven Eingriffe dabei nicht nur über Steuern und Geldtransfers zu erfolgen. Unter dem Aspekt der Verringerung von (auch soziologisch und psychologisch bestimmten) sozialen Ungleichheiten spielt auch die direkte Bereitstellung öffentlicher Leistungen, etwa im Unterrichts-, Gesundheits- und Sozialbereich, eine – auch finanzpolitisch – erhebliche Rolle.
 
40
Vgl. dazu etwa von der liberalen Tradition herkommend: Dahrendorf (1975), Orszag und Snower (1999), von interventionistischen Ansätzen ausgehend: E. Nowotny (2004), Esping-Andersen (2002), Shafik (2021).
 
41
Z. B. ex ante Verringerung des Bedarfs an Transportmitteln durch entsprechende Stadtplanung und Ausgestaltung der öffentlichen Transportmittel anstelle einer nachträglichen (vorübergehenden) Behebung von Verkehrsproblemen durch aufwendige Straßenbauten, Stadtautobahnen etc.
 
42
Z. B. im Bereich des Umweltschutzes: Verbote, Gebote oder auch steuerpolitische Lösungen anstelle bzw. neben Formen der nachträglichen Sanierung.
 
Literature
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Metadata
Title
Finanzwissenschaft – Wirtschaftstheoretische und gesellschaftspolitische Grundlagen
Authors
Ewald Nowotny
Martin Zagler
Copyright Year
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36042-9_1