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Fintechs

weitere Buchkapitel

3. Electronic Governance

Noch nie sind die technologischen Entwicklungen und die Veränderungen der Märkte so rasant verlaufen wie heutzutage. In diesem Zusammenhang zeigen sich zahlreiche Wechselwirkungen und Zusammenhänge, die im digitalen Zeitalter auf die Betriebe einwirken und die in den ersten zwei Kapiteln skizziert wurden. In Theorie und Praxis finden sich nur wenige Ansätze, um den Komplexitäten Herr zu werden. Es geht u. a. darum, die Organisationen zukunftsfest zu machen, die Beschäftigten zu befähigen, herkömmliche Strukturen infrage zu stellen und längst überfällige Grundsatzentscheidungen zu treffen. Die gesamte Organisation muss mit all ihren Facetten neu gedacht und ausgerichtet werden. Es geht damit um eine Einstellung und Haltung gegenüber der Digitalisierung. Durchdenkt man diese Sachverhalte, dann braucht es einer Art digitaler „Leitplanken“, die sicherstellen, dass Organisationen zukunftsfähig aufgestellt werden. Geht man auf die Suche nach einem hierfür geeigneten Ansatz, dann stößt man zwangsläufig auf den Begriff „Governance“. Sie wird im dritten Kapitel konzeptionell zu einer „Electronic Governance“ weiterentwickelt. Es handelt sich um ein Steuerungs- und Regelungssystem mit dem Ziel, die Risiken und Nebenwirkungen unseres technologischen Zeitalters für die Organisationen und Menschen beherrschbar zu machen. Am Ende des Kapitels wird gezeigt, dass das Scheitern von Digitalisierungsprojekten auf eine fehlende Electronic Governance zurückgeführt werden kann.

Andreas Schmid
Chapter 3. Business Concepts in Globalization

To begin mulling on matters of production and innovation, it is useful to consider the notions of efficiency versus effectivenessefficiency versus effectiveness. Efficiency is a hallmark productivity metric. Deep-seated in notions of productivity, efficiency is simply the ratio of output divided by input.

Pratim Milton Datta
Chapter 7. Tying Strategic Analytics to Data Analytics

If you were to purchase real estate property at a purchase price of $500,000 and you used it for 5 years, how much is your total cost of ownership (TCO)? TCO is one of the most important business analysis philosophies that looks at the true cost of ownership rather than the initial purchase cost.

Pratim Milton Datta
1. Industrialise and Innovate to Deliver Banking 4.0 Services

Technology has been the prime mover and enabler of banking business model evolution for the past four decades. Banks are replacing, upgrading, automating, and industrialising their information technology to build a profitable, systemic risk resilient, and cyber-secure business franchise. The banking business model has evolved with the development of technology.

Mohan Bhatia
12. Banking AI as a Service

AI helps to process a large volume of data, process unstructured data, simulate human-like communication both as voice and textual, automate decision making, and automate complete banking processes. The existing technology is constrained by extremely limited capabilities in processing large volumes of unstructured data and automating decision making beyond rule engines. Therefore, AI can help to complete the automation of a business process and build a machine interface for customers, partners, and employees.

Mohan Bhatia
13. Fintech: The Innovation Benchmark

Fintechs are innovative companies that use new technology and have the potential to transform the business model of the financial sector. Fintechs hold the promise of spurring competition, providing sizeable efficiency gains and a larger and better choice for consumers, and enhancing financial inclusions. They have the potential to disrupt the business model of existing financial service firms.

Mohan Bhatia
3. Investing in Alignment of Industrialisation and Innovation Engines

External competition, technology, banking products and services, customer preferences, and customer demands are changing at such a fast pace that banks need to keep their industrialisation and innovation engines running constantly. In the hyper-changing environment, banks need to consume innovation dose daily.

Mohan Bhatia
6. Cloud Adoption: A Foundational Engine

In the past five years or so, cloud computing has become the key enabler for innovation at banks. Cloud is enabling banks to leverage new service models and new technology capabilities, implement microservices, and deliver API to significantly improve digital experience and business outcomes by building agility, scalability, and resiliency into the business model. It is the foundation to industrialise data infrastructure to process a very high volume of data in real-time and deliver banking AI as a service by leveraging AI platforms provided by cloud service providers (CSPs).

Mohan Bhatia
7. Industrialise to Manage Changes in the External Environment

Every bank has different priorities, the burden of technical debt, competitive advantages, relationships with the customers, and financial metrics. Based on the strengths and strategies, banks draw up their plans for industrialisation.

Mohan Bhatia
8. Platform Banking Business

Banks are building platforms to industrialise Front Office and Back Office technology so that they can provide financial and non-financial services to their customers.

Mohan Bhatia
2. Digitalisierung von Geschäftsmodellen vs. Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Die digitale Transformation ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in einer enormen Geschwindigkeit und in vielen Bereichen gleichzeitig stattfindet. Seien es nun Geschäftsmodelle, interne Prozesse und Organisationen, aber auch die Mitarbeiterführung.Vergleichsportale wie Check24, Clark oder auch Verivox haben bereits den Markt für Versicherungen kräftig durcheinandergewirbelt. Während die meisten Versicherer noch stark lokal und analog denken und ein Preisvergleich für den Kunden mühsam und aufwendig ist, bieten diese Portale eine sehr einfache Art, das (vermeintlich) bestmögliche Angebot zu ermitteln. Ähnlich wie im klassischen Einzelhandel durch Amazon besteht hierbei auch für Finanzdienstleister die Gefahr, dass die digitale Kundenschnittstelle für den Kunden bedeutender wird als das ausführende Unternehmen dahinter. Dadurch, dass die Vergleichsportale die Customer Journey und das Kundenerlebnis, die Customer Experience, optimiert haben, haben sie eine sehr große Macht: sie können den Kunden lenken und die Regeln diktieren und unter Umständen auch den Finanzdienstleister im Hinter-grund austauschen.

Christian Glaser
3. Technologien und Hard Skills

Bereits im Jahr 2013 veröffentlichte das McKinsey Global Institute eine Liste mit den zwölf wichtigsten disruptiven Technologien: Mobiles Internet, Automatisierung der Wissensarbeit, Internet der Dinge (IoT), Cloud-Technologie, Advanced Robotics, Autonomes und teilautonomes Fahren, Next-Generation Genomics, Energiespeicherung, 3D-Druck, Advanced Material, Advanced Gas and Oil Exploration and Recovery und Erneuerbare Energien (vgl. McKinsey (2013) Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy. McKinsey Digital vom 01.05.2013. https://www.mckinsey.com/business-functions/mckinsey-digital/our-insights/disruptive-technologies#. Zugegriffen: 01. August 2021). Einige der genannten Technologien haben oder hatten bereits für die Finanzbranche einen disruptiven Charakter, indem einzelne Rollen in der Finanzbranche überflüssig wurden bzw. völlig neue Möglichkeiten entstanden sind. Im Folgenden werden ausgewählte Technologien thematisiert, die entweder die Finanzbranche bereits verändert haben oder das Potenzial haben, dies in Zukunft zu tun.

Christian Glaser
5. Erfolgsrezepte

Die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten, ist keine Rocket Science. Vielmehr wird ein abteilungsübergreifendes, unternehmensweites Leitbild benötigt, damit alle Beteiligten auf ein Ziel fokussiert sind. Mittels der Digitalisierungsstrategie werden typischerweise die Digitalisierungspotenziale identifiziert und in handhabbare Arbeitspakete gepackt, um anschließend Stück für Stück erschlossen zu werden. Neben einem verbesserten Kundenerlebnis steht auch eine Standardisierung und Vereinfachung von Prozessen und Dienstleistungen im Mittelpunkt vieler Digitalisierungsvorhaben.Zentrale Erfolgsfaktoren, damit die digitale Transformation gelingt, sind unter anderem: Genaue (bzw. bessere) Kenntnis von den Kundenanforderungen (als der Wettbewerb) Alle Tätigkeiten sind kundenzentriert ausgestaltet und orientieren sich an der Unternehmensvision Regelmäßige Generierung von innovativen Ideen und testen von Ideen Weiterbildung der Mitarbeiter und klare Zukunftsorientierung Ein starkes Führungsteam, das die Einhaltung der Vision gewährleistet Bemächtigung der Mitarbeiter und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ohne isolierte Silos.

Christian Glaser
7. Blick in die Kristallkugel – oder: von einer Welt, in der die KI übernommen hat

Der Blick in die Zukunft ist immer spannend. Bereits zu Zeiten der alten Griechen wurde das Orakel von Delphi zur Zukunft befragt, damit weitreichende Dinge entschieden werden konnten. Auch viele Finanzdienstleister würden gerne in die Zukunft schauen können, um sich gut darauf vorzubereiten.Die künstliche Intelligenz wird in Zukunft einen großen Einfluss auf unser gesamtes Leben haben. Im Folgenden soll weniger auf die sogenannte technologische Singularität abgestellt werden. Dieser hypothetische, zukünftige Zeitpunkt beschreibt die Situation, in der die künstliche Intelligenz (KI) die menschliche Intelligenz übertrifft und sich dadurch rasant selbst verbessert und eigenständig neue Erfindungen machen kann. Denn ab diesem Zeitpunkt ist der technologische Fortschritt unveränderbar und derart komplex und dynamisch, dass die Zukunft nicht mehr valide prognostizierbar ist. Deshalb soll im Folgenden auf mögliche Zukunftsbilder abgestellt werden, die sich bis dahin abzeichnen können.

Christian Glaser
4. Nicht nur Technologie, sondern auch Kultur und Soft Skills

Bei aller Euphorie ob der immensen neuen Möglichkeiten durch die Digitalisierung wird diese häufig lediglich auf die neuen Technologien begrenzt. Dies greift aber deutlich zu kurz. Die Soft Skills, also insbesondere die Organisation und Unternehmenskultur sind mindestens genauso wichtig, häufig sogar wichtiger als die eingesetzte Technologie. Technologie lässt sich ersetzen, Kultur nicht. Die Kultur isst die Strategie bekanntlich zum Frühstück („Culture eats strategy for breakfast“). Gleichzeitig stellte McKinsey in seiner Digitalstudie im Jahr 2016 fest, dass es beim digitalen Mindset am meisten hapert (vgl. McKinsey (2017) Culture for a digital age. McKinsey Quarterly vom 20.07.2017. https://www.mckinsey.com/business-functions/mckinsey-digital/our-insights/culture-for-a-digital-age . Zugegriffen: 01. August 2021).Kultur und die Entwicklung von Soft Skills findet dabei subtiler und evolutionärer statt. Gerade für die Strategieumsetzung ist Kultur entscheidend. Kultur muss wachsen. Ein gemeinsames Verständnis im gesamten Institut ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Die digitale Transformation bricht alte Strukturen und Sichtweisen auf und führt zu einer zukunftsorientierten Sicht, die sich von der traditionellen Sicht deutlich unterscheidet.

Christian Glaser
Kirche und Finanzen: Kirchliche Geldanlagen mit positivem gesellschaftlichen Impact

Der Text stellt Kirchen in ihrer Rolle als Investoren dar. Dabei beleuchtet er die theologischen Grundlagen verantwortlichen Investments und macht in einem biblisch-historischen Überblick deutlich, dass das Thema Geld und Finanzen in den Kirchen seit ihrer Entstehung virulent war. In der Gegenwart bewegen sich die Kirchen auf Finanzmärkten, die zunehmend auch Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen. Die Richtlinien, die sich die christlichen Konfessionen in Deutschland hinsichtlich ihres Investments gegeben haben, sowie der Impact des Investments werden im Text erläutert.

Gotlind Ulshöfer, Bernd Villhauer
2. Analysis and Design of a Digital Business Performance

This chapter shows which informational foundations need to be gained in advance of the analysis of a digital business performance and which tools can be used for this purpose. In addition, the importance of storytelling in order to take the entire organization along on the journey of digital transformation is made clear. Finally, an innovative concept for analyzing digital business performance is presented and explained in detail so that every company can use this analysis independently.

Ralf T. Kreutzer
3. Eight Fields of Action for Building Digital Excellence

The following eight chapters show in detail the steps a company can take to achieve digital excellence. This process starts with the development of visions, objectives, and strategies for the digital age. Concepts for the development and evaluation of business models are then presented. This is followed by ideas for digitizing the value chain. Subsequently, it is explained how the IT infrastructure and the data basis must be designed and which fields of application artificial intelligence offers.

Ralf T. Kreutzer
Kapitel 4. Finalisierung der Basel III – Reformen: Internationale Perspektive

Die Finalisierung der Basel III-Reformen bezeichnet die in den Jahren 2016 und 2017 vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) vereinbarten Bankenstandards, auch als Basler Abkommen bekannt, die die in den Jahren 2010 bis 2011 auf BCBS-Ebene vereinbarten Basel III-Reformen vervollständigen. Die Finalisierung der Basel III-Reform wird von einer breiteren Öffentlichkeit und insbesondere seitens der Industrie oftmals irreführenderweise als eigenständige Basel-Reformrunde behandelt und entsprechend öfter als „Basel IV“ bezeichnet.

Johannes Langthaler, Gerald Lederer
Kapitel 2. Überblick Meldewesen

Die Wahrung der Finanzmarktstabilität macht eine starke Aufsicht über Unternehmen der Finanzbranche erforderlich. Zur Erfüllung dieser Aufgabe benötigt die Aufsicht Daten. Diese Daten liefert das Meldewesen, das wir in diesem Kapitel überblicksmäßig vorstellen.

Richard Franz, Peter Groß, Daniel Riepl
Cryptocurrency, the Future of India

While some discerning investors are increasingly becoming disenchanted with virtual currencies like Bitcoin as a result of recent price drops, others believe it is too early to declare it a dead end. In this study, we try to find an answer to the burning question: to invest or not to invest? The paper looks at a variety of facets of cryptocurrency platforms in an effort to address the research’s key questions, “Will cryptocurrency be the next money platform?” and “Will cryptocurrency be the next currency platform?” “Is it possible to use virtual currency platforms?” In this paper, we try to elaborate these issues. For this, we collect primary as well as secondary data for the analysis. The primary data was collected from Delhi. The respondents were asked question about cryptocurrency to understand the preliminary impression of cryptocurrency’s use, development, trustworthiness, and future expectations. Due to the vast amount of cryptocurrency that is flowing through multiple systems, the massive expansion and growth of using and implementing cryptocurrencies, and the possibilities that cryptocurrencies provide, the finding of our research suggests that cryptocurrency is quite likely to be the future currency platform.

Prashant Singh, Rajni
FinTech: Application of Artificial Intelligence in Indian Banking

Indian Banking system have a lot on their plate including the dynamism of emerging competitors, shifting demographics, augmenting expectations of customers, changing regulations and its compliance. Technology offers solutions in the form of FinTech applications. Using data from Report of working group on fintech and digital banking (2017) by Reserve bank of India, this study captures the role of financial technologies or fintech in the financial industry, banking sector in particular. The paper is believed to add value by extensively highlighting the recent trends and cutting edge innovations in fintech for Indian banking. Fintech is now an integral part of Indian banking system, it has transformed challenge into an open door for more adaptability, better serviceability in some areas of the bank. This study suggests a pathway for the evolution of a fintech in changing the business and customers. It will probe deeper into the structured evolution of fintech-based innovations and also relationship between fintech and financial inclusion. The analysis recommends that there can be frontier in creation of value in further exploration of the new insights on upcoming financial technology and its consequences on banking industry.

Khusboo Srivastava, Somesh Dhamija
Chapter 5. The Technology Behind Bitcoin: Blockchain

The technology that powers Bitcoin and other cryptocurrencies can often be difficult to grasp. For instance, how does blockchain technology actually work? What use cases can it be applied to? And what distinguishes a public blockchain from a private blockchain? In this chapter, we provide a clear layout of how blockchains function, from the use cases this technology can be put towards to which industrial sectors around the globe can most benefit from continued blockchain adoption.

Henri Arslanian
Kapitel 1. Die Versicherungsbranche unter digitalem Einfluss

Das Anfang der 1990er-Jahre aufkommende World Wide Web gilt als Beginn des digitalen Zeitalters. Inzwischen bedeutet die Digitalisierung sowohl Veränderungen für die Gesellschaft, Wirtschaft als auch für die Politik. Die Digitalisierung entwickelt zunehmend den Charakter einer industriellen Revolution mit besonderen Auswirkungen auf das Verhalten aller Marktteilnehmer, folglich auch auf das Markenmanagement.

Daniel Thiefes
An Investigation into How Smartphones Can Be Secured Against MiTM Attacks: Financial Sector

MiTM attack aims to violate data in transmission through the air medium in a wireless network; MITM exploits compromise data confidentiality and integrity and are conceivably the most productive types of cyberattacks utilised today. The increasing use of personal devices like smartphones connecting to the internet via Wi-Fi has made wireless attacks on users more crucial. The cyber adversary becomes a “middleman” between two targets to intercept private communication, decrypt traffic, and exploit valuable information like bank details and credit cards. The new WPA3 protocol security features such as 256-bit encryption, OWE (Opportunistic Wireless Encryption), Simultaneous Authentication of Equals (SAE), and disallowing outdated legacy protocols provides risk mitigation against attacks. However, vulnerabilities in WPA3 have been reported whereby a device can be downgraded from WPA3 to WPA2, which opens the system up for DoS and MiTM attacks. This research investigates Wi-Fi-based exploits against the ecosystem of smartphones in the financial sector. Aircrack-ng and Ettercap are open-source tools accessible through the Kali Linux framework. These tools are utilised to demonstrate simulated DoS and MiTM attacks to explain the reported WPA3 vulnerabilities.

David Steiner-Otoo, Hamid Jahankhani

Open Access

Chapter 11. Personalized Portfolio Optimization Using Genetic (AI) Algorithms

This chapter presents a fintech-as-a-service (FaaS) solution, which enables financial advisors and wealth and asset managers to provide a “private banking-like service” to the general public. The chapter illustrates all the steps needed to structure this process as an online journey. The solution contains a full end-to-end process which advisors can use to support client advisory meetings and which can potentially also be used directly by the B2C user. To support the advisor accordingly and provide online advisory to the end customer, it is required that highly individual needs are taken into account and that truly individual and personalized portfolio proposals are generated. Traditional portfolio construction methods do not have the actual ability to take a wide range of individual preferences into account. Therefore, a new portfolio construction and optimization methodology based on “genetic algorithms” is being developed and presented in this chapter. The optimization process is built using artificial intelligence approaches. This allows optimization results to be explained based on the selected customer’s preferences. The solution is designed as an open framework, which enables additional fitness factors that represent user preferences in various dimensions to be added on a customized basis.

Roland Meier, René Danzinger

Open Access

Chapter 20. Overview of Applicable Regulations in Digital Finance and Supporting Technologies

Financial regulation has changed significantly in the 10 years since the global financial crisis. Tougher, more detailed and more complex standards now apply to all aspects of regulation. In more recent times that regulation has been increasingly influenced by the widespread deployment of fintech introducing new services and applications whilst transforming how consumers interact with the more traditional existing banking services. This chapter introduces the context and focus of this most recent regulatory and supervisory authorities and highlights some of the key regulatory initiatives, existing and ongoing, designed to manage the key risks posed by the disruptive nature of the rapid digital transformation occurring in the sector. Technologies designed to sup-port aspects of these regulations are highlighted as part of practical guidance to support innovators in the sector and for those in the sector considering developing or deploying the increasing plethora of new applications utilizing emerging technologies like AI or distributed ledger technologies.

Ilesh Dattani Assentian, Nuria Ituarte Aranda
12. Digital Strategy

This final chapter of the book looks at one of the topics that is at the forefront of many CEO minds across industries, Digital and the opportunity/threat that means for incumbent players. After providing a historical context of the co-evolution of technology and banking, the chapter examines the dynamics between FinTechs and Incumbent Banks, its impact on the industry and suggests best-practice strategy and execution for Digital Transformation leveraging the HMS framework, finishing with a visualization of the future of Digital Financial Services.

Angel Gavieiro Besteiro
10. Company Excellence

Company Excellence sits, as it could not be otherwise, at the apex of the Holistic Management Strategy framework. Undoubtedly, the company’s embracement of the relentless pursuit of excellence is an endeavour at the core of the CEO’s role and necessarily a ‘must’ for the members of his/her Executive Committee. This chapter analyses a dual framework for Corporate Excellence which suggests an equilibrium between Balanced Design (at long-term strategy) and Considered Decision-Making (at day-to-day execution).

Angel Gavieiro Besteiro
9. Leadership and Management Excellence

Leadership has become a particularly ‘hot’ topic in this twenty-first-century. Management was a ‘hot’ topic in the twentieth-century literature, nowadays sometimes wrongly portrayed as an opposite to the former. However, both are of critical importance for individuals and collectives taking decisions and executing the organization's strategy. This chapter introduces a new framework, THICOSIV, to ensure executives continuously upgrade their skillset across 8 core competences for excellent Leadership & Management.

Angel Gavieiro Besteiro
Updates on the Connection Between Customer Relationship Management and Commoditization

High levels of commoditization offer exceptional opportunities for the application of customer relationship management (CRM) strategies. Inherently, all products become commodities at some level. Product innovation, globalization, competition intensity, and technology evolution have increased the speed of commoditization in most industries. The main objective in a highly commoditized industry is to avoid a price war. Innovation, migration from product to service solutions, and diversification are all options for avoiding a price war. Customer insight leveraged by CRM implementation also presents an excellent alternative. In highly commoditized industries, CRM strategies demonstrate superior results in comparison to industries of low commoditization. The personalization that can be derived from the intimacy resulting from an efficient customer interaction is an aspect of CRM strategy that strengthens customer loyalty. CRM allows organizations to develop genuine relationships with each customer; keeping the most valuable customers, expanding relationships with customers with high potential value, and maximizing the value of customers with low potential and low current value. In this chapter, we discuss why CRM is a differentiator to avoid commoditization and what features should be considered for successful implementation.

Gustavo Martinez-Lira, Martin Reimann
Kapitel 7. Die Corona-Krise

Unter der Corona-Krise werden im Rahmen dieser Arbeit die rezessiven volkswirtschaftlichen Folgen, die durch die pandemische Ausbreitung des neuartigen SARS-CoV-2 Virus aufgetreten sind, subsumiert. Da die Ursache der Krise keine ökonomisch relevanten Erkenntnisse für die vorliegende Arbeit liefert, sollen einleitend nur einige kurze Informationen zu dem Virus und dessen Verbreitung gegeben werden, bevor der Logik der vorangegangenen Kapitel folgend eine Analyse der fiskal- und geldpolitischen sowie regulatorischen Reaktionen erfolgt. Abschließend wird mithilfe der Profitabilitätsanalysen aus den Kap. 4–6 und den Erkenntnissen dieses Kapitels versucht, den Einfluss der Corona-Krise auf die künftige Profitabilität der betrachteten Bankengruppen zu beschreiben.

Andreas Schmidt, Michael Deeken
Kapitel 1. Einleitung

„Banking is essential for a modern economy, banks are not.“ So lautet ein viel zitiertes Statement von Bill Gates aus dem Jahre 1994. Und doch haben Banken teilweise systemrelevante Bedeutung für die gesamte, weltweite Wirtschaft.

Andreas Schmidt, Michael Deeken
Kapitel 4. Die Finanzkrise

Die Finanzkrise, welche oft auch den Titel „Subprimekrise“ erhielt, ereignete sich im Zeitraum 2007–2008. Der in diesem Zusammenhang vielfach verwendete Begriff der Subprimekrise ist dabei irreführend, denn dieser suggeriert, dass die Ursache der Krise in den sogenannten Subprimekrediten liegt und lenkt dadurch von einer viel tiefergehenden Problematik ab.

Andreas Schmidt, Michael Deeken
Kapitel 2. Möglichkeiten zur Finanzierung von Startups

Heutzutage stehen den Initiatoren von Projektgesellschaften als auch Startups eine breite Palette an Kapitalquellen zur Verfügung. Doch nicht jede eignet sich für den zu Finanzierenden. Häufig scheitert die Zugänglichkeit zu den finanziellen Mitteln an den zu stellenden Sicherheiten, die Jungunternehmen in ihrer Startphase schlichtweg nicht vorweisen können. Weiterhin ist das fehlende Knowhow seitens der Gründer ein Faktor für die Verwehrung von Kapital. Im Folgenden werden vier gängige Finanzierungsquellen vorgestellt, wobei der Fokus auf dem Crowdinvesting liegt. Diese noch junge Finanzierungsform bietet einerseits eine gute Möglichkeit für Investoren ihr Anlageportfolio zu diversifizieren während auf der anderen Seite Kapitalsuchende liquide Mittel zur Finanzierung ihres Vorhabens einsammeln können. Nachdem der Leser einen detaillierteren Einblick in das Crowdinvesting bekommen hat (inklusive einem Renditebeispiel), sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, den USA sowie weiteren ausgewählten Ländern diskutiert werden. Abgerundet wird das Kapitel, indem der Leser erfährt, um was es sich bei einem Initial Coin Offering (ICO) handelt sowie welchen Regularien er in Deutschland und den USA unterliegt.

Mario Baumgärtner
Kapitel 4. Fallbeispiel EPI – European Payment Initiative

Die europäische Zahlungsverkehrsinitiative (EPI) ist eine Initiative zur Vereinheitlichung und Transformation des europäischen Zahlungsverkehrs, unterstützt von der EZB und der Europäischen Kommission, mit dem Ziel ein paneuropäisches Zahlungssystem und Interbankennetz zu schaffen. EPI Zahlungstransaktionen umfassen dabei die vier Kategorien innovativer Bezahlverfahren der Bundesbank für Verbraucher und Händler in Europa. Die seitens EPI dafür zugrunde liegenden Zahlungsinstrumente sind das Instant Payment/SEPA Instant Credit Transfer (SCT Inst) und Kartenzahlungen.

Stefan Huch
Kapitel 5. Zusammenfassung der Erkenntnisse

Die Struktur des Kartengeschäfts weist noch immer eine hohe Heterogenität auf. Zudem ist durch die zunehmende disruptive Marktentwicklung, insb. im Hinblick auf Fintechs, die heterogene Wertschöpfungskette des Kartengeschäfts weiterhin durch eine hohe Komplexität charakterisiert. Trotz des Projektansatzes von Monnet, dem Banken-FinTech paydirekt, womit ein Grundstein für ein Vereinheitlichung der Standards in Deutschland gelegt werden sollte, das deutsche als auch das europäische Kartengeschäft noch immer von einer Vielzahl unterschiedlicher nationaler Normen, Standards und Regulierungen geprägt, was sich in der Unsicherheit im europäischen Binnenmarkt, hohen Konvertierungskosten und einer mangelnden Markttransparenz widerspiegelt.

Stefan Huch
Kapitel 3. Bewertung der Risiken

Die Bewertung der Risiken stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Risikomanagementkreislauf dar und stellt die meisten Leasinggesellschaften vor eine große Herausforderung. So ist es regelmäßig das Ziel, die Risiken hinsichtlich ihres Gefährdungs- bzw. Verlustpotenzials in eine Rangordnung zu bringen.Die Bewertung der Risiken wird häufig mit der Quantifizierung der Risiken gleichgestellt. Bei der Quantifizierung geht es vornehmlich darum, die Risiken und risikobeeinflussenden Parameter mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und einer Bewertung für den Schadenseintritt zu versehen. Diese Bewertung kann quantitativ, beispielsweise in Geldeinheiten, oder auch qualitativ erfolgen (etwa mit einer Klassifizierung in gering, mittel, hoch, existenzbedrohend).Das Ziel der Risikobewertung ist es, die Risiken einer Leasinggesellschaft zu priorisieren und damit hinsichtlich ihres Gefährdungspotenzials in eine Rangordnung zu bringen. Vielfach werden diese Informationen in einem anschließenden Schritt übersichtlich aufbereitet und den Entscheidungsträgern über das Risikoreporting zur Verfügung gestellt. Die Informationen bieten damit die Basis für unternehmerische Entscheidungen.

Christian Glaser
Kapitel 17. Risikomanagement und Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert auch das Risikomanagement in vielerlei Hinsicht. Zum einen ändern sich die Geschäftsmodelle der Leasinggesellschaften und damit ändert sich auch das Risikoprofil. Die Abhängigkeiten und Anfälligkeiten von der IT/für IT-Risiken nehmen rasant zu. Zum anderen wächst das Datenmanagement in seiner Bedeutung und greift fundamental in das heutige Risikomanagement ein.Dem Risikomanagement – nicht der Abteilung, sondern der Funktion – kommt speziell im Rahmen des strategischen Managements eine ganz elementare Rolle zu. Denn nur, wenn nicht nur die Chancen und die (vermeintlichen) Kundenbedürfnisse berücksichtigt werden, sondern eine ganzheitliche Betrachtung, auch der strategischen Ziele unter Berücksichtigung der Risiken, vorgenommen wird, kann ein Institut erfolgreich sein.

Christian Glaser
Chapter 9. Potential Application of Blockchain Technology to Transform the Construction Industry

Blockchain was introduced as a digital currency management technology, which has disrupted various industries within the last decade. It contains a decentralised distributed ledger that is updated, shared and managed through a peer-to-peer network, hashing algorithm, public-key cryptography and consensus mechanism. The salient features of blockchain, decentralisation, anonymity, security, immutability amongst others, influence various industries to adopt blockchain. This chapter explores the potential application of blockchain in the construction industry. The construction industry is often critiqued due to its disaggregated structure, sequential nature of works, lengthy supply chains and involvement of multiple stakeholders. Blockchain technology due to its salient features has the potential to resolve these issues by automating manual processes, providing a platform that tracks and monitors transactions and creating a secure and reliable infrastructure that increases trust and transparency. As an emerging disruptive technology, blockchain has the ability to transform the construction industry through improvements in various aspects related to construction supply chains, property transactions, payments, certification and quality assurance amongst others. RxEAL and LandBlocks are a few of the blockchain-based prototype systems introduced in construction. Blockchain contributes to sustainable construction whilst assisting to achieve the United Nations sustainable development goals. Blockchain is already disrupting many other sectors of the economy and is not far from disrupting the construction industry, for which, the stakeholders should be prepared to boldly embrace and exploit this emerging technology well in advance.

Navodana Rodrigo, S. Perera, Sepani Senaratne, Xiao-Hua (Sean) Jin
Bank Credit in Europe Between Two Crises: From the Great Recession to the COVID-19 Pandemic

Bank financing is one of the basic pillars of entrepreneurial activity, especially in the countries of the Eurozone, which show a high degree of bankarisation in their financial systems. However, the first two decades of the twentieth century have also brought the two worst economic crises in living memory since the Great Depression, two crises that stem from very different causes, but which also have totally different consequences in terms of their impact on the financing of SMEs in the euro area.It is, therefore, necessary to understand how bank credit has behaved in these two crises from a comparative perspective, not only on the demand side but also on the supply side, considering SMEs’ views on the financing environment, the volume and conditions of financing.

Francisco del Olmo-García, Fernando Javier Crecente-Romero, María Sarabia-Alegría, María Teresa del Val-Núñez
ICOs, IEOs and STOs: Token Sales as Innovative Formulas for Financing Start-Ups

Distributed ledger technologies (DLTs) and blockchain have enabled the creation of a new form of digital assets (tokens) that can be sold to investors through public token offerings to raise capital in a decentralized and disintermediated fashion, with important implications in terms of cost and time efficiencies. Initial coin offerings (ICOs) were the first development of this innovative fundraising method, and they stood out for their potential to hasten network effects to support the development of blockchain-based projects. However, the scant and ambiguous regulation of ICOs has led to other forms of token offerings more geared towards ensuring investor protection, such as initial exchange offerings (IEOs) and security token offerings (STOs). The differences and similarities between these three types of token offerings are presented and compared to other forms of financing (venture capital (VC), crowdfunding and initial public offerings (IPOs)). A complete overview of the process of launching a token offering is then presented, describing both the ecosystem of agents involved in the process and its main stages.

Noelia Romero-Castro, Ada M. Pérez-Pico, Klaus Ulrich
Chapter 8. Digital Marketing

Digitized marketing affords an opportunity both for personalization of products and also for bringing in financial management skills to bear on such decision making by individuals. Gradually a bank with newer business model, newer products is beginning to emerge on the horizon. Technology will play a significant role in the future marketing efforts in reaching out to customers ranging from Gen-X, Gen-Z to senior citizens.

Vasant Chintaman Joshi, Lalitagauri Kulkarni
Chapter 9. HR Digitized

On the one hand, HR will have to give up its out dated practices for calling for applications, interviews etc. They have per force to shift their entire focus on using of technology to facilitate the routine functions.At another level, they have to meet the aspirations of the new entrants not merely in terms of salary but also in areas like work life balance and their aggressive career expectations. HR will also have to encourage group working and through it facilitate quicker promotions. The old hire to retire policy will have to go out of the window.

Vasant Chintaman Joshi, Lalitagauri Kulkarni
Chapter 4. Reimagining Banking

Response to imperatives have to be on a wider front. The present shortcomings can be done away with a new business model and supporting changes in branch designs, working and even the support staff at the branches. It would be a new ball game! Only then can one claim to have a fully satisfied client base.

Vasant Chintaman Joshi, Lalitagauri Kulkarni
Chapter 3. Digital Economy and Politics

MNEs’ activity and FDI arise endogenously in settings characterized by financial differences. Financial globalization allows a better environment where capital will be moved around the world with less possible barriers where productivity will bring higher profit. The digital economy offers consumers access to information formerly inconceivable in any traditional marketplace. FinTech companies are revolutionizing the core structure of the financial industry. Political zest for fintech is the outgrowth of a larger issue because the greater and more valuable use of technology has the prospective to expand access to financial products and services on terms that are more reasonable and so fintech innovation, when regulated properly, creates positive societal results for consumers. ZEKIPR–ZEKEUIPR indexes show that significance of IPRs protection in attracting FDI in a digital Economy.

Georgios I. Zekos
Chapter 5. Opportunities, Risks, and Challenges Due to New Framework Conditions

Open banking is undoubtedly bringing momentum to the discussion about what the financial services provider of tomorrow could look like. On January 13, 2018, the PSD II (Payment Services Directive II) was transposed into national law and creates the legal framework for opening up the market for third-party providers.

Markus Bramberger
Chapter 4. Pros and Cons of Opening Banks

Imagine Facebook, the email provider or even banks automatically make special payments from an account. The electricity tariff is automatically adjusted and optimized, and travel insurance is automatically taken out before a holiday trip. All this is possible with the PSD II. The clear and obvious aim of the EU Commission is to stimulate competition in the European banking and, specifically, payments market.

Markus Bramberger
Chapter 3. Open Banking Operations

It is only in recent years that the concept of open banking has become more common. A term that cannot be defined by simple explanations. Open banking programs attempt to profitably exploit disruptions in post-PSD II payment traffic.

Markus Bramberger
Kapitel 9. Digitalisierung staatlicher Wirtschaftsförderung

Entwicklung und globale Diffusion von zukunftsorientierten Technologien sind zentrale Faktoren für den ökonomischen Erfolg von Volkswirtschaften. Die Digitalisierung der Unternehmen spielt inzwischen eine entscheidende Rolle für das Wirtschaftswachstum eines Landes. Wissensintensive Wirtschaftsbereiche wachsen rasant, und internationale Arbeitsteilung über globale Wertschöpfungsketten sowie ausländische Direktinvestitionen prägen den Alltag vieler Firmen.

Andreas Klasen
KI in Banken
Die Bank der Zukunft

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein zunehmender integraler Bestandteil der Welt, in der wir leben. Der zukünftige Erfolg von Banken erfordert eine ganzheitliche Transformation, die mehrere Ebenen der Organisation umfasst. Dieser Beitrag geht auf die einzelnen Geschäftsbereiche des Bankensektors ein und beleuchtet deren Transformationspotenzial im Hinblick auf den Einsatz künstlicher Intelligenz. Hierbei soll herausgearbeitet werden, welche Bereiche sich wahrscheinlich aufgrund von künstlicher Intelligenz verändern werden und welche Bereiche weiter an ihrer klassischen Arbeitswelt festhalten können.

Daniel A. Schmidt
Kapitel 7. Fallstudien API

Die deutsche Wirtschaft – und speziell die internationalen und börsennotierten Großunternehmen – hat längst die wachsende Bedeutung des Einsatzes von APIs erkannt. Die folgenden Fallstudien der Unternehmen Commerzbank, Deutsche Bank, Euler Hermes, Lufthansa Cargo und SDA verdeutlichen, wie unterschiedlich die Wege sein können, die Unternehmen auf dem Weg der digitalen Transformation beschreiten. Sie dienen als Inspiration für andere Unternehmen, die sich selbst auf den Weg der API-fizierung begeben möchten.

Roland Frank, Sebastian Strugholtz, Fabian Meise
Kapitel 7. Investitionen in LegalTech

Neue Geschäftsmodelle, zumal skalierbar und zugleich in einem tradierten Markt disruptiv, sind höchst spannend für Investoren aus dem Venture Capital Umfeld – seien dies Business Angel, early stage oder growth investors.

Benedikt Quarch, Clemens Engelhardt
Chapter 3. The Development of Culture and its Subcultures

Chapter 3 addresses the emergence and further development of culture in organizations. It discusses the central characteristics of the major phases with their respective characteristics and challenges. These phases include culture development, maturing, the mature phase, and a potential crisis. When a culture develops, potential subcultures are likely to emerge that may have different effects on organizations. Furthermore, cultural knowledge develops with recipes of success and failure. The chapter discusses the impact of increasing over-determined behavior during the mature phase, which may lead to a crisis. Depending on the actions taken in the mature stage, rejuvenation or demise of an organization and its culture may follow.

Sonja A. Sackmann
Leveraging the Provisions of Open Banking to Fight Financial Crimes

With its over-reliance on compliance by the reporting entities through various reporting obligations, the present anti-money laundering framework has failed to produce the desired result of curbing financial crime and recovering laundered money. In such a context, the sharing of customer data would be highly valuable to combat financial crimes like anti-money laundering and terrorism financing. Not only the risky transactions would be flagged, and immediate action taken, but it would also save banks millions of dollars in transaction monitoring, which then can be spent on innovative solutions ensuring the financial well-being of the general customers. Australian Consumer Data Right (CDR) and its implementation in the banking sector allow customer data to be shared between the banks and other accredited participants of Open Banking. However, under the present Open Banking framework, data-sharing cannot be initiated without the explicit consent of the customer. While this consent requirement empowers customers to control and use their own data, it limits the use of data. Moreover, there is uncertainty about whether all the entities accredited as data recipients under Open Banking are obligated to report suspicious transactions. As a result, in its current form, Open Banking suffers from the limitation that inhibits its potential to fight financial crimes effectively. This chapter is an initial exploration of the developments needed not only in the in the existing anti-money laundering framework but also in the organizational culture of the financial service providers. This will help the financial institutions and regulators collaborate better and deliver the promise of Open Banking- a differentiated positive customer experience while maintaining and improving customer trust in the system.

Suman Podder
Kapitel 5. Perspektiven des institutionellen Immobilien-Investmentmarktes

Die zukünftige Entwicklung des Immobilien-Investmentmarktes wird auf der einen Seite durch kurzfristige Trends bestimmt, die zu unregelmäßigen und zyklischen Schwankungen führen. Auf der anderen Seite wirken sich langfristige grundlegende Trends aus, auch Megatrends genannt. Einige der Megatrends beeinflussen vornehmlich das Wachstum des Marktes, andere vor allem dessen Struktur.

Günter Vornholz
Chapter 4. The Past: Traditional Financial Services and Technology Culture

This chapter outlines the history of exclusion in both finance and technology workplaces. I show examples of the lack of diversity and the exodus of any diversity due to misogyny, cliques, and the ‘system’. I highlight numerous gaps including the ‘gender pay gap’, the ‘educational gap’, the ‘funding gap’, the ‘disparity gap’, and the ‘confidence gap’ to raise awareness of the problems we face and must acknowledge before we can tackle the gender imbalance authentically. I explain what is meant by ‘group think’ and how diversity of thought must challenge this.

Nadia Edwards-Dashti
Chapter 3. Mindset: Innovation and Transformation

In this chapter, I show the attributes needed to be successful in FinTech and why these attributes give the community a huge opportunity to become truly inclusive. I talk through resilience, agility, and innovation within the FinTech community. I delve deeper into the purposes of the companies, what they transform and the problems they solve. I connect the mission of FinTech businesses to ‘culture creation’ and how this is paramount to changing attitudes and encouraging diversity of thought. I cover how learning from one another is central to the FinTech culture and is often seen through networking. Such demand for learning and diversity of thought makes FinTech a perfect place to lead the way for equality in all workplaces.

Nadia Edwards-Dashti
Chapter 9. Moving the Needle: Action

This chapter explains the actions needed to build inclusive teams and address the gender imbalance in FinTech. I cover ‘fixing the foundations’ ranging from societal barriers including perceptions of gender and perceptions of the industry, building psychological safety, and, the biggest one of all, leaders within business deciding that this is imperative to their success and therefore choosing to make it happen. I explain how important it is to have true allies who are willing to take action, changes to parental leave to ‘level the playing field’ and how important new ways of recruitment, succession planning, and training will be to achieve our goals.

Nadia Edwards-Dashti
Chapter 2. Mission: What Is FinTech?

In this chapter, I explain what FinTech is and how FinTech businesses are challengers to the status quo of the traditional financial services. They are mission-led businesses often driven by solving problems we didn’t previously consider or challenges that were not perceived as opportunities. These missions in FinTech are often inclusive and driven by reaching out to previously under-tapped customer bases. Often FinTech businesses open new avenues for increasing efficiency in financial products. FinTech businesses have huge potential to attract people to technology who previously wouldn’t have thought about applying to it. I show what exciting career opportunities are available in this space.

Nadia Edwards-Dashti
Chapter 10. Help or Hindrance: External Factors

This chapter explores the several external factors that have affected FinTech community in the drive towards a better and more successful workplace. I look at the COVID-19 crisis and what that has done for remote working and opening the conversation around flexible working. I cover the UK government’s input on the gendered struggle as well as its lack of input. Societal changes, investor decision-making, and the rise of a people-first workplace culture are each discussed. I show how each of these factors has helped or hindered the inclusion mission in different ways.

Nadia Edwards-Dashti
25. Digitale Transformation im Consumer Banking durch FinTech

Große Teile der etablierten Finanzwirtschaft kämpfen gegen hohe Kosten, geringe Produktdifferenzierung sowie niedrige Zinsen. In diesem schwierigen Marktumfeld gelingt es jedoch einer steigenden Anzahl von Unternehmen, den so genannten FinTechs, Marktanteile zu erobern und sogar neue Märkte zu schaffen. Der Grund hierfür sind durch die Digitalisierung geschaffene strategische Lücken. Die Lösungen basieren primär auf neuen Problemstellungen in der digitalen Welt, kundenorientierten Prozessen, vollkommen digitalisierten Kundenschnittstellen sowie der direkten Vernetzung von Kunden. Im vorliegenden Artikel wird zuerst eine Kundensicht der Finanzbedürfnisse sowie ein beispielhafter Kundenprozess dargestellt. Anhand dessen werden vier FinTech Unternehmen (Klarna, Scalable Capital, Raisin und Auxmoney) vorgestellt und eingeordnet. Für diese FinTech Unternehmen wird das Geschäftsmodell analysiert, sowie spezifische Erfolgsfaktoren herausgearbeitet und gegenübergestellt und damit deren strategische Nachhaltigkeit bewertet.

Christian Locher, Stefan Mesch
8. Digital Logistics

Um die Diskussion um Logistik allgemein und die Digital Logistics im Speziellen zu versachlichen, wird zunächst der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland definiert und abgegrenzt. Im Anschluss steht die Digitalisierung in der Logistik im Mittelpunkt, indem die Entwicklung vom tradierten Verständnis der Güterbewegung zur Logistik 4.0 erläutert wird. Hierbei werden die Auswirkungen der Logistik 4.0 und die langfristigen Perspektiven vorgestellt. Dies dient als Überleitung zur Digital Logistics und deren Anwendungen. Dieser Abschnitt wird mit der Beschreibung der Landschaft der aktuellen Digitalisierungswerkzeuge und der optimalen Zusammenarbeit mit Start-ups in der Logistik abgerundet.

Christian Kille
Chapter 4. The Past, Present, and Future of the Payment System as Trusted Broker and the Implications for Banking

The nature of payment systems is changing. In recent times, traditional financial institutions have provided the majority of payment services. Over the centuries, incumbent banks developed a reputation to act as trusted brokers. This is their main advantage today, yet we consider several scenarios for the future of payments, all of which entail a new basis of competition and a new locus of trust. While trust will be just as important in the future as in the past, the meaning of trust is changing fast. In a world of instant payments, universal connectivity between payment networks, and perhaps even central-bank accounts for ordinary citizens to keep their digital funds, the role of banks could be quite different than it has been for the last centuries.

Joseph Byrum
Kapitel 8. Experteninterviews

Wie Sie ja schon wissen, habe ich für dieses Buch verschiedene, spannende Menschen aus der Branche interviewt. Jede von diesen Personen hat einen ganz eigenen Hintergrund. Silke Bittmann, Wiebke Schattschneider und Christine Müller haben Sie schon kennengelernt. In diesem Kapitel lesen Sie neben weiteren spannenden Antworten dieser drei Interviewpartnerinnen zudem noch das komplette Interview mit der Journalistin und Geldcoach Dani Parthum.

Daniela Landgraf
Chapter 1. Introduction

Over the last decades, East Asia has seen one of the most remarkable economic success stories and has gained increasing importance in the world economy. The “East Asian Miracle” started with the rise of the Japanese economy in the 1950s which was soon followed by South Korea and the three remaining so-called “Asian Tigers”. More recently, China presented the most famous Asian success story. This introductory chapter briefly analyzes the catching-up development of the East Asian countries with respect to GDP per capita as well as various other non-economic indicators such as education, infant mortality, and life expectancy. It then provide a short overview of all subsequent chapters of this book.

Linda Glawe, Helmut Wagner
Chapter 6. Current Challenges

This chapter focuses on the challenges that Japan, South Korea and China are currently facing and will face in the following decades. After a brief look at where East Asia stands today and the recent policy course, this Chapter first addresses the general challenges that affect all countries globally (demographic, climate, digital, structural, and cultural change as well as international integration). It then looks at key challenges facing specifically the East Asian countries including the risk of financial crises, the “system competition” between China and the US, the danger of a middle-/high-income trap, and challenges related to productivity/human capital weaknesses and resource scarcities. The Chapter also address the question of which country in Asia could become the next China or model of success, taking a closer look at India and Vietnam.

Linda Glawe, Helmut Wagner
Chapter 19. FinTech in the Post-COVID Period

This chapter deals with problems of financial technologies and its using at the Post-COVID Age. Technological innovations that take into account signals about consumer needs are opening up new opportunities for the financial market. This study showed that the COVID-19 pandemic has had a positive impact on the development of FinTech companies. However, their adaptation to post-COVID conditions may face certain difficulties due to a lack of understanding of the timing of economic recovery from the shock, regulatory uncertainty, financing problems, and, as a consequence, the ability to develop and provide new products and services.Within the framework of this work, the following hypothesis was formulated—the success of FinTech before and in the context of the pandemic determines the viability of this direction. The different levels of “economic immunity” financial institutions have to crisis phenomena will determine the speed of transformation from the modern global economy into a digital one.This study concludes that the new reality businesses are experiencing regarding technological cooperation, in the context of COVID-19, is likely to accelerate the development of interactions for the provision of financial services, with the potential to expand access to markets, the range of products/services offered, and convenience for consumers. Thus, FinTech has great development prospects in the post-COVID world, provided that the above aspects are addressed.

Natalia G. Adamchuk
Chapter 6. Markets and Financial Institutions

This chapter explores the delivery of and access to basic banking services, including the promise of access by emerging financial technologies (fintech). We demonstrate how there is a significant poverty penalty associated with barriers to mainstream banking for a family of four eking out a living at the official poverty line. We examine available alternative financial services options such as payday loans and the like and discuss why an individual might be using these higher cost credit options. We survey the state of the fintech developments in Canada and explain why we are not yet convinced of the claim by many that such emerging options will increase accessibility of basic banking services.

Jerry Buckland, Brenda Spotton Visano
Chapter 4. Trend Research: Collecting Trend Information

This chapter deals with the research and chronological classification of trend-relevant information. The future is divided into different time horizons depending on the dominant drivers of change. The relevant research sources are assigned to each horizon. With increasing time horizon, the reliability of the forecast decreases raising the risk of analytically unforeseeable surprises.

Jörg Blechschmidt
1. Innovate or Die: Efficient Innovation Instead of Inefficient Start-UpStart-up Thinking

With upcoming disruptive start-ups changing the rules of the game, innovation has become increasingly essential and difficult for incumbents to thrive in today’s world. By copying the start-up methods, large companies try to solve the innovation dilemma of simultaneously managing their existing core business and creating new, disruptive innovations. However, these start-up methods are focused on opportunistic greenfield innovation. Consequently, implementing them in complex corporate environments leads to a vanishingly small chance of success. To increase these chances, incumbents need to find a way to exploit their strengths as an unfair advantage by developing efficient innovations with high customer fit and traction. Using the proposed 5C process, corporates can find the balance between their core business and future opportunities to win the innovation battle against disruptive start-ups with efficient innovation.

Lucas Sauberschwarz, Lysander Weiss
FinTech Slam

Im Rahmen des erstmals durchgeführten FinTech Slams diskutierten Vertreter klassischer Banken mit digitalen Innovatoren aus der Branche der FinTech- bzw. InsurTech-Unternehmen (FinTechs bzw. InsurTechs) Herausforderungen digitaler Entwicklungen und Lösungsansätze für die digitale Transformation sowie die Durchschlagswirkung der Digitalisierung an unterschiedlichen Stellen der Wertschöpfungskette aus kontroversen Perspektiven. Moderiert wurde der FinTech Slam von Herrn Dr. Eddie Dubiel, dem Gründer und Geschäftsführer der calovo GmbH sowie von zeb.applied. Dr. Dubiel arbeitet seit Jahr und Tag in der FinTech- bzw. InsurTech-Branche und hatte eine ganze Reihe spannender Fragen für den FinTech Slam vorbereitet, die von den schlagkräftigen Diskutanten aufgegriffen wurden.

Michael Lister, Bernd Rolfes, Holger Wessling
InsurTechs – (R-)Evolution der Wertschöpfungskette

„The industry is in the stone age“, dieses Zitat von Mark Wilson, CEO von Aviva, dem fünftgrößten Versicherungsunternehmen der Welt, beschreibt plakativ die Situation in der Versicherungswirtschaft. Für Versicherungsunternehmen bestand über Jahrzehnte kaum Notwendigkeit, umfassende Innovationen voranzutreiben. Der hohe Kapitalbedarf, umfangreiche Datengrundlagen in Kombination mit Know-how sowie regulatorische Anforderungen bildeten hohe Markteintrittsbarrieren. So blieb die Anzahl der rechtlich eigenständigen Sachversicherer in Deutschland in den letzten 20 Jahren äußerst stabil, im Jahr 2000 waren es 173 Versicherer und im Jahr 2019 immer noch 156 Unternehmen.

Gregor Morin, Yaron Nohlen, Max Steinmetz
1. Digitalisierung in Kanzleien – Erfolgsvoraussetzungen für den notwendigen Veränderungsprozess

Der Megatrend Digitalisierung nimmt zusehends Fahrt auf und wird aktuell durch die weltweiten Erfahrungen in der Covid-19 Pandemie noch verstärkt. Für die Akteure am Markt bedeutet dies eine Fülle von Herausforderungen – aber auch Chancen. Für Kanzleien liegen diese Chancen insbesondere in geänderten Mandantenbedürfnissen (z. B. neue Kommunikations- und Arbeitsweisen), in der Optimierung der eigenen Prozesse und gänzlich neuen Mandantengruppen (z. B. Fintechs, Distributed Ledger Unternehmen).

José A. Campos Nave, Jörg Schielein, Sebastian Schüssler
Chapter 3. The Role of African Founded Firms in the Growth of the Digital Economy

The internet and the plethora of economic activities that it enables assumed a high degree of importance during the Covid 19 pandemic as e-Commerce, logistics, taxi-hailing, and media and entertainment were conducted digitally. The digital economy now contributes substantially to the gross domestic product of several developed countries. In Africa, access to the internet and the digital economy it facilitates, are still comparatively small but have gathered greater impetus in recent years. The main thesis of this chapter is that African Founded Firms (AFF) played a significant role in developing the digital infrastructure that has increased access to the internet. Additionally, African Founded Firms are the main providers of digital services. Using mainly secondary data, the chapter examines the policies and investments that have facilitated the birth, growth, and expansion of the digital economy in Africa. The findings reveal that African Founded Firms are the main drivers of the digital economy as they lead in investments in digital infrastructure and various digital services that include digital platforms, edtech, fintech, healthtech start-ups, while their investments have made Africa the premier region for mobile money adoption. The clear implication for policy makers is to develop strategies that will support the growth and expansion of African Founded Firms.

Ebimo Amungo

Open Access

The Changing Landscape of Retail Banking and the Future of Digital Banking

The banking industry in Europe is being changed by the emergence of new technologies, new players, and favorable regulatory frameworks such as the European Commission’s Payment Service Directive 2Payment Service Directive 2 (PSD2) taking effect in 2018.

Anna Omarini

Open Access

Financial Systems in the Digital Age: Perspectives from Europe and Japan

Despite the global nature of finance, the institutions and business of finance have until today retained national features that are clearly discernible.

Markus Heckel, Franz Waldenberger
One Bank, one rhythm – HR im Gleichtakt mit dem Business

Die ING Deutschland hat im Herbst 2019 nach nur 18 Monaten den Wandel zur ersten vollständig agilen Bank Deutschlands vollzogen. Sowohl bei der Umsetzung wie auch im Nachgang spielt die HR-Funktion eine Schlüsselrolle: Sie schafft im Gleichtakt mit dem Business ein innovationsfreundliches Arbeitsumfeld, ermöglicht selbstbestimmtes Arbeiten und vermittelt Sinn und Zweck von Arbeit. Der Personalabteilung kommt somit die Rolle des Botschafters für New Work zu. Sie verkörpert in ihren Produkten und Services Agilität und macht sie damit zum Teil der Unternehmens-DNA.

Dr. Sebastian Harrer, Kathrin Lemmes
8. Product and Service Risks

What is Criminal Product Liability about? This can be seen in the fictitious example of the bus case.

Lukas Staffler
Kapitel 3. Bisherige Erkenntnisse und Modelle zur evolutorischen Finanzökonomie

Gemäß Lo können Alchian und später Hirshleifer als die ursprünglichen Pioniere der evolutorischen Finanzökonomie angesehen werden. Alchian befasste sich hauptsächlich mit der Frage, warum bestimmte (Finanz-) Unternehmen erfolgreicher waren als andere und stellte fest, dass das Überleben von Unternehmen ein evolutionärer Prozess der Variation und Auswahl ist. Er legte somit den Grundstein für Hirshleifer, der auf allen Ebenen der Wirtschaft (einschließlich der Finanzmärkte) evolutionäre Kräfte am Werk sah.

Thomas Holtfort
Kapitel 4. Relevanz weiterer biologischer und darwinistischer Konzepte zur Erklärung des Kapitalmarktverhaltens

Die Räuber-Beute Beziehung (auch Volterra Regel genannt) wird in der Biologie genutzt, um Regeln für eine exakte quantitative Beschreibung von Populationsdynamiken aufzustellen. Dabei wird grundsätzlich die zahlenmäßige Entwicklung zweier Populationen über größere Zeiträume aufgezeigt, unter der Voraussetzung, dass nur zwischen den beiden betrachteten Arten eine Räuber-Beute Beziehung besteht und die sonstigen Umweltfaktoren (biotisch und abiotisch) konstant bzw. zu vernachlässigen sind.

Thomas Holtfort
5. The Four Paradigm Model

The Four Paradigm Model (FPM) is an innovative model that indicates how to digitally transform an institution by complying with the social values of the Digital Transformation Social Mindset (DTSM), illustrated in ► Chap. 3 . Behind the model, an extensive and in-depth interdisciplinary analysis, run via case study methodology, has allowed us to synthesize, in a holistic way, the multiplicity of socio-organizational phenomena into four paradigms, that is ‘constants’ of phenomena observed: Bottom-up, Connecting the dots, Horizontality, and Sharing. Based on the DTSM ‘social markers’, the paradigms relate to specific ‘strategic mindsets’ which integrate social, cultural, organizational, and management variables. Via a Digital Sociology approach solidly grounded in a wide number of real organizational-business examples, for each paradigm, the FPM starts from the socio-techno-economic phenomenon to indicate examples of successful DT strategies at macro, meso, and micro levels.

Donatella Padua
Kapitel 5. Wandel im Rahmen von Unternehmenswachstum und Professionalisierung
Fallstudien zur internen Veränderung von Unternehmen und was sie uns lehren!

Das folgende Kapitel stellt eine Reihe an aktuellen Fallstudien zum Change Management dar, die auf Basis leitfaden-gestützter Interviews recherchiert wurden. Ziel der Fallstudien ist es dabei Herausforderungen des Wandels anhand von Praxisbeispielen transparent zu machen sowie praktische Lösungen für diese Herausforderungen gemäß der Erfolgsfaktoren des Change Management (Lauer, 2019) aufzuzeigen.Die Fallstudien zu Unternehmenswachstum und Professionalisierung orientieren sich am Unternehmenslebenszyklus und thematisieren dementsprechend die Überwindung der Pionierphase von Unternehmen in Richtung größerer Professionalisierung als auch Probleme und Lösungen von zu groß gewordenen, bürokratisch anmutenden Organisationen.

Thomas Lauer
Kapitel 4. Wandel als Folge von Digitalisierung
Fallstudien zu Digitalisierungsvorhaben und was sie uns lehren!

Das folgende Kapitel stellt eine Reihe an aktuellen Fallstudien zum Change Management dar, die auf Basis leitfaden-gestützter Interviews recherchiert wurden. Ziel der Fallstudien ist es dabei, Herausforderungen des Wandels anhand von Praxisbeispielen transparent zu machen sowie praktische Lösungen für diese Herausforderungen gemäß der Erfolgsfaktoren des Change Managements aufzuzeigen.Die Fallstudien zur Digitalisierung behandeln dabei folgende Herausforderungen der Praxis: Einführung einer einheitlichen IT-Lösung an verschiedenen Standorten Ablösung von papiergestützten Prozessen durch digitale Anwendungen Die Verlagerung kundenseitiger Prozesse auf Online-Kanäle

Thomas Lauer
Kapitel 2. Erfolgsfaktoren des Change Managements
Dos and Don‘ts des Wandels

In diesem Kapitel werden Aspekte behandelt, die mit den neun Erfolgsfaktoren des Wandels, Person, Vision, Kommunikation, Partizipation, Integration, Re-Edukation, Projekt-Organisation, Konsultation und Evolution in Zusammenhang stehen. Behandelt werden dabei insbesondere:- Typische Führungs-Probleme, die im Rahmen von Wandel auftreten- Tipps, wie man diese Fehler vermeiden kann und die Erfolgsfaktoren somit voll zur Entfaltung bringt.

Thomas Lauer
Chapter 9. East Asia and East Africa: Different Ways to Digitalize Payments

Financial digitalization has led to a global payment revolution. M-payment is one of the essential digital payment methods, and it increases the efficiency of financial and economic activities, especially in developing countries. This chapter presents different development paths and adoption models of m-payment in East Asia and East Africa. China and South Korea are examples of third-party platform-led mobile payment models; Japan is an example of a bank-based mobile payment model; while East African countries originally implemented a mobile operator-led model, before moving toward a hybrid model with the greater involvement of banks and mobile operators. The chapter rounds off with some concluding remarks and reflections on other world regions.

Qing XU
Kapitel 45. „Augmented Reality“ für Geschäftspartner-Daten
Mit Graph Intelligence zu optimalen Analysen, Prozessen und Entscheidungen

Die Wirtschaft ist ein gewaltiges, dynamisches Netzwerk. Im Takt des Markts entstehen darin Tag für Tag neue Knotenpunkte und Beziehungen – oder werden wieder gelöst. Unternehmen werden gegründet oder insolvent, Führungskräfte bestellt oder abberufen, Beteiligungen und andere Verpflichtungen aufgenommen oder wieder beendet. Jeder neue Knotenpunkt sorgt für neue Verbindungen, Anknüpfungspunkte und Kontakte. Und selbst die Information über formal aufgelöste Beziehungen bleibt für viele Fragestellungen interessant. Das Wissen um das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Unternehmen oder deren Entscheidern ist gerade für Investoren von unschätzbarem Wert. Ein systemischer Blick auf Geschäftspartner als Teil eines vielseitig verwobenen Ökosystems eröffnet effiziente Wege zu guten Investments, hilft bei der Prüfung neuer Partner, aber auch bei der Reduzierung von Risiken und Ausfällen.

Tilo Walter
Kapitel 31. Revenue-Based Financing: Eine neue Alternative und ein Komplement zu Venture Capital

Revenue Based Financing (RBF) ist eine neue Finanzierungsform, welche sowohl als Alternative als auch als Erweiterung zu klassischem Wagniskapital eingesetzt werden kann. RBF-Fonds investieren sechs- bis siebenstellige Beträge in wachsende Unternehmen ohne Unternehmensanteile oder operativen Einfluss dafür zu bekommen. Stattdessen erhalten sie einen kleinen Prozentsatz der zukünftigen Umsätze bis ein im Vorhinein festgelegter Rückzahlungsbetrag erreicht ist. Gewinne muss das Unternehmen dafür nicht erzielen. Die Besonderheit der Finanzierungsform liegt darin, dass eine Eigenkapitalähnliche Interessenangleichung zwischen Unternehmen und Investor mit einer Fremdkapitalähnlichen Rendite-Methodik verknüpft wird.

Michael Aring, Christian Stein
Kapitel 14. Corporate Venture Capital

Corporate Venture Capital (CVC) ist als Finanzierungsinstrument seit über zwei Jahrzehnten bekannt, hat sich aber seit 2015 in der DACH-Region besonders dynamisch entwickelt. Fast alle Konzerne und große Mittelständler setzen auf die Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen mit digitalen oder disruptiven Geschäftsmodellen und treten hierbei zunehmend als Investor auf. Diese CVC-Einheiten verbinden strategische Ziele mit Renditezielen und stellen ihren jungen Partner- bzw. Portfoliounternehmen zusätzliche Ressourcen zur Verfügung. Aus Sicht der jungen Unternehmens mit Kapitalbedarf beinhaltet dieses Angebot zusätzliche Chancen, wie z. B. bei einem beschleunigten Kunden- oder Marktzugang, erfordert jedoch auch Transparenz und klare Kommunikation über die Arbeitsweise und die Ziele in dieser besonderen Partnerschaft. Erfahrenen CVC-Gesellschaften gelingt es zunehmend, die Erfahrung und die Marktpräsenz von Konzernen mit der Innovationsdynamik und Geschwindigkeit von jungen Unternehmen zu kombinieren und hierbei für beide Seiten Erfolgsgeschichten zu schreiben.

Markus Solibieda, Attila Dahmann, Siddik Turhalli
Kapitel 23. Alternative Lending am Beispiel der Warenfinanzierung

Klein- und mittelständige Unternehmen (KMUs) machen über 99 % aller deutschen Unternehmen aus. Insbesondere E-Commerce- und Digitalunternehmen haben oft keinen Zugang zu einer geeigneten Finanzierung durch traditionelle Banken. Deshalb haben sich in den letzten zehn Jahren immer mehr bankenunabhängige Kreditgeber, sogenannte Alternative Lenders, gebildet, um den Bedürfnissen der heutigen KMUs gerecht zu werden. Dieses Kapitel gibt einen Überblick darüber, was man überhaupt unter Alternative Lending versteht, wie alternative Kreditanbieter auf den Markt gekommen sind und welche verschiedenen Finanzierungslösungen sich über die Zeit entwickelt haben. Außerdem wird aufgezeigt, welche Vorteile eine Finanzierung über Alternative Lenders im Gegensatz zu klassischen Bankkrediten hat. Zum Ende dieses Kapitels wird ein Blick in die Zukunft der FinTech Branche geworfen und welche Potenziale sich durch neue Technologien und die fortschreitende Digitalisierung ergeben.

Nathan Evans
Chapter 2. Regulation

The Financial Services (FS) industry has always been a trailblazer with regard to technology adoption. This is evident from the launch of Automatic Teller Machines (ATMs), to telephone banking to web-and-mobile application-based banking. Given the sensitive nature of customer data and associated transactions, the gateway to FS providers has been well guarded – and understandably so. In this chapter, we examine the factors which led to customer data and financial backend services being shared with third parties, which has revolutionized the industry. Like tectonic plates colliding in the middle of the ocean, the tsunami effect has been triggered, and the wave of change has reached many geographies across the globe.

Rennay Dorasamy
Chapter 3. Consumption

One of the key areas which requires a significant amount of attention is the interface to the API Marketplace. Although the star of the show is the actual API which provides the functionality, the star needs a stage and theatre to perform. If the stage is too small or the theatre too difficult to access, then the brilliance of the API will be lost. It is important to always keep this in mind throughout the journey. Without third-party consumption, there would be no traffic. No traffic results in no revenue. Revenue sustains the Marketplace which exists to achieve the Vision.

Rennay Dorasamy
Chapter 14. Technology Entrepreneurs: Surviving the Valley of Death in the Nigerian Innovation Ecosystem

Technology entrepreneurship has been the bedrock of the world’s creative economies. It has disrupted the norms and channelled a new course for the future of innovation. However, technology entrepreneurs face numerous challenges in transforming their ideas into profitable products. Hence, many enterprises fail to survive the proverbial valley of death. This chapter examines the factors responsible for the low rate of survival of technology enterprises in the Nigerian innovation ecosystem. This study is a Practitioner Expository Research with a Complementary Research Method. Guided interviews were conducted with ten randomly selected technology entrepreneurs in 5 industries. The Global Innovation Index was also consulted for the innovation ranking of Nigeria between 2007 and 2020. The result revealed Nigeria's inconsistent rise and fall in the Global Innovation Ranking except for three years’ stability maintained between 2009 and 2011. The study concluded by making policy recommendations for the government, academia and technology businesses.

Oluwaseun David Adepoju
Chapter 3. The Changing Landscape of Providing Consumer Credit

This chapter analyses the outcome of the digitalization of financial services in terms of the more and more frequent use of digital channels by consumers and by financial services providers. The outcomes of this tendency will be analysed in terms of: Structural changes of the European consumer credit market: the role of new credit providers (FinTechs and BigData operators) and their relationship with traditional providers (competition or cooperation with traditional credit providers); new business models of providing consumer credit stemming from new technologies and their prevalence over more traditional models; possible future changes in the consumer credit market in line with the development of new channels and models of providing consumer credit outside Europe; challenges for European legislationLegislation on consumer credit stemming from digitalization.

Maria Lissowska
9. Digitalisierung in der Finanzdienstleistungsindustrie

Das Thema Digitalisierung ist seit einigen Jahren auch in der deutschen Finanzdienstleistungsbranche omnipräsent. Es ist Thema nahezu jedes Symposiums, jeder Fachkonferenz, jedes Smalltalks oder auch von Seminaren und Workshops. Die Frage ist dabei nicht mehr, ob die Digitalisierung auch den Finanzdienstleistungsvertrieb verändern wird, sondern vielmehr, wie schnell, wie umfangreich und wann. In diesem Kapitel werden einige Themenbereiche der Digitalisierung für den Vertrieb von Finanzdienstleistungen dargestellt.Neben Möglichkeiten zur Automatisierung bieten die unterschiedlichen, neuen Technologien insbesondere auch interessante neue Märkte und Vertriebsansätze. Je frühzeitiger nicht nur die Technologien eingesetzt, sondern auch die veränderten Denkweisen verinnerlicht und institutsweit gelebt werden, umso erfolgreicher wird ein Institut auch in Zukunft sein.

Christian Glaser
6. Kennzahlenbasierte Vertriebssteuerung

Eine Steuerung des Vertriebs ohne Kennzahlen ist heutzutage undenkbar. Erst anhand eines ganzheitlichen Vertriebscontrollings kann frühzeitig agiert und nicht mehr nur reagiert werden. Die Steuerung des Vertriebs wird damit aktiver und erhöht auch die Möglichkeiten, überproportional erfolgreich zu sein.Die Hauptaufgabe des Vertriebscontrollings ist es, steuerungsrelevante Informationen zu erheben und diese den Entscheidern in Form von Berichten zur Verfügung zu stellen. Dies reicht von einfachen Plan-Ist-Vergleichen bis hin zu komplexen Simulationen über prognostizierte Marktentwicklungen.Bei der Auswahl der Kennzahlen gilt es zudem zu berücksichtigen, dass die einzelnen Kennzahlen nicht isoliert voneinander betrachtet werden sollten, sondern in einem ganzheitlichen Kennzahlensystem. Hierin können und sollten – in vertretbarem Umfang – Wechselwirkungen genauso abgebildet werden wie die unterschiedlichen Perspektiven eines Finanzdienstleisters. Dies können rein finanzwirtschaftliche Aspekte sein, aber auch Kennzahlen aus dem Kunden- und Mitarbeiterbereich.

Christian Glaser
Kapitel 16. Viele Regionalbanken kennen ihre Kunden zu wenig

Wenn Kundenbestände durch Mortalität und Mobilität jährlich um drei bis vier Prozent abbröckeln, wenn auch familienbedingte Zuwächse über mehrere Generationen nicht mehr automatisch als Nachwuchspotenzial in die Kundenbestände strömen, reicht Bestandsarbeit nicht mehr aus. Hier braucht man Zuwachs vom Markt: Zuziehende Bürger oder ansässige Familien mit anderer Bankentradition.

Heinz Benölken
Kapitel 14. Status-quo-Entwicklung des Digitalisierungsszenarios

Aus den einzelnen Aspekten der Umweltanalyse schälen sich eine Reihe von Beurteilungskriterien heraus, die wir nachfolgend zur Diskussion stellen. Auf dieser Basis lässt sich dann eine typische Retail-Modellbank skizzieren. Danach streifen wir noch Wholesale-Bank-Optionen.

Heinz Benölken
Kapitel 72. Struktur und Aufstellung der Gruppe „Private Banken“

Eine vergleichbar differenzierte Aufstellung wie beim Genossenschaftlichen Finanzverband und auch der folgenden Sparkassen-Finanzgruppe ist für die Gruppe der Privaten Banken nicht darstellbar: Alle Banken in dieser Gruppe sind Individualisten ohne gemeinsam betriebene Versicherungen, Bausparkassen oder Investmentgesellschaften. Zudem sind viele Mitglieder dieser Gruppe bankmäßig spezialisiert, sodass sie keine entsprechenden Verbundbeziehungen brauchen.

Heinz Benölken
Kapitel 29. Potenzialfeld 1: „Zahlmeister im Geschäftsgebiet“ werden

Traditionell waren Regionalbanken mit dem Altankerprodukt Girokonto als Drehscheibe die Dirigenten des Zahlungsverkehrs in ihrer Region. FinTechs, von denen sich einige zu Banken mauserten, nahmen den Regionalbanken einen Teil der Drehscheibe aus der Hand und erschlossen sich über Kooperationspartner weitere Finanzdienstleistungsfelder. Regionalbanken müssen hier mit einer neuen Drehscheibenfunktion angreifen und dabei die gesamte Wertschöpfungskette vom Kauf der Konsumenten bzw. Verkauf durch stationäre und Online-Händler bis zum Konsumentenkredit und seiner Absicherung besetzen. Damit können sie die Phase beenden, dass Banken als Verteidiger immer verlieren und nur FinTech-Angreifer gewinnen.

Heinz Benölken
Kapitel 58. Baustein 7: Optionen zum Schließen strategischer Lücken

Das Ziel dieses Bausteins ist die Schließung strategischer Lücken: Dazu können selektiv beackerte strategische Potenzialfelder in Ausschöpfung mit adäquaten FähigkeitenFähigkeit und die Ausschöpfung neuer Chancenpotenziale mit zu ihrer Erschließung aufzubauenden Fähigkeiten beitragen. Sie bilden gemeinsam die Basis für ertrags-, volumen- und mengenbezogene Ziele für die Anpassung der notwendigen Fähigkeiten und sind die Grundlage für die Maßnahmenplanung. Der Abgleich dieser strategischen Optionen mit den strategischen Lücken zeigt dann, ob die Regionalbank letztere schließen kann oder ob eine neue „Knetrunde“ bei der Optionsauswahl und damit die Einbeziehung weiterer Optionen erforderlich ist.

Heinz Benölken
Kapitel 28. HF 8: Neue Spielregeln im Kundengeschäft umsetzen

Mit Grobmarktsegmenten wie Privat-, Individual- und Firmenkunden lässt sich keine wettbewerbsgerechte Marktbearbeitung des Kundenbeziehungsbankings mehr durchführen. Regionalbanken und Finanzdienstleister brauchen eine Fokussierung auf Kundenbedarfe (bewusst im Plural) und differenziert nach Optionsfeldern. Damit können Unternehmen Kunden- und Markpotenziale hervorragend ausschöpfen, vorhandene Kundenbindungen stärken und neue aufbauen. So gelingt auch Kunden-werben-Kunden und erhöht die Chancen für Neukundengewinnung.

Heinz Benölken
Kapitel 74. Girokontenentwicklung im Gruppenvergleich

Generelle Verschiebungen im Gruppenvergleich sind besonders an der Marktanteilsentwicklung beim Ankerprodukt Girokonto erkennbar. Auf Marktanteilsdarstellungen bei Volumensgrößen im Passiv- und Aktivgeschäft verzichten wir, da diese Größen sehr heterogen sind und keinen direkten Bezug zur Vertriebstätigkeit haben.

Heinz Benölken
Kapitel 13. SF 6: Wettbewerbsszenario

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Wettbewerb in der Kreditwirtschaft und im gesamten Finanzdienstleistungssektor nicht nur intensiviert, sondern auch heterogen entwickelt. Nimmt man die vielfältigen Berichte auf Unternehmens- und Verbandsebenen zum Maßstab, müssten eigentlich alle gewonnen haben – zu wessen Lasten? Schlaglichter:

Heinz Benölken
Kapitel 70. Highlights zum aktuellen Gruppenwettbewerbsszenario

Der GruppenwettbewerbGruppenwettbewerbtraditioneller zwischen den drei Säulen Genossenschaftsbanken, Private Banken und Sparkassen einschließlich deren Verbundpartnern zeigt etwa seit dem Jahr 2000 folgendes Bild (Abb. 70.1).

Heinz Benölken
Kapitel 53. Baustein 2: Bewertung der Fähigkeiten der Bank

DerFähigkeit Maßstab für die in Relation zu identifizierten Potenzialen notwendigen FähigkeitenFähigkeit ist potenzialgerechte BeratungsqualitätBeratungsqualität. Diese muss den Bedarf der Potenzialsegmente treffen und durch adäquate produktbezogene Kompetenz unterlegt sein.

Heinz Benölken
Kapitel 9. SF 2: Globale und sektorale Wirtschaftsentwicklungen

Der Einfluss der wirtschaftlichen Umwelt reicht von internationaler Globalisierung mit ihren Auswirkungen auf die EU und das weitere Europa, auf Deutschland und sektoral auf seine Wirtschaftssektoren und –regionen. Das ist allerdings kein einseitiger Strom, sondern gemäß vorstehender Beschreibung kann er auch bei regionalen Weltmarktführern in Deutschland starten und erstreckt sich dann bis hin zu zusätzlichen Impulsen für die Globalisierung. Dieses gesamte Szenario wird durch ein spezielles Coronaszenario überlagert, dessen zeitliche und wirksame Dimensionen derzeit noch nicht vorhersehbar sind.

Heinz Benölken
Kapitel 34. Potenzialfeld 6: Frauenbanking

Banking ist begrifflich und von der Produktgenese als Männerbanking gewachsen. Für den Bedarf von Frauen gibt es noch viel Entwicklungsbedarf, der mit der frauengerechten Kombination vorhandener Produkte gedeckt werden kann.

Heinz Benölken
Kapitel 5. Digitalisierung: Weg zum Next-Generation-Banking

Die Digitalisierung hält auf vielfältige Weise Einzug in die Finanzindustrie: Neue Marktteilnehmer (Fintechs und Internetkonzerne) strömen auf den Markt und besetzen mit innovativen Ideen und benutzerfreundlichen Technologien klassische Geschäftsbereiche von Banken. Das induziert und verstärkt Kostendruck und Ertragsverfall. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, kommt dem Innovationsmanagement von Banken und Finanzdienstleistern zentrale Bedeutung zu.

Heinz Benölken
Kapitel 3. Management von Big Data Projekten

Big Data Projekte unterscheiden sich von klassischen IT-Projekten wegen der Vernetzung mit Geschäftsmodellen hinsichtlich der Erarbeitung von Anforderungen, der wirtschaftlichen Tragweite und der Vorgehensweise in der organisatorischen Umsetzung. Der Beitrag führt zunächst in die Rahmenkonzepte des klassischen Informationsmanagements ein, um die aktuellen Trends einzuordnen. Er geht anschließend auf die aktuellen Fragestellungen und Auswirkungen der Digitalisierung ein und thematisiert hieran die Herausforderungen von Big Data Projekten. Schließlich stellt er bekannte Ansätze von Vorgehensmodellen für die Durchführung von Big Data-Projekten vor und geht auf die Reifegradmessung von Big Data in Organisationen ein. Abschließend werden Auswirkungen auf das Informationsmanagement diskutiert.

Andreas Gadatsch, Dirk Schreiber
General Report: The Legal Regulation of Crowdfunding

Crowdfunding has been an alternative source of financing for both businesses and individuals in recent years. It is an alternative source of financing, since it discards the traditional financing intermediaries, such as credit institutions, in order to apply for a financing through the crowd. However, disintermediation is—in many countries—only a transitional stage in the development of a sui generis legal regime adopted in several legal orders. In these States, a new status—with its correlative obligations—is created. Other states (the majority of the 19 national reports on this subject) have merely adapted existing regimes to include these new “actors”, namely companies operating platforms for linking financiers and funders.This general report first examines the different types of crowdfunding, depending on the financing arrangements (loan, donation, equity) and then sets out the different solutions proposed in the 19 legal systems from the point of view of the regime applied to crowdfunding companies and then from the point of view of the protection of “the crowd”, i.e. the persons—natural or legal—who have contributed to the financing through a platform. Finally, since the use of the Internet is the essential tool in this new form of financing, it lends itself more than any other to cross-border development. The report nevertheless shows that the States here studied are reluctant to let the companies deploy an activity outside the borders where the financing company is located, even if they are very often far from having envisaged all the difficulties linked to this aspect.

Caroline Kleiner
Rapport Général sur la régulation juridique du crowdfunding

Le crowdfunding – ou financement par la foule – constitue depuis quelques années une source alternative de financement, tant pour les entreprises que les particuliers. Alternative, cette source de financement l’est puisqu’il s’agit de se passer des intermédiaires classiques de financement que sont les établissements de crédit, pour solliciter un financement collectif. Toutefois, la désintermédiation n’est – dans de nombreux pays – qu’une étape transitoire dans le développement d’un régime juridique sui generis adopté dans plusieurs ordres juridiques. Dans ces Etats, un nouveau statut – avec ses obligations corrélatives – est créé. D’autres Etats (majoritaires parmi les 19 rapports nationaux rendus sur ce sujet) n’ont fait qu’adapter des régimes existant, pour y inclure ces nouveaux « acteurs » que sont les sociétés exploitant des plateformes de mise en relation entre financés et financeurs.Ce rapport général étudie dans un premier temps les différents types de crowdfunding, en fonction des modalités de financement (prêt, don, achat de parts sociales) puis expose les différentes solutions proposées dans 19 ordres juridiques sous l’angle du régime appliqué aux entreprises de financement par la foule puis sous l’angle de la protection « de la foule », c'est-à-dire des personnes – physique ou morales – ayant contribué à un financement sollicité sur une plateforme. Enfin, puisque l’utilisation d’internet est l’outil essentiel dans ce nouveau mode de financement, il se prête plus que tout autre à un développement transfrontière. Le rapport démontre néanmoins que les Etats étudiés sont réticents au déploiement d’une activité en dehors des frontières où se situe l’entreprise de financement, même s’ils sont très souvent loin d’avoir envisagé toutes les difficultés liées à cet aspect.

Caroline Kleiner
Kapitel 5. Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel

Der Wandel der Energiewelt vollzieht sich in einer sich ändernden Umgebung. Der demografische Wandel, die Erstarkung von Nationalstaaten und die Bedingungen der Globalisierung verändern die Rahmenbedingungen, in denen sich die Energiewelt darstellt. Die Digitalisierung schafft neue, dezentrale Strukturen, verteilte intelligente Systeme und ermöglicht neue Prozesse. Sie verändert aber auch unsere Arbeitswelt und die Prozesse. Cyber-physische Systeme übernehmen Aufgaben, die bisher der Mensch verantwortete. Wertschöpfung in einer digitalen Welt findet in immer kürzeren Ketten statt, der Wert kann nicht mehr allein über die Arbeit definiert werden. Und wohin entwickeln sich unsere Märkte? Starker Staat oder mehr Marktwirtschaft? Die Rahmenbedingungen für die vierte industrielle Revolution werden erkennbar und mit ihnen der Raum für die neue Energiewelt.

Josef Gochermann
Chapter 10. Bigger Fish to Fry: FinTech and the Digital Transformation of Financial Services

FinTech has been promoted as an economic policy opportunity, for example, in the UK and in Singapore, with interventions made to support FinTech start-ups through favourable regulatory treatment. This has included the use of regulatory sandboxes, favourable tax treatment, and some limited financial support for start-up firms, alongside wider pro-competition policies in banking and payments. This chapter provides an economic analysis of these policies, arguing that they can lack coherence. Policies should focus on the broader and more significant challenge of digital transformation—using digital technology to address market and organisational failures across financial services—and addressing the governance challenges that restrict this digital transformation of finance. This requires measures, such as open banking, to eliminate barriers to competition. It further requires substantial regulatory engagement and dialogue with the industry on the development of the information and data infrastructures that will allow them to properly support customer needs, control prudential and systemic risk, and meet other key regulatory objectives. This argument is illustrated with reference to the UK, looking at both the promotion of FinTech as a policy goal and the ongoing digital transformation of UK insurance.

David McNulty, Alistair Milne
Chapter 1. Introduction

FinTech has garnered the interest of the public, industry practitioners, regulators, researchers and policy makers worldwide. Its disruptive and transformative potential transcends country borders and is having real impact on the way financial services are provided and forcing existing financial institutions to adapt. FinTech can enhance competition and financial inclusion to deliver tailored financial services at more affordable prices and at greater convenience. The emergence of FinTech directly challenges the business models of incumbent financial intermediaries like banks, which are adapting through in-house patents, acquisition of emerging FinTech firms and partnering with FinTech and large technology firms. This chapter provides the reader with a short overview of key trends and a preview of the content in the reminder of the book, organized according to chapters.

Timothy King, Francesco Saverio Stentella Lopes, Abhishek Srivastav, Jonathan Williams
Chapter 3. A Taxonomy of FinTech Innovation

This chapter provides a detailed overview of the importance of innovation in the financial sector and highlights key areas of FinTech growth. It is divided into two main parts. In Part 1: Introduction to Innovation we begin by outlining an important role for innovation in driving economic change, based on the seminal work of (Schumpeter, J. A. (1939). Business cycles (Vol. 1, pp. 161–174). New York: McGraw-Hill.) and his concept of ‘circular flow’, which attempts to explain how innovation can be a driver of economic change. Having established a theoretical importance for innovation as a harbinger of economic change and development, it then proceeds to discuss the role of innovation in the financial industry including the main drivers of innovation and channels through which innovation can improve economic welfare. In Part 2: A Taxonomy of FinTech Innovation based on Patents. the second half of the chapter focuses on identifying and discussing the major areas of FinTech based innovation. We begin by identifying key area of FinTech development based on worldwide patents filed with the United States Patent and Trademark Office (USPTO). From the patents data we identify four broad areas of FinTech development and then proceed to discuss FinTech development within these four areas.

James Bowden, Timothy King, Dimitrios Koutmos, Tiago Loncan, Francesco Saverio Stentella Lopes
Chapter 2. A Historical Perspective on Disruptive Technologies

This chapter provides a contextual background to understanding the contemporary FinTech revolution through the exploration of the history of disruptive technologies. Even at a very early stage (late 1860s–1960s) technology and finance had a strong relationship. Ever since, technology has contributed to the development and advancement of banking and financial solutions: two examples being the introduction of credit cards and ATMs. Later on (1960s–2008) the relationship between technology and finance became increasingly strong and intertwined—heavily impacting financial products and processes, and gradually digitalising the payment system, banking channels and securities markets. Beginning in 2008, and lasting up to 2020, the FinTech and digital economy revolution spurred many new disruptive innovations, such as cryptocurrencies, peer-to-peer marketplaces and robo-advisory services. Furthermore, the unprecedented effect of technological innovation in financial markets had an impact on the competitive environment, due to the entry of new (often unregulated) providers with innovative business models. These novelties ultimately affect the sustainability of the traditional business models of financial intermediaries and raise policy concerns related to financial stability and consumer protection. The chapter concludes by discussing the future developments suggested by recent trends in technological innovation, regulatory and supervisory approaches and the need to grasp the benefits of digitalisation by the financial sector.

Rossella Locatelli, Cristiana Schena, Alessandra Tanda
Chapter 7. FinTech Cultures and Organizational Changes in Financial Services Providers

This chapter provides the reader with an overview of FinTech cultures and organizational design applied to financial service providers in response to FinTech disruption. It makes the important point that, in order to successfully analyse the FinTech innovation revolution, one must also consider relations between FinTech with corporate culture and organizational changes. Literature to date has so far largely neglected the importance of corporate culture and organizational design for financial service providers in the context of FinTech disruption but we show in this chapter their relevance and importance by establishing a framework from which such relationships can be understood.

Timothy King, Daniele Angelo Previati
Chapter 8. Digital Disruption: How the Financial Services Landscape Is Being Transformed

This chapter presents a practitioner’s perspective on the disruptive power of digitalization in financial services. It outlines the main challenges faced by incumbent financial institutions and considers the adoption of disruptive technologies, including cloud-based computing, APIs and AI. It reports on the digitalization of several financial services sectors before exploring the role of key stakeholders, including the regulator.

Walter Gontarek
Chapter 6. FinTech and Banking: An Evolving Relationship

This chapter enriches discussions from earlier chapters to explore in further depth the evolving relationship between FinTech and Banking. It discusses the extent of impact of FinTech disruption on incumbent financial institutions, and by explaining how the relationships between new FinTech firm entrants and Banks have been evolving over time. More specifically, by providing a detailed overview of the competitive–collaborative relationship between FinTechs and banks. Furthermore, it offers a detailed overview of the contemporary FinTech ecosystem, including an analysis of the services offered by new competitors, as well as how the FinTech phenomenon has grown since its emergence.

Santiago Carbó-Valverde, Pedro J. Cuadros-Solas, Francisco Rodríguez-Fernández
14. Wachstumsfinanzierung
Instrumente der Unternehmensfinanzierung für KMU und Startups nach der Gründungsphase

Etablierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können wachsen, Unternehmensgründungen müssen wachsen. Beiden Gruppen ist gemein, dass sie zur Realisation ihres Wachstums auf mehr oder weniger umfangreiche finanzielle Mittel angewiesen sind. Der Beitrag zeigt daher auf, welche Finanzierungsinstrumente für KMU und welche für Startups typischerweise zum Einsatz kommen und welche gemeinsamen Ansatzpunkte es diesbezüglich gibt. Ausgangspunkt der Betrachtung ist eine Auseinandersetzung mit den Gründen für das Wachstum und die empirisch dafür genutzten Finanzierungsinstrumente. Diese Instrumente (u. a. Innen-, Kredit- und Mezzaninfinanzierung, Private Equity, Venture Capital und vielfältige Förderprogramme) werden einzeln vorgestellt und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile diskutiert. Mit ICOs – Initial Coin Offerings und Pay-per-Use-Krediten werden zwei neuere Finanzierungsinstrumente vorgestellt. Die Mitarbeiterbeteiligung stellt ein klassisches Instrument dar, dessen vielfältige Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgereizt sind.

Tim Kampe, Andreas Uphaus
12. Internal and External Influencing Factors for the Use of Invoice Trading
An Empirical Study of German and French SMEs

The access to financing is one of the main challenges for SMEs. Since traditional forms of funding are usually not suitable for them, they need to obtain capital from alternative sources. This contribution focuses on invoice trading as a financing method for small companies and examines why it is more popular in France than in Germany. To determine which factors influence the form of financing used, telephone interviews were conducted with SMEs in both countries. The results show that French companies require a method to offset long payment terms and resulting negative cash flows which is why they often utilise invoice trading. German firms, on the other hand, are not in favour of external funding in general and their knowledge of invoice trading is limited. Efforts should thus be made in countries such as Germany to highlight the benefits of this form of financing, especially for small companies.

Corinna Blässe
Kapitel 7. Neue Herausforderungen in der Finanzsphäre

In diesem Kapitel werden die neuen Entwicklungen in der Internetökonomie analysiert. Zum einen die Blockchain-TechnologieBlockchain und zum anderen das Handeln von Finanzprodukten elektronisch über Börsen (algorithmischer Handel) oderHandel, algorithmischer Peer-to-PeerPeer-to-Peer-Handel im Sinne von CrowdfundingCrowdfunding. Die Anforderungen der Geschäftsmodelle der Internetökonomie werden mithilfe dieser Technologien demonstriert.

Harald Meisner
Kapitel 4. Elektronische Märkte und Finanzwirtschaft

In diesem Kapitel wird die Funktionsweise von elektronischen Märkten erläutert und der Bezug zur Finanzwirtschaft hergestellt. In diesem Zusammenhang werden die Geschäftsprozesse der Unternehmen der Finanzwirtschaft im Kontext der Internetökonomie dargelegt und es wird gezeigt, dass sich alle Prozesse in der Internetökonomie als Netzwerkprozesse darstellen lassen.

Harald Meisner
Kapitel 3. Angebotsfaktoren in der Internetökonomie

In diesem Kapitel werden die Angebotsfaktoren der Internetökonomie dargelegt. Die Preisfindungsmechanismen, die Standardisierungsanforderungen, Big Data und das Beziehungsmanagement werden grundlegend analysiert und aufeinander bezogen. Zudem wird die Bedeutung der Suchmaschinen für den Unternehmenserfolg untersucht. Die Unternehmensorganisation wird als Schlüsselgröße für den Unternehmenserfolg in den Zusammenhang mit der Internetökonomie gestellt. Hinzu gekommen ist die Darstellung der Künstlichen Intelligenz, die weichenstellenden Charakter für die Finanzwirtschaft haben wird.

Harald Meisner
Chapter 6. Dollar Hegemony Under Challenge and the Rise of Central Bank Digital Currencies (CBDC): A New Form of World Money?

This chapter is dedicated to study the prospects for maintaining the dollar as the world money in a world with the emergence of private and state cryptocurrencies. The main objective is to understand the differences between digital currencies, such as bitcoin, and sovereigns, such as the e-renminbi, in the light of the role played by money in the global dynamics of capital accumulation, and particularly its function as world money. It sets out to understand the impacts of the emergence of digital currencies on the international monetary system, and the place occupied in it by Brazil.

Gustavo Moura de Cavalcanti Mello, Paulo Nakatani, Erebus Wong
Kapitel 6. Finanzierungen in der Internetökonomie

In diesem Kapitel werden kurz die gängigsten Finanzierungsinstrumente für Unternehmen vorgestellt, dabei spielen alternative Finanzierungsmöglichkeiten eine größere Rolle (Mezzanine Instrumente, Leasing etc.). Da sich die Finanzwelt auch neben den technologischen Einflüssen stark ändert, beschäftigt sich dieses Kapitel mit Termingeschäften und gibt auch eine Einführung in die Welt der „Behavioral Finance“. Im Fokus steht darüber hinaus eine Einführung in das finanzwirtschaftliche Portalgeschäft, dass das Wesen der Internetökonomie widerspiegelt.

Harald Meisner
Chapter 5. Vision Digitised Automotive Industry 2030

New framework conditions and opportunities associated with digitisation are encouraging new competitors, also from other industries, to aggressively enter the automotive market. It is therefore vital for the established automotive companies to tackle the necessary changes with a comprehensive digitalisation strategy and roadmap. The starting point is an analysis of the future expectations of the market and customers as well as a brief assessment of the current strategies of selected manufacturers. This is contrasted with a vision of how the automotive industry could develop and look in 2030 with the implementation of digitalisation initiatives. Electric cars, autonomous driving in flexible mobility offers and also Connected Services in complete synchronisation between vehicles and smartphones are covered as well as a completely changed customer experience in sales and service along with the increased efficiency of business processes through automation, for instance in development, production and administration.

Uwe Winkelhake
Kapitel 1. Zur Bedeutung einer Untersuchung plattformbasierter Start-ups in der Logistikdienstleisterbranche

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Branchenstrukturen durch Gründungswellen innovativer Unternehmen, sogenannten Start-ups, verändert. Der Markt für Reisebuchungen verlagerte sich in das Internet, statt analogen CDs streamen die Konsumenten Musik direkt aus dem Internet und die Kundenschnittstellen der Banken und Versicherungen übernehmen zunehmend intelligente Smartphone Applikationen. Vor allem digitale, plattformbasierte Geschäftsmodelle wie Suchmaschinen, soziale Netzwerke und Handelsplattformen wirkten sich stark auf verschiedene Branchen aus.

Patrick Seeßle
Chapter 2. Disruption and Dynamics of Competitive Advantage – A Short Survey on Empirical Patterns of Entrepreneurial Innovation and Firm Dynamics in the Light of Technological Regimes

Christensen’s model of disruption is recently facing pushbacks. We resolve parts of the ambiguities by putting disruption theory into the context of technological regimes. Based on a review of empirical patterns, we show that the success of a potentially disruptive start-up is co-determined by firm-specific innovation capability, stage of industry evolution and technological regime. The main proposition of this chapter is, that industries over time typically develop from an entrepreneurial regime into a routinized regime, however, this process might be reversed by disruptive innovations. As a consequence, competitive advantage is pushed forth and back between entrepreneurial start-ups and incumbent firms.

Markus Thomas Münter
Managing the supply side of digital platforms: framework, categorization and selection of complementors for industrial IoT and financial services platforms

In the so‐called ecosystem economy, new platform‐based business models evolve rapidly based on the prospects of digital technology. Thus far, little research has been conducted on the supply side of digital platforms which also explains the lack of empirical evidence. We develop a framework, categorize complementors, and analyze the main factors of influence for the evaluation and selection of complementors. For our analysis, we consider both industrial IoT platforms and financial services platforms. In addition, we use an explorative research design and conduct semi‐structured interviews to contribute to this research field. Top‐level managers of digital platforms in both industries were interviewed as experts. In addition, the study also considered secondary data to increase the overall reliability and validity in terms of triangulation. As a result, our study reveals both a number of similarities and differences with regard to complementor management for industrial IoT‐ and financial services platforms.

Wolfgang Buchholz, Holger de Bie
„Know Your Customer“ – Wie Digitalisierung humanitäre Hilfe verändert

Die einen sprechen von Digitalisierung, die anderen von der vierten industriellen Revolution. Da ist die Rede von Gig-Economy oder Plattformwirtschaft. In diesem Beitrag geht es um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die einzelnen Hilfsempfänger*innen in einer akuten Notsituation. Wie werden sie identifiziert und sichergestellt, dass Hilfsleistungen nur an eine bestimmte Person oder einen bestimmten Haushalt gehen? Was bedeuten Datenkompetenz, Algorithmen und statistische Modelrechnungen für die Projektplanung und -abwicklung? Ist das Konzept der digitalen Identität die Basis der digitalen Transformation im humanitären Bereich oder lediglich das Einfallstor für privatwirtschaftliche Akteure und/oder Überwachungsinstitutionen, die andere als humanitäre Absichten hegen?Die Autoren versuchen sich an einem Plädoyer, die technologischen Entwicklungen zu verstehen, ihre Relevanz einzuschätzen, ohne aber in dystopischen Determinismus oder Fatalismus zu verfallen. Der digitale Wandel im humanitären Bereich kann gemeinsam mit den Betroffenen und Hilfsempfänger*innen gestaltet werden. Dazu ist es notwendig, dass jede Hilfsorganisation für sich, und alle gemeinsam, die vielfach bereits ausgearbeiteten Prinzipen für eine am Menschen ausgerichteten Digitalisierung in ihrer praktischen Arbeit umsetzen. Auch für digitale Abläufe gilt als Minimum: „do no harm“. Aber darüber hinaus gilt es bei jedem Hilfsprogramm sicherzustellen, dass die Planung alle Folgen abschätzt; die Abwicklung das Recht zur Beschwerde einschließt; die Innenrevision mit digitaler Kompetenz ausgestattet ist; und Monitoring und Evaluation eine Gegensteuerung zulassen.

Karl Steinacker, Volker Schimmel
3. Bilanztechnische Aspekte beim Buchgeld und bei aktuellen Themen

Das Zusammenspiel zwischen dem Buchgeld der Banken und der Zentralbank, deren Kreisläufe ja getrennt sind, wird diskutiert. Die Sonderrolle des Staates als zugelassener Kontoinhaber wird herausgearbeitet. Die indirekte monetäre Staatsfinanzierung durch Anleiheankäufe des Eurosystems wird thematisiert, ebenso das Konzept des Helikoptergelds. Eingehender behandelt wird das Instrument der Ausgleichsforderungen als Bilanzhilfe im Fall einer Finanz- und Bankenkrise. Diskutiert werden zudem innovative, digitale bzw. tokenbasierte Bezahlformen zwischen Nichtbanken, sowie der sog. Geldschöpfungsmultiplikator. Zudem werden Inkonsistenzen in der aktuellen Politik des Eurosystems angesprochen. Es wird ein Zwischenfazit gezogen.

Hans F. Bauer
Kapitel 4. Expertenstudie

Um die vorherigen Ausführungen mit aktuellen und branchenbezogenen Informationen anzureichern, wurde eine Expertenstudie mit insgesamt neun Experten aus Wissenschaft und Praxis durchgeführt und mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Damit die Einschätzungen der Bankenpraxis möglichst umfassend und aussagekräftig sind, wurden Experten von Kreditinstituten, von Bankenverbänden sowie von den zuständigen Aufsichtsbehörden befragt. Dabei zeigt sich, dass sich die Experten insgesamt zwar in einigen wesentlichen Punkten einig sind, es teilweise aber unterschiedliche Sichtweisen der Wissenschaftler und der Aufsichtsbehörden auf der einen Seite und den Instituten und Verbänden auf der anderen Seite gibt.

Jessica Hastenteufel, Laura Weber
Kapitel 5. Kritische Schlussbetrachtung

Die Bankenaufsicht hatte als Schwerpunkt ihrer aufsichtlichen Tätigkeit für das Jahr 2020 die Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle festgelegt. Vier Quartale nach dieser Festlegung stehen Banken noch immer vor neuen Herausforderungen. Während die vergangenen Jahre von einer konjunkturell stabilen und guten wirtschaftlichen Lage geprägt waren, befindet sich Deutschland derzeit in einer Rezession, die Experten zufolge noch weit in das Jahr 2021 oder sogar darüber hinaus andauern wird.

Jessica Hastenteufel, Laura Weber
Automated Negotiation for Supply Chain Finance

The growing importance of supply chain finance and the possibility of digital descriptions for goods and services increase the urgency of providing sophisticated solutions for automating negotiations in this area. Multi-agent systems technology plays an essential role in this regard. This paper highlights the specifics of automated negotiations and describes financial supply chain actors as agents. It also describes the complexity of possible supply chain finance solutions. A scenario for automated decision making for the best financing option is explained and the negotiation flow of a multi-agent system implemented in Java Agent Development Framework is demonstrated.The negotiations, in the form of an auction, are aimed at minimizing the capital costs of the supply chain. Here, it is important to weigh up whether internal financing via an investor within the supply chain or external financing via the capital market is more advantageous. The different roles of the supply chain finance agents capital demander, investor and capital market are described in detail. The use of so-called HelperAgents for the negotiating participants capital demander and investor as negotiating agents within a supply chain finance negotiation protocol is also explained.

Alexandra Fiedler, Dirk Sackmann
1. Digital Business Designs and Platforms

Despite fueling a once-in-a-century downturn of global business activity in spring 2020, the pandemic was more a tailwind than an impediment for the development of digital and platform Business Designs. This chapter introduces a scientific framework for such Business Designs by defining the four mission critical elements of platform firms, by describing five distinct platform patterns and by discussing the financial and strategic characteristics of platforms. Based on this framework, three novel scientific concepts to assess, design, and evaluate platform Business Designs are introduced: The 10C Business Design enables the strategic analysis of existing and innovation of new business models by defining the ten mission-critical architectural cornerstones of a digital firm. The eight platform value levers, as second strategic tool, assess a platform’s strength. The latter is defined by a platform’s scalability, its dominance within a defined ecosystem, and its value creation potential. The Reverse Discounted Cash Flow (DCF) pairs strategic diagnostics with financial valuation. It builds upon the well-known Discounted Cash Flow concept of corporate valuation but applies it upside down. The valuation’s origin is the steady-state description of a distinct Business Design embedded in a “picture-of-the-future” scenario.

Thorsten Feix
1. Kapitel: Einleitung

Nicht nur in Tageszeitungen oder im Internet, sondern auch in Fachmedien erscheinen regelmäßig Beiträge über (vermeintliche) Revolutionen im Bankensektor, die suggerieren wollen, dass den Banken in Zukunft durch sogenannte FinTechs der Rang abgelaufen wird. Dass dies in naher Zukunft tatsächlich der Fall sein wird, darf bezweifelt werden. Nichtsdestotrotz wird der Einfluss der FinTechs auf die Bankenindustrie immer größer und ist aktueller denn je. So sind neuerdings – nicht zuletzt durch Aussagen verschiedener Politiker – die auf der Blockchain-Technologie beruhenden Kryptowährungen erneut in den Fokus gerückt. Festzustellen ist dabei, dass einige dieser Phänomene eine kurze Halbwertszeit haben, andere hingegen schon länger am Markt bestehen und als etabliert bezeichnet werden können. Zu den etablierten Entwicklungen zählt mittlerweile auch das Crowdfunding oder auch die Schwarmfinanzierung. Dabei bestehen verschiedenste Gründe, Crowdfunding als Anleger oder auch als Kapitalsuchender zu betreiben. Und auch der Zwecksetzung des Crowdfundings sind quasi keine Grenzen gesetzt. Zwischen Kapitalsuchendem und Anleger steht beim Crowdfunding stets die – so bezeichnete – Internet-Dienstleistungsplattform, von der diese Arbeit im Wesentlichen handeln wird und ohne die das Crowdfunding, wie es praktiziert wird, nicht stattfinden könnte.

Malte J. Drews
2. Kapitel: Vorbemerkungen und Bestandsaufnahme

In diesem Kapitel werden zunächst wichtige Begrifflichkeiten erläutert, eine Einordnung des Crowdfundings in das deutsche Recht vorgenommen und ein kurzer Überblick über den Gesetzgebungsprozess dargestellt. Anschließend erfolgt eine rechtstatsächliche Untersuchung verschiedener Crowdfunding-Plattformen.

Malte J. Drews
3. Kapitel: Rechtliche Qualifizierung der Plattformen und ihrer Tätigkeiten und vertragliche Beziehungen

Nach einer Betrachtung der vertraglichen Beziehungen der Plattformen wird in diesem Kapitel auf die aufsichtsrechtliche Qualifizierung und sonstige Einordnung der Plattformen eingegangen.

Malte J. Drews
8. Kapitel: Vorschläge für eine Regulierung der Plattformen de lege ferenda

Nachdem in den vorherigen Kapiteln die tatsächlichen Tätigkeiten der Plattformen und die damit korrespondieren zivil- und aufsichtsrechtlichen Pflichten und Anforderungen untersucht worden sind und zusätzlich auf mögliche Regulierungsbestrebungen der Europäischen Union, die erfolgte Novellierung des Prospektrechts und die Regelungen nach US-amerikanischem Recht eingegangen wurde, wird in diesem Kapitel noch ein kurzer Blick auf mögliche Regulierungsvorschläge geworfen.

Malte J. Drews
5. Kapitel: Die Crowdfunding-Plattform-Normen – Rechtliche Qualifikation des § 65 Abs. 1 WpHG und § 16 Abs. 3a FinVermV

Aus dem Zusammenspiel zwischen VermAnlG WpHG und FinVermV ergibt sich, dass § 2a VermAnlG zwar gewisse Anforderungen an die Plattformen voraussetzt, damit über diese ablaufende Emissionen von der Prospektbefreiung Gebrauch machen können, regelt diese jedoch selbst nicht materiell. Das ist vielmehr aufgrund der Formulierung des § 2a Abs. 3 VermAnlG – „durch Gesetz oder Verordnung verpflichtet“ – durch das WpHG beziehungsweise die FinVermV erfolgt. Insofern stellen § 65 Abs. 1 WpHG beziehungsweise § 16 Abs. 3a FinVermV die Schlüsselnormen dar, die eine Schwarmfinanzierung im Sinne des § 2a VermAnlG überhaupt erst ermöglichen. Die rechtliche Qualifikation dieser Normen steht im Mittelpunkt dieses Kapitels.

Malte J. Drews
9. Kapitel: Schluss

In diesem Kapitel werden die gewonnenen Ergebnisse noch einmal zusammengefasst und es wird ein Fazit gezogen.

Malte J. Drews
Fintech Revolutionizing Financial Services: The Case of Virtual Savings and Credit Supply Technological Platforms in Africa

Alternative finance has dwelt on financial services provided through alternative platforms and the mobile phones pioneered a retail electronic financial services platform is one such innovative case, a virtual platform. Its genesis is the retail electronic money transfer platform, M-Pesa that has now innovatively covered all the services of a banking system virtually. It is impersonal and efficient and does not require physical movement to a point of service. This is perhaps more applicable to the African economies, where physical and financial infrastructure is challenged but perhaps applicable across the globe where real time electronic payments are desirable and critical for business and household survival. The launch of M-Shwari, a savings virtual account, in Kenya in November 2012 and the developments in virtual savings and credit that ensued have been replicated across Africa. This has transformed the saving and credit supply process in Africa’s financial market. This section looks at the digital evolution that has taken place, supported by a transformative regulatory framework (“test and learn” approach) and the presence of an identification system that created a unique identifier for Know Your Customer (KYC) purposes and security. The section discusses how digital evolution has pushed the frontiers of financial inclusion through the virtual savings and credit supply products developing very fast in Africa. The lessons from Kenya and the other four African countries are important to regulators in improving their regulatory environment without stifling the innovative developments of their financial services sector.

Njuguna Ndung’u, Alex Oguso
What Does Digital Money Mean for Emerging Market and Developing Economies?

Proposals for global stablecoins have put a much-needed spotlight on deficiencies in financial inclusion, and in cross-border payments and remittances to emerging market and developing economies (EMDEs). Yet stablecoin initiatives are no panacea. While they may achieve adoption in certain EMDEs, they may also pose particular development, macroeconomic, and cross-border challenges for these countries and have not been tested at scale. Several EMDE authorities are weighing the potential costs and benefits of central bank digital currencies (CBDCs). We argue that the distinction between token-based and account-based money matters less than the distinction between central bank and non-central bank money. Fast-moving fintech innovations in EMDEs that are built on, or improve the existing financial plumbing may address many of the issues that both private stablecoins and CBDCs aim to tackle.

Erik Feyen, Jon Frost, Harish Natarajan, Tara Rice
Implementation of Open Banking Protocols Around the World

Open Banking seeks to increase competition and customer choice, disrupting the incumbent banking sector and empowering individual and business consumers to own and dictate the use of their financial data. By utilizing technology to rebalance markets in favour of consumers, such initiatives allow customers to securely share their data to third party providers (TPPs).Open Banking has captured the attention of regulators globally, with many countries exploring how such programmes might be pursued. Implementation must be measured against the existing statutory objectives and mandates of the regulating body tasked with an Open Banking intervention; namely Competition, Market Integrity, and Consumer Protection objectives. Challenges that arise in implementation include setting key technical and user standards; determining minimally viable operational guidelines; deciding upon which authorized entities can participate; ensuring consumer protection and dispute resolution; and effective monitoring of new API protocols. In this chapter, I explore international Open Banking initiatives and implementations occurring in such jurisdictions as the UK, Australia, Hong Kong, Singapore, Brazil, and Mexico.

Tania Ziegler
Chapter 1. Introduction

Microfinance is a renowned albeit controversial solution for giving financial access to the unbankedunbanked, even if micro-transactions increase costs, limiting outreachoutreach potential. The economic and financial sustainabilitysustainability of microfinance institutionsmicrofinance institutions (MFIs) (MFIs) is a prerequisite for widening a potentially unlimited client base. Automation decreases costs, expanding the outreachoutreach potential, and improving transparency and efficiencyefficiency.

Roberto Moro-Visconti
Chapter 6. Microfintech Applications

This chapter analyzes MicroFinTech applications after the microfinance background, examined in Chapter 2 , the microfinance issues, illustrated in Chapter 3 , and the impact of technology (discussed in Chapter 4 ) and FinTechs (illustrated in Chapter 5 ). Technology-driven sustainability boosts scalability and outreach. Crowdfunded resources can back microfinance projects, as shown by well-known templates like Kiva.

Roberto Moro-Visconti
Chapter 5. Fintechs

After the microfinance background, examined in Chapter 2 , the microfinance issues, illustrated in Chapter 3 , the impact of technology on microfinance (investigated in Chapter 4 ), this chapter analyzes FinTechs to show if and how their business models can be incorporated in traditional microfinance patterns to scale them up. The main FinTech features are described considering their adaptation to microfinance issues and targets.

Roberto Moro-Visconti
Chapter 4. The Impact of Technology on Microfinance

After the microfinance background, examined in Chapter 1 , and the microfinance issues, illustrated in Chapter 2 , this chapter analyzes the impact of technology on microfinance. Technological instruments include the digital scalability of lending networks, crowdfunding and peer-to-peer lending, or blockchains for data validation.

Roberto Moro-Visconti
Kapitel 1. Wege zum eigenen Unternehmen

Der Weg zum eigenen Unternehmen hat regelmäßig zwei Ausgangspunkte: Zum einen ist es der Wunsch nach Selbstständigkeit, zum anderen eine vielversprechende Geschäftsidee. Aber erst deren zweckmäßige Verbindung in einem Unternehmen führt (meistens) zum gewünschten Erfolg. Dabei ist es unerheblich, was zuerst entstand und reifte, die Idee oder der Wunsch nach Selbstständigkeit. Häufig gehen beide Aspekte Hand in Hand und befruchten/fördern sich wechselseitig.Der Gründungsprozess selbst kann – im Anschluss an eine Vorgründungsphase – grundsätzlich in zwei Abschnitte unterteilt werden: der Vorbereitungs- oder Planungsphase, in der eine umfassende Marktanalyse und darauf aufbauend die strategische Grundausrichtung erfolgt (Marketingpolitik und Marketingplanung) sowie die Realisierungsphase, mit dem konkreten Aufbau oder Erwerb und der Einrichtung eines Betriebes mit all seinen organisatorischen, technischen, rechtlichen und steuerlichen Aspekten und schließlich den Markteintritt. Ergänzt und begleitet wird der Gründungsprozess von einer obligatorischen Kapital-, Liquiditäts- und Ergebnisplanung. Ihm folgt schließlich die Nachgründungsphase.

Rudolf Schinnerl
Kapitel 2. Finanzierung

Da jedes Unternehmen zur Finanzierung seiner Investitionen und laufenden Geschäftstätigkeit Finanzmittel benötigt, ist deren Beschaffung und Sicherung von existenzieller Bedeutung. Nur in seltenen Fällen verzichten Existenzgründer bewusst auf die Inanspruchnahme von fremdem Kapital (sogenanntes Bootstrapping), was grundsätzlich hinreichende Eigenmittel, möglichst ein Minimum Viable Product und in der Folge einen angemessenen Cashflow voraussetzt.

Rudolf Schinnerl
Chapter 7. The Future of Corporate Governance

While in the prior chapters the narrative was case-driven, the first part of this chapter extracts seven concepts that emerge from the case studies and presents a narrative driven by those concepts with an intention of advancing theory and helping business leaders extract lessons that can be applied to their business challenges.

Paul David Richard Griffiths
Artificial Intelligence Fostering Fintech: Emerging Trends and Use Cases

Artificial Intelligence has disrupted the Financial Services Industry. The emerging innovations such as, machine learning, artificial intelligence, cryptocurrency, and data mining leave no financial institutions across the globe untouched. These advances have profoundly predisposed several facets of financial markets like investments, transfers, billings, rewards, insurance, remittances, underwriting etc. Fintech companies were the early adopters of these AI powered innovations to promote greater budgetary awareness, human life development, improved decision-making, and more. This paper explores the growth of Fintech in India, its associated challenges, and the opportunities emerging from high penetration, demographic dividend and connectivity to modern and affordable technology, low smartphone rates, and public policies like Digital India, Make in India, etc. Through uses cases of Artificial Intelligence, the paper also elaborates how Artificial Intelligence fosters fintech companies. Lastly, this paper suggests strategies that may help practitioners and researchers to tap the untapped potentials of Fintech in India.

Ruchika Gupta, Gagan Kukreja, Anish Gupta, Lalit Tyagi
Die Zukunft des Europäischen Zahlungsverkehrs

Wie kaum eine andere Branche erfährt der Zahlungsverkehr derzeit durch die zunehmende Digitalisierung rasante Veränderungen. Neue Technologien und neue Marktakteure fördern das Entstehen neuer Zahlungslösungen und setzen traditionelle Zahlungsdienstleister wie Banken und Sparkassen unter Druck. Insbesondere BigTechs mit ihren Plattformangeboten entwickeln sich zu dominierenden Akteuren auf dem europäischen Markt für Zahlungsdienste. Dies ist auch eine Herausforderung für unsere soziale Marktwirtschaft. Es wirft Fragen auf hinsichtlich des Datenschutzes, des Wettbewerbs und der Souveränität Europas im Zahlungsverkehr. Privatwirtschaft, Politik und die Zentralbanken des Eurosystems sind gefordert, den europäischen Zahlungsverkehr zukunftssicher aufzustellen.

Burkhard Balz
Kapitel 2. Analyse und Ausgestaltung einer Digital-Business-Performance

In diesem Kapitel wird aufgezeigt, welche informatorischen Grundlagen im Vorfeld der Analyse einer Digital-Business-Performance zu gewinnen sind und welche Werkzeuge dafür eingesetzt werden können. Zusätzlich wird deutlich, welche Bedeutung das Storytelling hat, um die gesamte Organisation auf die Reise der digitalen Transformation mitzunehmen. Schließlich wird ein innovatives Konzept zur Analyse der Digital-Business-Performance präsentiert und im Detail vorgestellt, damit jedes Unternehmen diese Analyse eigenständig einsetzen kann.

Ralf T. Kreutzer
Kapitel 3. Acht Handlungsfelder zum Aufbau einer Digital Excellence

In diesem Kapitel wird in acht Abschnitten detailliert aufgezeigt, mit welchen Schritten ein Unternehmen eine Digital Excellence aufbauen kann. Dieser Prozess beginnt mit der Entwicklung von Visionen, Zielen und Strategien für das digitale Zeitalter. Anschließend werden Konzepte zur Entwicklung und Bewertung von Geschäftsmodellen präsentiert. Dem schließen sich Konzepte zur Digitalisierung der Wertschöpfungskette an. Anschließend wird dargelegt, wie die IT-Infrastruktur und die Datengrundlagen ausgestaltet werden müssen und welche Einsatzfelder die Künstliche Intelligenz bietet. In einem weiteren Abschnitt werden Konzepte zur Ausschöpfung von Digitalisierungsmöglichkeiten in Marketing und Vertrieb vorgestellt. Überlegungen zur Ausgestaltung der Human-Resource-Strategien sowie von Organisationskonzepten für das digitale Zeitalter schließen sich an. Abschließend wird aufgezeigt, welche Ausgestaltung des Controllings den Transformationsprozess unterstützen kann.

Ralf T. Kreutzer
Chapter 33. Financial Sector Growth, Consolidation, and New Technologies Make It a Powerful Actor in Tackling Global Environmental Challenges

The research aims to provide a comprehensive review of the current state and prospects for deploying the Industry 4.0 digital technologies, primarily artificial intelligence, by the global financial industry to promote sustainable development and tackle global environmental challenges. Analysis of publications of specialized international organizations, statistical data, and news releases has revealed that the financial sector holds a special place in the modern economy and therefore has to play a key role in confronting environmental challenges by mobilizing financial resources for sustainable activities, providing insurance coverage and helping to manage and hedge ESG-associated risks. However, despite the growing willingness of individuals to invest sustainably, institutional investors now face numerous difficulties when trying to respond to this shift in demand by adapting their investment strategies and offering specialized financial instruments. These difficulties include, among others, the lack of standardized definitions of sustainable activities and instruments; the voluntary and inconsistent nature of corporate ESG disclosure; the complex and long-term character of ESG-related risks. Digital technologies, such as big data and artificial intelligenceartificial intelligence, can contribute to elimination of these difficulties by identifying, collecting, standardizing, and analyzing the vast amounts of inconsistent ESG-related data in order to evaluate sustainability risks and to provide insights on a company’s ESG performance even in the absence of standardized disclosure and at significantly reduced cost in comparison with manual research. However, digital technologies can themselves pose ESG-related risks, producing negative effects on environment, employment, inequality, and raising privacy concerns. It is therefore recommended that national authorities should not only promote the wider use of digital technologies in sustainable finance, but also set up legal frameworks to guard against the associated risks.

Vasily N. Tkachev, Elizaveta V. Kiseleva, Olga V. Fedyanina
2. Das digitale Zeitalter

Wer sich im Zuge einer ERP-Umstellung für eine ganzheitliche Transformation entscheidet, bettet die S/4HANA-Einführung in die digitale Gesamtstrategie ein. Die Digitalisierung markiert ein neues Zeitalter, in dem Daten gegenüber physischen Produkten eine immer dominierendere Rolle einnehmen. Diese Epoche ist geprägt von netzwerkartigen Zusammenschlüssen und wenig kapitalintensiven Geschäftsmodellen mit geringen Eintrittshürden. Das klassische System von Wirtschaft und Organisation des 20. Jahrhunderts, das auf langfristige Planungen innerhalb überschaubarer und kaum vernetzter Märkte gesetzt hat, stößt an seine Grenzen. Unternehmensentscheider sind daher gut beraten, in die Innovationsfähigkeit zu investieren und Mitarbeiter rechtzeitig auf die neue Arbeitswelt vorzubereiten.

Thomas Brugger, Markus Czeslik, Ariane Hager, Matthias Uebel
From Community Bank to Solidarity Fintech: The Case of Palmas e-Dinheiro in Brazil

This chapter aims to present a case study on an innovative experience involving a solidarity fintech called Palmas e-Dinheiro, and its role in promoting both financial inclusion and local development in poor territories in the Northeast region of Brazil. The development of Palmas e-Dinheiro is strongly connected to the historical movement of community banks in the country. We start by presenting the context that has characterized the 20 years since the creation of Banco Palmas in 1998, including a description of the solidarity tools developed during this period to launch the e-Dinheiro mobile payment platform and support the operations of community banks. We conclude by describing the expansion of the e-Dinheiro platform, including its adoption by more than 80 community banks around the country and the creation of Banco Mumbuca in 2013, which currently has more than fifty thousand users and represents the largest e-Dinheiro operation.

Asier Ansorena, Eduardo H. Diniz, Erica S. Siqueira, Marlei Pozzebon
Chapter 4. Assessing the Maturity of Crowdfunding and Alternative Finance Markets

In order to assess how public authorities and crowdfunding platforms can collabo-rate, it is essential to understand the different levels of maturity of the Crowdfunding ecosystem. The chapter analyses concepts developed in the crowdfunding literature. It establishes a unified framework to understand the increasing complexity of crowdfunding industries, by discussing the conceptual framework of Crowdfunding success. It proceeds to describe several models of maturity of industries by applying entrepreneurial ecosystem theory to the alternative finance space. Lastly, it transfers entrepreneurial ecosystem theory to the alternative finance regulation and the four scenarios of fitting crowdfunding and alternative finance into existing regulation.

Karsten Wenzlaff, Ana Odorovic, Ronald Kleverlaan, Tania Ziegler
Kapitel 22. Nachhaltige Supply Chain Finance

In der Supply Chain Finance Forschung und Praxis besteht ein wachsendes Interesse daran zu zeigen, wie Supply Chain Finance Lösungen zur Förderung der Nachhaltigkeitsleistung von Supply Chains beitragen.

Alexandra Fiedler
Chapter 4. Dynamics of Fintech and the Broad Financial Industry

This chapter analyzes traditional and new modes of competition from the incumbents’ and new entrants’ standpoints. Up to 2008, the financial industry was considered oligopolistic in nature, but instead of the strong market power of some players, relationship among many financial players is of paramount importance for industry competition. This chapter shows how new fintech start-ups have managed to encroach the market, how established companies have reacted, and the subsequent strategic moves by all players oriented to implement market growth strategies. Based on this perspective, the chapter offers a managerial framework to assess the ways big and small companies can choose and implement entry and growth strategies in fintech markets.

Pável Reyes-Mercado
Chapter 6. Consumer Segments in the Fintech Market

One of the basic tenets when assessing consumer behavior is the issue that consumers are not all equal. Consumers have different sets of needs and problems to solve and fintech start-ups need to identify all relevant types of consumers since a one-size-fits-all approach may not be enough to appeal to heterogeneous customer’s needs and problems. This chapter analyzes the antecedents to consumers’ differences and advances a managerial framework not only to identify different consumers’ segments, but also to target relevant segments and position the fintech value proposition through targeted market strategies that attract, retain, and develop customers.

Pável Reyes-Mercado
Chapter 10. Societal Outcomes of Fintech

The previous chapters have discussed several issues of financial companies—incumbents and startups, as well as topics on financial consumers and customers. Whether the fintech can be considered an incremental or radical innovation, the implications are clear in that a complete industry has mutated after the financial crisis of 2008 that permeated many countries around the world. This crisis was the first symptom of the wider impact of fintech on the society at large. By broadening the perspective beyond the business realm, this chapter analyzes the impact of the fintech ecosystem on societal issues. Challenges and pending issues to address are also discussed to understand critical understanding of the financial problems that arise and managers can pose and provide contributions to society.

Pável Reyes-Mercado
Chapter 11. What’s Next: Assembling Fintech Futures

This chapter wraps up features of fintech industry—its products, services, strategies, and consumers and introduces a framework to conceptualize how fintech will evolve in the future. Scenario planning has been the standard planning tool to prospect changes in markets, industries, and social dimensions of life. While this prospective technique is useful to foresee long-term changes, the heterogeneous social and technical features of fintech require a broader framework to encompass all participants, processes and routines, technological devices, and their complex web of interrelationships to provide managers with a broad picture on how all these components interact in layers of diffuse borders and cross-border flows of knowledge. Drawing on the theory of assemblage, a prospective framework is advanced and applied to fintech to gain insights on long-term changes.

Pável Reyes-Mercado
Chapter 12. Artificial Intelligence and Pricing in Banking 5.0

This chapter deals underlines the Artificial intelligence (AI) support to manage and innovate pricing in banking 5.0. The business model canvas for banking 5.0 considers the economic factors: revenue and costs. There is a belief that banking 5.0 acts only on reducing costs. It does have an impact on revenue. The most significant actions are on pricing. On the other side, investments by financial institutions are another vital source of income. Banking 5.0 supports risk pricing and investments. It can support pricing in the direction of the extreme customization of risk evaluation and detailed risk pricing. This chapter analyzes the risk management process. One of the significant benefits of digital banking adoption is the financial institutions’ ability to better forecast risks and customer demand. In this way, there is a transformation of financial institutions’ value proposition from “reactive organizations” to “preventive banking advisors,” lowering their prices and shaping their targets.

Bernardo Nicoletti
Chapter 4. Proposition of Value and Fintech Organizations in Banking 5.0

This chapter deals with the products and services supplied or potentially offered by financial institutions within the framework of banking 5.0. The chapter analyzes new types of financial institutions: challengers, neo banks, open banking, and especially fintech organizations. The second part of this chapter examines financial institutions’ new services, such as instant payments, mobile wallets, request to pay, and Peer-to-Peer (P2P) banking. The chapter uses a method based on a distinction between new value-adding services based on the technologies used and new services based on better serving the customer. Banking 5.0 draws particular attention to sustainable banking. Sustainable banking integrates environmental, social, and governance (ESG) criteria into banking. It sets ESG as a critical goal also for banking. Banking decisions used to be based on a two-dimension risk and return analysis. In sustainable banking, decisions rely on three dimensions: risk, return, and ESG impacts.

Bernardo Nicoletti
15. Impact of FinTech: A Prediction

This textbook began with a dream of a global seamless financial services rail to serve payments, investments, and lending without intermediation by trusted third parties, where information is free and instantaneously available to everyone, geographic location is meaningless, and all financial transactions are transparent, though pseudonymous. Government is not needed and the stature of Nation States is reduced to benefit the stature of individual human beings. This was the dream of the cypherpunks, and original thinkers like Satoshi and Buterin. The dream cannot be realised, it is already partially dead, and the romance of revolutionary possibility is gone. The textbook also covered technologies and developments, such as FinTech, distributed ledger technology, and artificial intelligence, that have already impacted the financial services industry and will continue to impact the sector, though not as originally conceived. FinTech firms may compete with traditional banks, but not the largest banks or financial institutions in the world. Successful firms also run the risk of purchase and take-over by incumbent entities in the industry. The question whether the hegemony of the United States over the global financial system may be displaced depends primarily upon China’s ability to create a world reserve and trade currency based on the yuan (China manages the value of the renminbi. Tom Mitchell and Xinning Liu, Why Beijing’s ‘managed float’ of renminbi has drawn US ire, August 6, 2019, The Financial Times. Markets are unlikely to accept a managed currency as a world reserve currency as markets will not know its true value, if measured by supply/demand forces). The Internet of Things depends upon building a matrix of smart connections to synchronise information and devices, and the matrix may be built in the cloud. The most successful introduction of FinTech financial services took place in parts of the world with a large number of underbanked or unbanked customers, specifically China and Africa. A major advantage was the lack of legacy banking infrastructure and the widespread use of mobile telephones. In advanced countries, FinTech companies primarily have piggy-backed on top of legacy infrastructure. Cryptocurrency has evolved from Bitcoin to more than 5000 altcoins. Concomitant with this growth was the development of markets where coins are traded and converted into currency. The ultimate outcome of digital money remains to be seen, turning particularly on domestic and international financial institutions. Blockchain’s promise to provide multiple benefits to diverse industries appears to have been co-opted by large organisations like IBM, but time will tell. Existing implementations of artificial intelligence to financial services will evolve beyond existing chatbots and algorithmic trading, as this domain is quickly innovating.

John J A Burke
Bewerten oder Prüfen? Zur Relevanz der Figur der Prüfung für die Organisationssoziologie

In der Debatte um die Soziologie der Bewertung wurde bislang vor allem die Flexibilität von Bewertungsakten und die Heterarchie von Bewertungsordnungen betont. Dieser Beitrag möchte eine konzeptionelle Brücke zwischen Markt- und Organisationssoziologie schlagen, indem die analytische Figur der Prüfung (epreuve) der Figur der Bewertung gegenübergestellt wird. Bewerten ist in dieser Gegenüberstellung ein interpretativer Akt, der einer Situation Sinn zuweist, so etwa die Bewertung von Gütern auf dem Weinmarkt. Die Prüfung ist demgegenüber ein zukunftsweisender Akt, der ordnend und strukturierend in die Situation eingreift und diese gegen die Pluralität zu vereinheitlichen sucht. Vor diesem Hintergrund wird die organisationssoziologische Relevanz der Figur der Prüfung diskutiert. Dabei geht es darum zu zeigen, dass Prüfformate über unterschiedlich große Reichweiten verfügen und die Figur der Prüfung auf zentrale Grundbegriffe der Organisationssoziologie, wie Zweck-Mittel-Relationierung, Hierarchie, Regeln, Kontrolle, Mitgliedschaft und Grenze angewendet werden kann. Im Zuge dessen werden die disziplinären und methodologischen Grenzen zwischen Markt- und Organisationssoziologie einerseits, aber auch die analytische Unterscheidung zwischen Organisation und Umwelt neu ausgerichtet.

Lisa Knoll
Ethics and Regulation of Artificial Intelligence

Over the last few years, the world has deliberated and developed numerous ethical principles and frameworks. It is the general opinion that the time has arrived to move from principles and to operationalize on the ethical practice of AI. It is now recognized that principles and standards can play a universal harmonizing role for the development of AI-related legal norms across the globe. However, how do we translate and embrace these articulated values, principles and actions to guide Nation States around the world to formulate their regulatory systems, policies or other legal instruments regarding AI? Our regulatory systems have attempted to keep abreast of new technologies by recalibrating and adapting our regulatory frameworks to provide for new opportunities and risks, to confer rights and duties, safety and liability frameworks, and to ensure legal certainty for businesses. These past adaptations have been reactive and sometimes piecemeal, often with artificial delineation on rights and responsibilities and with unintended flow-on consequences. Previously, technologies have been deployed more like tools, but as autonomy and self-learning capabilities increase, robots and intelligent AI systems will feel less and less like machines and tools. There is now a significant difference, because machine learning AI systems have the ability ‘to learn’, adapt their performances and ‘make decisions’ from data and ‘life experiences’. This paper presented at the International Joint Conference on Artificial Intelligence - Pacific Rim International Conference on Artificial Intelligence in 2021 provides brief insights on some selected topical developments in ethical principles and frameworks, our regulatory systems and the current debates on some of the risks and challenges from the use and actions of AI, autonomous and intelligent systems [1].

Anthony Wong
Kapitel 3. Robo Advisory – Definition, Funktionsweise und Abgrenzung zur klassischen Anlageberatung

Digitale Anlageassistenten, sog. Robo Advisor, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Daher ist es wichtig, zunächst kurz darzustellen, was hierunter konkret verstanden wird und welches Potenzial für dieses Geschäftsfeld vorhanden ist.

Jessica Hastenteufel, Felix Ganster
Kapitel 1. Einleitung

Aktuell gibt es einen Hype um Robo Advisor. Das hohe Interesse an den digitalen Anlagemanagern ist insb. auf die Digitalisierung und die hohe Veränderungsdynamik in der Finanzbranche zurückzuführen. Die digitale Transformation wird dabei aktuell durch die Corona-Pandemie zusätzlich verstärkt. So deutet vieles darauf hin, dass sich der Abbau der stationären Bankfilialen im Zuge der Corona-Krise weiter beschleunigen wird.

Jessica Hastenteufel, Felix Ganster
Kapitel 5. Zusammenfasendes Fazit

Robo Advisor bieten sowohl Unternehmen als auch Verbrauchern auf den ersten Blick viele Vorteile. Daher sollten die Anbieter überprüfen, inwieweit das angebotene Dienstleistungsspektrum von potenziellen Anlegern akzeptiert wird.

Jessica Hastenteufel, Felix Ganster
Kapitel 2. Der digitale Wandel in der Bankenbranche

Die Digitalisierung ist eine wesentliche Herausforderung für die Bankenbranche, die diese schon seit Jahren beschäftigt und auch in Zukunft weiter beschäftigen wird. Hierbei geht es zum einen um die Digitalisierung der Branche als Ganzes und zum anderen um die Digitalisierung der einzelnen Geschäftsmodelle und Geschäftsbereiche. Angefangen vom Zahlungsverkehr, über Finanzierungen bis hin zur Anlageberatung sind alle Geschäftsfelder eines Kreditinstituts mit diesem Thema konfrontiert.

Jessica Hastenteufel, Felix Ganster
Künstliche Intelligenz in der Finanz-dienstleistungsbranche – Welche Bedeutung hat das Kundenvertrauen?

Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Finanzdienstleistungsbranche ermöglicht u.a. die Digitalisierung der Vermögensverwaltung. Unabdingbar dafür ist jedoch die Bereitschaft und Intention der Kunden, die entsprechenden Technologien zu nutzen. In diesem Zusammenhang widmet sich der vorliegende Beitrag der Frage, welche ggfs. differenzierte Bedeutung das Kundenvertrauen für die Entstehung einer solcher Nutzungsintention hat. In einer theoretisch fundierten, empirischen Studie wird hierzu einerseits das Vertrauen in eine unspezifische, generelle digitale Vermögensverwaltung sowie andererseits das spezifische Vertrauen in eine von der jeweiligen Hausbank angebotene digitale Vermögensverwaltung untersucht.

Raffael Rathje, Fabio-Yannick Laschet, Peter Kenning
Artificial Arbitration? Chancen und Grenzen IT-gestützter Streitbeilegung. Oder: Ein kleiner Ausflug in die Welt der Technik

Nur wenige Entwicklungen dürften in den vergangenen 30 Jahren einen größeren Einfluss auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung gehabt haben als die Digitalisierung. Neben dem selbstverständlich allgegenwärtigen Smartphone, Computer und Internet (derer Abhängigkeit wir uns spätestens im Moment eines Ausfalls schmerzlich bewusst werden) verdeutlicht kaum etwas diese Entwicklung so eindrücklich, wie ein Blick auf die Liste der größten bzw. Wertvollsten Unternehmen der Welt.

Joseph Schwartz
Chapter 13. Conclusion

This chapter concludes Pt. II of the dissertation. It summarises the key findings and implications and deduces recommendations for bank management and policymakers.

Tom Filip Lesche
2. Einführung in das Forschungsfeld Entrepreneurship

Das Kapitel beschreibt einführende Grundlagen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit gründungsrelevanter Betriebswirtschaft. Neben einer allgemeinen Definition wird unternehmerisches Handeln als immanenter Nukleus der menschlichen Entwicklung – beginnend in frühen prähistorischen Phasen über das römische Reich bis in die heutige Moderne – charakterisiert. Argumente hierfür sind Lernergebnisse, welche zu Spezialisierung in menschlichem Handeln sowie zum Austausch hieraus resultierender Arbeitsergebnisse (entsprechend entwickelte Produkte) zur jeweiligen Nutzenmaximierung führen. Im Anschluss werden Unternehmen nach grundlegenden quantitativen und qualitativen Dimensionen differenziert. Dabei wird die Bedeutung von Gründungsaktivitäten makroökonomisch eingeordnet und die Art der Gründungen nach ihrem jeweiligen Innovationsgrad und ihrem Pionierstatus, bzw. Folgestatus am Markt unterschieden.

Carsten Fussan
Chapter 7. The Effects of Globalisation

This chapter will explore the connexions between geopolitics and globalisation. Both terms tend to be laden with linguistically bulimic phraseology, such as ‘global world’. The effects of globalisation on relations between states within the context of a geopolitical mindset will be considered, given its close connexion to international business. The so-called information explosion will be looked at, given the speed with which people have to move, which naturally detracts from thinking of the implications of their hurriedly, deadline-driven actions. The effect on the British Foreign Commonwealth and Development Office will be considered. Lessons will be drawn from geohistory.

William Mallinson
Chapter 16. FinTech and Financial Intermediation

The emergence of FinTech has come under the spotlight over the past decade, attracting the interest of policymakers and regulators surrounding the financial services arena, and even of the general population. At the early stages of this development, a variety of anecdotal sources referred to this FinTech “revolution” as the disrupting factor of financial intermediaries. This chapter provides a discussion of how the three main product sectors of FinTech are so far seen interacting—or potentially disrupting in the near future—key segments of financial intermediaries, as well as an overview of FinTech regulation and financial stability aspects.

Panagiota Papadimitri, Menelaos Tasiou, Minas-Polyvios Tsagkarakis, Fotios Pasiouras
Chapter 2. Fintech and Its Historical Perspective

This chapter gives an overview of how the financial services sector, especially banking, was a driver for ICT development in the last quarter of the twentieth century, and early years of this century. But three complex external phenomena on the technological, social and financial fronts happened nearly simultaneously in the second half of the last decade that led banks to ‘get their eyes off the ball’ and opened the window for a whole new industrial sector to emerge, Fintech. The effects of these three external forces were magnified by the transition from an industrial economy for which the banks were well equipped, to the knowledge economy that they were slow to interpret. Finally, the reader is presented with a framework to understand the industrial organisation of the Fintech sector and insights on how the relationship between banks and Fintech evolved from a highly antagonistic one, to one of collaboration.

Paul David Richard Griffiths
Chapter 4. Fintech and Blockchain: Contemporary Issues, New Paradigms, and Disruption

Fintech and blockchain technology development are explored in the chapter “FinTech and Blockchain: Contemporary Issues New Paradigm and Disruption.” The decentralized nature of blockchain can be beneficial, but with significant drawbacks and adaptation to existing technology. Its supremacy in innovation and technology questions Fintech’s traditional financial ways of providing financial services. Blockchain research and its broader implications are currently very much associated with the sustainability of financial technologies. Blockchain is evolving in both academia and industry as a vision of the next generation of alternative solutions to existing problems. The chapter also sets out some highlights from the last 20 years, including non-traditional payment schemes, the proliferation of open-source and free software for the public, the cashless era, the reworking of the financial services industry, emerging currencies, and the full domination of the ecosystems of smartphones and financial devices.

Rupesh Regmi, Denesh Rai, Shradha Khanal
Chapter 1. Introduction

We decided to propose to the publisher of this handbook on Fintech and Blockchain about a couple of years ago. The reason we had moved in this direction was the rapid development of new technologies applied to finance and financial intermediation, combined with the Blockchain spread in almost every field of economy and society.

Maurizio Pompella, Roman Matousek
Chapter 7. Fintech, Bigtech and Banks in India and Africa

The disruption within the financial ecosystems of India and Africa was made possible by pressure on the competitive landscape that did mobilize many financial resources (respectively in IT for Indian incumbents and in M&A for African incumbents). As such, these banks were not able to attend properly the challenge of inclusive growth. At the same period, African mobile operators such as M-PESA paved the way toward mobile payments in Kenya whereas the Indian regional entrepreneurial ecosystem in Bangalore was taking off apart from BPO. With the subprime crisis and the advent of big data and digitization, big techs and financial start-ups took the opportunity to disrupt the local financial ecosystems as incumbents were already weakened. Despite low average incomes, poor financial inclusiveness and a negative legacy, both Indian and African financial ecosystems are the most dynamic at the global scale providing some relevant insights for benchmark for their counterparts.

Tanguy Jacopin
Chapter 31. Glossary

This glossary is meant to help understand the terminology used in this book and in the venture financing space.

Aunnie Patton Power
Chapter 4. The Business Value of Transactional Machine Learning

Fast data requires fast machine learning for fast decision-making. This is the core theme that underpins TML, and it is where the opportunities lie. Specifically, fast learning leads to fast decision-making that leads to faster realization of potential benefits from those decisions. For businesses, fast decision-making can be a source of competitive advantage in a commercial market where you are competing with other businesses for market share and customers [Davenport, 2006]. Speed in learning, by combining data streams with AutoML, is a fundamental departure from conventional machine learning (CML). The reduction in the friction due to the integration of AutoML for online learning and predictions offers opportunities for quicker scaling of solutions. It not only creates a frictionless machine learning process but also an elastic machine learning solution that can scale up or down as the (business) needs change.

Sebastian Maurice
Chapter 3. Overcoming Challenges to ML Adoption

Organizations have many data and ML challenges. Overcoming the data challenge with a solid data strategy, and creating a data culture, is an important step toward applying and adopting ML in your organization. ML adoption will take hold in your organization if it can solve problems that can help your organization grow. While changing an organization's culture is never easy or quick, showing tangible ML value that can be related to cost decreases or revenue increases will drive more ML adoption.

Sebastian Maurice
The Covid-19 Pandemic: A Regulatory Perspective

The first cases of the novel coronavirus, later termed COVID-19, were reported in China towards the end of 2019, with the disease spreading to other countries throughout the first weeks of 2020, and subsequently being classified as a pandemic in March.

Christopher P. Buttigieg, Gerd Sapiano
22. Start-up Garage als kollaborative Innovationsschmiede

Die Bankenbranche steht vor einem einschneidenden Umbruch: Im Zuge der Digitalisierung ergeben sich Herausforderungen für das traditionelle Geschäftsmodell der Banken u. a. durch den Markteintritt neuer Player. Zum einen konzentrieren sich die FinTechs gezielt auf ausgewählte Teile der Wertschöpfungskette, wobei sie diese entweder gezielt innovativ digitalisieren oder unter Beachtung aktuellster Customer Experience bzw. Usability weiterentwickeln. Zum anderen drängen die großen amerikanischen Internet Giganten wie Google, Apple, Facebook und Amazon in den Bankenmarkt, wobei sie nur die prominente Speerspitze bilden. Innovative Dienste wie Apple Pay werden zukünftig nachhaltigen Einfluss auf das Bezahlverhalten der Kunden und damit verbunden auf die Kundenbeziehung zur eigenen Bank erwirken.Im Vergleich zu den agilen Vorgehensweisen der FinTechs und Internet Giganten, können die Banken innovative Ideen nur spät identifizieren oder nur unzureichend schnell umsetzen. Entscheidende Innovationen finden derzeit primär außerhalb der Banken statt. Eine Kernherausforderung für Banken ist es, an den externen Puls der Innovation zu gelangen, um innovative Geschäftsmodelle in einer Frühphase für die Organisation zu entdecken, zu entwickeln und zu nutzen.Der in diesem Beitrag vorgestellte kooperative Ansatz einer „Start-up Garage“ ermöglicht es Banken, schnell und flexibel an der Innovationskraft der FinTech-Branche zu partizipieren. Die Start-up Garage unterscheidet sich von klassischen Inkubatoren-Ansätzen durch seine inhaltliche und strategische Ausrichtung: Die in der Start-up Garage geborenen Ideen sollen primär dem eigenen Geschäftsmodell der Bank einen unmittelbaren Mehrwert stiften. Zudem ist der Ansatz durch seine hochflexible Struktur und dem geringen Investitionsaufwand signifikant schlanker im Vergleich zu institutionalisierten Inkubatoren und bietet Banken einen sinnvollen Einstieg in ein agiles, operationalisiertes Ideen- und Prototypenmanagement.Gleichzeitig ist der Ansatz für junge Unternehmer eine sehr attraktive Alternative in Zusammenarbeit mit einer etablierten Bank, und in Anlehnung an ihre Systeme und Kundenbasis, innovative Lösungen zu entwickeln.

Remigiusz Smolinski, Mariusz C. Bodek
Banking 4.0: Digital Ecosystems and Super-Apps

Banking 4.0 is characterised by digital innovations, fusing the physical, artificial, and biological worlds, affecting societies, industries, and companies with ever higher speed and intensity. In the process to a new world order with new competitive forces and uncertainty, where goals are continually changing, and resources must be flexibly reorganised, there is no room for traditional ways of strategic thinking. With old management concepts, linear value chains, and rigid and closed organisational structures, established firms will be the losers. This article explains why the banking industry is ripe for disruption. It introduces a conceptual framework based on a case study research of Chinese juggernauts, including value constellations, platform business models and super-apps. Our journey from the industrial economy to the digital era opens up new vistas on how to create and capture value for businesses and clients of the next generation. We describe why modern leaders must embrace change, learn from Asia, and develop strategies through the lens of the ecosystem theory. Digital ecosystems focus on clients and data and consolidate interconnected goods and services. To achieve sustainable financial growth, we suggest an agile management approach that takes the digital transformation as a chance and builds upon partnerships to connect with diverse actors—technologically, socially, and culturally.

Daniel Fasnacht
Machine Learning and Finance

The article provides a short overview of recent developments driven by the application of Artificial Intelligence (AI) or, more specifically, Machine Learning (ML) in the financial sector. The focus is on the practical consequences of ML use, especially at Pretrade analytics, Portfolio Management or in the field of service.

Bernhard Villhauer
Digitale Transaktionen in der sozialen Dienstleistungsarbeit – Potential und Herausforderungen der Blockchain-Technologie für das Sozialwesen

Der Beitrag stützt sich auf eine interdisziplinäre Forschungsarbeit der Hochschule Luzern. Mithilfe einer Fallstudie wurden sowohl die technische Umsetzung als auch der mögliche Nutzen der Blockchain-Technologie untersucht. Die Resultate dieser Fallstudie dienten als Anhaltspunkt für weitergehende Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für den Sozialbereich.

Marc E. Zimmermann, Tim Weingärtner
Marketing-Controlling in der Versicherungsbranche

Das Controlling in Versicherungsunternehmen im Allgemeinen und das versicherungsspezifische Marketing-Controlling im Besonderen sind relativ wenig in der Fachliteratur ganzheitlich thematisiert. In diesem Beitrag werden zunächst die Grundlagen der institutionellen Perspektive mittels Beschreibung der versicherungsspezifischen Besonderheiten für das Marketing und Controlling gelegt. Darauf aufbauend erfolgt die Betrachtung des Marketing-Controlling in der Versicherungsbranche sowohl aus strategischer als auch operativer Perspektive. Es wird ein Überblick über eine Auswahl an Controllinginstrumenten, die eine Relevanz für die Versicherungsbranche haben, gegeben. Neben den „klassischen“ operativen Marketinginstrumenten finden dabei auch die für Versicherungsunternehmen relevanten Instrumente der Prozess- und Personalpolitik Berücksichtigung.

Michael Dorka
Bausteine solider Finanzen – Wie verschuldete Mittelständler sicher an frisches Geld kommen

Stefanie Burgmaier, Hans Haarmeyer, Thorsten Garber
Chapter 6. The Impact on Digitalization on Financial Sector Performance

The aim of this study is to analyze the effects of digitalization and artificial intelligence applications on financial performance of banks which emerged as a result of developments in information and communication technologies (ICT). In this paper, the role of financial system in the modern economy, as well as the impact of technological change and financial innovation on the structure of the financial sector are tried to be explained. In this context, the literature and its findings are evaluated to explain the impact of financial innovations classified as new production processes and new products or services on the performance of financial sector. Finally, important examples of how fintech transform the structure of the banking sector are provided. In this analysis, technical efficiency scores of banks representing the performance of the financial sector were used as the main determinant variable. The data set of 26 commercial banks active in the Turkish banking sector between the years of 2010 and 2016 constitute the sample size of the study. While technical efficiency scores of each bank are obtained by Data Envelopment Analysis (DEA), the effect of digitalization on financial performance is estimated by using “truncated regression model combined with bootstrap confidence intervals.” According to the results of the truncated regression model, digitalization has a positive effect on financial performance.

Ramazan Ekinci
Chapter 3. Impacts of Digitalization on Banks and Banking

Technological development is changing society, economics, banks, and banking. The change in technology at first directed banking transactions from branches, which were conventional distribution channels, towards toward automated teller machines (ATM), telephone, internet Internet banking, and mobile devices later on and diversified distribution channels. This change did not cease and cloud-based applications, big data, and the concept of big data reading comprehension gained importance in a course of time. In addition to that, Cryptocurrencies have taken to the stage of everyday life. Development in the digital communication enabled the communication with people all over the world. Digital banking had taken the shape of a distribution channel in at the beginning, which had provided ease of access and cost advantage along with productivity growth by enabling banking services to be rendered without the branch, i.e., staff. This situation increased the profitability of the banks by having the banking system getting ahead in the competition. Social media has become one of the innovations that technology brought forth. Blogs and channels such as Youtube YouTube have been a part of life. Banks do not only have to exist on social media for building a new service architecture and retaining customer mass but also they need to fulfill their targets of marketing and public relations. At the same time, social networks affect the banking. Social networks such as Twitter, Facebook, and Linkedin have intensified interactive communication on the internet Internet which led to the emergence of the new business models stemming from social media. Another change brought about by digitalization and technological developments was innovative, flexible, and adaptable financial solutions supplied by the ‘Fintech’ enterprises which seemed probable to transform banks and banking too. On the one hand, Fintech enterprises pose a threat to the sector, but on the other hand, the possibility that competitive advantage would be taken by creating new business platforms in cooperation with Fintech enterprises has been realized. These technological developments affected regulations and led to official regulations about open banking. Open banking allowed for permitted sharing of data via Application Programming Interfaces (API) and enabled Fintech enterprises to develop financial services. This change turns banks into platforms and enables the foundation of structures, which would give access to more competitive financial products and services with higher quality for banks in cooperation with Fintech enterprises. Banks may have to modify their products, business processes of services, and their organizational structures and architecture probably, to keep pace with the digital change. Banks are progressing as becoming institutions transforming data into information and marketing information, not money, anymore. The digital change is directing our bank bank-centered viewpoint towards toward a customer-oriented viewpoint in an ever ever-increasing pattern. Along with the fact that banks accommodated themselves to mobile technology, the major essential development is the establishment of digital banks rendering direct digital financial services in addition to the fact that banks are institutions rendering service only by use of the digital channels and regarding the digital platform as a service channel solely.

Bülent Balkan
Chapter 2. Fintech Ecosystem in Turkey: An Evaluation in Terms of Financial Markets and Financial Stability

FinTech is an innovation that integrates technology into financial services. FinTech contributes to the economy by increasing financial access and new products and services, therefore it has an important role in shaping the future of the financial system. FinTech market has been rapidly growing worldwide, and awareness of financial market users of FinTech has been increasing. This rapid growth in FinTech market makes evaluating status of FinTechs significant. This paper aims to evaluate the economic significance, benefits, and solutions of FinTech, status of FinTech markets worldwide and in Europe, and impact of FinTech on banking market structure. This paper evaluates the FinTech ecosystem in Turkey and effects of FinTech on financial stability and financial markets with a SWOT analysis and makes proposals for Turkey.

Şakir Sakarya, Melek Aksu
Regulating Innovation

InnovationInnovation is one of the main drivers of economic growthEconomic growth. It is therefore no surprise that governments are increasingly trying to promote innovationInnovation through legal instrumentsLegal instruments. For this reason, the contribution analyses the interplay of law and economicsLaw and economics in the regulationRegulation of innovationInnovation. The author examines the economic rationale behind such regulationRegulation. He assesses in which cases governments have legitimate reasons to interfere in the market economy in order to promote innovationInnovation. Furthermore, the legal possibilities and limits of influencing innovationInnovation are examined. In addition, the discussion includes the problems and economic consequences of legislators’ attempts to promote innovationInnovation. Finally, the contribution attempts to identify “best practicesBest practices” for the furtherance of innovationInnovation through regulatory means.

Markus Schreiber
Chapter 10. FinTech Valuation

Financial technology (FinTech) is an industry composed of diversified companies that use technology to make financial services more efficient. FinTech is recognized as one of the most critical innovations in the financial industry and is evolving at a rapid speed, driven in part by the sharing economy, favorable regulation, and information technology. FinTech promises to disrupt and reshape the financial industry by cutting costs, improving the quality of financial services, and creating a more diverse and stable financial landscape. With the advances in e-finance and mobile technologies for financial firms, FinTech innovation emerged after the worldwide financial crisis in 2008 by combining e-finance, Internet technologies, social networking services, social media, artificial intelligence, and big data analytics. The valuation of FinTech companies concerns promising startups and some seasoned firms. FinTechs have a hybrid business model, as they operate in the financial (banking) sector deploying their technological attitudes. Evaluators may so wonder if FinTechs follow the typical evaluation patterns of bank/financial intermediaries or those of technological firms. Preliminary empirical evidence shows that the latter interpretation is the one consistent with the stock-market mood, and the business model of FinTechs. The appraisal methodology may conveniently start from a strategic interpretation of the business model to extract the key evaluation parameters to insert in the model. Evaluation patterns typically follow Discounted Cash Flows (DCF) or other metrics based on market comparables.

Roberto Moro-Visconti

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